Polizeiangriff auf Samstagsmütter in Istanbul

Die Polizei in Istanbul hat die 700. Aktion der Samstagsmütter verboten und die Teilnehmer*innen am Galatasaray Platz angegriffen. Es gibt viele Festnahmen.

Heute findet die 700. wöchentliche Aktion der Samstagsmütter statt. Die Frauen fragen nach ihren „verschwundenen“ Angehörigen und fordern die Verurteilung der Täter. Die Polizei verbot die Kundgebung und griff die Teilnehmer*innen an.

Die Aktivist*innen hatten sich zuvor in den Morgenstunden beim Menschenrechtsverein (IHD) getroffen. Sie kamen mit roten Rosen und Nelken zum Verein und trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Samstagsmütter“. Dort wurden die Aufgaben, Plakate und Bilder der Verschwundenen verteilt. Anschließend gingen die Teilnehmer*innen zum Galatasaray-Platz. Die Polizei hatte den Platz umstellt und hinderte die Protestierenden am Betreten. Die Polizei untersagte das Fotografieren und erklärte, die Aktion sei vom Innenministerium verboten worden. Anschließend wurden die Teilnehmer*innen angegriffen, es kam zu vielen Festnahmen.

ANF


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