Archiv der Kategorie 'Call / Aufruf / Çağrı'

MARCH FOR JUSTICE

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The Armenian Genocide Committee calls upon all segments of our community to join together in a MARCH FOR JUSTICE on Monday, April 24, 2017 at 12:00PM from the Pan Pacific Park to the Turkish Consulate in Los Angeles as we continue to fight for justice and against the denial of the Armenian Genocide.

Montag, 24. April 12:00 – 15:00 PDT

7600 Beverly Blvd, Los Angeles, CA 90036-2721, United States

Armenian Genocide Committee

Aufruf / Feine Sahne Fischfilet

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Foto: Feine Sahne Fischfilet

Teilen, Verbreiten, Am Start sein. Ist Uns wichtig!

„Das Mobile Hospital ist auf dem Weg in den Nordirak. Das erste Team steht in den Startlöchern. Gemeinsam werden wir medizinische Hilfe dorthin bringen, wo die Fluchtgründe entstehen. Für den weiteren Verlauf im Jahr 2017 suchen wir für unser Mobile Hospital weitere Crews. Dabei suchen wir natürlich medizinisches Fachpersonal, also Ärzt*innen, Pflegekräfte und Rettungsdienstpersonal. Aber wir suchen auch Menschen für unsere Technik- und Logistikcrew. Technische Expertise und ein Sinn für Material und Logistik sollte dabei vorhanden sein. Ingenieur*innen, Techniker*innen, Mechaniker*innen, Feuerwehrkräfte…ihr habt mindestens 2 Wochen am Stück Zeit, seit flexibel, und wollt euren Anteil dazu beibringen, den Menschen zu helfen, die nicht nach Europa fliehen können?“

Wer Zeit und Bock hat: Hier der direkte Kontakt: https://cadus.f4.htw-berlin.de/

CADUS – Redefine Global Solidarity

MV für Kobanê

Quelle: Feine Sahne Fischfilet

Turkey Is In North Syria To Attack The Kurds

The Kurds have been trusted allies to the US but now they have been yet again betrayed by bigger foreign interests.

Americans, choose your allies wisely.

Solarenergie und Medikamente

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Über praktische Solidaritätsarbeit für Rojava – Interview mit dem AK Solar

Stellt Eure Gruppe bitte kurz vor und sagt uns, warum Ihr Euch entschieden habt, schwerpunktmäßig zu Rojava zu arbeiten?

Wir sind eine Gruppe von Internationalist*innen aus verschiedenen Ländern, die sich 2015 zusammengefunden haben, um sich praktisch mit den revolutionären Prozessen in Nordsyrien (Rojava) zu solidarisieren.

Ende 2014, Anfang 2015 nach dem Widerstand gegen den IS und der Befreiung von Kobane, war das Thema Rojava in aller Munde. Es gab großes internationales Interesse aus den unterschiedlichsten Richtungen. Wir hatten uns als Einzelpersonen schon länger mit den Vorgängen in der Region beschäftigt, aber ausschlaggebend waren für uns die Wirklichkeiten die wir vor Ort sahen: Der Aufbau von Rätestrukturen, die Kooperativen, die kommunale Kontrolle über Produktionsmittel, die Umverteilung von Land, der Kampf gegen patriarchale Strukturen und die zunehmende Selbstorganisation von Frauen in Verbänden und Räten.

All das sind Schritte die ein deutliches Zeichen setzen. Jenseits revolutionsromantischer Projektionen, waren wir der Meinung, dass diese Prozesse das Potential einer umfassenden Transformation des Nahen und Mittleren Ostens haben. Um diese Kernaspekte herum, haben wir uns letztendlich zusammengefunden.

Ihr habt nun Projekte mit Solarenergie am Laufen. Wie sieht Eure Arbeit aus?

Als wir die Bedeutung der Kämpfe in Rojava erkannten, stand für uns fest, dass wir uns mit dieser Bewegung gegenüber solidarisieren müssen. Natürlich gibt es sehr vielfältige Wege, Solidarität Ausdruck zu verleihen.

Es stand für uns aber auch fest, dass wir vor Allem praktisch arbeiten wollten, und so einen Weg praktischer Solidarität, jenseits von mündlichen Bekenntnissen finden mussten. Wir haben uns also die Frage gestellt, wie wir aus unserer konkreten Position, verortet hier in den imperialistischen Metropolen, Solidarität üben können.

Zu diesem Zeitpunkt, und heute ja leider auch immer noch, war Kobane zum Großteil zerstört. Normalerweise finden sich in solchen Situationen sofort internationale NGO’s und Unternehmen, die als Teil von Wiederaufbaumaßnahmen eingreifen, und so zum einen wirtschaftliche Sabotage betreiben, und zum anderen langfristig kulturellen Einfluss nehmen und damit die revolutionären und selbstbestimmten Kämpfe untergraben.

Wir verstehen die Interventionen von traditionellen NGO’s als imperialistische und neoliberale Agression gegenüber progressiven Projekten. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, eigene solidarische Strukturen aufzubauen, die in Koordination mit den örtlichen Strukturen, dem Reconstruction Board Kobane handeln, um diese Räume somit selber, im Dialog mit der Bevölkerung Rojavas, besetzten zu können.

Der Wunsch nach einer nachhaltigen Enrgieversorgung mit Solarenergie wurde uns aus Kobane entgegengebracht. Insbesondere eine medizinische Einrichtung mit Solaranlagen auszustatten. Wir versuchen einerseits, eine solidarische Praxis, sowie ein gemeinsames Konzept nachhaltiger, dezentraler und unabhängiger Energieversorgung, zu entwickeln, und andererseits, durch Veranstaltungen hier die nötigen finanziellen Mittel dafür aufzubringen.

Aktuell aber sammelt ihr für ein anderes Projekt …

Ja, nach der Befreiung von Manbij haben uns unsere Freund*innen in Kobane berichtet, dass aufgrund der Embargos der Türkei und der KRG keine Medikamente in die Städte gelangen, und sie mit einer Knappheit von medizinischem Material konfrontiert sind.

Einige Tage später kamen dann die Berichte in den kurdischen Nachrichtenagenturen, dass die Krankenhäuser, sollten keine Medikamente eintreffen, binnen eines Monats schließen müssen. Durch die Kämpfe mit dem IS gibt es tausende Verwundete, und Krankheiten wie Typhus, Cholera und Tuberkulose konnten sich ausbreiten. Es mangelt an den grundlegendsten Medikamenten und die medizinische Versorgung ist zur Zeit nur schwer aufrechtzuerhalten.

Angesichts dieser Situation haben wir beschlossen, unseren Arbeitsfokus auf das jetzige bestehende Bedürfnis auszurichten. Vor allem nach der Invasion der Türkischen Armee und ihrer verbündeten Gruppen in Jarabulus, verschärft sich die Situation zusehends. Es gibt täglich Angriffe, in Afrin, Amude und Girespi und vor einigen Tagen in Kobane, mit mehr als 90 Verletzten und 2 Toten, wobei die türkische Armee die Bevölkerung mit Tränengas und Wasserwerfern attackierte.

Auf syrischer Seite der Grenze wurden Zäune und Stacheldraht gezogen. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung sowie der Kämpfer*innen bedeutet ja auch gleichzeitig das Fortbestehen ihrer Errungenschaften und Kämpfe. Deshalb ist Unterstützung in dieser akuten Situation sehr wichtig.

Wie sieht eure Praxis in diesem Fall aus?

Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist es, interessierte Menschen überhaupt auf die Situation aufmerksam zu machen, von der Lage vor Ort, und über die Schwierigkeiten, unter denen die Kämpfe bestehen müssen, zu sprechen. Zur Zeit liegt der Fokus unserer Arbeit aber primär auf dem Sammeln von Geldern zur Finanzierung von Medikamenten.

Wir haben eine Crowdfunding-Aktion gestartet und hoffen dadurch, die nötigen Mittel zusammenzubekommen. Im September z.B. veranstalten unsere Freund*innen vom Rozhava Solidarity Comimitee in Berlin ein Solikonzert. Außerdem vesruchen wir, neben weiteren Veranstaltungen, Materialspenden, also Medikamente und medizinisches Gerät zu organisieren.

– Mehr Infos

unser Crowdfunding Link: https://www.leetchi.com/c/soziales-von-ak-solarenergie-fuer-rojava

Fb Link: https://www.facebook.com/profile.php?id=100010945788104

twitter Link: https://twitter.com/AkRojava


Lower Class Magazine

Spendenfilm Zentralrat der Jesiden

Spendenfilm Zentralrat der Jesiden from ANTIFA KURDISTAN on Vimeo.

Um die Finanzierung unserer Hilfsprojekte aufrechtzuerhalten, sind wir auf Eure Spenden angewiesen. Wir hoffen darauf, dass ihr uns auch weiterhin unterstützt und bitten darum, den Film zu teilen. So erreichen wir viele Spender.
Jeder Euro zählt.

Spendenkonto:
Volksbank
Jesidisches Forum e.V.
IBAN, DE 10 2806 1822 3670 2706 02
Kennwort: BZ Shingal

Oder: http://www.yeziden.de/spenden/

War in Kurdistan – Trailer

Im Februar hielten sich fünf Journalisten des linksradikalen Medienprojekts lower class magazine drei Wochen in Nordkurdistan (Südosten der Türkei) auf. Sie erkundeten jene Gebiete, die der türkische Staat derzeit mit einem grausamen Krieg überzieht und sprachen mit den Kämpferinnen und Kämpfern des kurdischen Widerstands sowie den Vertriebenen und unter der kollektiven Strafaktion Ankaras leidenden ZivilistInnen. Es entstanden dutzende Artikel, die auf lowerclassmag.com, in den Tageszeitungen junge Welt und Neues Deutschland, in der linken Analyse&Kritik sowie beim Hate-Magazine nachzulesen sind. Ein Buch, das die Ergebnisse zusammenfasst, wird demnächst bei edition assemblage erscheinen.

Die drastische Kriegssituation in Nordkurdistan hat sich nun, eineinhalb Monate nach unserer Rückkehr weiter verschlimmert. Der türkische Staat tötet weiter. Auch Menschen, die wir bei unserem letzten Besuch kennenlernten, sind verschwunden, mussten fliehen, wurden verletzt oder verhaftet. Wir fühlen die Verpflichtung, erneut hinzufahren und zu berichten. Wir wissen, dass unsere Reichweite nicht groß genug ist, um das ohrenbetäubende Schweigen über diesen brutalen Krieg zu brechen. Aber wir wollen zumindest einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass etwas mehr an Material auch in deutscher Sprache zugänglich ist. Eines der Erkenntnisse der Reise durch Nordkurdistan war: Die kurdische Befreiungsbewegung in Bakur kann nicht verstanden werden, ohne gleichzeitig das Autonomieprojekt in Rojava (Nordsyrien) mitzudenken, in dem mitten im Krieg eine demokratische Selbstverwaltung aufgebaut wird.

Nicht unerheblich – und viel weniger in der deutschen Linken bekannt – ist aber auch, wie sich die Kräfteverhältnisse in der kurdischen Autonomieregion im Nordirak darstellen. Also reisen wir diesmal von Nord- nach Westkurdistan und werden versuchen, von dortaus nach Rojava zu kommen.

Um diese Reise zu ermöglichen, bitten wir euch erneut um Unterstützung, da wir als selbstorganisiertes linksradikales Medienprojekt über ein Budget verfügen, das hart gegen Null geht. Letztes Mal kamen knapp über 2000 Euro zusammen, die für den Kauf von Schutzwesten, fast alle Flugkosten und Kosten für Essen und Unterkunft abdeckten. Außerdem konnten wir unseren Freunden, die uns regelmäßig mit ihren Ortskenntnissen und Übersetzungen weiterhelfen, eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen.

Dieses Mal fliegen wir nur zu zweit, bleiben aber auf unbestimmte Dauer. Dazu wollen wir gerne eine Go-Pro anschaffen, um Bilder von den zerstörten und belagerten Gebieten machen zu können. Besonders dort, wo eine normale Kamera zu großen Problemen mit den ‚Sicherheits Behörden‘ führe würde. Da für unsere lokalen Freunde die Situation zu riskant geworden ist, werden wir möglicherweise auch auf die Hilfe professioneller ‚Fixer‘ und Übersetzer angewiesen sein, die natürlich auch bezahlt werden müssen.

Wir bedanken uns im Voraus bei euch für eure Unterstützung,

Redaktion des Lower Class Magazine

http://bit.ly/1Mw5RsB

English

Research journey to Kurdistan: Back to the warzone

In February five journalists of the radical left wing media project lower class magazine traveled through northern Kurdistan (southeast of Turkey) for three weeks. They explored the areas which have been coated with a gruesome war by the Turkish state, they talked to fighters of the Kurdish resistance and to displaced civilians, suffering under the collective punishment of Ankara.
As a result, dozens of articles where published in the newspapers junge Welt and Neues Deutschland, in the leftist Analyse&Kritik as well as in Hate-Magazine. A book summing up the events will be published soon at edition assemblage.

The drastic situation of the war in northern Kurdistan has now, one and a half month after our return, become even worse. The Turkish state keeps on killing. People we have met during our last visit have disappeared, had to flee, where wounded or arrested.
We feel responsible to go back and keep on covering the war.
We know our reach isn‘t large enough to break the deafening silence over this brutal war. But we want to make our contribution to have some more material available in German language*. One of the insights of our last journey through northern Kurdistan has been: the Kurdish liberation movement in Bakur cannot be understood without considering the autonomy project in Rojava (northern Syria) in which democratic self-government is being built up in the midst of war.

Not insignificant – even though far less known among the left – is the constellation of power relationships in the Kurdish autonomy region in northern Iraq. Therefor this time we will travel from northern to western Kurdistan and are going to enter Rojava from there.

To make this trip possible we ask you again to help. We as a self-organized leftist media project have a budget close to zero. Last time we gathered a little more than 2000€ that where enough to buy a flak-vest, cover almost all flight costs, food and accommodation. Furthermore, we were able to pay our friends, who help us with their knowledge of the different places and their translation skills regularly, a small compensation.

This time it’s only two of us who will go but this time for an undetermined amount of time. We would like to buy a Go Pro to take pictures of the destroyed and besieged areas – especially where large cameras would lead to trouble with the ’security services‘. Also since it has become to dangerous for our local friends we will most likely be reliant to the help of professional ‚fixers‘ and translators who, of course, have to be payed.

Thanks a lot in advance

Editorial Staff of Lower Class Magazine

http://bit.ly/1Mw5RsB

Kein Fußbreit den türkischen Faschisten!

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Wir, die unterzeichnenden Organisationen verfolgen mit großer Besorgnis die Umtriebe des türkischen Staates in Deutschland und in Europa. Das despotische AKP-Regime, welches in der Türkei alle demokratischen und rechtstaatlichen Grundlagen de facto aufgehoben hat, djihadistischen Terrorbanden weiter Unterstützung leistet und einen brutalen schmutzigen Krieg gegen das kurdische Volk führt, versucht Zwiespalt und Feindschaft zwischen den kurdischen und türkeistämmigen Migrant*innen in Deutschland zu säen.

Eine bisher unbekannte »Initiative Friedensmarsch für die Türkei-AYTK (Europäische Neue Türken Komitee – Avrupa Yeni Türkler Komitesi)« hat angekündigt, in den Städten wie Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hannover, Hamburg, Köln, Nürnberg, München und Wuppertal am 10. April 2016 Demonstrationen durchzuführen, die offensichtlich von der AKP-Regierung zentralgesteuert werden. Für eine unbekannte Gruppe ist es kaum möglich, eine solche Aktion zu starten. Uns ist bekannt, dass verschiedene regierungsnahe nationalistische Organisationen wie UETD oder DITIB, sowie andere nationalistisch-faschistische Gruppen im Hintergrund die Mobilisierung übernehmen. Während auf Deutsch angegeben wird, dass die Demonstrationen ein »Protest gegen den Terror der PKK und des IS« seien, wird auf Türkisch mit der Losung, »Alles für das Vaterland – Märtyrer sterben nicht, das Vaterland kann nicht geteilt werden« mobilisiert.

Das AKP-Regime instrumentalisiert die Versammlungsfreiheit in Deutschland für ihre nationalistische Propaganda und Demagogie. Zu gleicher Zeit werden auch in türkischen Städten mit der gleichen Losung Massendemonstrationen vorbereitet. Wir haben die Befürchtung, dass sowohl in der Türkei als auch hier in Deutschland Stimmung gegen kurdische und linke türkische Vereine gemacht wird und Pogrome stattfinden.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass der türkische Staat seit Jahrzehnten in Deutschland und in Europa geheimdienstlich, organisatorisch und propagandistisch tätig ist. Wie in der Vergangenheit ist es nicht auszuschließen, dass während oder nach diesen Demonstrationen Angriffe gegen Demokraten gestartet und Ausschreitungen provoziert werden. Das AKP-Regime scheint entschlossen zu sein, seinen schmutzigen Krieg nach Deutschland zu übertragen und hier die öffentliche Ordnung und Sicherheit für ihre Zwecke zu gefährden.

Wir rufen die staatlichen Behörden auf, jegliche Pogromversuche und Angriffe zu unterbinden. Es darf nicht zugelassen werden, dass auf hiesigen Straßen türkischer Nationalismus propagiert wird und rassistische Hetze stattfindet. Staatsanwaltschaft und kommunale Verwaltungen fordern wir auf, von Amts wegen tätig zu werden und ggf. diese Demonstrationen zu verbieten. Denn Faschismus ist keine Meinung.

Wir sagen: kein Fußbreit den türkischen Faschisten und rufen die demokratische Öffentlichkeit, die Gewerkschaften, Kirchen, die Friedensbewegung und antifaschistische Kräfte auf, dem türkischen Faschismus die Stirn zu bieten und die Gegendemonstrationen für die Demokratisierung der Türkei, für die demokratische und friedliche Lösung der kurdischen Frage zu unterstützen.

Unterzeichner:

FIDEF (Föderation der Arbeiter*innenvereine aus der Türkei in der BRD)

AGIF (Föderation der ArbeitsimmigrantInnen in Deutschland)

NAV-DEM (Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland)

NOR ZARTONK – Europa

AABF (Alevitische Gemeinde Deutschland e.V)

ADHF (Föderation für demokratische Rechte in Deutschland)

ATIF (Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei BRD

TJKE (Einheit der kurdischen Frauen Europa)

SYKP (Partei der Sozialistischen Wiedergründung)

FEDA (Föderation der demokratischen AlevitInnen)

FCIK (Föderation der islamischen Gesellschaften)

FKE (Föderation der ezidischen Vereine)

YXK (Verband der Studierenden aus Kurdistan)

Young Struggle

Die Grünen und Linke Zukunft Partei

Revolutionary Proletariat (Yasanacak Dünya)

ISKU Informationsstelle Kurdistan e.V.

Spende für Beinprothesen

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Hevalno, das ist Lisa. Sie verlor beide Beine letztes Jahr bei dem brutalen Bombenanschlag auf einer Wahlkampfveranstaltung der HDP in Amed. Trotz massiver Verletzungen ließ sie sich nicht davon abhalten Wählen zu gehen.

Lisa befindet sich zur Zeit in Deutschland um Beinprothesen zu bekommen. Vor einigen Tagen durften wir als YXK sie persönlich kennen lernen.

Lisa ist auf Spenden angewiesen, damit sie ein Stück Freiheit, die ihr genommen wurde, wieder zurückerlangen kann.

Bisher wurden 7000 € gespendet, gebraucht werden 125.000€

Spenden:

Kurdistan-Hilfe e.V.
‪#‎ProjectLisa‬
IBAN: DE40200505501049222704
BIC: HASPDEHHXXX

Mehr Infos unter: https://www.generosity.com/community-fundraising/lisa-should-continue-making-films--2

YXK

Extralegale Hinrichtung in der Türkei: Sondereinheiten der Polizei töten bei Hausdurchsuchung 12 Jugendliche in Van mit Kopfschuss / Pressemitteilung, 11.01.2016

Gestern wurden in der türkisch-kurdischen Metropole Van 12 Jugendliche von Sondereinheiten der türkischen Polizei extralegal hingerichtet. Abgeordnete der im türkischen Parlament vertretenen Partei der demokratischen Bevölkerung (HDP) und Augenzeugen berichteten von dem Vorfall: „Bei einer Hausdurchsuchung wurden die Jugendlichen im Alter zwischen 18-25 Jahren mit gezielten Schüssen in den Kopf getötet.“ Es ist unmöglich, dass dies, wie von den türkischen Sicherheitsbehörden behauptet wird, bei einer Schießerei passiert ist. Auf einem Twitter Account rühmten Polizisten sich ebenfalls für die „Hinrichtung“ und kündigten an „jeden weiteren zu inhaftierenden Kurden ebenfalls per Kopfschuss hinzurichten.“ Auch in der Stadt Cizre wurde am Sonntag ein 25jähriger von Polizisten ermordet.

„In den letzten drei Monaten töteten Sondereinheiten der Polizei und Militär im Rahmen der von der Regierung Erdogan/Davotoglu verhängten Ausnahmezustände mindestens 198 ZivilistInnen. Es handelt sich dabei nicht um Auseinandersetzungen zwischen türkischer Armee und PKK, wie von der Bundesregierung und in den hiesigen Medien oftmals kolportiert, sondern um gezielten Staatsterror gegenüber der gesamten kurdischen Bevölkerung. In diesem Zusammenhang keinen wirksamen Druck auf die türkische Regierung auszuüben und stattdessen weiterhin die militärische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit zu praktizieren, wie die Bundesregierung es tut, ist vollkommen verantwortungslos“, kritisiert Martin Dolzer, Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft.

„Die Türkei unterstützt weiterhin den Islamischen Staat und tut alles um den Konflikt in den kurdischen Provinzen des Landes zu eskalieren. Mittlerweile sind tausende Oppositionelle, unzählige JournalistInnen und 17 kurdische BürgermeisterInnen inhaftiert, immer wieder wird von Folter und Mißhandlungen durch Polizei und Militär berichtet. Diese Praxis und die Hinrichtungen von drei PolitikerInnen in der Stadt Silopi (an der türkisch-irakischen Grenze) Anfang letzter Woche sowie der 12 Jugendlichen in Van und des 25jährigen in Cizre am Sonntag sind nicht hinnehmbar und müssen international sanktioniert werden. Die Bundesregierung ist gefragt, sofort umzudenken und die Menschenrechte anstatt geostrategische Interessen in den Mittelpunkt der Beziehungen zur Türkei zu stellen. Die 3 Milliarden Euro für die Aufnahme von Flüchtlingen dürfen nicht von der EU an eine Regierung gezahlt werden, die systematische Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen befielt. Die Beitrittsverhandlungen zur EU müssen sofort auf Eis gelegt werden“, so der Abgeordnete weiter.

„Es mehren sich die Berichte, wonach Leichen kurdischer Opfer beerdigt werden, ohne dass die Angehörigen die Möglichkeit haben, die Leichen vorher zu sehen. Eine Überprüfung der Todesumstände und -gründe ist so nicht mehr möglich und lässt befürchten, dass auf diese Weise Kriegsverbrechen vertuscht werden sollen und damit unbestraft bleiben,“ so Rechtsanwältin Britta Eder.

Um ein positives Zeichen zu setzen und der menschenverachtenden Politik der türkischen Regierung etwas entgegenzusetzen, sollte die Bundesregierung den Dialog mit den Selbstverwaltungsstrukturen in Rojava, der HDP und der PKK suchen. Dies sind die Akteure, die am wirksamsten gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) kämpfen und sich für ein friedliches Zusammenleben aller Bevölkerungs- und Religionsgruppen im Mittleren Osten und die Gleichberechtigung der Frau einsetzen. Wichtig wäre zudem die Verfolgung von KurdInnen gemäß §129b in Deutschland zu beenden.

Martin Dolzer
MdHB DIE LINKE

Let’s rebuild an ecological life together




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