Archiv der Kategorie 'Faschismus/ Fascism/ Faşizm '

Die Rechtsanwälte der Mörder von Madimak

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Das Bild zeigt ein paar der ehemaligen Abgeordneten (Und Anwälte der Islamisten) für die AKP.

Der Brandanschlag von Sivas bezeichnet ein Pogrom durch türkische Islamisten auf das Madımak-Hotels am 2. Juli 1993 in der zentralanatolischen Stadt Sivas, in denen sich mehrere Teilnehmer eines alevitischen Festivals zu Ehren des alevitischen Dichters Pir Sultan Abdal, befanden. Die Menge wurde systematisch in verschiedenen Moscheen zum Angriff auf die Aleviten, einer religiösen Minderheit in der Türkei angestachelt.
Nicht nur, dass der Lynchmob selbst die Feuerwehr am Zugang zum Gebäude verwehrte, laut Augenzeugenberichten und Videoaufnahmen ist ebenfalls erkennbar, dass Polizisten mithalfen das Gebäude in Brand zu setzen. Eine angerückte Militäreinheit, zog sich einfach ebenfalls wieder zurück.

In der Türkei kommt es immer wieder zu Übergriffen auf Aleviten durch die türkische Bevölkerung. So wurden am 11. November 2007 Gräber der Sivas-Opfer in Ankara beschädigt. Die Gedenkmauer wurde dabei komplett zerstört. Kurze Zeit später kam es erneut zu einer Beschädigung der Sivas-Gedenkstätte durch unbekannte Täter.

Die Türkei verhindert eine juristische Aufarbeitung der Geschehnisse, die Bezeichnung als Massaker und verhindert die Errichtung eines angemessenen Denkmals für die 37 ermordeten Künstler, Intellektuellen und Festivalteilnehmer. Zusätzlich verhinderte die türkische Regierung einen internationalen Strafbefehl für nach Deutschland geflüchtete Täter. Die türkische Justiz sprach nun von einer Verjährung der Tat, die von AKP Mitgliedern gefeiert wurde.

Die ideologischen Brüder dieser Mörder befinden sich heute immer noch vor allem in den Reihen der AKP (UETD, BIG, AAD) und MHP (ATIP) nahen Institutionen und Befürwortern (AYTK).

Im Folgenden ist eine Liste der Anwälte erstellt worden, für die Rechtsanwälte die die Mörder von Madimak in Schutz genommen haben:

Şevket Kazan Ehemaliger Abgeordneter der RP und Justizminister der Türkei
Celal Mümtaz Akıncı Vorsitzender der Rechtsanwaltskammer von Afyon, von der AKP ins Verfassungsgericht der Türkei gebracht.
Hayati Yazıcı Ehemaliger AKP Staatsminister
Haydar Kemal Kurt AKP Abgeordneter für Isparta
Zeyid Aslan AKP Abgeordneter für Tokat, ehemaliger Anwalt von Recep Tayyip Erdogan.
Hüsnü Tuna AKP Abgeordneter für Konya
Burhanettin Coban AKP Bürgermeister in Afyonkarahisar
Faik Işık Anwalt von Recep Tayyip Erdogan und der AKP; Verwickelt in Korruptionsskandal von 2013, erhielt von Erdogans Sohn Bilal ca. 1 Million Türkischer Lira.
Ibrahim Hakkı Askar AKP Abgeordneter für Afyon im 22. Durchgang.
M. Ali Bulut AKP Abgeordneter für Maras und Mitglied in der Verfassungskommission.
Bülent Tüfekci AKP Malatya Provinzabverantwortlicher
Halil Ürün AKP Afyon Abgeordneten Kandidat, verwickelt in Korruptionsskandal um RP.
Mevlüt Uysal AKP Istanbul Basaksehir Bürgermeister.
Nevzat Er Ehemaliger AKP Eminönü Bürgermeister
Suat Altınsoy AKP Konya, Stellverterter des Provinzverantwortlichen
Tayfun Karalı Istanbul Büyüksehir Offiziersbüro
Ferruh Aslan Istanbul Büyüksehir, Verantwortlicher für AKP Presseabteilung
Ibrahim Kök AKP Elazig Abgeordnetenkandidat
Ali Aşlık Ehemaliger AKP Izmir Abgeordneter
Bedrettin Iskender Ümraniye Bürgermeisterkandidat
Ekrem Bedir Sakarya AKP Ratsmitglied
Eyüb Karagülle AKP Abgeordnetenkandidat für 25. Durchgang
Faruk Gökkuş AKP Kagithane Landkreisvorsitzender
Hasan Hüseyin Pulan AKP Provinz Istanbul Disziplinarausschuss
Hurşit Bıyık AKP Trabzon Stellvertreter für Provinzpräsidenten.
Reşat Yazak AKP treuer Verwaltungsratsmitglied bei der Anadolu Nachrichtenagentur

RP: Die Refah Partisi (deutsch „Wohlfahrtspartei“, RP) war eine der Milli-Görüş-Bewegung zugehörige islamistische türkische Partei die Necmettin Erbakan unterstand, dem geistigen Vater Recep Tayyip Erdogans.
AKP: Die Adalet ve Kalkinma Partisi ( deutsch ,,Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung‘‘) ist eine aus der Milli-Görüş-Bewegung hervorgegangene Partei, die islamistisch-konservative Elemente mit einem Wirtschaftsliberalismus verbindet. Diese Partei untersteht Recep Tayyip Erdogan.
MHP: Die Milliyetçi Hareket Partisi (deutsch ,,Partei der Nationalistischen Bewegung‘‘), ist eine rechtsextreme türkische Partei in der Türkei, dessen Anhänger als Graue Wölfe bekannt sind.
UETD: Union Europäischer Demokraten, eine Institution der AKP in Deutschland, die den Einfluss der türkischen Regierung auf die in Deutschland lebenden Deutsch-Türken sichern soll. Sie ist offiziell als AKP Lobbyorganisation bekannt geworden. Ihre Mitglieder tauchen regelmäßig in Talkshows auf, um ihre bizarren Weltanschauungen preis zu geben.
AAD: Von Remzi Aru, einem Mitglied der UETD gegründete deutsche Partei, die den Einfluss der UETD (und damit der AKP) im deutschen Parlament sichern soll.
ATIB: Die Avrupa Türk-İslam Birliği (deutsch „Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V.“) ist ein Dachverband türkisch-islamistischer Vereine, die der Milli-Görüş-Bewegung und MHP nahe stehen.
AYTK: Die Almanya Yeni Turk Komitesi (deutsch ,,neues türkisches Komitee‘‘) wurde unter anderem von den bekannten türkischen rechtsradikalen und AKP Promotern Esma Akkus und Bilgili Üretmen (machen keinen Hehl aus Bildern auf denen sie das Zeichen der Grauen Wölfe (ähnlich dem Hitlergruß) machen) gegründet und versucht eher erfolglos antikurdische Massendemonstrationen unter Teilnahme der MHP und AKP nahen türkischen Bevölkerung in Deutschland zu organisieren.

Das Sivas Massaker 02.07.1993

Diktator & Mörder

Diktator & Mörder from ANTIFA KURDISTAN on Vimeo.

President Erdoğan Cites Hitler’s Nazi Germany As Example For ‚New Turkey‘

Turkey’s President Recep Tayyip Erdoğan has cited Hitler’s Germany as an example for effective government in Turkey.

Speaking on his return from Saudi Arabia earlier today, Erdoğan, who wants to change the parliamentary system in Turkey into an executive presidential system within a unitary-state structure, in which power will be concentrated in his hands, said, „There are already examples in the world. You can see it when you look at Hitler’s Germany.“

Discussions and the need for a new constitution are agreed on by all parties in Turkey’s Grand Assembly but the ruling Justice and Development Party (AKP), which Erdoğan founded, are attempting to reign in opposition parties using recent unrest, into supporting a presidential system. Commentators say the proposed new system promises to be more authoritarian and anti-democratic than the post 1980 military coup constitution.

The leftist pro-autonomy Peoples‘ Democratic Party (HDP), the only opposition party with a democratic alternative proposal, seeks to devolve power to regional and local assemblies, while strengthening decision-making at the local level. A declaration was made at the Democratic Society Congress in Amed (Diyarbakir) recently, outlining the proposal of the HDP and other leftist, Kurdish and progressive parties. The model proposed by the HDP aslo seeks to resolve the Kurdish question in Turkey.

Kurdish Question

VIDEO

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Die Geschichte der ISIS nahen LIES! Salafisten

Kindertheater mit den Grauen Wölfen / Göppingen

Die türkischen Nationalisten „Graue Wölfe“ laden am Sonntag zu einer Veranstaltung in die Turn- und Festhalle des TSV nach Bartenbach. Für ein Verbot gab es keine Veranlassung, meinen Stadt, Verein und Polizei.

Anfangs wusste Manfred Müller gar nicht, an wen sein Verein die Turn- und Festhalle vermietet hatte. Der Vorsitzende des TSV Bartenbach bekam erst später einen Hinweis per E-Mail, berichtet er. Die Grauen Wölfe sollten hinter der Veranstaltung stecken, die am Sonntag ab 14 Uhr in dem Göppinger Stadtteil stattfindet.

Beim deutschen Ableger der Vereinigung handelt es sich um die „Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Europa“ (ADÜTDF), die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Der spricht von einem „Sammelbecken extrem nationalistischer Personen mit türkischem Migrationshintergrund“.

Immer wieder treffen sich Mitglieder auch im Kreis Göppingen, etwa vor zwei Jahren in Ebersbach oder 2011 in der Göppinger Werfthalle. So taucht Göppingen in diesem Zusammenhang auch im Verfassungsschutzbericht des Landes auf. Grauen Wölfen werden in der Türkei zahlreiche Morde und Anschläge zur Last gelegt.

„Wir haben das in dieser Woche mit der Stadt abgeklärt“, sagt Müller, auch mit der Polizei habe es ein Gespräch gegeben. Er verweist darauf, dass die Halle der Stadt gehöre und der TSV sie nur betreibe und vermiete. Aus dem Rathaus sei aber das Signal gekommen, die Veranstaltung am Sonntag abzuhalten. „Verbieten kann man das nicht“, meint Müller. „Wenn die Polizei uns keine konkreten Anhaltspunkte liefert, können wir nicht einfach verbieten“, meint auch Stadtsprecher Olaf Hinrichsen. Schließlich sei die Vereinigung nicht verboten.

Polizeisprecher Horst Baur weiß, dass der Termin in Bartenbach bereits Thema bei der Polizei war. „Aber es war nicht die Rede davon, dass es eine problematische Veranstaltung sein könnte.“ Dennoch würden die Beamten am Sonntag das Geschehen im Blick haben.

Einen „übersteigerten türkischen Nationalismus“ attestiert ein Sprecher des Landesamts für Verfassungsschutz den Mitgliedern und Anhängern der ADÜTDF: „Viele träumen von einem pantürkischen Reich vom Balkan bis Zentralasien.“ Auch antisemitische Tendenzen seien erkennbar.

Im Internet kursieren Flyer, die auf eine lose Jugendorganisation der Vereinigung als Organisator der Bartenbacher Veranstaltung schließen lassen. Doch der Verfassungsschützer hat andere Erkenntnisse: „Nach unseren Informationen müsste es sich um den lokalen Verein der ADÜTDF handeln.“

Vereinsvorsitzender Müller geht nicht davon aus, dass in Bartenbach Propaganda verbreitet wird. Laut der Anmeldung werde ein Kindertheaterstück aufgeführt. Das wiederum würde ins Bild passen, das der Verfassungsschutz von der Gruppierung zeichnet: „Derartige Veranstaltungen werden nicht nur von jungen Erwachsenen und Jugendlichen, sondern auch von Kindern besucht, so dass bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine ideologische Beeinflussung stattfindet.“

NWZ

ISIS burning books in Mosul

The brutal ISIS organisation, which has carried out systematic crimes against humanity, has now begun burning books in the city of Mosul.
Thursday, February 5, 2015 at 10:30 AM
Mosul

The brutal ISIS organisation, which has carried out systematic crimes against humanity, has now begun burning books in the city of Mosul.

Mosul, the second largest city in Iraq, has been occupied by ISIS since 10 June 2014. After slaughtering thousands of people and forcing hundreds of thousands more to flee, ISIS has now pillaged the city’s main library.

According to witnesses interviewed by the Associated Press and the Saudi TV channel, Al Arab, ISIS members have taken away more than 2 thousand books in pick-ups and destroyed them.

Amongst these books are said to be children’s books, volumes of poetry, books on philosophy, health, sport and science and newspapers printed around the beginning of the 20th century. It is reported that only Islamic books are not being touched.

A history professor at the University of Mosul told Associated Press that ISIS began destroying books in many libraries last month.

In the central Mosul library there are books dating back 5 thousand years.

Rare witnesses who escape the city say that the ISIS savages are also continuing to destroy churches.

The Lions Of Rojava

Wenn braune Wölfe heulen /Österreich

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Zwei junge Burschen posieren mit Wolfsgruß und Fan-Schal vor dem Wiener Gasometer. Foto von Michael Bonvalot.

Wien, 20. April. Es ist einiges los im Planet Music im Wiener Gasometer. Die Avusturya Türk Federasyon (ATF), die Türkisch-Österreichische Föderation, feiert den 40. Jahrestag ihres Bestehens. Die Besucher haben ihr bestes Gewand angezogen, auch viele Jugendliche strömen in die Halle. Trotz des bewölkten Himmels ist die Stimmung ausgelassen, es wird gelacht und geplaudert. Für unbedarfte Beobachter ein harmloses Fest. Doch hinter der ATF stehen die faschistischen Grauen Wölfe—und der 20. April ist der 125. Geburtstag von Adolf Hitler. Die Grauen Wölfe ziehen seit vielen Jahren eine blutige Geschichte des rechten Terrors durch die Türkei und ganz Europa. Tausende fielen den Morden ihrer Todesschwadronen zum Opfer. Erst 2013 wurden in Paris drei Aktivistinnen der kurdischen PKK erschossen. Die Spur führt zum türkischen Geheimdienst und in weiterer Folge zu den Grauen Wölfen.

Als viele Staaten Westeuropas in den 1960ern im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs Arbeiter in der Türkei anwarben, kauften sie nicht einfach Arbeitskraft. Es kamen Menschen mit ihren Vorstellungen, Wünschen und Ideen. Viele der neuen Arbeiter waren politisch links stehend, sie gründeten Vereine und Verbände und unterstützten aus der Ferne die sozialen Kämpfe in der Türkei. Doch es kamen auch andere Kräfte nach Europa, namentlich Anhänger der Milliyetçi Hareket Partisi (MHP), besser bekannt unter dem Namen ihrer paramilitärischen Verbände: „Bozkurt“, die Grauen Wölfe. Bis Anfang der 1990er konnten die „Idealisten“, wie sie sich selbst nennen, in Österreich kaum öffentlich auftreten. In Wien etwa war in der türkischen Community das Bekenntnis zu den Wölfen ein durchaus mutiges Unterfangen, zu stark war die Linke verankert. Mit dem Zusammenbruch der stalinistischen Staaten ab 1989 allerdings begann für die türkische Linke eine tiefe Krise und in dieses Vakuum stießen die Wölfe vor.

Die langjährige Tiroler Jugendarbeiterin Banu Çelik erzählt uns, dass die Grauen Wölfe heute hauptsächlich unter Jugendlichen der zweiten oder dritten Generation rekrutieren. Unter anderem über ihre Sportvereine gewinnen die Wölfe vor allem in Wien, Oberösterreich und im Westen des Landes massenhaft Einfluss. Ihre Symbole, den heulenden Wolf und die drei Halbmonde, tragen die Anhänger der Organisation auf T-Shirts, als Siegelring oder an Halsketten. Mit der rechten Hand formen sie ein Grußzeichen, das einen Wolf darstellen soll. Dieser Wolf soll der Legende nach die türkischen Stämme im 8. Jahrhundert unserer Zeitrechnung gerettet haben, indem er sie ins mythische Ergenekon-Tal nach Zentralasien führte.

Christian Schörkhuber, Geschäftsführer der Volkshilfe-Flüchtlingshilfe in Oberösterreich und Herausgeber des Buches Grauer Wolf im Schafspelz, ist besorgt, wie sehr die Wölfe es schaffen, sich vor allem unter Jugendlichen festzusetzen. Er berichtet, dass sie in der Rekrutierung sehr geschickt vorgehen: „Ihre Strategie ist es, das Bekenntnis zur türkischen Identität mit jenem zu den Wölfen gleichzusetzen.“ Er berichtet auch, dass sich unter Jugendlichen eine einschlägige Musik-Subkultur entwickelt habe. Im März 2014 etwa wurde ein Video aus Ried im Innkreis bekannt, in dem junge Graue Wölfe rappend mit Pistolen und Messern posieren. Hüseyin Akmaz, Sprecher von FEYKOM, dem Dachverband der kurdischen Vereine in Österreich, teilt diese Besorgnis, sollte die Entwicklung der MHP anhalten: „Die Wölfe können sehr gefährlich werden, wenn ihr Einfluss weiter wächst.“ Die Besorgnis von Akmaz ist verständlich. Die Grauen Wölfe attackieren auch in Österreich immer wieder politische Gegner.

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Foto von Michael Bonvalot.

So griffen türkische Nationalisten im Oktober 2011 am Rande einer Demonstration gegen die kurdische PKK ein Geschäft der Restaurantkette Türkis auf der Wiener Mariahilfer Straße an—die Türkis-Besitzer waren als Kurden ins Visier der Nationalisten geraten. Dieser offene Hass wurde auch von den jugendlichen Besuchern der ATF betont. Als ich sie auf dem Weg zum Gasometer fragte, warum sie heute hier seien, war vor allem vom Widerstand „gegen Kurden“ die Rede. Sehr viel mehr konnten oder wollten sie nicht erzählen. Akmaz berichtet auch von anderen Übergriffen: „Kurdische Vereine werden immer wieder Ziel von Attacken, dabei gibt es auch Verletzte. In Innsbruck etwa haben vor einiger Zeit dreißig bis vierzig Graue Wölfe unser Vereinslokal überfallen.“ Er erzählt auch, dass nach Beobachtung der FEYKOM enge Verbindungen der Wölfe zu den Konsulaten der Türkei in Österreich bestehen sollen.

Auch in der Jugendarbeit wird die Problematik der Wölfe immer sichtbarer. Die Wiener Jugendarbeiterin Angelika Hipfinger erzählt: „In der offenen Jugendarbeit in Wien ist der Einfluss der Grauen Wölfe nicht zu übersehen. Vor allem der typische ‚Wolfsgruß‘ ist bei den Jugendlichen weitgehend bekannt.“ Ihr fällt auch auf, dass die Wölfe versuchen, sich in der Öffentlichkeit möglichst harmlos darzustellen: „Die Jugendlichen, die tatsächlich in die Kreise der Grauen Wölfe integriert sind, vermitteln eine einheitliche Botschaft, die eine offizielle Sprachregelung nahelegt: Es handle sich um keine politische Gruppierung, sondern um einen Kulturverein, der harmlose Traditionen pflege.“ Christian Schörkhuber erklärt die Hintergründe dieses Booms: „Wer andauernd hört und spürt, aufgrund der Herkunft der Eltern ein Mensch zweiter Klasse zu sein, wird anfällig für die Idee eines fernen idealisierten Vaterlandes.“ Darin ist er sich einig mit dem Rechtsextremismus-Experten Wolfgang Purtscheller: „Das Konzept der Faschisten ist nicht denkbar ohne den Rassismus der Mehrheitsgesellschaft.“

Ganz anders sieht diese gesamte Problematik der Veranstaltungsort Planet Music, als wir auf den faschistischen Hintergrund der Wölfe hinweisen. Josef Sopper, CEO des Planet Music, schickte uns folgende Stellungnahme: „Ursprünglich wollte die Türkische Föderation den 12. oder 19. 4. anmieten. Ein Zusammenhang mit Hitlers Geburtstag—von wem auch immer aufgebracht—ist daher eine glatte Unterstellung, die wir als Vermieter nicht unwidersprochen lassen können, denn—auch wenn wir „nur“ Vermieter für kulturelle Veranstaltungen sind, ist uns dieses Datum sehr wohl bekannt und haben wir—wann immer notwendig—ein besonderes Auge darauf.“ Was tatsächlich vor Ort passiert ist, können wir nicht sagen—der Zugang zur Veranstaltung wurde uns vom Ordnungsdienst der Wölfe untersagt. Auf die weit wichtigere Problematik, dass die Wölfe als faschistische Organisation überhaupt eine Veranstaltung im Gasometer machen können, ging Sopper nicht näher ein. Dazu schrieb er nur: „Es handelt sich um eine kulturelle Veranstaltung, die vom Verfassungschutz (Rainer Kucera) als unbedenklich eingestuft wurde.“ Das verwundert kaum, ist doch der Verfassungsschutz zumeist eher mit dem Jagen von Tierschützern oder Anti-Burschenschafter-Demonstranten beschäftigt—da bleibt eben keine Zeit mehr für faschistische Großveranstaltungen.

Auch ein Polizist vor Ort erklärte uns in bestem Alltagsrassistisch, dass seine Antwort auf diese Veranstaltung sei, einfach alle nach Hause zu schicken, aber ihn frage ja keiner. Der Autor Christian Schörkhuber erwähnt, dass es den Wölfen immer wieder gelinge, hochoffizielle Unterstützung zu bekommen. Er spricht davon, dass für viele Politiker der etablierten Parteien Türke gleich Türke sei und es mehr um das „Zählvolk bei Wahlen“ ginge. Politiker lassen sich auch immer wieder mit Jugendlichen ablichten, die auf dem Foto den Wolfsgruß zeigen. Sie haben keine Ahnung, dass es sich um ein rechtsextremes Zeichen handelt—und auf der Suche nach neuen Wählern ist das wohl auch oft nicht so wichtig. So mussten die Wölfe in der sozialdemokratischen Hochburg Linz für ihre Veranstaltungen erst nach Protesten vom Rathaus auf private Räume ausweichen. In Linz wurden sie sogar bei der Maifeier der SPÖ begrüßt.

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Empfehlungsschreiben des ÖVP-Politikers Ing. Mustafa Iscel an das Gasometer

Auch die ÖVP dürfte Verbindungen zu den Wölfen haben. So präsentierte uns Planet Music für die Veranstaltung der Wölfe im Gasometer ein Empfehlungsschreiben des Organisationsreferenten der ÖVP Wien-Favoriten, Mustafa Iscel. Iscel war 2006 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden, als er türkische Plakate drucken ließ, auf denen stand: „Falls Sie nicht wollen, dass der Völkermord an den Armeniern anerkannt wird … wählen Sie ÖVP!“

Dieses Plakat des ÖVP-Politikers Iscel ist sehr bezeichnend. Der Völkermord an der armenischen Minderheit während des Ersten Weltkriegs ist in der Türkei ein klassisches Thema nationalistischer und faschistischer Kreise. Literarisch wurde dieser Massenmord übrigens vom österreichischen Schriftsteller Franz Werfel in seinem Werk Die vierzig Tage des Musa Dagh eindrucksvoll beschrieben. Die Geschichte der Wölfe liest sich wie das vollständige Skript von Game of Thrones und hat neben Verbindungen ins kriminelle Milieu, zu Attentaten und tragischen Unfällen auch mit dem politischen Aufstieg der Organisation zu tun, die heute in der Türkei zu einer Großpartei gewachsen ist. Bei den Regionalwahlen Anfang April 2014 bekam sie rund 18 % der Stimmen.

Die Fäden der Vereinigung reichen bis ins Establishment, ins Militär und zu anderen Parteien. In Ankara kandidierte sogar ein MHP-Mann als Bürgermeister auf dem Ticket der CHP, der sozialdemokratischen Republikanischen Volkspartei. Die CHP versucht bereits seit einiger Zeit eine informelle Koalition mit den Faschisten, um so die konservativ-religiöse AKP an der Regierungsspitze abzulösen. Aber es gibt auch andere Zeichen. Während sich wie jedes Jahr im April braune Schatten über Hitlers Geburtsstadt Braunau legen, folgen hunderte Menschen dem Aufruf der Plattform „braunau gegen rechts“, einem Zusammenschluss linker und gewerkschaftlicher Organisationen. Mit Slogans, Musik und roten Fahnen ziehen die Menschen durch die Stadt, die Stimmung ist gut und laut. An der Demonstration nehmen auch zahlreiche österreichische, türkische und kurdische Jugendliche teil. Gemeinsam zeigen sie, es geht auch anders: gegen Faschismus und für ein solidarisches Miteinander.

Quelle: VICE

Tape released allegedly features Paris killings suspect voice

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Ömer Güney

A sound recording has been published on social media allegedly featuring Ömer Güney, the only suspect in the assassination in Paris of Sakine Cansız, a founding member of the PKK (Kurdistan Workers’ Party), Fidan Doğan, KNK (Kurdistan National Congress) in Paris, and Leyla Şaylemez, member of the Kurdish youth movement on 9 January 2013.

In the sound recording, which has been confirmed by some people reached by ANF as featuring the voice of Güney, the man tells two people, allegedly members of the Turkish Intelligence Service (MIT), about his plans on Paris murders.

The two people are heard promising to provide financial support for Güney to buy arms, while the suspect tells that he will buy the arms from Belgium.

The record also contains information about Güney’s preparations for the assassination of some other people such as “Abram, Nedim Seven, Şiyar, Remzi Kartal”.

Full transcript of recording will follow soon.

ANF

Rakka: 350 kurdische Zivilisten entführt /Syrien

Syrien/Rakka – Nach örtlichen Quellen haben die al-Qaida-nahen Gruppen ,,Islamischer Staat Irak und Syrien” (ISIS) und die Al-Nusra-Front in der umkämpften syrischen Provinz Rakka am Mittwochabend 350 kurdische Zivilisten entführt.

Kurdische Zivilisten sind weiterhin im Fadenkreuz der terroristischen al-Kaida nahen Banden. Nach dem in der syrischen Provinz Mitglieder der kurdischen El-Ekrad-Front zehn Angehörige der El-Nusra Front töteten, drangen die Terroristen in von mehrheitlich Kurden bewohnten Dörfer ein und entführten insgesamt 350 Zivilisten. Über die Lage der entführten Personen gäbe es immer noch keine Informationen.

Immer noch sitzen hunderte von kurdischen Zivilisten in der Hand von Al-Kaida Nahen Gruppen. Berichten zufolge wurden einigen Menschen unter dem Vorwurf mit dem Assad-Regime zusammenzuarbeiten sogar enthauptet.

Die Kurden




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