Archiv für Oktober 2016

Die Kurden Gestern Helden Heute Zielscheibe

Kurdistan

„If the Kurds got a state, it would be a torchlight, a beacon, the Middle-East’s only secular, democratic state in the entire region.“

Syria: We will down any Turkish warplane that violates our air space

The Syrian army announced that it would down any Turkish warplane that violates Syria’s air space. In its statement, the Syrian army said “We will use all of our resources to down and Turkish warplane that tries to violate Syrian air space once again.”

Turkey had recently carried out air strikes against Syrian Democratic Forces and civilian populations during its occupation operation called „Euphrates Shield.“

ANF

Mosul Offensive / Live Stream

Peshmerga, Iraqi forces launch Mosul operation

The Prime Minister of Iraq Haider al-Abadi officially announced the start of Mosul military operation on Monday early morning.

The announcement was televised on state TV, signaled the start of Mosul offensive to clear the city from the Islamic State (IS) occupied since June 2014.

The General Command of Peshmerga forces of Kurdistan Region released a statement, stating the operation launched approximately at 06:00 am by Peshmerga forces in Khazir – east of Mosul, with Iraqi security forces from Gwer and Qayyarah – south of Mosul.

According to the statement, the operation in Khazir includes up to 4,000 Peshmerga in three fronts to liberate the nearby IS-occupied villages as part of the agreement between the Kurdistan Regional Government (KRG) and the federal government of Iraq.

Moreover, the US-led coalition warplanes continuously shell IS positions inside Mosul.

More: Kurdistan24

Erdogan droht Êzîden

Erdogan droht Êzîden: Macht keine Sachen mit Terroristen. Schließlich würde die Türkei die geflüchteten Êzîden in den Camps „durchfüttern“

15.10.2016 in Rize


Erdogan droht Êzîden von ANTIFA-KURDISTAN

Turkeys War on Kurdish Television

Ari Murad

International reaction against EUTELSAT-AKP fascism

IFJ-EFJ condemned the closure of Kurdish TV networks through the joint fascism of EUTELSAT and the Turkish state.

The International and European Federation of Journalists (IFJ and EFJ) yesterday organised a press briefing at the Brussels’ Europe Press Club to protest the on-going clampdown on media in Turkey and to urge the government to lift the ban on news channels.

The Turkish government recently shut down about 20 TV and radio channels, including the Kurdish Channel Med-Nuçe based in Belgium that was removed on 3 October by Eutelsat SA, a French satellite provider, on Turkey’s request.

In Turkey, 90 journalists are in jail, more than 2,500 journalists lost their jobs and arrest warrants have been issued against hundreds of media workers since the coup attempt on 15 July.

Speakers invited to the IFJ/EFJ briefing included Füsun Erdogan, freelance journalist for TV and radio channels Bianet, Özgür Radyo and Med Nûce; Baki Gül, journalist at Kurdish Channel Med Nûce and Bayram Balcı, journalist at Özgür Gündem. They shared their personal stories and called on the international community to take action against the discriminatory measures that Turkish authorities are using to silence criticism.

“I’ve spent 8 years in prison under false accusations and without trial,” said Füsun Erdogan. “Our responsibility as journalists is to inform the public and to report what is going on in Turkey.” Füsun Erdogan said he was falsely accused of being a membership of a terrorist organisation in 2006. After spending 8 years in jail, she went into exiled in the Netherlands.

Baki Gül denounced the arbitrary way in shutting down his channel which broadcasts from Belgium. The workers of Med Nûce TV have called on European institutions to put pressure on Turkey to respect fundamental rights and have questioned the legitimacy of the suspension by the Higher Council of Audio-visual in Turkey (RTÜK) of the channel that broadcasts from Europe.

Özgür Gündem journalist Bayram Balcı recounted how he was arrested and called on the European journalists to stand in solidarity with their Turkish counterparts.

IFJ General Secretary Anthony Bellanger announced that IFJ will launch a solidarity campaign for Turkish colleagues, who are fighting to maintain their rights. “Turkey was the biggest prison for journalists in Europe before 15 July. Today, Turkey is, with China and Iran, one of the biggest in the world! We are not defending only free press or freedom of expression, we are defending human rights and citizen’s right to be informed,” said Anthony Bellanger, who also has called for global solidarity with Turkish journalists.

EFJ Project Officer Mehmet Köksal said that “The IFJ and EFJ have reported all the cases that took place in Turkey to the Council of Europe Platform for the promotion of journalism and the safety of journalits, and is keeping updated a list of jailed journalists in Turkey. It is a way of knowing how many days they have been in jail, so that we don‘t forget them“.

ANF

Keine Böhmermann-Ermittlung / Erdogan scheitert endgültig

Dieses Schmähgedicht muss er aushalten: Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz wies Erdogans Beschwerde als unbegründet zurück – und bestätigt damit das Mainzer Urteil.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist mit seiner Beschwerde gegen die Einstellung der strafrechtlichen Ermittlungen gegen Jan Böhmermann gescheitert. Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz wies sie als unbegründet zurück. Ende März hatte Böhmermann in seiner ZDF-Show „Neo Magazin Royale“ das Gedicht „Schmähkritik“ vorgetragen, das aus lauter Beleidigungen bestand, um – wie der Moderator meinte –, vorzuführen, was auch in Deutschland nicht erlaubt sei.

Die Staatsanwaltschaft Mainz hatte gegen Böhmermann wegen des Verdachts der Beleidigung nach Paragraph 185 und 103 Strafgesetzbuch ermittelt, ihre Untersuchung aber mangels Verdachts eingestellt. Die zu klärenden rechtlichen Fragen seien von der Mainzer Staatsanwaltschaft „im Ergebnis zutreffend und im Einklang mit der Rechtsprechung beantwortet“ worden, stellte die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz fest. Die Entscheidung, dass Böhmermann mit seinem Schmähgedicht keine strafbare Handlung begangen habe, sei nicht zu beanstanden. Die Erfolgsaussichten einer Anklage seien gering. Nun kann Erdogan noch versuchen, durch ein Klagererzwingungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Koblenz dafür zu sorgen, dass die Staatsanwaltschaft doch wieder ermittelt.

Doch auch wenn Erdogan den Weg der Klageerzwingung gehen sollte, seine Chancen dürften gering sein. Die Einlassungen zunächst der Staatsanwaltschaft Mainz und nun der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz sind eindeutig. „Aus der maßgeblichen Sicht eines verständigen und zur Gesamtbetrachtung unter Berücksichtigung des künstlerischen Gesamtkonzeptes bereiten Beobachters liegt der Aussagekern der Darbietung des Beschuldigten in der Kritik an dem Umgang des türkischen Staatspräsidenten mit den Grundfreiheiten aus Art. 5 Grundgesetz“, schreibt der Koblenzer Generalstaatsanwalt Jürgen Brauer in seiner zwanzigseitigen Begründung zur Einstellung der Ermittlungen gegen Böhmermann.

Keine Beleidigung, nirgends

Es sei, „nicht zu widerlegen, dass die Darbietung aufzeigen sollte, wie weit aus Sicht des Beschuldigten die Vorstellungen des türkischen Staatspräsidenten von den Grenzen der Kunst- und Meinungsfreiheit von denen des deutschen Rechtsverständnisses entfernt sind“. Es sei „unzulässig, sich bei der Beurteilung der Darbietung auf den Wortlaut der Gedichtverse zu beschränken, ohne den Gesamtkontext, in den sie gestellt wurden, zu berücksichtigen.“

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) teilte mit, die Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz sei „erwartungsgemäß“ ausgefallen. Der türkische Präsident Erdogan, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall, „sollte seine Energie nicht weiter auf aussichtslose juristische Auseinandersetzungen verwenden, sondern sich stattdessen mit der gleichen Vehemenz um die Wiederherstellung der Pressefreiheit in seinem Land bemühen. Dazu muss gehören, dass die inhaftierten Journalisten sofort auf freien Fuß gesetzt werden.“

F.A.Z.

Erdogan fordert erneut die Todesstrafe

Die Debatte um die Todesstrafe in der Türkei war abgeflaut, nun setzt Präsident Erdogan sie wieder auf die Tagesordnung. Er macht deutlich: Die Meinung des Westens dazu ist ihm gleichgültig. Das ist gefährlich.

Drei Monate nach dem Putschversuch in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erneut die Wiedereinführung der Todesstrafe ins Spiel gebracht. Die Rufe aus dem Volk danach seien „eine berechtigte Forderung“, sagte Erdogan am Freitag bei einem Auftritt in der zentralanatolischen Stadt Konya.

Unter frenetischem Jubel Tausender Anhänger fügte er hinzu: „Was der Westen dazu sagt, interessiert mich nicht. Mich interessiert mein Volk.“ Die EU hat angekündigt, die Beitrittsgespräche mit der Türkei bei einer Wiedereinführung der Todesstrafe zu beenden. Erdogan sagte, das Volk verlange vom Parlament, über die Todesstrafe zu diskutieren. So, wie das Parlament die Todesstrafe 2004 in Vorbereitung der EU-Beitrittsgespräche abgeschafft habe, so könne es sie auch wieder einführen. Der Staatschef betonte erneut, wenn ihm das entsprechende Gesetz vorgelegt werde, dann „ratifiziere ich es“. Erdogan nannte die Putschisten „Mörder“ und betonte, es sei nicht an der Regierung, ihnen zu verzeihen.

Erdogan warb in Konya für ein Referendum über ein Präsidialsystem mit ihm an der Spitze. „Wenn wir uns die Meinungsumfragen ansehen, so verlangt mein Volk das Präsidialsystem“, sagte Erdogan. „Und ich sage unseren politischen Parteien im Parlament: Gehört die Herrschaft nicht bedingungslos dem Volk? Das tut es. Kommt, lasst uns das Volk fragen.“ Justizminister Bekir Bozdag sagte am Freitag im Sender Kanal24, bei der nötigen 60-Prozent-Mehrheit im Parlament könne eine Volksabstimmung „noch vor dem Frühling“ stattfinden.

Den nach dem Putschversuch verhängten Ausnahmezustand – der am Dienstag kommende Woche ausgelaufen wäre – hat Erdogan um weitere 90 Tage verlängert. Die Massenfestnahmen und Suspendierungen unter dem Ausnahmezustand dauern an: Die Staatsanwaltschaft in Ankara ordnete am Freitag die Festnahme von 189 Richtern und Staatsanwälten an, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Das Bildungsministerium habe im Rahmen der Untersuchungen gegen Gülen-Anhänger 2.400 weitere Lehrer vom Dienst suspendiert.

Die Regierung beschuldigt den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen, für den Putschversuch vom 15. Juli verantwortlich zu sein. Mehr als 30.000 Verdächtige wurden seitdem in Untersuchungshaft genommen. Mehr als 50.000 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes wurden entlassen.

Handelsblatt




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