Archiv der Kategorie 'Türkische faschismus / Turkish fascism '

Erdoğans gewalttätige Sicherheitsleute in Berlin

Die Personenschützer Erdoğans, die im vergangenen Jahr an den schweren Übergriffen auf Demonstranten in Washington beteiligt waren, befinden sich nun als Begleitung des Staatsbesuchs in Berlin.

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Begleitet von Protesten ist der türkische Staatspräsident Erdoğan heute zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Deutschland eingetroffen. Neben der Polizei patrouillieren auch bewaffnete Gruppen von Personenschützern und Agenten des türkischen Geheimdienstes unbegleitet durch das Berliner Regierungsviertel. Einige dieser Personen aus Erdoğans Entourage waren an den antikurdischen Angriffen beim Erdoğan-Besuch im Mai 2017 in Washington beteiligt. Einer der Angreifer, die in den USA zur Festnahme ausgeschrieben sind, wurde sowohl bei der Ankunft Erdoğans am Flughafen in Tegel als auch am Hotel Adlon gesehen, in dem Erdoğan wohnt. Im vergangenen Jahr wurde diesen Personen die Einreise im Rahmen des G-20-Gipfels als Begleitung Erdoğans verboten. Aufgrund der Krise zwischen Berlin und Ankara war dem Personenschutz Erdoğans auch verboten worden, Waffen zu tragen

ANF

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Wie Erdogan Angst und Misstrauen in Deutschland sät

Mithilfe einer Smartphone-App der Zentralbehörde der türkischen Polizei (EMG) können Kritiker der türkischen Regierung weltweit angezeigt werden. Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom spricht von einer „digitalen Gestapo-Methode“.

Mit einer App können mit Kritiker der türkischen Regierung von überall auf der Welt angezeigt werden. Die App der türkischen Polizei gibt es in den Stores von Google und Apple. Jeder kann sie sich herunterladen und jeden, von dem er denkt, dass er die türkische Regierung oder den Staatspräsidenten beleidigt, anzeigen.

Die Spitzel-App ist auch bei in Deutschland lebenden Türken in Gebrauch, wie Kommentare im App-Store belegen. Geheimdienstexperte Erich-Schmidt-Eenboom erkennt in der App den Tatbestand eines schweren Verstoßes gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung: „Damit erlischt das Aufenthaltsrecht. So sind die Ausländerbehörden gefordert, Denunzianten unter den Türken ausweisen zu lassen.“

Durch die Hobby-Spitzelei herrscht unter Türkischstämmigen auch in Deutschland mittlerweile ein Klima der Angst.

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oder


SWR.de

Samstagsmütter

Police attack Saturday Mothers at the 700th week of action

Turkish police did not allow the 700th week action of Saturday Mothers at IStanbul’s Galatasaray Square. Following an attack, police detained several people.

Today marks the 700th week of the action by Saturday Mothers, mothers and relatives of the victims of disappearances under the custody of state forces, who have been demanding justice and truth for their beloved ones at Istanbul’s central Galatasaray Square every Saturday.

The mothers were traditionally set to gather at Galatasaray Square for their weekly sit-in action, wearing t-shirts with “Saturday Mothers” writing on them, holding red roses and carnations in their hands as well as banners demanding justice and photographs of their disappeared relatives.

Already deployed at the scene, Istanbul police blockaded the area and did not allow the mothers access to the square.

Amid a siege by the police and security forces from the Yapı Kredi Cultural Centre, even taking photographs has been banned.

Stating that access to Galatasaray Square will not be allowed, police said the action has been prohibited by the Ministry of Interior.

Members of the Human Rights Association (IHD) who are accompanying the mothers and insisted on entering the square, were attacked by the police. Several people have been taken into custody.

ANF


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Polizeiangriff auf Samstagsmütter in Istanbul

Die Polizei in Istanbul hat die 700. Aktion der Samstagsmütter verboten und die Teilnehmer*innen am Galatasaray Platz angegriffen. Es gibt viele Festnahmen.

Heute findet die 700. wöchentliche Aktion der Samstagsmütter statt. Die Frauen fragen nach ihren „verschwundenen“ Angehörigen und fordern die Verurteilung der Täter. Die Polizei verbot die Kundgebung und griff die Teilnehmer*innen an.

Die Aktivist*innen hatten sich zuvor in den Morgenstunden beim Menschenrechtsverein (IHD) getroffen. Sie kamen mit roten Rosen und Nelken zum Verein und trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Samstagsmütter“. Dort wurden die Aufgaben, Plakate und Bilder der Verschwundenen verteilt. Anschließend gingen die Teilnehmer*innen zum Galatasaray-Platz. Die Polizei hatte den Platz umstellt und hinderte die Protestierenden am Betreten. Die Polizei untersagte das Fotografieren und erklärte, die Aktion sei vom Innenministerium verboten worden. Anschließend wurden die Teilnehmer*innen angegriffen, es kam zu vielen Festnahmen.

ANF


Live Stream in Istanbul / Galatasaray

Nahles will Türkei notfalls retten

Sollte sich die Währungskrise der Türkei verschärfen, müsse Deutschland das Land unterstützen, fordert die SPD-Chefin. Der türkische Präsident Erdogan zeigt sich gegenüber Amerika weiter unnachgiebig.

SPD-Chefin Andrea Nahles hat deutsche Hilfen für die wirtschaftlich in Bedrängnis geratene Türkei ins Gespräch gebracht. „Es kann die Situation entstehen, in der Deutschland der Türkei helfen muss, unabhängig von den politischen Auseinandersetzungen mit Präsident Erdogan“, sagte Nahles den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Die Türkei ist ein Nato-Partner, der uns nicht egal sein kann. Es ist in unser aller Interesse, dass die Türkei wirtschaftlich stabil bleibt und die Währungsturbulenzen eingedämmt werden.“

Den für September geplanten Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland nannte Nahles richtig. „Die Bundesregierung muss mit der Türkei auf allen Ebenen im Gespräch bleiben“, sagte sie. „Es ist meine klare Erwartung an die Bundeskanzlerin, dass natürlich auch kritische Fragen angesprochen werden. Hierzu gehört insbesondere das Festhalten und die Inhaftierung von deutschen Staatsangehörigen in der Türkei.“

„Wir werden euch die Stirn bieten“

Die Türkei wird derzeit von einer Wirtschafts- und Währungskrise beherrscht, die die türkische Lira in den vergangenen Wochen auf Talfahrt geschickt hatte.

Verschärft wird die Krise durch Spannungen zu Amerika. Hier gibt Erdogan nicht klein bei. Auf dem Parteitag seiner islamisch-konservativen Partei Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) teilte er abermals die Vereinigten Staaten aus. „Einige denken, sie könnten uns drohen mit der Wirtschaft, Strafmaßnahmen, Devisenkursen, Zinsen und Inflation. Wir kennen eure Betrügereien, und wir werden euch die Stirn bieten“, sagte er. Auf dem Parteitag wurde Erdogan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu einstimmig als AKP-Chef bestätigt. Alle fast 1400 abgegebenen Stimmen seien auf Erdogan entfallen.

F.A.Z.

Massive Bedrohung der Wälder durch türkische Armee

Der türkische Staat stellt die größte Bedrohung der Natur Kurdistans dar. Jedes Jahr werden die Wälder der Region systematisch von staatlichen Kräften in Brand gesetzt.

An vielen Orten der Welt entstehen Waldbrände aufgrund der extremen Hitze und durch die von Menschen verursachte globale Erwärmung. In Kurdistan ist allerdings die Hauptverantwortliche für die Waldbrände die türkische Armee.

Es ist praktisch unmöglich, in der internationalen Presse oder den Agenturen Nachrichten darüber zu finden, wie diese oder jene Armee auf systematische Weise Wälder niederbrennt. In Nordkurdistan steckt die türkische Armee hinter fast jedem Waldbrand.

Das türkische Militär verübt Kriegsverbrechen in jeder Hinsicht. Eines der Verbrechen der türkischen Armee ist der systematische Angriff auf die Natur Kurdistans. In den letzten Tagen treffen immer neue Nachrichten von Waldbränden aus Kurdistan ein. Sie alle wurden von der türkischen Armee ausgelöst. Die Soldaten beschränken sich nicht darauf, die Brände zu legen, sie hindern auch die lokale Bevölkerung am Löschen. Die türkische Armee setzt damit ein Beispiel der Naturzerstörung, die nur mit dem Einsatz von Agent Orange im Vietnamkrieg vergleichbar ist. Laut eines Berichts des Menschenrechtsvereins IHD von 2017 wurden bei Militäroperationen mindestens 13 Waldbrände gelegt.

Einige der letzten Waldbrände sind:

Dersim: Der Sincik-Berg wurde in den vergangen drei Tagen zum zweiten Mal zum Ziel türkischer Bomben. Die Region war in den Morgenstunden des 14. August aus F-16-Bombern, unbemannten Drohnen und Kampfhubschraubern bombardiert worden. Durch die Angriffe gerieten Waldgebiete in Brand. Die Brände dauern weiterhin an.


Dersim


Dersim

Amed: In Pasûr (Kulp) in der nordkurdischen Provinz Amed steckten zum „Schutz“ des Silvan-Staudamms eingeteilte Armeeeinheiten ein Waldgebiet in Brand. Dadurch wurden bereits mindestens 10.000 Hektar Waldgebiet Opfer der Flammen. Auch hier verhinderte die Armee zunächst jegliche Löschversuche durch die Bevölkerung. Die Menschen versuchten, durch das Umgraben des Erdbodens zu verhindern, dass das Feuer ihre Häuser erreicht. Die Feuerwehr der Stadtverwaltung konnte die Brände schließlich unter Kontrolle bringen.

Çewlîg (Bingöl): In einer „Sondersicherheitszone“, die in der Provinz Çewlîg über die Dörfer Sivan, Doğanlı und Suveren verhängt worden ist, brach ein Waldbrand aus, der sich aufgrund des Windes auf die ganze Region ausbreitete. Die Dorfbewohner versuchen das Übergreifen des Brandes auf die Dörfer zu stoppen, von Seiten der Verantwortlichen findet keinerlei Intervention statt.

Der Abgeordnete der Demokratischen Partei der Völker (HDP) Erdal Aydemir erklärte dazu, dass immer noch Rauch in der Region aufsteigt. Aydemir sagte: „Seit gestern versuchen wir immer wieder den Gouverneur von Bingöl über seinen Privatsekretär zu sprechen, aber wir konnten ihn nicht erreichen.“

Aydemir wies darauf hin, dass der Staat keinerlei Bemühungen zum Löschen des Brandes unternommen habe: „Die Dorfbewohner versuchen alleine mit ihren eigenen Möglichkeiten den Brand von den Dorfgrenzen fernzuhalten.“

ANF

Turkish army attacks mountain goats with Katyusha in Zagros

The Turkish army targeted a pezovî (mountain goat) herd in the Zagros Mountain. Only one pezkovî kid survived the Katyusha attack.

Turkish forces in the Zagros Mountains, one of the places where the war is most intense, target nature and all living things. A group of pezkovîs (mountain goats) were even attacked by Katyusha as they moved about around them.

A group of pezkovî were targeted recently by the Turkish state around their encampments because the mountain goats were “distracting”. Guerrillas who control the area rescued the only surviving pezkovî kid after the attack and took the baby goat to the medics to be taken care of.

NOT IMPORTANT FOR THE TURKISH ARMY

Guerrilla Berivan has taken over the care of the pezkovî kid: “This is one of the animals we rescued from their atrocity. There they are positioned on a hill, and these animals were apparently interfering. For them it’s not important to kill these innocent, harmless animals. Many animals died in their attacks, it was just this little pezkovî that survived. We did all we could. We cleaned its wound.”

Berivan pointed out that it is not important for the Turkish army whether they kill a child, an old person or an animal.

THEY ARE ENEMIES OF NATURE

Another guerrilla said the Turkish army is an enemy to nature and animals as well, and added: “They oppress our people with the excuse that the people help the guerrilla. They see Kurdistan’s natural environment as an enemy as well. They even enjoy killing animals on Kurdistan’s lands. Sometimes they set forest areas on fire. According to the Turkish army, all these trees and animals are aiding and abetting us.”


ANF

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Zagros: Militär löscht Bergziegen-Herde aus

Das türkische Militär hat in den Zagros-Bergen eine Herde Bergziegen mit Katjuscha-Raketen ins Visier genommen. Von der Herde blieb allein ein Kalb verletzt zurück.

Die Zagros-Bergkette zieht sich von Nord- nach Südkurdistan und stellt eine der Regionen dar, in denen der Krieg mit höchster Intensität geführt wird. Die türkischen Besatzungstruppen versuchen in der Region regelrecht, eine Politik der verbrannten Erde umzusetzen und zerstören die Natur und Umwelt. In den vergangenen Tagen löschte das türkische Militär eine Herde Bergziegen, die sich in der Nähe der Soldaten aufhielt, mit der Begründung, sie würde die Soldaten „ablenken“, fast vollständig durch Raketenbeschuss aus. Die türkische Armee ist praktisch nicht in der Lage ihre Basen zu verlassen, denn die Guerilla kontrolliert die Region. Sie konnte von der Herde leider nur ein Kalb retten und brachte es zur Behandlung zu den Guerillaärzt*innen.

Die Natur hat für das türkische Militär keinerlei Bedeutung

Die Guerillera Berivan kümmert sich um die Behandlung des Tieres. Sie sagt: „Dieses Tier ist das einzige, das wir vor der Brutalität der Soldaten retten konnten. Sie sind auf einem Gipfel stationiert. Die Tiere haben sie behindert. Für die Soldaten bedeutete es nichts, solch unschuldige Tiere einfach so zu töten. Viele Tiere sind bei dem Angriff gestorben, allein dieses kleine Kalb hat überlebt. Wir haben getan, was wir konnten und seine Wunden gesäubert.“ Das türkische Militär achte nicht darauf, ob es Kinder, Alte oder Tiere tötet, betont Berivan.

Feinde der Natur

Ein anderer Guerillero sagt: „Die Soldaten unterdrücken unser Volk unter dem Vorwand, es helfe der Guerilla. Ebenso betrachten sie die Natur Kurdistans als Feind. Es ist ein Spaß für sie, die Tiere in Kurdistan zu ermorden. Immer wieder setzen sie die Wälder in Brand. Nach Auffassung des türkischen Militärs helfen uns alle Bäume und Wildtiere.“

ANF

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For exiled novelist, Turkey ‚like 1930s Nazi Germany‘

Turkish novelist Asli Erdogan, living in exile in Germany as she risks a life sentence on terror charges at home, thinks the writing is on the wall: her country is sliding into fascism.

The award-winning author, still traumatised by the four months she spent in an Istanbul prison, warns that Turkey’s institutions are “in a state of total collapse”.

In President Recep Tayyip Erdogan—no relation—she sees a man tightening control over everyday Turkish life, emboldened by an outright victory in June elections, sweeping new powers and a crackdown on opponents.

“The extent of things in Turkey is like Nazi Germany,” the flame-haired 51-year-old told AFP in an interview in Frankfurt, her temporary home as she awaits the outcome of her court case in absentia.

“I think it is a fascist regime. It is not yet 1940s Germany, but 1930s,” said Asli.

“A crucial factor is the lack of a judicial system,” she added, describing a country of overcrowded prisons and pro-Erdogan judges in their twenties rushed in to replace ousted peers.

Asli herself was among the more than 70 000 people caught up in a wave of arrests under a state of emergency imposed after a failed 2016 coup against Erdogan.

She was held for 136 days over her links to a pro-Kurdish newspaper before being unexpectedly freed on bail.

The detention of the author of such novels as “The City in Crimson Cloak” and “The Stone Building and Other Places”, famed for their unflinching explorations of loss and trauma, drew international condemnation.

Turkey’s Nobel literature laureate Orhan Pamuk has called her “an exceptionally perceptive and sensitive writer.”

‚Pathetically funny‘

Turkey’s post-coup purge targeted not just alleged backers of preacher Fethullah Gulen, blamed by Ankara for the attempted putsch, but also opposition media and people accused of ties to Kurdish militants.

Turkish authorities reject accusations of widescale rights violations after the coup, and the state of emergency was lifted last month, after Erdogan was re-elected under a new executive-style presidency giving him direct control of ministries and public institutions.

“Erdogan is almost omnipotent,” Asli said.

“He decides on the price of medicine, on the future of classical ballet, his family members are in charge of the economy… Opera, which he hates, is also directly tied to him,” she added, chuckling.

“That’s the nice thing about fascism, it’s also pathetically funny sometimes.”

Turkish lawmakers have also approved new legislation giving authorities greater powers in detaining suspects and imposing public order, which officials say is necessary to combat multiple terror risks.

“It’s an emergency state made permanent,” said Asli.

‚Not bluffing‘

As for herself, Asli has given up hope of being acquitted and returning to Turkey anytime soon.

“They are not bluffing,” she said she realised after several journalists were sentenced to life terms.

She faces charges of spreading “terror propaganda” for her work as a literary adviser to the newspaper Ozgur Gundem.

The paper itself was shut down, accused by Turkish authorities of being a mouthpiece for the outlawed Kurdistan Workers Party (PKK), considered a terror group by Ankara and its Western allies.

The next hearings in Asli’s case are scheduled for October and March.

The diminutive former physicist said the wait for the verdict was “almost unbearable”.

“One of the biggest tortures you can do to a human being is to keep his fate unknown.”

‘You write with blood’

Released from prison in late December 2016, it took Asli until last September to get her passport back from Turkish authorities.
She immediately left for Germany, following other Turkish artists and intellectuals into exile.

She now lives in Frankfurt, the recipient of a flat and a monthly stipend as part of the international Cities of Refuge project.

The scheme aims to provide persecuted writers with a safe haven from where they can continue working.

But Asli, who has written eight books translated into 20 languages, hasn’t been able to pick up a pen yet.

Struggling with insomnia, depression and health problems, it has been easier to “play the professional writer” in past months, travelling abroad for literary events and talks.

But slowly her nightmares about prison are becoming less frequent, she said, while a painful neck hernia has done her the unexpected favour of forcing her to slow down.

Asli said she was getting “more in the mood” to write, but her immediate focus remained on raising the plight of those still locked up in Turkey.

“I have been pushed into a political role, which I try to carry with grace.”

But when she is ready, she will put her own experiences of prison to paper, in what Asli predicts will be “a very heavy confrontation”.

“In literature, you have to be more than 200 percent honest,” she said. “You write with blood.”

The Local




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