Die letzten Tage von Afrin

Am 20. Januar startete der türkische Präsident Erdogan mit seinen Verbündeten die „Operation Olivenzweig“, den Angriff auf die Kurden in der Region um die Stadt Afrin, seit 2012 unter deren Kontrolle. Für Ankara sind die Kurden wegen ihrer angeblichen Nähe zur kurdischen Arbeiterpartei PKK nach wie vor Terroristen – obwohl die syrische Kurdenmiliz YPG zum wichtigsten Verbündeten der USA im Kampf gegen den IS geworden war. ARTE-Reporter Yuri Maldavsky war bei einer der internationalen Brigaden, die auf Seiten der kurdischen YPG eigentlich gegen den islamistischen Terror gekämpft hatten: darunter ein Italiener, ein Engländer und ein Amerikaner. Nach den Angriffen mit schwerer Artillerie, Bomben und Raketen fiel Afrin am 18. März. Damit endete wieder einmal der Traum der Kurden von einer eigenen autonomen Region an der Grenze zur Türkei. Die internationale Gemeinschaft, allen voran die USA, rührten sich nicht, als Erdogans Soldaten die Region Afrin eroberten.

ARTE





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