Archiv der Kategorie 'Call / Aufruf / Çağrı'

Ramin Hossein Panahi meldet sich

Ramin Hossein Panahi meldet sich in dieser Videobotschaft an das kurdische Volk und an all jene, die ihn unterstützen.

Das Video wurde vor zehn Tagen, vor dem Hungerstreik, aufgenommen, aber erst jetzt veröffentlicht.

Ramin begrüßt zunächst einmal alle. Er erzählt, dass er sich im Gefängnis Rajaee Shar befindet. Er bedankt sich bei allen Menschen, die sich für ihn einsetzen. Er dankt besonders den Menschen in Kurdistan und auch den Menschen im Iran. Er will allen mitteilen dass er kein Terrorist ist, sondern ein nach Freiheit strebender Mensch, ein Kind Kurdistans. Zum Schluss sagt er noch: „Ich küsse eure Augen.“

#SaveRamin #RaminHosseinPanahi #StopExecutionsInIran

Quelle: Ost Kurdistan

Internationaler Aktionstag 26. Mai: Wo und wann?

Am kommenden Samstag findet ein internationaler Aktionstag gegen die türkische Invasion in Kurdistan statt. In diversen Städten sind Kundgebungen und Demonstrationen geplant.

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Gegen die türkische Besatzung Kurdistans und insbesondere in Efrîn finden am Samstag, dem 26. Mai, weltweit Proteste im Rahmen eines „Globalen Aktionstags“ statt. In Deutschland sind bisher folgende Aktionen angekündigt:

München: Mahnwache und Kundgebung um 14.00 Uhr am Marienplatz (Bündnis gegen Rassismus und Faschismus sowie Bündnis Hände weg von Afrin)

Berlin: Protestkundgebung um 15.00 Uhr am Alexanderplatz (Weltuhr)

Hannover: Demonstration um 13.30 Uhr (Beginn: Steintor, Ende: NDR-Gebäude), organisiert vom Internationalistischen Afrin-Solidaritätskomitee

Köln: regionale Demonstration um 13.00 Uhr am Neumarkt

Kassel: regionale Demonstration um 14.00 Uhr am Halitplatz

Gießen: Demonstration um 16.00 Uhr (Beginn: Berliner Platz / Rathaus, Ende: Kirchenplatz), organisiert vom Gießener Bündnis für Frieden in Afrin

Braunschweig: Demonstration um 13.00 Uhr am Kohlmarkt

Karlsruhe: Demonstration um 14.00 Uhr mit Auftaktkundgebung am Stephanplatz (Postgalerie)

Bremen:
Kundgebung um 12.00 Uhr am Bahnhofsplatz

Nürnberg: Demonstration um 16.00 Uhr am Aufsessplatz

ANF

Boycott Turkey

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Don‘t sponsor Turkey’s attempts to expand fascism, islamic extremism, jihadism and terror in the Middle East and Europe.

Bring Anna Home to her Family

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Anna’s family are calling on the British Government to negotiate a ceasefire so that her body can be returned to the UK, and they can say a proper goodbye.

Why is this important?

Anna Campbell was an utterly committed and courageous woman who put her belief in social justice before her own life.

This commitment took her to Syria to fight the Islamic State and Isil, and whilst fighting alongside the female Kurdish Women’s Protection Units (YPJ) in northern Syria, she was tragically killed by turkish airstrikes last week on the 15th March.

I come from the same home town as Anna, and have known her family for many years. They are all truly incredible individuals who have worked tirelessly for social and environmental issues and are a credit to our small town.

Now even in their grief they want to continue to raise awareness of the suffering and the cause of the Kurdish people. But they also want their daughter and sister back, so that they can say goodbye properly to the woman they love so much.

Sign the petition

Die Alternative lebt! Überall ist Afrin– überall ist Widerstand!

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Aufruf von NAV-DEM zur bundesweiten Großdemonstration in Köln am Samstag, den 27. Januar

Am Samstag, den 20. Januar 2018 hat die türkische Armee ihren Überfall auf die Demokratische Föderation Nordsyrien offiziell begonnen. Unter dem zynischen Namen „Operation Olivenzweig“ steht der Kanton Afrin im Nordwesten Syriens seit Tagen unter massivem Beschuss durch die türkische Artillerie und türkische Kampfjets. Mit dutzenden Luftangriffen wurden zivile Viertel Afrins und Stellungen der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten (YPG/YPJ) bombardiert. Eingesetzt werden bei diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auch deutsche Kampfpanzer vom Typ “Leopard 2”. Auch ein Camp, in dem über 500.000 Geflüchteten aus anderen Teilen Syriens Zuflucht gefunden haben, wurde nicht verschont. Die türkische Besatzungsarmee rückt gemeinsam mit islamistischen Verbänden der so genannten „Freien Syrischen Armee“ an fünf Fronten auf Afrin vor. Im Norden Afrins finden zurzeit schwerste Gefechte zwischen den Selbstverteidigungseinheiten der Bevölkerung und der türkischen Armee statt. Die Kräfte der YPG/YPJ leisten erbitterten Widerstand und wehren unter größter Opferbereitschaft den türkischen Vormarsch ab. Erdogan hat angekündigt, dass die Besatzung Afrins nur der erste Schritt in einem umfassenden Vernichtungsfeldzug gegen ganz Rojava und die gesamte Demokratische Föderation Nordsyrien sein soll. Allein die Bilanz der ersten drei Tage ist erschreckend; 18 ZivilistInnen wurden ermordet und 3 KämpferInnen sind im Widerstand gefallen. Es gibt über 23 verletzte ZivilistInnen.

Der türkische Staat versucht in Afrin das demokratische Projekt, das unter größten Anstrengungen und schweren Opfern in den nunmehr fünf Jahren der Revolution aufgebaut und verteidigt wurde, zu zerschlagen In Afrin wird nicht nur eine Stadt bombardiert. Die Bomben der türkischen Armee sollen die Errungenschaften dieser Revolution vernichten. Das gesellschaftliche Projekt des Demokratischen Konföderalismus basiert auf den Prinzipien von Frauenbefreiung, Ökologie und einer radikalen Demokratie. In Nordsyrien haben sich die Völker der Region ein gemeinsames Leben erkämpft, jenseits von Nationalismus, religiösem Sektierertum und imperialistischer Fremdbestimmung. In Nordsyrien wird heute eine Gesellschaft aufgebaut, in der Frauen ihre Geschicke selbstbestimmt in die Hand nehmen und autonome Frauenorganisierung in allen gesellschaftlichen Bereichen stattfindet. Diese Frauenrevolution ist die Garantie für den Erfolg der Revolution in Rojava. Die Revolution in Nordsyrien ist ein Frühling der Frauen und nie werden sie den Frühling aufhalten können. Mit einer kommunalen Ökonomie und einer basisdemokratischen Räteverwaltung wird versucht, ein Leben jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik und staatlicher Bevormundung aufzubauen.

Während Kobanê von den Mörderbanden des sogenannten Islamischen Staats belagert wurde, sind wir in Europa und auf der ganzen Welt zu Hunderttausenden auf die Straße gegangen, um genau diese Werte und diese Revolution gemeinsam zu verteidigen. Genau wie damals muss heute klar sein: Das Schicksal der Revolution in Nordsyrien und des Mittleren Ostens steht heute in Afrin auf dem Spiel.

Genau wie damals gilt es heute, auch und insbesondere hier in Deutschland, Widerstand zu entwickeln. Es ist offensichtlich, dass dieser verbrecherische Überfall auf Afrin nur Realität werden konnte dank der Unterstützung, die das Regime Erdogans aus Berlin und speziell durch die letzten Gespräche zwischen Sigmar Gabriel und Mevlut Cavusoglu erhalten hat. Es sind Panzer, Fahrzeuge und Gewehre, allesamt in deutschen Fabriken produziert, mit denen die türkischen Soldaten heute über die Grenze nach Afrin marschieren. Es ist die nahezu bedingungslose politische Rückendeckung aus Berlin, die Ankara überhaupt erst dazu ermutigt hat, einen derartigen Völkerrechtsbruch zu unternehmen. Zu guter Letzt ist es die direkte Unterstützung des Innenministeriums hier in Deutschland, mit der Protest von vornherein durch das Verbot sämtlicher kurdischer Flaggen und die andauernde und schärfer werdende Kriminalisierung gegen kurdische Organisationen unterdrückt wird.

Weil Deutschland indirekt eine Kriegspartei in Afrin ist, gilt es den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen und unseren Protest auf die Straße zu tragen. Mit dem Geist von Kobanê müssen wir uns heute zusammentun, organisieren und gemeinsam zur Aktion schreiten, denn morgen schon könnte es zu spät sein. Afrin ist von allen Seiten umzingelt, also müssen wir die Luftröhre dieser Revolution sein.

Wir rufen daher all jene, die sich mit den Werten dieser Revolution identifizieren können, all jene, für die Rojava und die Demokratische Föderation Nordsyrien in den letzten Jahren zur Hoffnung und Inspiration wurde und all jene, die nicht mehr länger zusehen wollen, wie die Bundesregierung sich erneut vor allen Augen zum Komplizen eines weiteren Massakers macht: Kommt zur bundesweiten Demonstration in Köln am Samstag, den 27. Januar und schließt euch auch darüber hinaus in euren Städten und Vierteln zu dezentralen Protestaktionen zusammen.

Wir rufen euch zudem, also die Öffentlichkeit in Deutschland, dazu auf, eure Solidarität mit Afrin zu zeigen und euch mit uns gemeinsam gegen die Kriegspolitik der AKP im Mittleren Osten zu stellen! Lasst uns gemeinsam unsere Stimmen für den Frieden erheben!

Organisiert Busse, teilt uns die Busabfahrtszeiten mit, mobilisiert zur Demo und kommt! Der genaue Beginn der Demonstration in Köln wird noch bekannt gegeben.

Nav-Dem e.V.

Scharfe Kritik von NAV-DEM wegen Auflagen für Antikriegsdemo

Stadt Köln möchte mit inakzeptablen Auflagen Demonstrationsteilnehmer schikanieren, erklärt NAV-DEM nach einem Kooperationsgespräch mit der Polizei.

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Am Samstag wird in Köln eine Großdemonstration „Die Alternative lebt! Überall ist Afrin – überall ist Widerstand!“ stattfinden. Tausende werden erwartet, die gegen die Kriegspolitik der Türkei, aber auch gegen die Haltung der EU und im Besonderen der von Deutschland protestieren werden.

Gestern hat in Köln zur Durchführung der Demonstration ein sogenanntes Kooperationsgespräch stattgefunden. Ayten Kaplan, die Ko-Vorsitzende des Demokratischen Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland (NAV-DEM), erklärt dazu: „Das gestrige Kooperationsgespräch hat gezeigt, dass die Stadt Köln erneut mit allen Mitteln unsere geplante Großdemonstration schikanieren möchte. Erneut wird nicht gestattet, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration mit Lebensmitteln versorgt werden können. All unsere Kompromissvorschläge wurden rigoros abgeschmettert.“

Weiter heißt es in der Mitteilung an die Presse:

„Wir erwarten bis zu 20.000 Menschen zu dieser wichtigen Demonstration gegen die Kriegspolitik des türkischen Staates. Die Menschen werden von überall aus Deutschland nach Köln reisen, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Vor diesem Hintergrund sind die Auflagen der Stadt Köln schlichtweg skandalös. Wir fragen uns, ob die Stadt mit diesen Schikanen uns dazu drängen will, keine Demonstrationen mehr in Köln zu veranstalten? Aus unserer Sicht ist das nicht akzeptabel. Wir werden rechtlich gegen diese Auflagen vorgehen“, erklärt die Ko-Vorsitzende des größten kurdischen Dachverbands in Deutschland.

Auch Rechtsanwalt Yener Sözen, der die Ko-Vorsitzende von NAV-DEM zum Kooperationsgespräch begleitete, kritisiert die Auflagen der Stadt Köln. „Ein Thema dieses Gespräches war der Wunsch meiner Mandantin, die TeilnehmerInnen kostenlos durch Ausgabe von Getränken und Fingerfood zu versorgen. Dies hat die Stadt rigoros abgelehnt und wird diese in den Auflagen ihres Bescheides verbieten. Ein Alternativvorschlag unsererseits, die Grundversorgung der Menschen durch das Deutsche Rote Kreuz zu gewährleisten, wurde ebenfalls abgelehnt“, so Sözen.

NAV-DEM hat für Samstag zu einer bundesweiten Großdemonstration in Köln aufgrund des türkischen Angriffskrieges gegen den nordsyrischen Kanton Afrin aufgerufen. Die Auftaktkundgebung der Demonstration beginnt um 10 Uhr am Ebertplatz. Zudem finden auf Aufruf von NAV-DEM bereits seit letzten Samstag täglich in zahlreichen Städten Deutschlands lokale Demonstrationen gegen die Kriegspolitik des türkischen Staates statt.“

Zum Aufruf von NAV-DEM zur bundesweiten Großdemonstration in Köln am Samstag, den 27. Januar gelangen Sie hier: http://navdem.com/die-alternative-lebt-ueberall-ist-afrin-ueberall-ist-widerstand/

anfdeutsch

Bundesweite Demo für Afrîn

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Seit dem 19.01.2018 greift das türkische Militär in Zusammenarbeit mit islamistischen Söldnertruppen den Kanton Efrin an. Es soll ausradiert werden, was dort und in den anderen Kantonen Rojavas als ein politisches System demokratischer Selbstverwaltung entstand. Die Bevölkerung organisiert sich in eigenen Versammlungen und Räten, um ihr Leben über z.B. ethnische und religiöse Unterschiede hinweg gemeinsam zu gestalten. Die Frauen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie organisieren sich in allen Bereichen eigenständig und sind maßgeblich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt.

Dieser Angriff, ist ein Angriff auf uns alle, alle die für eine befreite Gesellschaft kämpfen!

Samstag, 27. Januar 2018

10:00 – 17:00

Ebertplatz, 50668 Köln, Deutschland

Nav-Dem Duisburg e.V.

The powerful earthquake in the Kurdish regions

A 7.3-magnitude earthquake struck near the Iran-Iraq border on Nov. 12, leaving more than 400 dead and injuring nearly 7,000 others.

MORE: Humanitarian Response and Coordination Aftermath of the Earthquake Hit Kurdistan Region of Iraq on 12 November 2017

Kurdische Gemeinde Deutschland e.V. Spendenaufruf Erdbeben in Kurdistan

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Liebe Freunde,

Das verheerende Erdbeben in Kurdistan hat hunderte Menschen getötet, tausende verletzt und zigtausende obdachlos gemacht. Nicht nur Häuser von Bewohnern wurden zerstört, sondern auch Krankenhäuser, Sanitäranlagen und die gesamte Infrastruktur der Region. Die kalten Wintermonate stehen bevor und in den eisigen Bergen Kurdistans brauchen die Menschen jede Hilfe, die sie erhalten können. Deshalb bittet euch die Kurdische Gemeinde in Deutschland um eine Spende, damit wir gemeinsam den Menschen vor Ort helfen können. Wir werden mit den Behörden vor Ort abklären was benötigt wird und je nach Bedarf, Decken, medizinisches Material, Heizstrahler und alles was uns möglich ist besorgen und in die Region schicken.

Bitte teilt diesen Aufruf und lasst uns gemeinsam Solidarität mit den Menschen in Kurdistan zeigen. Hier geht es nicht um Politik, nicht um dieses oder jenes Land, sondern einzig und allein um die unschuldige Bevölkerung, die von einer verheerenden Naturkatastrophe heimgesucht wurde. Bitte helft!

Empfänger:
Kurdische Gemeinde Deutschland

Bankverbindung:
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE64 3705 0299 0000 4166 52
BIC: COKSDE33XXX

Verwendungszweck:
„Erdbeben Kurdistan“



Kurdische Gemeinde Deutschland e.V.

Free Joe Robinson

Joe served with YPG, which as most of you know, is a member of the US led anti-ISIS coalition
Turkey, a NATO Member country considers YPG a ‚terrorist organization‘ and has arrested Joe while on holiday in Turkey.

Please read, sign and ‚SHARE‘ this petition…




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