efendisizler http://efendisizler.blogsport.de ANARŞİZM Fri, 19 Apr 2019 10:35:26 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Deutsche IS-Kämpfer – Die schlimmsten Touristen der Welt http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/19/deutsche-is-kaempfer-die-schlimmsten-touristen-der-welt/ http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/19/deutsche-is-kaempfer-die-schlimmsten-touristen-der-welt/#comments Fri, 19 Apr 2019 10:29:19 +0000 Administrator Deutsches Haus Islamic terrorism http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/19/deutsche-is-kaempfer-die-schlimmsten-touristen-der-welt/

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PKK-Prozess: Stigmatisierung in Stammheim http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/19/pkk-prozess-stigmatisierung-in-stammheim/ http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/19/pkk-prozess-stigmatisierung-in-stammheim/#comments Fri, 19 Apr 2019 10:25:20 +0000 Administrator Deutsches Haus http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/19/pkk-prozess-stigmatisierung-in-stammheim/ Gestern hat der Prozess gegen fünf Angeklagte im Zusammenhang mit der PKK in Stuttgart-Stammheim begonnen. Rechtsanwalt Martin Heiming sieht die Unschuldsvermutung verletzt und verweist auf den zweifelhaften Kronzeugen.

Am Dienstag hat die Hauptverhandlung gegen fünf kurdische Angeklagte in einem der neuen Hochsicherheitssäle in Stuttgart-Stammheim begonnen. Einem der Angeklagten wird Mitgliedschaft in der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vorgeworfen, drei weitere Männer und eine Frau werden beschuldigt, die PKK unterstützt zu haben. Im Zentrum der Vorwürfe steht die Behauptung eines Kronzeugen, alle Angeklagten hätten ihn einem gemeinsamen Tatplan folgend über mehrere Stunden seiner Freiheit beraubt, er sei bedroht und geschlagen worden. Außerdem seien ihm von drei Angeklagten 280 Euro abgenommen worden.


Höchst problematischer Kronzeuge

Der Heidelberger Rechtsanwalt Martin Heiming, der den Hauptangeklagten Veysel S. verteidigt, erklärte zu Prozessbeginn: „Es ist seit fast einem Jahrzehnt traurige Gewohnheit geworden, dass die Bundesanwaltschaft der Linie des Erdoğan-Regimes folgend kurdische Aktivisten und Politiker unter dem stigmatisierenden Vorwurf des Terrorismus anklagt. Den Prozess gegen angebliche Mitglieder und Unterstützer der PKK jedoch in dem ‚sichersten Gerichtsgebäude für Terrorverfahren in Deutschland‘ (so die FAZ vom 5. April 2019) stattfinden zu lassen, suggeriert eine nicht-existente Gefährlichkeit der Angeklagten und verletzt die Unschuldsvermutung. Dies gilt umso mehr, als die Beschuldigungen im Wesentlichen auf den zweifelhaften Angaben eines höchst problematischen Zeugen beruhen.“

Der Zeuge, nach eigenen Angaben selbst langjähriges Mitglied der PKK, hat bereits in mehreren europäischen Ländern vergeblich um Asyl ersucht. Von den deutschen Strafverfolgungsbehörden forderte er anfangs eine Aufenthaltserlaubnis im Tausch gegen Angaben über die PKK. Aus Sicht der Verteidigung sind seine Bekundungen infolgedessen auch ersichtlich von dem Versuch geprägt, einen privaten Konflikt mit der Angeklagten in einen Zusammenhang mit der PKK zu stellen.

Rechtsanwalt Heiming erklärt dazu: „Wir haben die Sorge, dass das Interesse der Strafverfolgungsbehörden an der Kriminalisierung kurdischer Aktivisten dazu führt, dass sie sich für die Rachegelüste eines abgewiesenen Liebhabers instrumentalisieren lassen.“ Der Umstand, dass ein möglicherweise eskalierter Beziehungskonflikt nunmehr als „Terrorprozess“ in einem Hochsicherheitssaal in Stuttgart-Stammheim verhandelt werden soll, bestätigt diese Befürchtung.

ANF

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Deutsche Dschihadistin Von Hamburg zum IS und wieder zurück http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/19/deutsche-dschihadistin-von-hamburg-zum-is-und-wieder-zurueck/ http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/19/deutsche-dschihadistin-von-hamburg-zum-is-und-wieder-zurueck/#comments Fri, 19 Apr 2019 10:20:21 +0000 Administrator Deutsches Haus Islamic terrorism http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/19/deutsche-dschihadistin-von-hamburg-zum-is-und-wieder-zurueck/ Omaima A. ging nach Syrien, schloss sich dem IS an und heiratete den Terroristen Denis Cuspert. Nun ist sie zurück in Deutschland – und lebt in Hamburg. Eine libanesische Reporterin hat den Fall aufgedeckt.

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Omaima Abdi (l.), Denis Cuspert: Engste Kontakte zur Führungsebene des IS

Jenan Moussa ist einiges gewohnt: Seit Jahren recherchiert die im Libanon geborene Reporterin des arabischen Fernsehsenders Al Aan TV im Milieu der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS), unzählige Male ist sie dafür selbst in den vergangenen Jahren nach Syrien und in den Irak gereist.

Immer wieder ist sie dabei den Lebensläufen von sogenannten foreign fighters nachgegangen, die aus dem Westen nach Syrien und in den Irak zogen, um sich dem IS anzuschließen. Bei einem ihrer letzten Trips bekam sie von einem ihrer Informanten fast nebenbei das Telefon von Omaima A., einer jungen Frau aus Hamburg. Vermutlich war es beim Vormarsch der Kurden erbeutet worden oder die Deutsche hatte es sicherheitshalber zurückgelassen.

Das Handy erwies sich als Fundgrube. Es enthielt mehr als 36 Gigabyte an Dateien, das meiste davon Fotos. Anhand der Bilder lassen sich die vergangenen Jahre im Leben der Dschihadistin nacherzählen.


Der Weg in den Dschihad

A. wird im Juli 1984 in Hamburg geboren und beginnt offenbar schon 2011, sich zu radikalisieren: Sie fängt an, sich mit einem Nikab zu verschleiern, der nur die Augen freilässt, trägt Handschuhe, posiert mit islamistischen Flaggen.

Im Mai 2012 heiratet sie den Frankfurter Islamisten Nadir Hadra. Es ist die zweite Ehe für A. Aus einer früheren Beziehung hat sie eine Tochter, die 2007 geboren wurde. Hadra ist bekennender Salafist und IS-Propagandist, der sich unter anderem an den Koranverteilungen beteiligt, die vom islamistischen Laienprediger Ibrahim Abou-Nagie organisiert werden.

Irgendwann nach der Hochzeit verlässt Hadra Deutschland und lässt seine Ehefrau mit zwei Kindern zurück. Ein drittes Kind wird nach seiner Abreise geboren. Im Januar 2015 reist A. mitsamt ihren Kindern Hadra hinterher. Sie fliegen in die Türkei. Dort nimmt Hadra Frau und Kinder in Empfang, wenig später reist die Familie weiter über die Grenze ins IS-Gebiet nach Syrien.

Den deutschen Behörden bleibt das nicht verborgen. Auf dem Handy der Frau findet sich das Foto eines Schreibens vom Jobcenter vom März 2015. Darin informiert das Amt A. darüber, dass ihr die Leistungen gestrichen werden. „Begründung: Ausreise ins Ausland (Syrien)“.

In Syrien ist A. auf du und du mit den prominentesten IS-Terroristen aus dem deutschsprachigen Raum. Sie fotografiert ihren Sohn unter anderem mit Denis Cuspert, der zuvor unter dem Namen Deso Dogg eine mäßig erfolgreiche Karriere als Gangsta-Rapper hingelegt hatte. Außerdem mit dem österreichischen Dschihadisten Mohamed Mahmoud, der im Juni 2015 zwei Gefangene des IS vor laufender Kamera erschoss. Ihre Kleinkinder posieren mit Waffen und werden in die Uniform von IS-Kämpfern gesteckt. Auf einem Foto aus dem März 2015 trägt auch A. selbst eine Waffe. Die achtjährige Tochter trägt Nikab und besucht eine IS-Schule in Rakka.

Die gemeinsame Zeit mit Hadra ist nur von kurzer Dauer. Der Dschihadist wird sechs Wochen nach der Ankunft der Hamburgerin in der Schlacht um Kobane getötet. Der IS entschädigt A. mit 1310 US-Dollar in bar. Die Bürokratie der Terrormiliz erteilt der Frau die Erlaubnis, von der Provinz Rakka in die Provinz Homs umzuziehen.


„Ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand mit dieser Geschichte frei in Deutschland herumläuft“

Dort heiratet sie Deso Dogg, den engen Freund ihres verstorbenen Ehemannes. Fortan trägt sie zwei goldene Eheringe. Sie leben in einem Haus voller Kleinkinder, auch Söhne und Töchter aus Cusperts früheren Beziehungen wohnen mit ihnen unter einem Dach.

Während Cuspert an der Front kämpft, verbreitet seine Frau Online-Propaganda für den IS. Während der gesamten Zeit steht sie über das Handy in Kontakt mit Angehörigen in Deutschland.

Das letzte Foto auf dem Handy stammt von Ende 2015. Deshalb dachte Moussa zunächst, die Frau müsse tot sein. Doch dann entdeckte sie dieselbe Person auf einem aktiven LinkedIn-Profil, das in Deutschland erstellt worden war. Darin gibt sich A. als freischaffende Übersetzerin und Event-Managerin in Hamburg aus. Das Kopftuch hat sie inzwischen abgelegt, ihr Profilbild zeigt eine selbstbewusste Frau mit schwarzem Blazer und weißer Bluse. Wohl niemand käme auf die Idee, dass sie jahrelang einer Terrormiliz angehört haben könnte.

Moussa reiste selbst nach Hamburg und begab sich auf die Spur der Frau. Unter einer der Adressen, die auf dem Telefon gespeichert waren, machte sie A. ausfindig, traf sie aber nie persönlich an. Erst, als diese einmal das Telefon abnahm, hatte sie Gewissheit. „Ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand mit dieser Geschichte frei in Deutschland herumläuft“, erzählt Moussa dem SPIEGEL.

Den deutschen Behörden ist der Fall im Grundsatz bekannt. A. reiste demnach im September 2016 über die Türkei wieder in die Bundesrepublik ein.

„Diese Frau kann sich mitten in Hamburg ein neues Leben aufbauen“

Frauen, die sich auf den Weg zu Terrormilizen wie dem IS in Syrien und im Irak machten, haben relativ hohe Chancen, unbehelligt zurückzukommen. Die deutschen Gerichte werten den bloßen Aufenthalt bei den Dschihadisten nicht als Straftat. Wenn die Frauen allerdings an Waffen ausgebildet wurden oder sich deutlich als Mitglieder einer der Terrororganisationen betätigt haben, droht ihnen eine Haftstrafe.

Im Fall A. lag bis zu Moussas Recherchen noch nicht genug Material für einen Haftbefehl wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor. Das könnte sich nun ändern: Erstmals haben die Fahnder durch die Fotos mit Deso Dogg Beweise, dass die Frau mit der Kommando-Ebene des IS engsten Kontakt hatte und nicht nur den Haushalt von Kämpfern geführt hat. Allen voran ein Bild, das sie zusammen mit bewaffneten Kämpfern zeigt, wird bei einem möglichen Gerichtsprozess sicherlich Bedeutung haben.

Für die 35-jährige Reporterin, die jedes Jahr Monate im früheren Machtgebiet des IS recherchiert, fühlt sich Erlebtes falsch an. Sie ist wütend. „Im Irak und in Syrien hat der IS Zehntausende auf dem Gewissen und diese Frau kann sich mitten in Hamburg ein neues Leben aufbauen“, sagt sie: „Das wirkt so, als ob die Opfer außerhalb Deutschland nichts wert sind.“

Die Hamburger Polizei teilte am Montag per Twitter lediglich mit, der Sachverhalt sei ihr bekannt.


Der Spiegel

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VIDEO

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Jenan Moussa’s exclusive on German ISIS widow Omaima Abdi http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/15/jenan-moussas-exclusive-on-german-isis-widow-omaima-abdi/ http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/15/jenan-moussas-exclusive-on-german-isis-widow-omaima-abdi/#comments Mon, 15 Apr 2019 16:35:18 +0000 Administrator Deutsches Haus Islamic terrorism http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/15/jenan-moussas-exclusive-on-german-isis-widow-omaima-abdi/ Documents: https://www.akhbaralaan.net/jenan/omaima/

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Omaima Abdi

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Aus Haft in Syrien und im Irak http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/05/aus-haft-in-syrien-und-im-irak/ http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/05/aus-haft-in-syrien-und-im-irak/#comments Fri, 05 Apr 2019 10:25:21 +0000 Administrator KURDISTAN Deutsches Haus http://efendisizler.blogsport.de/2019/04/05/aus-haft-in-syrien-und-im-irak/ 90 IS-Leute wollen zurück nach Deutschland

Unter den aus Deutschland stammenden Dschihadisten in kurdischer Haft sind Topgefährder. Syriens Kurden sind von der Bundesregierung enttäuscht.

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Die Flagge der syrischen Kurden weht über dem aus IS-Gewalt befreiten Ort Baghouz.Foto: AFP/Giuseppe Cacace

Fast 90 Angehörige des „Islamischen Staats“ (IS) wollen nach Deutschland zurück. Darunter solche, die im IS Führungspositionen inne hatten. Das bestätigten deutsche und kurdische Sicherheitsleute dem Tagesspiegel. Ein Sprecher von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte, die Zahl der aus Deutschland nach Syrien und Irak gereisten Islamisten, die mehrheitlich zurückwollten, liege „im oberen zweistelligen Bereich“, darunter einige Frauen. Die meisten befinden sich in kurdischen Auffanglagern.

BND-Agenten identifizieren IS-Männer in Syrien

Allein in der Rojava genannten Kurdenregion in Syrien sind 66 mutmaßliche IS-Angehörige aus Deutschland in Haft. Laut Deutscher Presseagentur müssten 21 von ihnen nach einer Rückkehr ins Gefängnis, weil deutsche Haftbefehle vorliegen; 19 Gefangene gelten als Gefährder, ihnen wird also ein Terrorakt zugetraut.

Insgesamt waren mehr als 1050 Männer und Frauen aus Deutschland in das einstige IS-Gebiet ausgereist, zu mindestens „200 Personen liegen Hinweise vor, dass diese in Syrien oder im Irak ums Leben gekommen sind“, teilte das Ministerium mit, circa 340 befänden sich wieder in Deutschland. Die meisten davon nicht in Haft.

Nach Tagesspiegel-Informationen waren BND-Agenten in Syrien, um Dschihadisten zu identifizieren. Zudem sollen BKA-Ermittler dort mit Gefangenen gesprochen haben, um Aussagen zu protokollieren, die vor Gericht verwertbar sind.

Anders als Frankreich und die USA unterhält die Bundesregierung keine offiziellen Beziehungen zu Syriens Kurdenführung. So soll Rücksicht auf die türkische Regierung genommen werden. Im syrischen Rojava regiert eine Koalition unter Führung der PYD, die als Schwesterpartei der auch in Deutschland verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK gilt.

Syriens Kurden schlagen UN-Gericht vor

Von besonderem Interesse in Syrien ist IS-Topmann Martin L., gegen den die Generalbundesanwaltschaft (GBA) wegen Verdachts der Mitgliedschaft in einer Terrorvereinigung ermittelt. L. hat sich laut „Stern“ als Kronzeuge angeboten, die GBA bestätigte das nicht. Auf Anfrage der Bundestagsabgeordneten Evrim Sommer (Linke) erklärte die deutsche Regierung, man behandele den Fall unter der zweithöchsten Sicherheitsstufe „Geheim“.

Syriens Kurden boten an, L. über die Kurdenmetropole Erbil in Irak nach Deutschland zu überstellen. Zu den irakischen Kurden unterhält die Bundesregierung offiziell Beziehungen, auch wenn sie deren Wunsch nach Unabhängigkeit explizit nicht unterstützt.

In Berlin vertritt Ibrahim Murad die syrische Rojava-Föderation. Er sagte am Donnerstag, die Bundesregierung reagiere auf die Kooperationsangebote der syrischen Kurden nicht. Das Auswärtige Amt erklärt seit Beginn des Syrienkrieges, man pflege keine Beziehungen zur kurdischen Regionalverwaltung im Norden des Landes.

„Wir sind bereit, die jeweiligen Staaten dabei zu unterstützen, die IS-Terroristen zu verurteilen“, sagte Murad. „Uns ist die Sorge Deutschlands bewusst, dass sie nicht ausreichend Beweise gegen die IS-Mitglieder haben.“ Murad sagte, alternativ könne die Aufarbeitung der IS-Verbrechen auch durch ein internationales Gericht erfolgen. Über ein UN-Sondergericht, womöglich in der kurdischen Autonomiezone in Nordirak, wird auch unter deutschen Spitzenbeamten diskutiert.

USA warnen Türkei wegen der syrischen Kurden

Die Linken-Abgeordnete Sommer forderte, die Bundesregierung müsse endlich auch mit Syriens Kurden sprechen. Zudem drohe nach wie vor ein Angriff der Türkei. Dann sei ohnehin ungewiss, ob die IS-Dschihadisten jemals belangt werden. Ankaras Armee und verbündete Islamisten hatten vor einem Jahr die syrische Kurdenprovinz Afrin besetzt. US-Außenminister Mike Pompeo hatte am Mittwoch bei einem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu vor „verheerenden Folgen“ gewarnt, sollte die Türkei die kurdische Autonomiezone erneut angreifen.

Der Tagesspiegel

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Syria’s Kurds call for international court to try IS jihadists http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/syrias-kurds-call-for-international-court-to-try-is-jihadists/ http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/syrias-kurds-call-for-international-court-to-try-is-jihadists/#comments Sat, 30 Mar 2019 10:58:33 +0000 Administrator KURDISTAN Call / Aufruf / Çağrı World / Welt / Dünya http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/syrias-kurds-call-for-international-court-to-try-is-jihadists/ Syria’s Kurds on Monday called for an international court to be set up in the country to try suspected Islamic State group jihadists following the announced fall of their „caliphate“.

IS imposed its brutal interpretation of Islam on millions living in the proto-state that it declared across a large swathe of Syria and neighbouring Iraq in 2014.

The extremists stand accused of carrying out numerous crimes including mass executions, kidnappings and rape.

„We call on the international community to establish a special international tribunal in northeast Syria to prosecute terrorists,“ the Syria Kurdish administration said.

In this way, „trials can be conducted fairly and in accordance with international law and human rights covenants and charters“, it said in a statement.

The Kurdish-led Syrian Democratic Forces on Saturday announced the end of the „caliphate“ after defeating IS jihadists in the eastern village of Baghouz near the Iraqi border.

Kurdish-led forces, backed by a US-led coalition, have detained thousands of suspected IS fighters in more than four years battling the jihadists, including around 1,000 foreigners.

While alleged IS fighters are held in jail, women and children suspected of being affiliated to the group are housed in Kurdish-run camps for the displaced.

More than 9,000 foreigners, including over 6,500 children, were held in the main camp of Al-Hol, a Kurdish spokesman said, giving the latest figures from a week ago.

- ‚Not realistic‘ -

The Kurdish administration has repeatedly called for the repatriation of foreign IS suspects, and warned it does not have capacity to detain so many people.

But the home countries of suspected IS members have been reluctant to take them back, due to potential security risks and a likely public backlash.

„The Kurdish administration in northeast Syria has appealed to the international community to shoulder its responsibilities“ with regards to IS suspects, it said Monday.

„But unfortunately there was no response.“

It urged the international community, particularly countries that have nationals detained, to support the establishment of an international tribunal.

A top foreign official for the Kurdish administration said foreign experts could work side by side with local judges.

„They could be foreign judges working with local judges and be experts in crimes committed by terrorist groups,“ Abdel Karim Omar told AFP.

Previous international courts include the International Criminal Tribunal for Rwanda which tried genocide perpetrators in the African country.

The International Criminal Tribunal for the former Yugoslavia meanwhile tried those accused of genocide, crimes against humanity and war crimes in conflicts that tore apart the Balkans in the 1990s.

Joel Hubrecht, a Paris-based expert in transitional justice expert, said setting up an special tribunal to judge IS was a good idea in theory in view of the international dimension of its alleged crimes.

„The idea of an international criminal court is relevant and interesting,“ he told AFP.

„But in northeast Syria it’s not realistic.“

The Syrian Kurdish authorities are not internationally recognised, setting up such a tribunal usually takes time, and ensuring witness protection is tough in a war-torn country, he said.

- Humanitarian crisis -

Despite the declared victory against IS in Baghouz, the jihadists still maintain a presence in the country’s vast desert and have continued to claim deadly attacks in SDF-held territory.

President Bashar al-Assad’s forces have made a territorial comeback against rebels and jihadists with key Russian backing since 2015, but the war is far from over.

The battle to end the „caliphate“ has triggered an exodus of tens of thousands of people — mainly women and children — out of crumbling IS territory, sparked a humanitarian crisis.

The main camp in Al-Hol is now bursting at the seams, housing more than 70,000 people — in a place designed for just 20,000.

„Humanitarian conditions in Hol camp are extremely critical,“ World Food Programme spokeswoman Marwa Awad said Monday.

At least 140 people — overwhelmingly young children — have died on the way to the camp or shortly after arriving, the International Rescue Committee aid group says.

The Kurdish administration on Monday called on the United Nations to improve living conditions at the Al-Hol camp.

It particularly called for more humanitarian assistance, expanding the camp, and better water and sewage networks.

Syria’s war has killed more than 370,000 people and displaced millions since starting in 2011 with the brutal repression of anti-government protests.

Apart from fighting IS, the Kurds have largely stayed out of the civil war, instead setting up their own semi-autonomous institutions in the northeast of the country.

YAHOO

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Werden IS-Dschihadisten vor internationales Gericht gestellt? http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/werden-is-dschihadisten-vor-internationales-gericht-gestellt/ http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/werden-is-dschihadisten-vor-internationales-gericht-gestellt/#comments Sat, 30 Mar 2019 10:54:56 +0000 Administrator KURDISTAN World / Welt / Dünya http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/werden-is-dschihadisten-vor-internationales-gericht-gestellt/ Abdulkarim Omar, der Außenvertreter der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien, benennt die möglichen Konsequenzen aus der Verweigerung vieler Herkunftsstaaten, ihre IS-Dschihadisten zurückzunehmen.

Abdulkarim Omar, Sprecher für Außenbeziehungen der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien, weist im Gespräch mit ANF auf die internationale Gefahr hin, die von den gefangenen IS-Dschihadisten und ihren Familien ausgeht: „Wenn die internationalen Kräfte diese Gefahr stoppen wollen, dann müssen die Herkunftsländer die IS-Mitglieder mit ausländischer Staatsangehörigkeit zeitnah zurücknehmen. Die IS-Dschihadisten müssen vor Gericht gestellt und verurteilt werden, die Frauen und Kinder müssen neue Bildung erhalten und in ihre Herkunftsgesellschaften reintegriert werden. Gelingt uns das, bewahrt es uns vor großen Gefahren. Schaffen wir es nicht, stellen diese Personen für uns und für sich selbst eine potentielle Bedrohung dar.”

Laut Omar wird als Alternative darüber nachgedacht, in Nordsyrien einen internationalen Gerichtshof einzurichten: „Wenn es einen internationalen Gerichtshof geben sollte, muss dieser auch international anerkannt werden. Die internationale Gemeinschaft muss Gefängnisse einrichten. Die Staaten müssen es auch in ihrer Verantwortung sehen, den täglichen Bedarf dieser Gefangenen zu decken. Eine Verteidigung muss bei diesen Gerichten möglich sein. Es müssen Camps für Frauen von IS-Dschihadisten und Kinder eingerichtet werden. Auch ihr Bedarf muss gedeckt werden und es muss eine Umerziehung in diesen Camps stattfinden. Das alles, was ich hier aufgezählt habe, fällt in den Verantwortungsbereich der internationalen Gemeinschaft.”

VIDEO ( Auf Kurdisch )

Wir sprachen über diese Fragen mit Abdulkarim Omar:

Seit wann ergeben sich IS-Dschihadisten und ihre Ehefrauen den Demokratischen Kräften Syriens (QSD)?

Seit der Befreiung von Kobanê sind sehr viele IS-Dschihadisten von den QSD gefangengenommen worden. Nach den Operationen auf Minbic (Manbidsch), Tabqa, Raqqa und Deir ez-Zor haben sich viele IS-Dschihadisten und ihre Familien den Demokratischen Kräften Syriens (QSD) ergeben oder wurden von ihnen aufgegriffen.

Wie viele IS-Dschihadisten befinden sich bei Ihnen in Haft?

In unseren Gefängnissen befinden sich etwa 800 IS-Mitglieder, die nicht aus Syrien stammen. Aber mit der Befreiung von al-Bagouz steigt ihre Zahl täglich. Natürlich haben wir viel mehr Dschihadisten aus Syrien in Haft. Bei uns befinden sich Islamisten aus 49 Ländern mit ihren Frauen und Kindern.

Es gibt sowohl Familien von syrischen Dschihadisten als auch solche aus dem Ausland. Der größte Teil der Frauen und Kinder sind in Flüchtlingslagern untergebracht. Diese Lager sind für Flüchtlinge eingerichtet worden. Wir behandeln diese Personen wie jeden anderen Flüchtling auch und versorgen sie mit allem, was in unserer Macht steht. Wir versorgen auch die IS-Dschihadisten in unseren Gefängnissen.

Was für eine Lösung sehen Sie für die IS-Dschihadisten und ihre Familien aus Syrien?

Als Demokratische Selbstverwaltung sehen wir uns in der Verantwortung, für die Dschihadisten aus Syrien und ihre Familien zu sorgen. Wir übergeben die Dschihadisten den Volksgerichten. Frauen, die selbst kein Blut an den Händen haben, führen wir zum Beispiel durch ihre Stämme wieder der Gesellschaft zurück. Wir haben ein Bildungszentrum in Hol eingerichtet, um die Kinder neu zu erziehen. Wir erfüllen unsere Pflicht gegenüber den Menschen aus Syrien.

Sie haben gesagt, dass Dschihadisten aus 49 Ländern bei Ihnen gefangen sind. Sie selbst kommen Ihrer Verantwortung für die syrischen Staatsbürger nach. Erfüllen die Herkunftsstaaten der ausländischen Dschihadisten ihre Verantwortung für ihre Staatsbürger?

Leider übernehmen die internationale Gemeinschaft und sogar unsere Partner im Kampf gegen den IS diese Verantwortung nicht. Sie erfüllen ihre Pflichten weder in Bezug auf die Rücknahme der Dschihadisten noch auf die Versorgung der Gefangenen. Auch internationale Hilfsorganisationen kümmern sich nicht um die IS-Familien in den Flüchtlingslagern. Bis jetzt konnten nicht einmal fünf Prozent der gefangenen IS-Dschihadisten oder ihre Familien aus internationalen Hilfen versorgt werden. Es gibt wirklich sehr viele. Wir können diese Last nicht alleine tragen.

Stellen die vielen IS-Gefangenen in Nord- und Ostsyrien kein internationales Sicherheitsproblem dar? Die Region hat ja keinen anerkannten Status und ist von einer türkischen Invasion bedroht.

Die Situation stellt sowohl eine große Last als auch eine große Gefahr dar. So lange sich der IS in unserem Gebiet befindet, ist er für die Völker der Region eine potentielle Bedrohung. Die Anwesenheit dieser ausländischen IS-Mitglieder stellt an sich schon eine Gefahr dar. Dazu haben wir gemeinsam mit der Koalition koordiniert gearbeitet. Der IS hört als Kalifat auf zu existieren. Eines der größten Probleme hier sind die gefangenen IS-Dschihadisten und ihre Ehefrauen und Kinder. Das ist ein internationales Problem. Diese Frauen und Kinder befinden sich auf unserem Territorium, aber sie stellen nicht nur für uns, sondern auch auf internationaler Ebene eine Gefahr dar.

Das Syrienproblem und die Frage unserer Region sind noch ungelöst. Eine politische Stabilität ist nicht gegeben. Unser Gebiet ist von einem Angriff des türkischen Staates und seiner Verbündeten bedroht. Wenn die Türkei hier angreift, hier Krieg oder Chaos ausbricht, stellt das eine ideale Möglichkeit für die IS-Dschihadisten dar, aus den Gefängnissen auszubrechen. Dann werden diese geflohenen Dschihadisten sowohl für uns als auch international zu einer großen Gefahr. Sie gefährden dann auch ihre Herkunftsländer. Es gibt außerdem viele Kinder, die vom IS indoktriniert worden sind. Wenn diese vom IS erzogenen Kinder nicht umerzogen werden und nicht in ihre Herkunftsgesellschaften zurückfinden, werden sie uns mit immer neuen terroristischen Projekten bedrohen. Dies gilt auch für die Frauen.

Aber was ist angesichts dieser Gefahr zu tun?

Als Völker von Rojava und Nordsyrien haben wir einen hohen Preis im Kampf gegen den IS gezahlt. Die von uns festgenommenen IS-Dschihadisten wurden unter großen Opfern gefangen genommen. Aus Gesprächen mit den von uns inhaftierten IS-Mitgliedern haben wir erfahren, dass der IS viele Aktionen in Europa plante und wir diese gestoppt haben. Wir haben damit unsere Pflicht erfüllt. Wenn die internationalen Kräfte etwas gegen diese Gefahr tun wollen, muss in absehbarer Zeit jedes Land seine Staatsangehörigen zurücknehmen.Die IS-Dschihadisten müssen vor Gericht gebracht und verurteilt werden, die Frauen und Kinder müssen neue Bildung erhalten und in ihre Herkunftsgesellschaften reintegriert werden. Wenn wir das schaffen, dann bewahrt das alle vor großen Gefahren. Wenn es nicht gelingt, stellen sie für uns und für sich selbst eine große potentielle Bedrohung dar.

Was unternehmen Sie auf diplomatischer Ebene, um die IS-Dschihadisten in ihre 49 Herkunftsstaaten zurückzuführen?

Wir haben offizielle Dokumente von in Gefangenschaft befindlichen IS-Dschihadisten aus 49 Staaten vorliegen. Wir führen Akten zu den IS-Dschihadisten, wie auch zu den Frauen und Kinder. Auf internationaler Ebene führen wir Gespräche mit den Ländern zur Rückführung der Dschihadisten. Leider erfüllen diese Länder nicht ihre Verantwortung und nehmen ihre Staatsangehörigen nicht zurück.

Wie erklären diese Länder ihr Verhalten?

Die Dschihadisten stellen eine Bedrohung dar. Sie sind gefährlich, daher will sie niemand zurückhaben. Ich wiederhole es noch einmal, dass die IS-Dschihadisten bei uns in Gefangenschaft sind, ist für die Herkunftsländer ein großes Glück. Aber dass sie jetzt alle in einem Land wie unserem, einem Land ohne Status, das unter großem Risiko steht, bleiben sollen, stellt auch für diese Länder eine große Gefahr dar.

Einige Länder haben ihre Staatsbürger zurückgenommen. Können Sie dazu etwas sagen?

Nur einige wenige Staaten haben eine sehr geringe Anzahl von IS-Mitgliedern zurückgenommen. Russland hat wenige Frauen und Kinder zurückgenommen. Indonesien hat eine Großfamilie mit 27 Mitgliedern zurückgeführt. Es handelt sich um eine studierte, gutsituierte Familie. Sie hat geglaubt, nur in einem islamischen Staat leben und ist deswegen zum IS nach Syrien gekommen. Dann weigerten sich die Männer, für den IS zu kämpfen und wurden ins Gefängnis geworfen. Bei erster Gelegenheit sind sie aus dem Gefängnis zu den QSD geflohen. Daraufhin haben wir Kontakt mit ihrem Herkunftsland aufgenommen und sie übergeben. Zwei Frauen und einige Kinder haben wir in den Sudan geschickt. Eine US-amerikanische Frau und ihre Kinder wurden den USA übergeben. Fünf Dschihadisten, elf Frauen und drei Kinder wurden an Kasachstan ausgeliefert.

Das sind natürlich angesichts der Anzahl unserer Gefangenen sehr wenige.

In letzter Zeit wird die Option diskutiert, einen internationalen Gerichtshof auf Ihrem Gebiet zu errichten, da die Länder ihre IS-Dschihadisten nicht zurücknehmen. Was denken Sie dazu?

Für den Fall, dass die Koalition und die internationale Gemeinschaft sich dieser Aufgabe nicht annehmen, müssen wir andere Alternativen suchen. So könnte zum Beispiel eine zwischenstaatliche Konferenz organisiert werden. Dort sollte diskutiert werden, wie wir dieses Problem lösen, und dann könnten wir einen Weg zu einer Lösung einschlagen. Es könnte ein Dialog darüber entstehen, wie Alternativen wie die Einrichtung eines internationalen Gerichtshofs auf den Weg gebracht werden. Es könnte eine Methode entwickelt werden, wie wir gemeinsam eine Lösung dieses Problems erreichen können.

Wir haben bereits früher über die Presse und Öffentlichkeit dazu aufgerufen, die eigenen Staatsbürger zurückzunehmen. Trump hatte über Twitter die Länder der europäischen Union dazu aufgerufen, ihre Staatsangehörigen zurückzuführen. Aber alle Länder in Europa haben sich demgegenüber ablehnend verhalten. In den europäischen Ländern kam es zu Erklärungen, dass man die Staatsbürger nicht zurücknehmen werde. Wenn eine Rückführung nicht stattfinden kann, muss eine Alternative geschaffen werden. Wir müssen gemeinsam darüber nachdenken, wie dieses Problem gelöst werden kann.

Gibt es zur Frage eines internationalen Gerichtshofes eine offizielle Entscheidung bei Ihnen?

Wir diskutieren über Alternativen, aber wir haben noch keine offizielle Entscheidung getroffen. Unsere Gespräche dazu dauern immer noch an. Wir wissen jedoch, dass das Ergebnis davon abhängig ist, inwiefern der IS als gemeinsames Problem angesehen wird und es ein gemeinsames Vorgehen gibt. Im Rahmen von Dialogprozessen müssen die Meinungen aller betroffenen Parteien berücksichtigt und auf dieser Grundlage muss eine gemeinsame Lösung entwickelt werden.

Was wären Ihre Kriterien für ein solches internationales Gericht?

Wenn es einen internationalen Gerichtshof geben sollte, muss dieser auch international anerkannt werden. Die internationale Gemeinschaft muss außerdem Gefängnisse einrichten. Die Staaten müssen es auch in ihrer Verantwortung sehen, den täglichen Bedarf der IS-Gefangenen zu decken. Eine Verteidigung muss bei diesen Gerichten möglich sein. Es müssen Camps für Frauen und Kinder der Dschihadisten eingerichtet werden. Auch ihr Bedarf muss gedeckt werden und es muss eine Umerziehung in diesen Camps stattfinden. Das alles, was ich hier aufgezählt habe, fällt in den Verantwortungsbereich der internationalen Gemeinschaft. Es handelt sich dabei um eine schwere Last, die wir nicht alleine tragen können.

ANF

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American magazine: Turkey is safe haven for money, gold of Daesh http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/american-magazine-turkey-is-safe-haven-for-money-gold-of-daesh/ http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/american-magazine-turkey-is-safe-haven-for-money-gold-of-daesh/#comments Sat, 30 Mar 2019 10:50:25 +0000 Administrator Türkische Haus Türkische faschismus / Turkish fascism http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/american-magazine-turkey-is-safe-haven-for-money-gold-of-daesh/ A report by The Atlantic Monthly on the vaguely secret ways of transferring money says that some of these funds are held in cash by individuals in Turkey, while some of them have also been invested in gold

The writer David Kenar said: If you’re looking to transfer money here, there’s a chance you will be directed to Abu Shawkat. He works out of a small office in a working-class suburb of the Lebanese capital, but won’t give you its exact location. Instead, he’ll direct you to a nearby alleyway.

The writer said Abu Shawkat—not his real name—is part of the hawala system, which is often used to transfer cash between places where the banking system has broken down or is too expensive for some to access.

According to the magazine thus, cash can travel across borders without any inquiry into who is sending or receiving it, or its purpose.

The group remains a financial powerhouse: It still has access to hundreds of millions of dollars, according to experts’ estimates, and can rely on a battle-tested playbook to keep money flowing into its coffers. That continued wealth has real risks, threatening to help it retain the allegiance of a committed core of loyalists and wreak havoc through terrorist attacks for years to come.

The writer said that the Islamic State’s financial strength offers a window into the broader challenge facing the United States and other governments….

The writer added that in its effort to squeeze the group financially, Washington has been forced to rely on a fundamentally different strategy than it employed in its military campaign: The main weapons at its disposal are not air strikes and artillery barrages, but subtler tools, such as sanctioning Islamic State–linked businesses, denying them access to the international financial system, and quietly cooperating with governments across the globe. Successes will be less visible, the campaign against the group will likely take years, and there is no guarantee of victory.

The end of the Islamic State’s days of holding and governing territory represents a double-edged sword for officials looking to starve it of resources. On the one hand, its dramatic losses have made it far more difficult for the group to rely on two major sources of revenue: the exploitation of oil fields in Iraq and Syria, and the taxation of citizens living under its rule. These methods played a key role in allowing the Islamic State to raise roughly $1 million a day, a senior Iraqi security official, who declined to be identified discussing intelligence issues, told me, transforming the group into the world’s richest terrorist organization.

On the other hand, the Islamic State’s loss of territory has freed it from the costs associated with trying to build its self-declared “caliphate,” allowing it to focus exclusively on terrorist activity. A U.S. Treasury Department official, who spoke on condition of anonymity, said that the group is operating increasingly like its insurgent predecessor, al-Qaeda in Iraq, and no longer requires the same resources it did when it governed territory. Oil still brings in revenue too: While the Islamic State no longer controls individual fields, the Treasury official added that a key source of the group’s income is the extortion of oil-supply lines across the region.

The Islamic State is also still sitting on the massive windfall that it built up during the height of its power. “What we know is that they accumulated large amounts of cash and other assets,” said Howard Shatz, a senior economist at the Rand Corporation and co-author of several studies on the Islamic State’s finances. “We don’t know where it all went.”

The senior Iraqi security official told me that the bulk of the Islamic State’s assets had been transferred to Turkey, though the Treasury Department has sanctioned its money-services businesses in Syria and Iraq, which have connections as far away as the Caribbean. Some of these funds are reportedly held in cash by individuals in Turkey, while a portion has also been invested in gold. There is precedent for Ankara turning a blind eye toward the terrorist organization’s activity on its soil: The group used to make millions of dollars by selling smuggled oil to Turkish buyers. The October raid in Erbil also targeted the financial network built up by Fawaz Muhammad Jubayr al-Rawi, an Islamic State leader who the Treasury Department claims owned and operated Syria-based money-services businesses that exchanged money with Turkey. The Turkish government has consistently denied providing safe harbor to either Islamic State individuals or the group’s assets.

The war-ravaged states of Syria and Iraq also provide the Islamic State with ample opportunities to revive the tactics that financed its predecessor organization. From 2008 to 2012, when al-Qaeda in Iraq was driven underground, it operated much like a mafia: It skimmed construction contracts, particularly in the northern Iraqi city of Mosul; stole goods and resold them; and kidnapped members of wealthy families for ransom. Despite its straitened circumstances, the group was recording monthly revenues of nearly $1 million just in Nineveh province, of which Mosul is the capital, in late 2008 and early 2009.

Today it has even more factors working in its favor. The destruction of areas of northern Iraq once controlled by the Islamic State has necessitated a massive reconstruction effort. At a conference last year, countries pledged $30 billion to rebuild the area, a figure that is still well below what the Iraqi government said it needs. Perversely, such a massive injection of funds provides the Islamic State with even more opportunity to benefit from corruption. Declassified documents show that senior Iraqi, Kurdish, and Turkish politicians had dealings with al-Qaeda in Iraq in 2009; oversight of how funds are spent is likely even worse now, given the magnitude of the task. Second, the Islamic State kept meticulous records about the approximately 7 million to 8 million people living under its rule during the height of its power. If it retained control of those records, it could use them to extort Iraqis and Syrians.

“If you lived in ISIS territory, they know where you live, they know much money you make, and they know what your business is,” Shatz told me. “They can go to a businessman and say, ‘You must be very proud of your son. It would be a pity to see something happen to him.’”

Like any smart multinational conglomerate, the Islamic State has diversified its streams of revenue. Even if the United States and its allies manage to cut off, for example, the group’s kidnap-for-ransom business, it can turn to those commercial enterprises and extortion rackets.

The situation is far from hopeless. The United States has already made a dentin the Islamic State’s finances by targeting its oil network, and the group may find that its meticulous records can be used against it: Once captured, those records could provide a detailed overview of its personnel and sources of revenue. But there are no silver bullets.

Abu Shawkat’s market advantage is that he can send money to places where formal institutions have crumbled. The Islamic State’s business model relies on similar factors, only on a much grander scale. It aims to exploit state breakdown as a way to fund its main product: political violence. That violence then weakens the state further, creating more financial opportunities for the terrorist organization.

The military victory against the Islamic State is cause for celebration, but it also allows the group to fall back on an economic strategy that has served it well for years. Don’t expect it to go out of business anytime soon.

ANHA

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Deutschland und der IS http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/deutschland-und-der-is/ http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/deutschland-und-der-is/#comments Sat, 30 Mar 2019 10:47:54 +0000 Administrator Deutsches Haus http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/30/deutschland-und-der-is/ Es sind unsere Terroristen

Deutschland sträubt sich gegen die Rückkehr seiner eigenen Staatsbürger, die zu IS-Terroristen wurden. Dabei hat die Bundesrepublik den Terror und die Terroristen einst exportiert. Und dies geschah wissentlich, sagt der Islamwissenschaftler Fabian Goldmann.

Wann haben Sie sich eigentlich zuletzt von deutschen Terroristen distanziert? Zum Beispiel von Robert B.? Der Ex-Bundeswehrsoldat aus Solingen hat mutmaßlich bei einem Selbstmordattentat Anfang 2014 50 Menschen mit in den Tod gerissen.

Oder von Yannik N.? Der junge Freiburger steuerte wahrscheinlich im Jahr 2015 einen mit anderthalb Tonnen Sprengstoff beladenen LKW in eine Menschenmenge und nahm so Dutzenden Personen das Leben.

Oder von Yamin A.?. Im Sommer 2015 tauchte im Netz ein Video auf, das zeigte, wie der ehemalige Telekom-Azubi aus Königswinter zwei gefesselten Soldaten in den Kopf schoss.
Oder, oder, oder…

Deutsche Täter, aber kaum deutsche Opfer

Hauptsache nicht bei uns! Dies scheint auch dieser Tage wieder die Maxime zu sein, wenn Politiker und Öffentlichkeit über den Umgang mit deutschen Terroristen diskutieren. Von potenziellen Bedrohungen und Anschlagsgefahren in Deutschland liest man dann. Vom ganz realen Terror, den Deutsche in den vergangenen Jahren über die Menschen in Syrien und Irak gebracht haben, hört man hingegen kaum. Ein Terror, der kaum deutsche Opfer aber umso mehr deutsche Täter kannte.

1.050 – das ist laut Bundesinnenministerium die Anzahl der Dschihadisten, die in den letzten Jahren die Bundesrepublik in Richtung Nahost verlassen hat. Es fällt schwer, sich umgekehrtes Szenario überhaupt auszumalen. Was wäre wohl los, hätte es nur ein Bruchteil arabischer Terroristen geschafft, bei uns Anschläge zu begehen? Europas „Muslim Bann“? Überwachungsstaat auf NSA-Niveau?

Die CSU stünde womöglich am linken Ende des politischen Spektrums, und auf Twitter würde Trump deutsche Migrationspolitiker zur Mäßigung aufrufen. Der deutsche Terror in Nahost kommt hingegen seit Jahren ganz ohne Sondersendungen, politische Debatten und Distanzierungsforderungen aus.

Deutsche Kämpfer waren nicht nur willenloses Kanonenfutter

An fehlendem Wissen liegt das nicht. Von ganzen Einheiten des IS, in denen kein einziger Kämpfer Arabisch spreche, berichten syrische, irakische und kurdische Soldaten schon seit Jahren. Von Aleppo über Raqqa bis Mossul haben Aktivisten und Politiker immer wieder darauf hingewiesen, dass viele der schlimmsten Mörder in den Reihen des IS Europäer sind. Interessiert hat das hier kaum jemand.

Dabei dienten Deutsche dem Islamischen Staats nicht nur als willenloses Kanonenfutter, wie es oft dargestellt wird. Viele haben seinen Terror mitgeprägt. Wie Martin L., der derzeit in kurdischer Haft sitzt. Der Schweißer aus Sachsen-Anhalt soll sich vom Folterknecht bis zum Geheimdienstler mit Kontakten bis in die Führungsspitze der Terrororganisation hochgearbeitet haben.

Oder Reda S., Der Prediger aus Berlin-Charlottenburg soll dem IS in Mossul als Bildungsminister gedient haben. Oder der Berliner Ex-Rapper Denis Cuspert, der zu den wichtigsten Personen in der IS-Medienorganisation Al-Hayat gehörte. Oder, oder, oder…

Behörden wussten gut Bescheid

Natürlich entstand der Islamische Staat nicht in deutschen Fußgängerzonen. Zur deutschen Verantwortung gehört aber auch, dass Politiker und Behörden lange wegschauten, solang nur die Täter, aber nicht die Opfer Deutsche waren. Behörden wissen und wussten erschreckend gut Bescheid über die Radikalisierung deutscher Islamisten. Ein Großteil der späteren IS-Kämpfer war polizeibekannt, stand auf Gefährderlisten oder hatte wegen islamistischer Straftaten bereits Haftstrafen verbüßt. An der Ausreise gehindert wurden sie oftmals dennoch nicht. Die Gefahr, die von deutschen Terroristen ausgeht, interessierte Politik und Öffentlichkeit erst dann wieder, als ihre Einreise drohte.

Deutschlandradio

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Offenen Brief http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/26/offenen-brief/ http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/26/offenen-brief/#comments Tue, 26 Mar 2019 09:56:19 +0000 Administrator KURDISTAN Kamuoyuna /Kürdistan Anarşist Grup Call / Aufruf / Çağrı World / Welt / Dünya http://efendisizler.blogsport.de/2019/03/26/offenen-brief/ Wir fordern die Weltgemeinschaft auf ein internationales Gericht in Rojava ( Nordsyrien ) einzurichten, um die Gefangenen IS-Terroristen zu verurteilen.

efendisizler.blogsport.de

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