Archiv der Kategorie 'Kultur'

7.KURDISCHE FILMTAGE HAMBURG

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Mittwoch | 25. Mai – Dienstag | 31. Mai | Savoy Filmtheater/Kino 3001

Die 7. Kurdischen Filmtage finden vom 25.-31.5.2016 in Hamburg statt.

Die Eröffnungsveranstaltung ist im Savoy Kino am Steindamm, die übrigen Veranstaltungen vom 26.-31.5. im Kino 3001 in der Schanze.
Eröffnet werden die Filmtage mit dem Film „Mein ganzes Leben war ein Kampf“, einem 95 minütigen Dokumentarfilm (2015) über das Leben der kurdischen Aktivistin Sakine Cansız (genannt Sara), die 2013 in Paris ermordet wurde.

Karten für den Eröffnungsfilm, zu dem auch die Regisseurin Dersim Zerevan vor Ort sein und der durch einen Liveauftrit des kurdische Musiker Ozan Irmak begleitet wird, gibt es ab heute in der Schanzenbuchhandlung.

Die Karten kosten 15€, dieses Geld geht an den Wiederaufbau der zerstörten kurdischen Städte.

Kurdischen Filmtage

Med Graffiti

Interview mit Orsolo Casagrande (italienische Journalistin bei der Tageszeitung‚ „Il Manifesto“ in Amed mit der kurdischen Graffiti Gruppe ‚Med Graffiti’

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Med Graffiti

1. Ihr wählt Graffiti-Kunst um euch auszudrücken. Aus welchem Grund wählt Ihr diese Form der Kunst?


* Für die von den Machthabenden und der Regierung nicht als legal wahrgenommenen gesellschaftlichen Gruppen und Menschen gibt es begrenzte Möglichkeiten, um sich auszudrücken bzw. sichtbar zu machen. Wie Sie wissen, kann man heutzutage alle guten Regeln in eine Ecke schieben und die Augen vor den Ereignissen draußen verschließen und diese ausblenden oder über einen Bürgerkrieg nicht mehr nachdenken, während man vor dem neuesten Modell Fernseher auf der Couch sitzend noch die letzte Mühe aufbringt, um die Sendung zu wechseln. Wie Sie auch wissen, markieren manche Tiere mit Fäkalien und Kratzspuren ihr Revier, um zu signalisieren, dass es ihr Gebiet ist. Genau dann findet man sich plötzlich zwischen zwei Fronten, die sich gegenseitig eine Waffe entgegen halten. Erstere kämpft um die natürlich rechtliche Anerkennung und zweitere unterdrückt diese Forderung. Weil wir es können, hinterlassen wir mit Graffit-Kunst unsere Kratzspuren (in unserem Revier).

2. Was wusstet Ihr davor über Graffiti und Graffiti-KünsterInnen?


* In der Tat hatten wir ein Interesse an einer Form der Kunst, die sich auf die Verbildlichung ausrichtet. Während wir darüber nachdachten, sind wir Graffiti als Kunst begegnet. Ebenfalls haben wir über Graffiti-Kunst in theoretischer Hinsicht recherchiert. Interessiert haben uns Graffiti-KünstlerInnen, vor allem die Arbeiten von Banksy haben uns sehr motiviert. Im Bezug auf die politischen, ökologischen etc. Probleme der Menschen und der Gesellschaft haben wir in Graffiti eine starke Ausdruckskraft gesehen.

3. Ihr seid eine Gruppe, die auf hohes Interesse stößt? Wie integriert Ihr interessierte junge Menschen in Eure Gruppe?


* Da wir in Kurdistan die erste politische Graffiti Gruppe sind, wachsen wir langsam. Aufgrund der sozioökonomischen Realität der wir unterworfen sind, können wir nicht ausreichend an unserer Kunst arbeiten. Ganz gleich wo auf der Welt, würden wir gerne überall mit Graffiti-KünstlerInnen mit Herz für Revolution und Freiheit zusammenarbeiten wollen und sie in unsere Gruppe einladen.

4. Trotz der Konsequenzen, die folgen könnten, zeigt Ihr durch diese Kunstform, dass die Stadt Euch gehört. Was bedeutet Graffiti auf den Wänden von Amed für Euch?

* Die Stadt Amed spielt aufgrund von politischen und sozialen Faktoren eine große Rolle, deshalb hat sie als Großstadt eine bedeutende Stellung. Natürlich gibt es keine Realität, die nicht von Klassenunterschieden, kapitalistischen und imperialistischen Strukturen beeinflusst wird. Neben diesen Bedingungen, die die Verhältnisse erschweren, ist es umso wichtiger, die Kunst gegen die Ungerechten einzusetzen und die ungerecht Behandelten mit dieser zu rechtfertigen. Da wir Pioniere auf diesem Weg sind, müssen wir natürlich annehmen, mit Schwierigkeiten konfrontiert zu werden. Als die erste politische Graffiti Gruppe in Kurdistan hat es für uns eine große Bedeutung, die Wände von Amed mit unserer Kunst zu markieren.

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5. Wo liegt der Schwerpunkt in Eurer konzeptionell politisch-sozial gestalteten Graffiti-Kunst?

* Industrialisierung und die modernen Erfindungen führen dazu, dass wir unseren Verstand dahingehend nutzen, um die Menschen zu zerstören. Gesellschaftliche Probleme vermehren sich von Tag zu Tag zuungunsten der Unterdrückten. Die Natur, die Tiere, menschliche Beziehungen werden aufgrund der vorherrschenden Konsumlogik zerstört und gehen verloren. Genau in diesem Moment kommen wir ins Spiel. Diese Faktoren, auf die wir uns konzentrieren, sind der Auslöser für uns. Natürlich kommt der politische Aspekt hinzu. Als Gruppe positionieren wir uns auf der Seite der kurdischen Befreiungsbewegung. Neben Kurdistan, die für uns primär ist, verfolgen und solidarisieren wir uns mit revolutionären Kämpfen in anderen Ländern.

6. Gibt es Werke von Euch, die Ihr den betroffenen (kurdischen) Kindern in den Gefängnissen widmet? Was sind Eure Gedanken dazu? Was bedeutet es für Amed in den jetzigen Zeiten jung zu sein?

* Wir haben Werke, die die betroffenen (kurdischen) Kinder in den Gefängnissen thematisieren. Insbesondere versuchen wir (in unserer Kunst) betroffene (kurdische) Kinder in den Vordergrund zu rücken, die aufgrund der Begründung “Steinewerfen” (in den Demonstrationen) mit Hilfe des Anti-Terror-Gesetzes verurteilt werden. In Amed wird jede Protestform und Bestrebung sich selbst auszudrücken von Regierungsstellen im Keim erstickt. Beschimpfungen, Gewalt, sexuelle Belästigungen – jegliche Erniedrigungsformen sind hier an der Tagesordnung. Jeden Tag gibt es Gefängnisunruhen, jedoch werden diese Ereignisse seitens der Pro-Regierungsmedien nicht thematisiert. Sowohl national als auch international sollten unserer Meinung nach diese Probleme mehr Platz in der Öffentlichkeit bekommen. Hierfür brauchen wir natürlich die organisierte Macht der Medien. Wir werden unseren Kampf bis zum Ende fortsetzen, solange nicht nur die Geschichten der Machthabenden (Löwen) sondern die der Unterdrückten (Gazellen) erzählt werden.

7. Welchen Platz hat Musik in Euren Werken? Was für Musik hört Ihr?

* Wir versuchen unseren Fokus in der (Graffiti) Kunst auf bildliche Elemente zu legen. Noten und Audio-Elemente haben in der Graffiti Kunst neben den Zeichenelementen eine bedeutende Stellung, deshalb versuchen wir auch die Musik in unsere Arbeit zu integrieren. In unserer Gruppe haben wir einen vielfältigen Musikgeschmack. Es gibt Leute, die angefangen bei der traditionell kurdischen Musikrichtung Dengbêj, Keny Arkana, System of a Down und Azad hören. Weiterhin sollte der bekannte kurdische Rapper und Künstler Serhado, der in der kurdischen Jugend sehr bekannt ist, nicht unerwähnt bleiben. Serhado, ist unsere Inspirationsquelle. Er ist der beste Künstler, da er unsere Empfindungen in unserer (kurdischen) Sprache in einem Stil, den wir sehr mögen, ausdrücken kann.

Dengbêj: (kurdisch) ein professioneller Volksliedsänger, der nach einer alten epischen Tradition weltliche Lieder ohne instrumentelle Begleitung vorträgt.

Keny Arkana: ist eine französische Rapperin aus Marseille. Ihre Texte sind sehr politisch, so bezieht sie klar Stellung gegen Kapitalismus, Faschismus und Globalisierung.

System of a Down: (abgekürzt SoaD) ist eine 1995 in Kalifornien gegründete Alternative-Metal-Band, die verschiedene Musikgenres miteinander verbindet. Alle Bandmitglieder sind armenischer Herkunft.

Azad: ist ein deutscher Rapper kurdischer Abstammung.

Serhado: kurdischer Rapper


8. Graffiti-Kunst und Hip-Hop-Musik sind sehr eng miteinander verbunden. Wie ist es in Amed?

* In Amed ist die Zahl der Graffiti-KünstlerInnen sehr begrenzt. Die, die mit uns Graffiti machen, sind in anderen Bereichen ebenfalls tätig. Als Pioniere entwickelt sich (unser Vorhaben) langsam für uns – es braucht länger Zeit. Eine explizite Hip-Hop- und Straßenmusik hat sich in Amed noch nicht entwickelt. Jedoch werden wir von Tag zu Tag immer mehr.

Med Graffiti

Interview made by Orsolo Casagrande (italian journalist at the daily newspaper “Il Manifesto”) in Amed with the Kurdish graffiti group “Med Graffiti”.

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Med Graffiti

1. You choose graffiti art to express yourself. What were your reasons for choosing this particular form of art?

* For those who are not being acknowledged by those in power as legal society groups exist limited opportunities to express themselves and to make themselves visible. As you know, nowadays it is easy to push all the good rules in a corner and close your eyes to injustices happening outside your door or to not think about the civil war (tearing your country apart) while sitting on the couch switching the channels of your latest television model. As you also know, some animals mark their territory with faeces and scratch marks. Oppressed groups mark their land and suddenly they find themselves on the opposing side to the government. On one side is the revolutionary resistance front, and on the other side is a technological armed army or the government and state bodies. The first ones fight for a basic legal recognition and the second side continuous to suppress this claim. Because we can, we leave graffiti “scratch marks” in our area.


2. What did you know before about graffiti and graffiti artists?


* In fact, we were interested in an art that focuses on visualization. So, we came across graffiti. We have also researched graffiti art in theoretical terms. Especially the works of Banksy motivated us. In terms of the political, ecological, etc. problems of people and society we see a strong expressive power in graffiti.

3. Are you one group that sparks a lot of interest? How do you integrate these young people in your group?


* Because we are, the first political graffiti group in Kurdistan we are growing slowly. Due to the socio-economic reality which we are subjected to, we can not adequately work on our . We would like to work with graffiti artists from all over the world with a heart for revolution and freedom, and invite them to our group.

4. In spite of the consequences that could follow, you show through this art form that the city is yours. What is graffiti on the walls of Amed for you?


* Due to political and social factors the city of Amed plays a major role. That’s why this big city has a significant place in this area. Of course there is no reality that is not influenced by class divisions, capitalist and imperialist structures. In addition to these conditions, which complicate the situation, it is even more important to use the art against injustice and the inequality. Because we are pioneers, we have to assume, of course, to be confronted with difficulties. As the first political graffiti group in Kurdistan it is very important for us to mark the walls of Amed with our art.

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5. Where is the emphasis in your conceptual political-social Graffi-Art?


* Industrialization and the modern inventions lead us to use our minds destroy human kind. Social problems proliferate from day to day to the disadvantage of the oppressed. Nature, animals, human relationships are being destroyed and vanish due to the dominance of consumer logic. At this very moment we come into play. These factors, which we are focusing on are the catalyst for us. Of course, the political aspect is added. As a group we are positioning ourselves on the side of the Kurdish liberation movement. In addition to Kurdistan, which is primary for us we show our solidarity with the revolutionary struggles in other countries.


6. Are there any works of you that are dedicated to the affected (Kurdish) children in prisons? What are your thoughts on this? What does it mean in the current times to be young in Amed?

* We have works that deal with the affected (Kurdish) children in prisons. In particular, (in our art) we try to move affected (Kurdish) children into the foreground, who are for example condemned for „throwing stones“ (in the protests) with the help of the Anti-Terror Law. In Amed any form of protest and attempt will find itself choked by government agencies in the bud. Abuse, violence, sexual harassment – any degradation are approved agenda. Every day there are prison riots, but these events are not discussed by the pro-government media. Both nationally and internationally these problems should receive more public attention. For this we need the organized power of the media. We will continue our fight until the end, as long as not only the stories of those in power (lion) but those of the Oppressed (Gazellel) are told.

7. What place does music in your works have? What kind of music are you listening to?


* In our graffitis we try to place the pictorial elements in the foreground. Notes and audio elements have an important position in the graffitis alongside the drawn elements, so we try to integrate the music into our work. In our group we have various tastes in music. There are people who listen to the Dengbêj, the traditional Kurdish music genre, Keny Arkana, System of a Down and Azad. Furthermore, the famous Kurdish rapper and artist Serhado, who is especially known among the Kurdish youth, should not go unmentioned. Serhado, you can say is our source of inspiration. He is the best artist because he succeeds in expressing our feelings in our (Kurdish) mother language in a style that we like very much.

Dengbêj: (Kurdish) is a professional folk song vocalist who performs secular songs without instrumental accompaniment which is an ancient tradition in Kurdistan.

Keny Arkana: is a French rapper from Marseille. Her lyrics are political, she takes a clear position against capitalism, fascism and globalization.

System of a Down: (abbreviated SoaD) was founded in 1995 in California. They are an alternative metal band that combine different musical genres. All band members are of Armenian descent.

Azad: is a German rapper of Kurdish origin.

Serhado: Kurdish rapper


8. Graffiti art and hip-hop music are very closely linked. How is it in Amed?

* In Amed, the number of graffiti artists are limited. Those who do graffiti with us are also active in other areas. As we are pioneers our projects develop slowly. An explicit hip-hop and street music scene has not yet developed in Amed. But we are evolving day by day.

Tutsak çocuklar için Graffiti !

Çocuklar özgür değilse, hepimiz tutsağız !

Twoaf Rhymer & HaRaKiRi`ye çalışmalarından dolayı teşekkürler ediyoruz .

The Cultural Café in Sulaimani

On the 19th of April 2011, Kurdish citizens were evicted from Azady (Freedom) Square and many other public places by the use of military force armed with heavy and light weapons. No place was left unoccupied; no place was left for the public to gather and for the different groups of youth, intellectuals and freedom-seekers to discuss the new atmosphere they had created in the space of two months in Kurdistan. The developments in the Arab world in 2011 and the wave of demonstrations in Kurdistan after the shootings of February 17th and the following days on protestors stirred many big questions that required declaration and debate.

Amidst all this we were yearning for a horizon and seeking fresh place for meeting and dialogue. A new spirit is stirring inside our beings, longing for free forums to discuss justice, governing, rights, music, poetry…
A place far from the aluminium and marble halls used for the government’s ceremonies and to burnish the corrupt officials’ faces. A place that you would consider your own, a room where the first rows are not reserved for officials, impaired authorities, greedy political parties and self-interested organizations.

It is the Cultural Café that became this place, another initiative from the beautiful city of Sulaimani [Sulaimaniyah], which in less than a month reconciled the public through dialogue and afternoon meetings, over a cup of coffee or tea, while listening or music and poetry, or with a book display in the background. Protest organizers, writers, the father of the murdered 16 years old Surkew,www.ekurd.netthe injured lawyer Karwan Kamal, and other individuals come every day to this place and discuss the new atmosphere. Zmnako, known as the demonstrations’ photographer, continues to take photos quietly, in a way that would make you think he is still in Azady square: the spirit is the same and the photos tell the same stories. Dana and Rizgar and their friends are busy organizing, making preparations, and struggling to provide a dialogue-friendly environment and secure a platform that will accommodate difference of opinion.

They gather furniture for this new home of ours: shaky chairs from mosques, shabby carpets and rugs and everything else that can come of use. It is their desire to keep this place going and to preserve its nature! Sulaimani is a neglected city that is denied many services, yet it is a city that provides a platform for freethinkers, intellectuals, civil and political activists, liberal media, women and men and modern youth, and proud citizens of Kurdistan. The city makes possible the realization of a new thought every day, the Café is a blossoming flower on the face of the city. To get a grip on today and tomorrow and to hope for a better future this place has become a living vein and an indispensible necessity for all.

WADI

12 Eylül

Bir sabah uyandigimda, kuslar ucmuyordu artik
Heryer susmus, günesi olmayan bir sabahti.
Gün 12. eylül gösteriyordu
Askeri arac ugultusu ile uyandim!

Abimi ariyordu gözlerim,
ama abim yoktu yerinde
Annem agliyordu, babam ise basini duvara dayamisti
Gün 12 eylül gösteriyordu
Ve heryer suskundu!

Askeri devletti artik, ve hersey yasakti
Kimligi olmayan, Türkce bilmiyen götürülüyor
Gün 12 Eylül gösteriyordu
Ve ben korkuyordum!

Silahlar patliyordu, sirenler caliyordu
Feryat ve agitlar yakiliyordu
Gün 12 Eylül gösteriyordu
Ve heryer karanlikti!

Iskence, falaka, insanlik disi bir sistem bürümüstü
Ölenler, asilanlar, yakilanlar, sakat birakilanlar
Gün 12 Eylül gösteriyordu
Ve Insan haklari yoktu!

Tükce konus, hep konus yaziyordu ceza evinde
Kürtce konusan iskence görüyordu
Gün 12 Eylül gösteriyordu
Ve annem abimle konusamiyordu!

Diyarbakir Ceza eviydi
5 No´lu Kogus, kan kusuyordu
Gün 12 Eylül gösteriyordu
Unutulurmu?

Zelal Hez (17.11.2009)

Karagüneş / Başka Bir Dünya

Beklemek çözüm olur mu?

Zalimler hiç durulur mu?

Yüreğinde ateş varsa

Başka bir dünyayı kurmaya

Gel ışığım gel

Gel güneşim gel

Gel yoldaşım gel

Gel yanıma

Karagüneş / Başka Bir Dünya

Meş

Kinostart: 01. April 2011

http://www.narfilm.com/

THIRD KURDISH FILM FESTIVAL IN PARIS

Si vous êtes à Paris …

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The Third Kurdish Film Festival in Paris (Festival du Cinéma Kurde de Paris) opens today and will run through Tuesday, 07 December. The festival offers feature films, documentaries, and shorts produced between 2007-2010. The festival will also present the classic documentary from 1925 ‘Grass: A nation’s battle for life,’ which follows the migration of the Bakhtiari tribe of Persia across the Zagros Mountains in search of green pastures for their sheep and goats. Twice a year more than 50,000 people and half a million animals surmounted seemingly impossible obstacles, including torrential rivers and 15,000 foot high mountains. ‘Grass’ is considered one of the earliest ethnographic documentary films.

There will also be a concert and discussions about Kurdish cinema. Many directors will be on hand to talk about their films, including Roni Can Vesar, Bulent Gündüz, Kudret Güneş, Kazım Gündoğan, Ayten Mutlu Saray, Hiner Saleem, Selahattin Sural.

Download the programme here.

MESOP




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