Archiv der Kategorie 'HUMAN RIGHTS '

Police beat minors in southeastern Turkey

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Van Bar Association published photos of minors subjected to torture at police station in Van

Three Kurdish teenagers said they were subjected to police torture during detention in Turkey’s southeastern city of Van, lawyers from the Van Bar Association reported on Sunday.

Turkish police on Feb. 15 detained the three teenagers, aged between 14 and 17, and used violence against them during and after their detention in Van’s Ipekyolu district, according to victims’ statements. The youngsters told the Van Bar Association that the police beat them, kicked them in the head, hit them with batons and put their heads into toilet bowls, the Ahval news site reported.

“After I came home from work, the police detained me due to incidents in the neighborhood and got me on the ground. They struck my back with batons. They kicked me in the stomach with their boots, pulled my hair and hit me in the face. They took me to the police station [near the Tuşba Shopping Center] and continued beating me there. They put my head into a toilet bowl and insulted me,” one of the victims, aged 17, said.

A 16-year-old victim said the police mistreated him as well. “They questioned me at the police station, but I told them I knew nothing. They beat me and swore at me.”

The third victim, a 14-year-old Kurd who lost partial vision in his left eye due to the police torture, said he was going shopping when the police detained him.

“Eight police officers assaulted me. …They took me to the police station after they beat me on the street. They put my head into a toilet bowl. Right now, there is blurriness and itching in my left eye.”

The Van Bar Association said hospital reports proved the three teenagers were mistreated and subjected to torture, sustaining serious injuries.

Perihan Duman, the mother of one of the detained minors, said: “I am haunted by images of my son. I haven’t been able to sleep for two days,” while his father, Hacı Duman, added, “The police called us at 3:30 a.m., long after my son was detained and badly beaten.”

The bar association filed a criminal complaint against the police officers involved the incident.

The families claim the police try to extend detention of minors, hoping that signs of torture will disappear in time. (SCF with Ahval, Bold Medya)


Stockholm Center for Freedom (SCF)

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HERE

„Folter an Minderjährigen wird zur Normalität“

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Drei Minderjährige werden am 15. Februar in Wan festgenommen und anschließend von den Sicherheitskräften misshandelt. Die Rechtsanwaltskammer sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der Folter und der Haltung der AKP-Regierung.

Am 15. Februar wurden in dem Bezirk Ipekyolu in Wan (Van) drei Minderjährige festgenommen und anschließend von den Sicherheitskräften misshandelt. Das geht aus den ärztlichen Attesten der 14-, 16- und 17-jährigen Jugendlichen hervor. Alle drei befinden sich weiterhin in Gewahrsam. Die Rechtsanwaltskammer von Wan kündigte an, juristisch gegen die Misshandlung der drei Minderjährigen vorzugehen.

Die Jugendlichen waren am Abend des 15. Februars festgenommen worden. Anschließend wurden sie in der Leitstelle der Sicherheitskräfte am Kopf und Körper mit Fußtritten und Schlägen mit den Gewehrkolben traktiert. Später wurden zudem die Köpfe der Minderjährigen in Toiletten eingetaucht.

„Folter wird zur Normalität“

Cemal Demir von der Rechtsanwaltskammer Wan sieht einen Zusammenhang mit den zunehmenden Foltervorfällen im Land und der Haltung der türkischen Regierung. Trotz der vermeintlichen Bekenntnisse der Regierung zur „Null-Toleranz für Folter“ seien Vorfälle wie nun in Wan niemals von der Tagesordnung der Türkei verschwunden. „Im Gegenteil, Foltervorfälle wie jüngst in Wan sind zu Normalität geworden. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür. Es gibt kein ernstzunehmendes Vorgehen der Regierung gegen die Folter. Die allgemeine Straflosigkeit gegen Foltervergehen führt zu einem sprunghaften Anstieg von Misshandlungen und Folter in Gewahrsam. Dass Minderjährige in Wan dieser menschenverachtenden Folter ausgesetzt wurden, darf nicht missachtet werden. Die Verantwortlichen müssen auf schnellstem Wege identifiziert und hart bestraft werden“, so Demir.

Die Rechtsanwaltskammer von Wan berichtet, dass sie den Vorfall in Wan weiter verfolgen werden. Die drei Folteropfer wurden mittlerweile in eine Jugendstrafanstalt überbracht. Bevor sie dorthin verlegt wurden, habe man bewirken können, dass sie einer ärztlichen Untersuchung unterzogen werden. Dort konnten die Foltereinwirkungen attestiert werden. Die Anwält*innen halten weiter Kontakt zu den drei Minderjährigen. Ihre Berichte über die Folter wurden dokumentiert und ein Beschwerdeverfahren zu dem Vorfall bei der Staatsanwaltschaft von Wan eingeleitet. Die Rechtsanwaltskammer werde den Fall weiter verfolgen.

ANF

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HIER ( auf türkisch )

The Killing of Tahir Elçi

On 28 November 2015, Tahir Elçi, a prominent Kurdish human rights lawyer, was shot and killed during a press conference in the city of Diyarbakır, Turkey.

Elçi’s death came during a time of rising tensions in the country, against the backdrop of the decades-long conflict between Turkish security forces and the Kurdistan Workers’ Party, or PKK, a militant political movement dedicated to achieving Kurdish autonomy in Turkey’s southeast.

By late 2015, a major peace process had recently collapsed into violence. Elçi had been a prominent voice for calm and de-escalation, but after his death, the situation in Diyarbakır deteriorated into humanitarian catastrophe, leaving hundreds of civilians dead and thousands displaced.

It was not only the manner of his death—seemingly echoing the assassinations of the conflict’s worse years—that caused outrage, and fulled rumours and conspiracy theories. The early days of the investigation into his death were chaotic, and in three years since the killing, no one has been charged.

In 2016, the Diyarbakır Bar Association, of which Elçi was chairman at the time of his death, asked Forensic Architecture to examine the evidence in their possession, and to independently investigate the circumstances of his death. As Elçi was killed during a press conference, multiple cameras captured the moments leading up to his death.

In December 2018, the results of our analysis were submitted to the public prosecutor in Diyarbakır, with the intention of challenging the Turkish state to reinvigorate its own investigation.

In February 2019, we published an extended report on our investigation through openDemocracy, exploring in depth some of the wider context behind Elçi’s death, and our investigation. You can read that here (English) and here (Türkçe).

You can also view our methodology here: English / Türkçe



Forensic Architecture

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The Killing of Tahir Elçi – ENGLISH

The Killing of Tahir Elçi – EN from Forensic Architecture on Vimeo.

Kurde in der Westtürkei erschossen

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In Sakarya in der Westtürkei ist ein Kurde erschossen worden, weil er auf die Frage, ob er Kurde ist, mit „ja“ geantwortet hat. Vor zwei Jahren wurde bereits sein Bruder auf gleiche Weise ermordet.

Weil sie kurdisch miteinander gesprochen haben, sind Kadir Sakçı (43) und sein 16-jähriger Sohn Burhan in der westtürkischen Provinz Sakarya mit einer Schusswaffe angegriffen worden. Der Vater erlag seinen Schussverletzungen, der Sohn wurde schwer verletzt. Der Angreifer erklärte zu seiner Verteidigung, er sei betrunken gewesen und könne sich an nichts erinnern.

Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Sonntag in der Kreisstadt Hendek vor einer Kneipe. Nach vorliegenden Informationen hat der aus Mûş stammende Kadir Sakçı seinen Sohn vom Friseur abgeholt. Als sie an einer Kneipe vorbeigingen, wurde ihnen der Weg von Hikmet Usta (55) und weiteren Männern abgeschnitten. Vater und Sohn hatten sich zuvor in ihrer Muttersprache Kurdisch unterhalten. Usta fragte nach: „Seid ihr Kurden oder aus Syrien?“ Kadir Sakçı antwortete: „Ja, wir sind Kurden.“ Daraufhin zog Usta eine Waffe und schoss. Vater und Sohn wurden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, wo Kadir Sakçı seinen Verletzungen erlag. Burhan wird weiterhin im Krankenhaus behandelt.

Der Täter Hikmet Usta flüchtete nach Bursa, wo er festgenommen wurde. Nach Angaben von Fahrettin Sakçı, eines Bruders des Getöteten, ist im Jahr 2016 bereits ein weiterer Bruder, Sabri Sakçı, auf gleiche Weise auf der Straße erschossen worden. Von vier Tätern wurde nur einer verurteilt, der vorzeitig aus der Haft entlassen wurde.

ANF

Drei kurdische Gefangene hingerichtet / Iran

Hengaw: In den vergangenen Tagen wurden drei kurdische Gefangene in den Zentralgefängnissen in Ilam, Meraghe und Isfahan hingerichtet.

Laut der Nachricht, die die Organisation für Menschenrechte Hengaw erreicht hat, wurde am 16. Oktober die Todesstrafe eines kurdischen Gefangenen namens Meloud Shahoseni, 29 Jahre alt, aus Diwander im Zentralgefängnis in Isfahan vollstreckt. Meloud Shahoseni wurde zuvor des Drogenhandels angeklagt und zum Tode verurteilt.

Des Weiteren wurden am 14. Oktober ein kurdischer Gefangener namens Aslan Shirani aus Miandoab im Zentralgefängnis in Meraghe hingerichtet und am 18. Oktober ein kurdischer Gefangener namens Kurush Behzadiyan im Zentralgefängnis in Ilam. Beide Bürger wurden wegen des Totschlags zum Tode verurteilt.

Organisation für Menschenrechte Hengaw

Wie Erdogan Angst und Misstrauen in Deutschland sät

Mithilfe einer Smartphone-App der Zentralbehörde der türkischen Polizei (EMG) können Kritiker der türkischen Regierung weltweit angezeigt werden. Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom spricht von einer „digitalen Gestapo-Methode“.

Mit einer App können mit Kritiker der türkischen Regierung von überall auf der Welt angezeigt werden. Die App der türkischen Polizei gibt es in den Stores von Google und Apple. Jeder kann sie sich herunterladen und jeden, von dem er denkt, dass er die türkische Regierung oder den Staatspräsidenten beleidigt, anzeigen.

Die Spitzel-App ist auch bei in Deutschland lebenden Türken in Gebrauch, wie Kommentare im App-Store belegen. Geheimdienstexperte Erich-Schmidt-Eenboom erkennt in der App den Tatbestand eines schweren Verstoßes gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung: „Damit erlischt das Aufenthaltsrecht. So sind die Ausländerbehörden gefordert, Denunzianten unter den Türken ausweisen zu lassen.“

Durch die Hobby-Spitzelei herrscht unter Türkischstämmigen auch in Deutschland mittlerweile ein Klima der Angst.

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oder


SWR.de

Samstagsmütter

Three Iranian Kurdish Political Prisoner Executed

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Three Iranian Kurdish political prisoner, Ramin Hossein Panahi, Loghman Moradi and Zanyar Moradi, were executed this morning at Rajai Shahr prison in Karaj.

IHR strongly condemns the execution. Mahmood Amiry-Moghaddam, the spokesperson for IHR, said: „Zanyar Moradi, Loghman Moradi, and Ramin Hossein Panahi were all subjected to torture and sentenced to death following unfair trials based on forced confessions. Their execution is a crime and the Iranian authorities, including the Supreme Leader Ali Khamenei, must be held accountable for this crime.”

IHR had earlier warned against the imminent danger and called on international community to do their best to prevent their executions. On September 8, Javaid Rehman, Special Rapporteur on the situation of human rights in the Islamic Republic of Iran, and Agnes Callamard, Special Rapporteur on extrajudicial, summary or arbitrary executions, have appealed to Iran to halt the imminent executions of Ramin and two other Iranian Kurd political prisoners, Zanyar Moradi and Loghman Moradi.

Loghman and Zanyar Moradi were sentenced to death on 22 December 2010 by branch 15 of the Tehran Revolutionary Court on charges of murdering the son of Marivan’s Friday prayer Imam. They had denied the charges and said that the initial confessions were extracted under torture.

According to a statement by Ahmad Shaheed, the previous UN Special Rapporteur for the human rights in Iran issued in March 2012, “Zanyar and Loghman Moradi were compelled to confess to allegations of murder after being severely beaten and threatened with rape.” The statement also said: „… no evidence or witnesses were brought against these men, and that they did not have reasonable access to their legal counsel.”

Ramin Hossein Panahi was shot and arrested by the agents of the Revolutionary Guard on Friday, June 23, 2017. The agents claimed that he was armed, but Ramin’s family had strongly denied the claim. Ramin’s trial was held on January 15, 2017. He was sentenced to death in the first session on the charge of „rebellion against the regime, acting against the national security, and being a member of Komala Party of Iranian Kurdistan.“ His execution was approved by branch 39 of the Supreme Court on Tuesday, April 10, 2018.

Iran Human Rights

Iranisches Regime hat Panahi hingerichtet

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Trotz internationaler Proteste hat das iranische Regime heute die Todesstrafe gegen Ramin Hossein Panahi vollstreckt.

Am heutigen Morgen wurde der kurdische Gefangene Ramin Hossein Panahi (Ramîn Husên Penahî) vom iranischen Regime hingerichtet. Der aus dem ostkurdischen Sine (Sanandaj) stammende 24-Jährige war am 23. Juni 2017 in einen Hinterhalt der iranischen Revolutionsgarden geraten. Bei den daraufhin ausgebrochenen Gefechten wurden drei seiner Freunde getötet, nur Panahi überlebte verletzt. Bei seiner Festnahme war der Aktivist unbewaffnet.

Vor Gericht wurde ihm vorgeworfen, Mitglied der kurdischen Organisation Komala zu sein. Wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit des Iran durch ein Vergehen gegen Allah“ wurde er am 25. Januar diesen Jahres zum Tode verurteilt. Ursprünglich wollte der iranische Staat Panahi kurz nach dem Ramadanfest hinrichten lassen. Aufgrund internationaler Proteste war die Vollstreckung des Todesurteils allerdings aufgeschoben worden.

Die Hinrichtung Panahis erfolgte nun kurz nach dem Besuch des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan bei seinem iranischen Amtskollegen Rohani. Auffällig war, dass direkt nach dem Erdoğan-Besuch in Teheran die iranische Luftwaffe auch Angriffe in vielen Regionen Südkurdistans flog.

ANF

Ramin Hossein Panahi meldet sich

Ramin Hossein Panahi meldet sich in dieser Videobotschaft an das kurdische Volk und an all jene, die ihn unterstützen.

Das Video wurde vor zehn Tagen, vor dem Hungerstreik, aufgenommen, aber erst jetzt veröffentlicht.

Ramin begrüßt zunächst einmal alle. Er erzählt, dass er sich im Gefängnis Rajaee Shar befindet. Er bedankt sich bei allen Menschen, die sich für ihn einsetzen. Er dankt besonders den Menschen in Kurdistan und auch den Menschen im Iran. Er will allen mitteilen dass er kein Terrorist ist, sondern ein nach Freiheit strebender Mensch, ein Kind Kurdistans. Zum Schluss sagt er noch: „Ich küsse eure Augen.“

#SaveRamin #RaminHosseinPanahi #StopExecutionsInIran

Quelle: Ost Kurdistan




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