Archiv der Kategorie 'KURDISTAN'

Türkische Armee greift Dörfer bei Kobanê an

Die türkische Armee hat ihre Angriffe auf Rojava ausgeweitet. Aktuell werden die Dörfer Kor Eli und Selim bei Kobanê beschossen.

Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur ANHA beschießt die türkische Armee aktuell zwei Dörfer westlich von Kobanê. Demnach wird das Dorf Kor Elî mit Mörsergranaten beschossen, das 15 Kilometer westlich von Kobanê liegende Dorf Selim wird mit Panzergeschossen angegriffen. Zwei Zivilisten sind verletzt worden.

Die Einheiten der YPG und YPJ beantworten gegenwärtig den Beschuss des Dorfes Selim durch die türkische Armee. Dabei wurde ein Fahrzeug der türkischen Besatzerarmee zerstört.

ANF

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Deutschland pumpt Millionen nach Idlib

Aus einer schriftlichen Anfrage der Abgeordneten Evrim Sommer geht hervor, dass die Bundesregierung in Kooperation mit der EU 65 Millionen Euro in die von Dschihadisten kontrollierte Stadt Idlib in Nordsyrien steckt.

Im Rahmen des Projektes „Unterstützung für einen Stabilisierungs- und Transitionsprozess in Syrien“ fördert die Bundesregierung „zivile Akteure“ mit 10,03 und die EU diese mit 17,05 Millionen Euro. Damit sollen die Grundversorgung in Idlib sichergestellt und „unabhängige zivile Akteure“ in dem syrischen Gouvernement unterstützt werden. Hinzu kommen 27,5 Millionen Euro aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Beiträge „anderer Geber“ in Höhe von 11,3 Millionen Euro. Diese Zahlen gehen aus einer schriftlichen Anfrage von Evrim Sommer, der entwicklungspolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE hervor.

Die Abgeordnete erklärt dazu: „Die Stabilisierungshilfen und die humanitäre Unterstützung der Bundesregierung für die Menschen in der Region Idlib sind zu begrüßen. Es muss aber sichergestellt sein, dass sie ausschließlich der Zivilbevölkerung zu Gute kommen und nicht von Erdoğan bewaffnete islamistische Terrorbanden mit deutschen Steuergeldern gepäppelt werden.“

Das dürfte schwierig sein, da ein Großteil der Region von dem Al-Qaida-Ableger HTS (vormals al-Nusra) kontrolliert wird. Der Rest wird von türkeitreuen und nicht weniger dschihadistisch ausgerichteten Milizen beherrscht, die ebenfalls Verbindungen zu al-Qaida bzw. dem IS haben. Wie die Bundesregierung die Verteilung der Mittel „engmaschig“ überwachen will, bleibt ihr Geheimnis.

Ein anderes Beispiel zeigt, was die Bundesregierung mit der Unterstützung des Transitionsprozesses meint. So unterstützte die Bundesregierung, wie aus eine Kleinen Anfrage der innenpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, hervorging, Türkei-nahe Gruppen aus dem sogenannten Kurdischen Nationalrat (ENKS) mit über 800.000 Euro unter anderem für „Öffentlichkeitsarbeit“. Aus Mitgliedern des besagten ENKS und anderen ist in Efrîn ein Marionettenrat für die türkische Besatzung aufgebaut worden.

Vergleicht man die Unterstützung für Idlib mit der praktisch kaum vorhandenen staatlichen humanitären Hilfe für Rojava und dem Versuch der systematischen diplomatischen Isolierung der Demokratischen Föderation Nordsyrien durch die Bundesregierung, dann wird das Bild klarer: Diese Tatsachen legen den Schluss nahe, dass es bei den Zahlungen an Idlib mehr um ein Geschenk der Bundesregierung im Sinne der Interessenspolitik der Türkei geht als um wirkliche humanitäre Hilfe.

ANF

Drei kurdische Gefangene hingerichtet / Iran

Hengaw: In den vergangenen Tagen wurden drei kurdische Gefangene in den Zentralgefängnissen in Ilam, Meraghe und Isfahan hingerichtet.

Laut der Nachricht, die die Organisation für Menschenrechte Hengaw erreicht hat, wurde am 16. Oktober die Todesstrafe eines kurdischen Gefangenen namens Meloud Shahoseni, 29 Jahre alt, aus Diwander im Zentralgefängnis in Isfahan vollstreckt. Meloud Shahoseni wurde zuvor des Drogenhandels angeklagt und zum Tode verurteilt.

Des Weiteren wurden am 14. Oktober ein kurdischer Gefangener namens Aslan Shirani aus Miandoab im Zentralgefängnis in Meraghe hingerichtet und am 18. Oktober ein kurdischer Gefangener namens Kurush Behzadiyan im Zentralgefängnis in Ilam. Beide Bürger wurden wegen des Totschlags zum Tode verurteilt.

Organisation für Menschenrechte Hengaw

QSD verhindern IS-Anschlag in Deutschland

Mitglieder eines IS-Kommandos, das Anschläge in Deutschland vorbereitete, befinden sich in QSD-Gefangenschaft. Die QSD haben einen Großteil der für Deutschland vorgesehenen Attentäter aufhalten können.

Die Aussagen des im Oktober 2017 in Raqqa zusammen mit seiner Frau Marcia M. festgenommenen Dschihadisten Oğuz G. aus Niedersachsen schlagen in den deutschen Medien hohe Wellen. Vor seiner Ausreise gehörte er in Hildesheim zum Umfeld des Salafistenpredigers Abu-Walaa, der ebenfalls enge Verbindungen zu Anis Amri, dem Attentäter vom Breitscheidplatz, pflegte.

Korrespondenten von NDR, WDR und SZ konnten den Dschihadisten Oğuz G. in einem von den Demokratischen Kräften Syriens (QSD) kontrollierten Gefängnis besuchen. Aus den Aussagen des IS-Mitglieds geht hervor, wie ein Anschlag in Deutschland verhindert wurde. Gegenüber den Korrespondenten erklärte er, es sei ein Massaker ähnlich dem von 2015 in Frankreich, bei dem 130 Personen starben, für Deutschland geplant gewesen. Nach Informationen, die den deutschen Medien und den Sicherheitsbehörden übergeben wurden, sollten im Rahmen dieses Plans drei IS-Kommandos nach Deutschland entsandt werden, um Anschläge zu verüben.

QSD-Operationen in Nordsyrien verhinderten Ausreise

Da die QSD dem IS in Rojava und Nordsyrien schwere Verluste zufügten, riss die Kommunikation ab und die für das Massaker vorgesehen Gruppen konnten nicht aus dem Kriegsgebiet ausreisen.

Obwohl deutsche Behörden und Regierungsstellen eine offizielle Kontaktaufnahme mit der Vertretung von Rojava tunlichst vermeiden und eine Rücknahme von Dschihadisten mit deutschem Pass mit der Begründung verweigern, es gebe keine bundesdeutsche Vertretung in Syrien, ist der deutsche Nachrichtendienst BND sehr wohl in Nordsyrien aktiv und hat unter anderen Oğuz G. und viele andere IS-Dschihadisten in Gefangenschaft der QSD vernommen.


ANF

Born From Urgency – Faces from the Frontline Against ISIS

Born From Urgency – Faces from the Frontline Against ISIS from Joey L on Vimeo.

Kurden leiden und die Welt schaut nur zu

Der kurdische Politiker Selahattin Demirtas fordertet nur Frieden und wurde deshalb zu einer Haftstrafe verurteilt. Der Iran hat drei kurdische Aktivisten hingerichtet und am gleichen Tag noch das Lager einer kurdischen Partei bombardiert, dabei kamen 15 Menschen ums Leben. Die Kurden leiden immer mehr unter den herrschenden Regimes in der Hölle des Nahen Ostens. Die übrige Welt ist still und reagiert nicht…

Nach dem Ersten Weltkrieg zogen sich Briten und Franzosen aus dem Nahen Osten zurück und ließen viele Staaten zurück. Die Türkei, Syrien und der Irak waren drei dieser neuen Länder. In Lausanne zogen die Briten und Franzosen neue Grenzen für dieser Länder. Von diesen Grenzen waren in erster Linie Kurden betroffen. „Das Recht der Nationen, ihr Schicksal zu bestimmen“ wurde Kurden verwehrt.

1639 unterzeichneten der Iran (Safawiden-Reich) und das Osmanische Reich den Vertrag von Kasri-Shirin und teilten die kurdische Region unter sich auf. Nach Jahrhunderten wurde diese kurdische Region dieses Mal unter den Ländern Türkei, Irak und Syrien aufgeteilt. Sie sahen kein Problem darin, Kurden zu massakrieren und leiden zu lassen. Während die Geschichte für viele Völker Wandel btachte, blieb den Kurden ausschließlich Tod, Leid und Massaker überig.

Der Iran, Irak, Syrien und die Türkei scheinen wegen regionaler Interessen ständig in Konflikt zu sein. Wenn jedoch Kurden im Spiel sind, gehen sie stets gemeinsam vor. Die Kurden dagegen halten nicht zusammen und führen eine zersplitterte Politik. Der Grund für den hundertjährigen Erfolg der „Teile und Herrsche“ – Politik, welche von den Engländern stammt, ist diese gespaltene Politik der Kurden.

Wir sind im Jahr 2018 und Kurden werden immer noch hingerichtet, bombardiert, getötet, verhaftet und wegen ihrer Ansichten zu Haftstrafen verurteilt. An einem Tag kommen bittere Nachrichten aus der Türkei und am nächsten Tag aus dem Iran, Irak oder aus Syrien. Es gibt fast keinen Tag, an dem die Kurden nicht sterben, verhaftet werden oder leiden. Das Leiden der Kurden wird nicht in diesen vier Teilen enden. Es ist wahr, dass Kurden als ein Volk an sich viel zu viel Leid erfahren.

Das iranische Regime hat am vergangenen Wochenende drei junge kurdische Männer hingerichtet. Einer von ihnen war Ramin Panahi. In seiner letzten Botschaft sagte er: „Ich bin kein Terrorist. Ich bin ein Aktivist, der für die Rechte der Kurden kämpft.“ Die Hinrichtung des iranisch-kurdischen jungen Mannes wurde zuvor durch heftigen Reaktionen verbunden mit Kampagnen in den sozialen Medien zweimal verschoben. Am Morgen nach dem Idlip-Gipfeltreffen in der iranischen Hauptstadt Teheran, an dem auch der türkische Präsident Erdogan teilnahm, wurde nicht nur Panahi, sondern auch zwei seiner Cousins hingerichtet. Ist die Botschaft an die Kurden nicht eindeutig? Hat sich jemand außer Kurden und ihren Freunden den Hinrichtungen widersetzt? Nein! Die Welt ist still und reagiert nicht, sie nahm lediglich die Rolle eines Zuschauers ein. Ramin Panahis trauernde Mutter sagte: „Ich hatte ein ruhiges Gewissen und bin von einer Hinrichtung nicht ausgegangen. Sie haben ihn aber hingerichtet. Ramin ist nicht mehr da.“ Haben denn diese Worte bei keinem ein schlechtes Gewissen hervorgerufen? Ihre Worte sind so bitter gewesen, als wäre jedes einzelne Wort von ihr erst einmal in Leid eingetaucht und dann erst ausgesprochen worden. (Wow! Sehr gut!)

Noch am selben Tag bombardierte der Iran das Lager der kurdischen Partei İ-KDP in der Stadt Erbil der kurdischen Region im Irak. Dabei kamen 15 Kurden ums Leben. Es wurde behauptet, dass der Iran diese Raketen, die auf sie abgefeuert wurden, zum ersten Mal eingesetzt habe. Es ist nichts Neues, dass Staaten ihre neuen Waffen erst einmal bei Kurden ausprobieren. Es gibt viele Beispiele diesbezüglich. Saddams chemische Waffen in Halabdscha oder Erdogan, der noch in jüngster Vergangenheit seinen „nationalen Mehrfachraketenwerfer” das erste Mal im nordsyrischen Afrin getestet hatte…

In der Türkei wurden die Verteidiger des Friedens bestraft. Selahattin Demirtas, ehemaliger Co-Vorsitzende der HDP und Sirri Süreyya Önder, Abgeordneter der HDP, die von sechs Millionen Menschen in der Türkei unterstützt wird, wurden wegen ihrer Aussagen in der Zeit als noch Friedensgespräche mit der Regierung geführt wurden, zur Haftstrafe verurteilt. In der Türkei wurde das Recht auf freie Meinungsäußerung ausgeschaltet und die Justiz ist im Garten des AK Palastes begraben. Die „Große türkische Gerechtigkeit“ sucht die Kurden schon seit mehreren Jahren nicht mehr auf.

Die USA und die westlichen Staaten widersetzen sich einer möglichen militärischen Operation von Syrien und Russland gegen radikale dschihadistische Gruppen in Idlib. Gleichzeitig erheben sie ihre Stimme dagegen. Wenn es jedoch um Kurden geht, nehmen sie alle die Rolle der drei buddhistischen Affen ein. Die westliche Demokratie behauptet in Sachen Kurden, nichts zu wissen, nichts zu sehen und nichts zu hören. Die Welt hält trotz der Geschehnisse ihre Ohren zu. Kurden stehen mit ihrer historischen Einsamkeit allein da. Kurden, die in der Hölle des Nahen Osten unter der repressiven Herrschaft von vier Länder leben müssen, haben nicht viele Möglichkeiten: Entweder halten sie zusammen und kämpfen gemeinsam für ihre Freiheit oder sie werden noch weiter hingerichtet, massakriert und müssen noch viel leiden.

WDR

Three Iranian Kurdish Political Prisoner Executed

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Three Iranian Kurdish political prisoner, Ramin Hossein Panahi, Loghman Moradi and Zanyar Moradi, were executed this morning at Rajai Shahr prison in Karaj.

IHR strongly condemns the execution. Mahmood Amiry-Moghaddam, the spokesperson for IHR, said: „Zanyar Moradi, Loghman Moradi, and Ramin Hossein Panahi were all subjected to torture and sentenced to death following unfair trials based on forced confessions. Their execution is a crime and the Iranian authorities, including the Supreme Leader Ali Khamenei, must be held accountable for this crime.”

IHR had earlier warned against the imminent danger and called on international community to do their best to prevent their executions. On September 8, Javaid Rehman, Special Rapporteur on the situation of human rights in the Islamic Republic of Iran, and Agnes Callamard, Special Rapporteur on extrajudicial, summary or arbitrary executions, have appealed to Iran to halt the imminent executions of Ramin and two other Iranian Kurd political prisoners, Zanyar Moradi and Loghman Moradi.

Loghman and Zanyar Moradi were sentenced to death on 22 December 2010 by branch 15 of the Tehran Revolutionary Court on charges of murdering the son of Marivan’s Friday prayer Imam. They had denied the charges and said that the initial confessions were extracted under torture.

According to a statement by Ahmad Shaheed, the previous UN Special Rapporteur for the human rights in Iran issued in March 2012, “Zanyar and Loghman Moradi were compelled to confess to allegations of murder after being severely beaten and threatened with rape.” The statement also said: „… no evidence or witnesses were brought against these men, and that they did not have reasonable access to their legal counsel.”

Ramin Hossein Panahi was shot and arrested by the agents of the Revolutionary Guard on Friday, June 23, 2017. The agents claimed that he was armed, but Ramin’s family had strongly denied the claim. Ramin’s trial was held on January 15, 2017. He was sentenced to death in the first session on the charge of „rebellion against the regime, acting against the national security, and being a member of Komala Party of Iranian Kurdistan.“ His execution was approved by branch 39 of the Supreme Court on Tuesday, April 10, 2018.

Iran Human Rights

Iranisches Regime hat Panahi hingerichtet

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Trotz internationaler Proteste hat das iranische Regime heute die Todesstrafe gegen Ramin Hossein Panahi vollstreckt.

Am heutigen Morgen wurde der kurdische Gefangene Ramin Hossein Panahi (Ramîn Husên Penahî) vom iranischen Regime hingerichtet. Der aus dem ostkurdischen Sine (Sanandaj) stammende 24-Jährige war am 23. Juni 2017 in einen Hinterhalt der iranischen Revolutionsgarden geraten. Bei den daraufhin ausgebrochenen Gefechten wurden drei seiner Freunde getötet, nur Panahi überlebte verletzt. Bei seiner Festnahme war der Aktivist unbewaffnet.

Vor Gericht wurde ihm vorgeworfen, Mitglied der kurdischen Organisation Komala zu sein. Wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit des Iran durch ein Vergehen gegen Allah“ wurde er am 25. Januar diesen Jahres zum Tode verurteilt. Ursprünglich wollte der iranische Staat Panahi kurz nach dem Ramadanfest hinrichten lassen. Aufgrund internationaler Proteste war die Vollstreckung des Todesurteils allerdings aufgeschoben worden.

Die Hinrichtung Panahis erfolgte nun kurz nach dem Besuch des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan bei seinem iranischen Amtskollegen Rohani. Auffällig war, dass direkt nach dem Erdoğan-Besuch in Teheran die iranische Luftwaffe auch Angriffe in vielen Regionen Südkurdistans flog.

ANF

Ramin Hossein Panahi meldet sich

Ramin Hossein Panahi meldet sich in dieser Videobotschaft an das kurdische Volk und an all jene, die ihn unterstützen.

Das Video wurde vor zehn Tagen, vor dem Hungerstreik, aufgenommen, aber erst jetzt veröffentlicht.

Ramin begrüßt zunächst einmal alle. Er erzählt, dass er sich im Gefängnis Rajaee Shar befindet. Er bedankt sich bei allen Menschen, die sich für ihn einsetzen. Er dankt besonders den Menschen in Kurdistan und auch den Menschen im Iran. Er will allen mitteilen dass er kein Terrorist ist, sondern ein nach Freiheit strebender Mensch, ein Kind Kurdistans. Zum Schluss sagt er noch: „Ich küsse eure Augen.“

#SaveRamin #RaminHosseinPanahi #StopExecutionsInIran

Quelle: Ost Kurdistan

Afrin children’s exhibition opens in Berxwedan Camp

The paintings of the children from Afrin are exhibited in the refugee camp in Shehba.

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Afrin Kevana Zêrîn Initiative has opened an exhibition in Berxwedan Refugee Camp in Shehba.

It is a very special exhibition, as it host drawings painted by 72 children from Afrin.

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The people of Afrin had been forced to move to Shehba Canton after the bombing and occupation of the Turkish army and its mercenary allies.

Speaking at the opening ceremony of the exhibition, Sheraz Hemo, executive of Afrin Kevana Zêrîn Initiative, said that the exposition had enjoyed the support of the Culture and Arts Council, and said they have been working on the development of children’s talents.

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The exhibition is made up of 140 tables and will remain open for two days.

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On the first day of the exhibition, 72 children were presented with plaques.

Member of Afrin Kevana Zêrîn Initiative, Martyr Heyfa, lost her life during the Resistance of the Age.

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ANF




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