Heute jährt sich zum dritten Mal der Beginn des anhaltenden Völkermords an den Êzîden.

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Bild: Straße in Shingal (Matthew Willingham, PLC)

Heute jährt sich zum dritten Mal der Beginn des anhaltenden Völkermords an den Êzîden. Wir gedenken den Getöteten, den Entführten und den Vertriebenen.

In der Nacht vom 3. August 2014 stürmte die Terrororganisation „Islamischer Staat“ das Hauptsiedlungsgebiet der Êzîden Shingal im Nordirak und verübte an der schutzlosen Bevölkerung einen Genozid.

Über 5.000 Êzîden wurden ermordet, bis zu 7.000 Frauen und Kinder verschleppt und versklavt. Rund 2.500 ÊzîdInnen befinden sich bis heute in Gefangenschaft des IS. Über 450.000 Êzîden waren gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen.

Es ist ein Völkermord, der das êzîdîsche Volk gesellschaftlich und politisch an den Rand des Zusammenbruchs gedrängt hat. Die sexuelle Gewalt an êzîdîschen Frauen und Mädchen im jüngsten Alter hinterlässt eine traumatisierte Generation. In Shingal erinnern zahlreiche Massengräber an das Geschehene.
Unzählige Schicksale sind bis heute ungeklärt, abertausende Familien zerstört.

ÊzîdîPress





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