Archiv der Kategorie 'Trauer'

Guerillakämpferin Sarah Handelmann bei Luftangriff gefallen

Die deutsche Guerillakämpferin Sarah Handelmann ist am 7. April bei einem türkischen Luftangriff auf die Medya-Verteidigungsgebiete gefallen. Die HPG sprechen ihren Angehörigen ihr Beileid aus.

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Das Pressezentrum der Volksverteidigungskräfte HPG hat eine Erklärung zum Tod der Internationalistin und Guerillakämpferin Sarah Handelmann abgegeben, die am 7. April bei einem türkischen Luftangriff auf die südkurdischen Medya-Verteidigungsgebiete ums Leben gekommen ist. In der Erklärung heißt es:

„Der Kampf um Widerstand wird in allen Teilen Kurdistans mit großer Selbstlosigkeit, Fleiß und Hingabe geführt. Während das Echo dieses Befreiungskampfes unter Federführung der PKK rund um den Globus widerhallt, nehmen die selbstlosen Kämpfe unserer Gefallenen für den Aufbau eines freien Lebens ihre Plätze in der Geschichte ein.

Viele unserer Freundinnen und Freunde, die sich am Kampf gegen die faschistisch-rassenfanatische türkische Besatzungsarmee beteiligen, haben in unserem historischen Widerstand Heldenmut bewiesen und dem Faschismus in Kurdistan keinen Fußbreit überlassen. Eine dieser Freundinnen ist die internationalistische Kämpferin und Guerillakommandantin Sara Dorşîn (Sarah Handelmann). Heval Sara ist am 7. April bei einem Luftangriff der türkischen Besatzungsarmee auf die Medya-Verteidigungsgebiete gefallen.”

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Codename: Sara Dorşîn

Vor- und Nachname: Sarah Handelmann

Geburtsort: Deutschland

Todestag und -ort: 7. April 2019 / Medya-Verteidigungsgebiete

Zur Biografie von Sarah Handelmann teilen die HPG mit:

„Unsere Freundin Sara kam 1985 in Deutschland zur Welt. Bereits in jungen Jahren erkannte sie die Asozialität des Kapitalismus und begab sich auf die Suche nach dem Kampf, den sie führen wollte. Sie engagierte sich für eine Vielzahl sozialistischer Organisationen, der kurdische Befreiungskampf beeindruckte Sara besonders. Die Vernichtungspolitik, die dem kurdischen Volk auferlegt wird, empfand sie so, als sei ihr eigenes Volk davon betroffen. Sara war sich der demokratischen Einheit der Völker bewusst und glaubte daran, dass die Befreiung aus den Klauen der kapitalistischen Moderne, die den Menschen verdirbt, die Gesellschaft ausbeutet und in Stücke reißt, in der demokratischen Moderne liegt. Sie glaubte daran, dass die demokratische Moderne eine politisch-moralische Gesellschaft ermöglichen kann. Als Resultat ihrer Suche kam Sara im Jahr 2017 in die Berge Kurdistans, um sich der PKK anzuschließen, deren Grundlage die Ideologie nach einem freien Leben des Vordenkers Abdullah Öcalan ist. In den unendlichen Bergen Kurdistans wurde Sara eine Guerillakämpferin und passte sich sehr schnell an das Leben dort an. In dieser Zeit setzte sie sich intensiv mit der Frauenbefreiungsideologie der kurdischen Bewegung auseinander. Sara nahm ihren Platz in den Reihen der Frauenguerilla YJA-Star ein und knüpfte tiefe Freundschaften zu ihren Genossinnen. Sie war eine besonders beliebte Freundin ihrer Kameradinnen.

Sara entwickelte sich sehr schnell. Besonders im militärischen Bereich machte sie erhebliche Fortschritte. Als moderne zeitgenössische Kämpferin übernahm sie bei der Guerilla die Funktion der Teamkommandantin. Sie erfüllte ihre Aufgaben stets gewissenhaft und war in den Augen ihrer Freundinnen und Freunde eine Führungspersönlichkeit. In jedem Moment ihres Lebens bei der Guerilla kämpfte sie mit aufrichtiger Liebe für die Freiheit. Bis zu ihrem Tod war Sara eine aktive Guerillakommandantin, die ihren Platz im Befreiungskampf Kurdistans einnahm.

Genoss*innen wie Andrea Wolf (Ronahî), Uta Schneiderbanger (Nûdem), Jakob Riemer (Şiyar) und unzählige weitere Freundinnen und Freunde, die Symbole dieser Suche nach Freiheit wurden, kämpfen auch jetzt viele Genoss*innen aus Deutschland und anderen Ländern Europas in unseren Reihen. Auch Sara war ein wichtiger Teil unseres Freiheitsmarschs. Sie war der Ansicht, dass die gesamte Menschheit in Frieden zusammenkommen und ihre Muttersprache sprechend nach ihrer eigenen Kultur und nationalen Werten leben sollte. Sara wollte, dass sich die Gesellschaft auf Grundlage einer demokratischen Nation organisiert, um die Freiheit zu erreichen und ein freies Leben zu führen.

Die geschätzte Familie Handelmann kann nicht stolz genug auf ihre Tochter Sara sein, die ihren Kampf für die Freiheit führte. Angesichts dieses schmerzvollen Verlusts sprechen wir den Angehörigen von unserer Freundin Sara unser aufrichtiges Beileid aus.

In der Person von Sara Dorşîn erinnern wir noch einmal an alle internationalistischen Gefallenen, die als Zeichen der Solidarität der Völker im Befreiungskampf der unterdrückten Völker ihr Leben verloren haben. Wir versprechen, die von ihnen an uns übergebene Fahne der Freiheit in den Sieg zu tragen.”

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ANF

Der Widerstand verbindet uns alle: Nachruf auf Sarah Handelmann

Sarah Handelmann ist am 7. April als Guerillakämpferin bei einem türkischen Luftangriff auf die Medya-Verteidigungsgebiete ums Leben gekommen. Ihre Freund*innen teilen ihre Erinnerungen an sie.

Wir, ein paar Freund*innen von Sara, möchten gerne ein paar Erinnerungen an sie mit euch teilen.

Sara ist uns eine sehr bedachte, engagierte und herzliche Freundin. Sie begleitete uns auf mehreren Schritten ihres Lebens und hat uns immer zu vielen Diskussionen angeregt. Unsere geliebte Freundin ist im Kampf für ein freies solidarisches Leben, mit all ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit, bei einem Luftangriff des türkischen Militärs in den freien Bergen Kurdistan getötet worden. Es ist nicht einfach, unsere Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Dennoch wollen wir jetzt all unsere Kraft zusammen bringen und ein paar Erinnerungen an sie zusammen tragen, damit die Wünsche und Gedanken von Sara in uns allen weiter leben.

Einer ihrer größten Wünsche war es, einen Text an die revolutionäre Linke, an anarchistische und feministische Gruppen hier in Europa zu schreiben. Sie wollte ihnen sagen, wie wichtig es ist, dass wir uns gemeinsam organisieren, um dem patriarchalen System eine klare Haltung entgegenzusetzen, anstatt uns weiter spalten und vereinzeln zu lassen. Es ging ihr nicht darum, dass wir alle eine einheitliche Meinung zu allem entwickeln und unsere Widersprüche unter den Teppich kehren, um nach Außen eine Stärke zu vertreten, die wir nach innen gar nicht vertreten können. Auch sie selbst trug ganz viele Widersprüche in sich, doch sie wollte sich dem stellen, wollte sich mit sich selbst auseinandersetzen, ihre Persönlichkeit durchleuchten und gemeinsam durch die Methode des kurdischen Freiheitskampfes, der Kritik und Selbstkritik, an sich arbeiten, um eine militante Persönlichkeit zu entwickeln. Dafür müssen wir bei uns selbst beginnen, unsere Widersprüche können uns dazu anregen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen, fragend voranzuschreiten und uns solidarisch aufeinander zu beziehen. Wirkliche Freundschaften fürs Leben einzugehen und eben auch, wenn es sein muss, uns bis zuletzt zu verteidigen und eine klare Haltung zu bewahren. Wenn wir diese verbindenden Momente erkennen, in denen wir alle gemeinsam betroffen sind und uns füreinander einsetzen, können wir, egal wo auf dieser Welt, eine Veränderung erzielen und eine starke kraftspendende Quelle sein. Indem wir voneinander lernen und uns Sara sowie alle anderen freiheitsliebenden Menschen in Erinnerung rufen, die vor uns diesen Weg gegangen sind und in jeglichen Momenten ihres Lebens Widerstand leisteten, können wir uns bis heute auf diese wertvolle Geschichte eines freien Lebens beziehen und sie nicht nur eine unerreichbare Utopie bleiben lassen.

Saras Suche hatte sie bis in die Berge Kurdistans gebracht. Sie war sehr beeindruckt von der autonomen kurdischen Frauenorganisierung, die sie 2016 in Bakur [Nordkurdistan] kennengelernt hatte und über die sie gemeinsam mit Freundinnen den Film „Xwebûn“ gedreht hatte. Das ist etwas, was sie uns neben allen Erinnerungen hinterlassen hat. Eine Welt, in der Frauen aus den Nachbarschaften sich selbst organisieren und ein solidarisches Miteinander leben, eine Jineolojî-Akademie aufgebaut haben, wo sie gemeinsam diskutieren und die Angriffe des Patriarchats in all seinen Facetten analysieren und Lösungsmöglichkeiten finden, wie wir uns gemeinsam dagegen, auch auf ideologischer Basis, selbst verteidigen können – nämlich indem wir uns selbst kennenlernen, Selbstbewusstsein entwickeln und uns kollektiv organisieren.

Dieser Kampf und auch die kollektive Auseinandersetzung mit dem Tod waren wohl sehr bewegende Momente für sie. Bei der Beerdigung des jungen Mädchens Rozerîn war sie mit der Kamera dabei. Rozerîn, die während der Belagerung der Altstadt Sûr (Amed) ihr Leben verlor, wird von den Familien und der Nachbarschaft zum Grab gebracht, viele Frauen halten Reden, die Eltern pflanzen Blumen auf ihr Grab. Es wird ein Gedicht von Nazim Hikmet vorgelesen, das die Schülerin vor kurzem selbst in der Schule vorgetragen hatte. Es trägt den Titel „Über das Leben“ und geht darum, dass egal in welcher Lage du dich befindest, du immer weiter kämpfen musst für ein freies Leben, auch wenn du dich im Gefängnis befindest und weißt, noch achtzehn Jahre liegen vor dir, du zweifelst nie daran, dass der Krieg gegen die Menschlichkeit irgendwann vorbei ist. Oder dass du auch als 80-Jähriger noch einen Olivenbaum pflanzt und zwar nicht, weil du ihn etwa an deine Kinder weitergeben willst, sondern weil du an den Tod nicht glaubst.

Mit diesen Erinnerungen wollen wir ihr gedenken und hoffen natürlich auch, dass noch viele weitere Freunde und Freundinnen ihre Verantwortung erkennen, die Erinnerungen, Gespräche und Ideen von Sara miteinander zu teilen, damit wir sie verwirklichen können und ihnen gerecht werden. Das ist, was wir für sie weiter tun können und was sie in uns am Leben lässt.

Wir möchten gerne mit einem Zitat von Erich Fromm aus „Haben oder Sein“ an sie erinnern:

„Trotz dieser Sicherheit des Habens

bewundern wir aber Menschen mit einer Vision von etwas Neuem.

Die neue Wege bahnen, die den Mut haben voran zu schreiten.

In der Mythologie verkörpert der Held symbolisch diese Existenzweise.

Der Held ist ein Mensch, der den Mut hat, zu verlassen was er hat

– sein Land, seine Familie, sein Eigentum – und in die Fremde hinauszuziehen,

nicht ohne Furcht, aber ohne ihr zu erliegen.“

Mit diesen Worten wollen wir unserer Freundin Sara sagen, dass sie eine dieser Heldinnen war, die den Geist des Widerstandes verkörperte und die auf ihrem Weg Brücken baute, die wir weiter verfolgen werden und für die wir ihr auf ewig dankbar sind.

Louise Michel schrieb in ihrem Nachlass die Worte:

„Wir kommen wieder, wir sind wie die von Kugeln durchlöcherten Fahnen. Wir wurden geopfert, wir wissen und akzeptieren es. Nicht unseretwegen, sondern für diejenigen, die tot sind. Und an ihrem Todestag vereinigen sich unsere Hände auf ihren Gräbern.“

Der Nachlass von Sara verbindet uns alle und wir werden ihr ewig treu bleiben. Der Widerstand der Frauen befreit uns alle! Jin Jiyan Azadî! Frauen, Leben, Freiheit! Şehîd namirin!

ANF

Guerillakämpfer Jakob Riemer in Kurdistan gefallen

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VIDEO: Jakob Riemer

Der deutsche Guerillakämpfer Jakob Riemer ist am 9. Juli 2018 in Nordkurdistan gefallen. Die HPG sprechen seinen Angehörigen ihr Beileid aus.

Das Pressezentrum der Volksverteidigungskräfte HPG hat eine Erklärung zu dem im vergangenen Jahr in Çarçella gefallenen Guerillakämpfer Jakob Riemer (Şiyar Gabar) abgegeben. In der Erklärung heißt es:

„In Kurdistan findet ein Krieg statt, in dem mit großer Selbstlosigkeit und unermüdlichem Einsatz gekämpft wird. Das freie Leben entwickelt sich mit dem Glauben unserer heldenhaften Gefallenen an das Leben und die Freiheit. Die bewusste und selbstlose Lebensweise der Gefallenen hat eine Kraft entstehen lassen, die unsere Bewegung unter Führung der PKK zu einem unbedingten Erfolg führt.

Im Kampf gegen die kolonialistische Besatzung Kurdistans ist unser Freund Şiyar Gabar am 9. Juli 2018 bei einer Militäroperation der türkischen Armee in der Region Çarçella in Gever (Yüksekova, Provinz Colemêrg/Hakkari) gefallen.

Heval Şiyar ist 1994 in Deutschland zur Welt gekommen. In jungen Jahren erkannte er die Ungerechtigkeit des herrschenden Systems und suchte nach Wegen, gegen das Unrecht anzukämpfen. Er kämpfte gegen die kapitalistische Moderne, in der Menschen nicht zählen und die Schere zwischen den Gesellschaftsschichten immer größer wird. Şiyar glaubte daran, dass ein gerechtes System ohne Ausbeutung möglich ist und war in Deutschland in verschiedenen linken Gruppen aktiv. In dieser Zeit lernte er das kurdische Volk und den kurdischen Befreiungskampf kennen. Er erkannte, dass eine weltweite Befreiung auf der Grundlage von Abdullah Öcalans Ideologie eines freien Lebens erreicht werden kann und entschloss sich, in der PKK dafür zu kämpfen. 2013 ging er in die Berge Kurdistans und schloss sich den HPG an.

Şiyar gewöhnte sich schnell an die Lebensbedingungen in den Bergen. Auf der einen Seite bemühte er sich, sich ideologisch weiterzuentwickeln und seiner Sicht auf die Welt eine solide Grundlage zu verschaffen. Auf der anderen Seite konzentrierte er sich auf das Guerillaleben und wollte sich in der militärischen Kunst weiterbilden. Mit seiner Disziplin, seiner Gründlichkeit, seiner Moral und seiner Bescheidenheit wurde er von seinen Freundinnen und Freunden geliebt und geachtet. Şiyar lernte innerhalb kurzer Zeit fließend Kurdisch und galt auch deshalb überall als beispielhaft. Als Guerillakämpfer zog er es immer vor, in den schwierigsten Gebieten tätig sein. Er liebte die Zagros-Berge und wollte auf den Gipfeln dieser Gegend, die die Wiege der Menschheit darstellt, kämpfen.

Heval Şiyar ist ein Beispiel für die internationale Solidarität. Er hat sich dem kurdischen Befreiungskampf mit großer Begeisterung angeschlossen und damit einen Platz eingenommen, der niemals vergessen sein wird. Die internationalistischen Gefallenen von Haki Karer und Kemal Pir über Andrea Wolf bis zu Jakob Riemer beleuchten unseren Weg. Die Familie Riemer kann unendlich stolz auf ihren Sohn Şiyar Gabar sein. Wir sprechen ihr unser tiefes Beileid angesichts dieses schmerzhaften Verlustes aus.

Wir gedenken unserem Freund Şiyar Gabar und allen anderen internationalistischen Gefallenen, die als Zeichen der Solidarität der Völker im Befreiungskampf der unterdrückten Völker ihr Leben verloren haben. Wir geben erneut unser Wort, dass wir ihren Kampf weiterführen und die Fahne der Freiheit zum Sieg tragen werden.“

Codename: Şiyar Gabar

Vor- und Nachname: Jakob Riemer

Geburtsort: Deutschland

Todestag und -ort: 9. Juli 2018 / Çarçella

ANF

VIDEO

Les obsèques d’Arsène Tchakarian

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Communiqué de MAFP

Les obsèques d’Arsène Tchakarian

Auront lieu le mardi 14 août à 14h45 au cimetière parisien d’Ivry près du carré des fusillés du Mont Valérien

Arsène Tchakarian: French Resistance fighter dies aged 101

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Arsène Tchakarian took part in anti-Nazi sabotage and ambushes

The last member of an immigrant group who fought the Nazis for the French Resistance has died aged 101.

Arsène Tchakarian escaped a Nazi crackdown in which 22 of the group’s fighters were shot by the German occupation forces in Paris in 1944.

He was awarded France’s highest honour.

President Emmanuel Macron tweeted that Tchakarian, an ethnic Armenian, was „a hero of the Resistance and tireless witness whose voice resonated strongly to the very end“.

Tchakarian only became a French citizen in 1958. He was granted several medals for gallantry, including the prestigious Legion of Honour in 2012.

How did he resist?

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Both Tchakarian and Manouchian were communists, like many of the partisans who resisted the Nazi occupation of Europe.

The collaborationist French Vichy regime issued a „red poster“ in February 1944 after the execution of Manouchian and his comrades, intended to convince the public that the fighters were just a foreign criminal gang.

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The infamous Vichy „red poster“ denouncing Manouchian’s group

Tchakarian managed to flee to Bordeaux, where he remained active in the Resistance until France was liberated in August 1944.

‚Because we loved France‘

After the war Tchakarian said the guerrillas were „not heroes“, but had „resisted because we could do it: we didn‘t have families or jobs.

„And we resisted because we loved France. It had adopted us.“

In later life he campaigned to get the Ottoman Turkish massacres of Armenians during World War One recognised internationally as genocide.

In 2014, the then French President, François Hollande, inaugurated a Missak Manouchian park in the Armenian capital Yerevan, with his Armenian counterpart at the time, Serzh Sargsyan.

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In 2014 former French President Hollande (R) honoured Manouchian in Yerevan

BBC

SCHWERPUNKT: Jesiden erinnern an Vertreibung im Jahr 2014

#NeverForgetŞengal

Mehmet Aksoy – 10.11.2017- London

Revd Richard Carter

British YPG fighter Jac Holmes martyred in Raqqa

The BBC reported that British YPG fighter Jac Holmes has fallen while clearing landmines in Raqqa.

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Jac Holmes, 24 from Bournemouth, who has been fighting in the ranks of the YPG since 2015, has lost his life while clearing landmines in Raqqa, the BBC reported.

Accordingly, Kurdish representatives in the UK said they had been told by YPG officials the former IT worker from Bournemouth was killed while he was clearing an area to make it safe for civilians.

His mother, Angie Blannin, said the 24-year-old had been a „hero in my eyes“.

She told the BBC: „He loved what he was doing there, he loved being a soldier. He had the courage of his convictions.

„He was just a boy when he left the UK, a little bit lost. He told me he didn‘t know what he wanted to do with his life. But by going out there, he found something that he was good at and that he loved.“

Ms Blannin said she had not seen Jac for over a year, but that they regularly kept in touch online and had been making plans for him coming home.

„He stuck by his convictions because he wanted to be there and he wanted to see the end of Raqqa and to see the end of the caliphate. That was a moment in history, and he wanted to be part of it.“

„We thought with any luck he‘d be home for Christmas. It had been so tough since he had been away but I was always 100% behind him.“

„After all this, he had said he might go into politics, or perhaps into close protection security. He‘d seen so much for a boy of his age.“

Ozkan Ozdil, who also fought with Mr Holmes in Syria, told the BBC his friend had become well-known and respected among Kurdish fighting units.

He said: „Everybody knew Jac. By his third tour out there his Kurdish was fluent. We had a bit of a laugh that he was my Kurdish translator.

„He spoke so fondly about Rojava. He was the reason that made me want to go.“

As a former IT worker, Mr Holmes had no prior military training, but he became one of the longest-serving foreign volunteers in the conflict.

Since 2015, he had travelled to fight with the Kurds three times, and spent more than a year there on his third trip.

„He loved being out there, he loved the people around him. He had a purpose and he was happy,“ said Mr Ozdil.

Mr Holmes fought in operations to push ISIS out of key towns and villages including Tel Hamis, Manbij, Tabqa and Raqqa.

During the battle for the IS stronghold of Raqqa, he became part of a four-man sniper unit made up of international fighters who, like him, had joined the conflict voluntarily.

In the „223 YPG Sniper Unit“ Mr Holmes fought alongside three others from Spain, the US and Germany.

ANF

Internationalist in Raqqa gefallen

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Jac Holmes

Eine Woche nach der Befreiung Raqqas vom „Islamischen Staat“ ist der britische Internationalist Jac Holmes bei der Räumung von Landminen in der ehemaligen „Hauptstadt“ des IS-Kaliphats gefallen.

Seit 2015 kämpfte der 24-Jährige in der YPG, unter Anderem in den Operationen zur Befreiung von Minbic, Tabqa und zuletzt Raqqa. Erst am 26. September war Mehmet Aksoy, Internationalist und Journalist, einem Daesh-Scharfschützen in Raqqa zum Opfer gefallen.

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Lower Class Magazine

Grand ceremony for Firaz Dağ and three martyrs

A grand ceremony was held in the Martyr Xebat Martyrs Cemetery for YPG Press member Firaz Dağ and three of his comrades who were martyred in the Operation Cizire Storm and the Operation to Liberate Raqqa.

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Thousands of citizens from Dêrik received the bodies of YPG Press member Mehmet Aksoy (Fîraz Dağ), who was following the Raqqa Operation, and YPG fighters Ibrahim Akîl (Egîd Cûdî), Devran Biler (Dilgeş Zana) and Qayîm Hesen (Şiyar Til Koçer), who were martyred in the Operation Cizire Storm and Operation to Liberate Raqqa, from the Dêrik Hospital and took off towards the Martyr Xebat Derîk Martyrs Cemetery with a convoy of thousands of vehicles.

As per Fîraz Dağ’s will, his coffin was draped with a PKK flag, and the three martyrs had YPG flags draped on their coffins. Êzidî people in the Newroz Camp along the way greeted the convoy by chanting slogans expressing their loyalty to the martyrs.

The ceremony started with a minute’s silence, then YPG Commander Mihedîn Xeyrîkî gave a speech and offered his condolences to the families of the martyrs: “With the Rojava Revolution and the revolution expanding into Northern Syrian territory, thousands of young people joined the revolution and defended the oppressed peoples. And with the resistance and principles displayed by the YPG and YPJ, many yougn Europeans joined the military ranks. We repeat our promise here once more and say that we will continue our struggle until all the persecuted peoples are free.”

Later, the Democratic Northern Syrian Federation Constituent Assembly Co-chair Hediye Yusuf gave a speech and pointed out the struggle of Firaz Dağ: “Firaz’s purpose wasn’t just to defend the revolution and the people, but to achieve the reality of the revolution for the whole world. With his beautiful spirit, with great morale, he dedicated his life to the Northern Syrian Revolution. With his camera and his writing, he let the whole world know the reality of the revolution. And in the end, he was martyred in this path.”

Zana Cudî spoke in the name of the YPG General Press Centre and said: “Our Comrade Firaz was an example of sacrifice, and he created a new, free and dignified life for us on the Northern Syrian lands. We promise that we will continue on Firaz’s path and will carry his camera, gun and pen forward.”

After the speeches, Dêrik Martyrs Families Council Administrator Hesen Ebid read the martyrdom documents and handed the documents to the comrades of the martyrs.

The ceremony concluded with the burial of 3 YPG martyrs accompanied by slogans. Firaz Dağ’s body was taken to the Dêrik Wetenî Hospital’s morgue. Martyr Firaz’s body will be sent to Bashurê (Southern) Kurdistan through the Semelka Border Gate in the coming days, later to be taken to his family’s hometown.

ANF


Firaz Dağ’s body bid farewell en route to London

YPG/YPJ fighters bid farewell to YPG Press member Mehmet Aksoy (Firaz Dağ) and sent his body through the Semalka Border Gate. Firaz Dağ will cross into Bashurê Kurdistan from there and will be sent off to London afterwards.

YPG fighter and YPG Press Bureau Member Firaz Dağ had been martyred while following the war in Raqqa on September 26.

A ceremony for Dağ and 3 YPG fighters was held two days ago in the Martyr Xebat Martyrs Cemetery in Dêrik, Qamishlo Canton. Today, dozens of YPG and YPJ fighters bid farewell to Firaz Dağ from the Semalka Border Gate. Firaz Dağ will be taken to Bashurê (Southern) Kurdistan and then to British capital London where his family lives, and he will be buried there.

YPG/YPJ fighters held a military ceremony before sending their comrade off. In the speeches given there by his comrades, Firaz Dağ’s role in the press and his efforts were pointed out and the fighters stressed that they will be loyal to his memory.

After the ceremony, Firaz Dağ’s body was taken to the Semelka Border Gate to be sent into Bashurê Kurdistan.

Mehmet Aksoy (Firaz Dağ) was born in a small village in the Elbistan district of Maraş in Bakurê (Northern) Kurdistan. He immigrated to the UK as a child along with his family.

When several YPG Press Bureau members lost their lives in an aerial attack by the invading, fascist and colonialist Turkish army on the Qereçox Mountain in Dêrik, Firaz Dağ decided to go to Rojava to fill the void that had been created and to follow the path of the martyred journalists.

Firaz Dağ was a YPG fighter known for his efforts in the press and his sacrifices.

ANF




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