Archiv der Kategorie 'HUMAN RIGHTS '

Drei kurdische Gefangene hingerichtet / Iran

Hengaw: In den vergangenen Tagen wurden drei kurdische Gefangene in den Zentralgefängnissen in Ilam, Meraghe und Isfahan hingerichtet.

Laut der Nachricht, die die Organisation für Menschenrechte Hengaw erreicht hat, wurde am 16. Oktober die Todesstrafe eines kurdischen Gefangenen namens Meloud Shahoseni, 29 Jahre alt, aus Diwander im Zentralgefängnis in Isfahan vollstreckt. Meloud Shahoseni wurde zuvor des Drogenhandels angeklagt und zum Tode verurteilt.

Des Weiteren wurden am 14. Oktober ein kurdischer Gefangener namens Aslan Shirani aus Miandoab im Zentralgefängnis in Meraghe hingerichtet und am 18. Oktober ein kurdischer Gefangener namens Kurush Behzadiyan im Zentralgefängnis in Ilam. Beide Bürger wurden wegen des Totschlags zum Tode verurteilt.

Organisation für Menschenrechte Hengaw

Wie Erdogan Angst und Misstrauen in Deutschland sät

Mithilfe einer Smartphone-App der Zentralbehörde der türkischen Polizei (EMG) können Kritiker der türkischen Regierung weltweit angezeigt werden. Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom spricht von einer „digitalen Gestapo-Methode“.

Mit einer App können mit Kritiker der türkischen Regierung von überall auf der Welt angezeigt werden. Die App der türkischen Polizei gibt es in den Stores von Google und Apple. Jeder kann sie sich herunterladen und jeden, von dem er denkt, dass er die türkische Regierung oder den Staatspräsidenten beleidigt, anzeigen.

Die Spitzel-App ist auch bei in Deutschland lebenden Türken in Gebrauch, wie Kommentare im App-Store belegen. Geheimdienstexperte Erich-Schmidt-Eenboom erkennt in der App den Tatbestand eines schweren Verstoßes gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung: „Damit erlischt das Aufenthaltsrecht. So sind die Ausländerbehörden gefordert, Denunzianten unter den Türken ausweisen zu lassen.“

Durch die Hobby-Spitzelei herrscht unter Türkischstämmigen auch in Deutschland mittlerweile ein Klima der Angst.

VIDEO

oder


SWR.de

Samstagsmütter

Three Iranian Kurdish Political Prisoner Executed

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Three Iranian Kurdish political prisoner, Ramin Hossein Panahi, Loghman Moradi and Zanyar Moradi, were executed this morning at Rajai Shahr prison in Karaj.

IHR strongly condemns the execution. Mahmood Amiry-Moghaddam, the spokesperson for IHR, said: „Zanyar Moradi, Loghman Moradi, and Ramin Hossein Panahi were all subjected to torture and sentenced to death following unfair trials based on forced confessions. Their execution is a crime and the Iranian authorities, including the Supreme Leader Ali Khamenei, must be held accountable for this crime.”

IHR had earlier warned against the imminent danger and called on international community to do their best to prevent their executions. On September 8, Javaid Rehman, Special Rapporteur on the situation of human rights in the Islamic Republic of Iran, and Agnes Callamard, Special Rapporteur on extrajudicial, summary or arbitrary executions, have appealed to Iran to halt the imminent executions of Ramin and two other Iranian Kurd political prisoners, Zanyar Moradi and Loghman Moradi.

Loghman and Zanyar Moradi were sentenced to death on 22 December 2010 by branch 15 of the Tehran Revolutionary Court on charges of murdering the son of Marivan’s Friday prayer Imam. They had denied the charges and said that the initial confessions were extracted under torture.

According to a statement by Ahmad Shaheed, the previous UN Special Rapporteur for the human rights in Iran issued in March 2012, “Zanyar and Loghman Moradi were compelled to confess to allegations of murder after being severely beaten and threatened with rape.” The statement also said: „… no evidence or witnesses were brought against these men, and that they did not have reasonable access to their legal counsel.”

Ramin Hossein Panahi was shot and arrested by the agents of the Revolutionary Guard on Friday, June 23, 2017. The agents claimed that he was armed, but Ramin’s family had strongly denied the claim. Ramin’s trial was held on January 15, 2017. He was sentenced to death in the first session on the charge of „rebellion against the regime, acting against the national security, and being a member of Komala Party of Iranian Kurdistan.“ His execution was approved by branch 39 of the Supreme Court on Tuesday, April 10, 2018.

Iran Human Rights

Iranisches Regime hat Panahi hingerichtet

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Trotz internationaler Proteste hat das iranische Regime heute die Todesstrafe gegen Ramin Hossein Panahi vollstreckt.

Am heutigen Morgen wurde der kurdische Gefangene Ramin Hossein Panahi (Ramîn Husên Penahî) vom iranischen Regime hingerichtet. Der aus dem ostkurdischen Sine (Sanandaj) stammende 24-Jährige war am 23. Juni 2017 in einen Hinterhalt der iranischen Revolutionsgarden geraten. Bei den daraufhin ausgebrochenen Gefechten wurden drei seiner Freunde getötet, nur Panahi überlebte verletzt. Bei seiner Festnahme war der Aktivist unbewaffnet.

Vor Gericht wurde ihm vorgeworfen, Mitglied der kurdischen Organisation Komala zu sein. Wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit des Iran durch ein Vergehen gegen Allah“ wurde er am 25. Januar diesen Jahres zum Tode verurteilt. Ursprünglich wollte der iranische Staat Panahi kurz nach dem Ramadanfest hinrichten lassen. Aufgrund internationaler Proteste war die Vollstreckung des Todesurteils allerdings aufgeschoben worden.

Die Hinrichtung Panahis erfolgte nun kurz nach dem Besuch des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan bei seinem iranischen Amtskollegen Rohani. Auffällig war, dass direkt nach dem Erdoğan-Besuch in Teheran die iranische Luftwaffe auch Angriffe in vielen Regionen Südkurdistans flog.

ANF

Ramin Hossein Panahi meldet sich

Ramin Hossein Panahi meldet sich in dieser Videobotschaft an das kurdische Volk und an all jene, die ihn unterstützen.

Das Video wurde vor zehn Tagen, vor dem Hungerstreik, aufgenommen, aber erst jetzt veröffentlicht.

Ramin begrüßt zunächst einmal alle. Er erzählt, dass er sich im Gefängnis Rajaee Shar befindet. Er bedankt sich bei allen Menschen, die sich für ihn einsetzen. Er dankt besonders den Menschen in Kurdistan und auch den Menschen im Iran. Er will allen mitteilen dass er kein Terrorist ist, sondern ein nach Freiheit strebender Mensch, ein Kind Kurdistans. Zum Schluss sagt er noch: „Ich küsse eure Augen.“

#SaveRamin #RaminHosseinPanahi #StopExecutionsInIran

Quelle: Ost Kurdistan

Police attack Saturday Mothers at the 700th week of action

Turkish police did not allow the 700th week action of Saturday Mothers at IStanbul’s Galatasaray Square. Following an attack, police detained several people.

Today marks the 700th week of the action by Saturday Mothers, mothers and relatives of the victims of disappearances under the custody of state forces, who have been demanding justice and truth for their beloved ones at Istanbul’s central Galatasaray Square every Saturday.

The mothers were traditionally set to gather at Galatasaray Square for their weekly sit-in action, wearing t-shirts with “Saturday Mothers” writing on them, holding red roses and carnations in their hands as well as banners demanding justice and photographs of their disappeared relatives.

Already deployed at the scene, Istanbul police blockaded the area and did not allow the mothers access to the square.

Amid a siege by the police and security forces from the Yapı Kredi Cultural Centre, even taking photographs has been banned.

Stating that access to Galatasaray Square will not be allowed, police said the action has been prohibited by the Ministry of Interior.

Members of the Human Rights Association (IHD) who are accompanying the mothers and insisted on entering the square, were attacked by the police. Several people have been taken into custody.

ANF


Live Stream in Istanbul / Galatasaray

Polizeiangriff auf Samstagsmütter in Istanbul

Die Polizei in Istanbul hat die 700. Aktion der Samstagsmütter verboten und die Teilnehmer*innen am Galatasaray Platz angegriffen. Es gibt viele Festnahmen.

Heute findet die 700. wöchentliche Aktion der Samstagsmütter statt. Die Frauen fragen nach ihren „verschwundenen“ Angehörigen und fordern die Verurteilung der Täter. Die Polizei verbot die Kundgebung und griff die Teilnehmer*innen an.

Die Aktivist*innen hatten sich zuvor in den Morgenstunden beim Menschenrechtsverein (IHD) getroffen. Sie kamen mit roten Rosen und Nelken zum Verein und trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Samstagsmütter“. Dort wurden die Aufgaben, Plakate und Bilder der Verschwundenen verteilt. Anschließend gingen die Teilnehmer*innen zum Galatasaray-Platz. Die Polizei hatte den Platz umstellt und hinderte die Protestierenden am Betreten. Die Polizei untersagte das Fotografieren und erklärte, die Aktion sei vom Innenministerium verboten worden. Anschließend wurden die Teilnehmer*innen angegriffen, es kam zu vielen Festnahmen.

ANF


Live Stream in Istanbul / Galatasaray

SCHWERPUNKT: Jesiden erinnern an Vertreibung im Jahr 2014

4. Jahrestag der Vertreibung aus dem Nordirak: Jesiden in Deutschland




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