Archiv für August 2016

Everyone is allowing Turkey to massacre Kurds.

Der einsame Kampf der Kurden

Im Krieg gegen den IS waren die Kurden bislang die wichtigsten Verbündeten des Westens. Doch die Unterstützung schwindet. Denn mit der türkischen Militäroffensive in Syrien droht das Blatt sich nun zu wenden.

Noch in der vergangenen Woche hatte die Türkei ein Ziel erreicht: Sie hatte der skeptischen Welt gezeigt, dass auch sie gegen den „Islamischen Staat“ (IS) kämpft und an der Seite gemäßigter Rebellen wie der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) steht. In nur wenigen Stunden hatte die türkische Armee die Kämpfer des IS aus der Grenzstadt Dscharabulus vertrieben; unter dem Schutz türkischer Soldaten rückten Einheiten der FSA nach.

Seit dem zweiten Tag der Operation „Schutzschild Euphrat“, der größten türkischen Militäraktion seit dem Beginn des Kriegs in Syrien, die am Mittwoch begonnen hatte, steht das andere, das größere Ziel im Vordergrund. Türkische F16-Flugzeuge, die auf der Luftwaffenbasis Incirlik stationiert sind, auf der Basis für den Krieg gegen den IS also, beschießen seither nur noch Stellungen der syrischen Kurden, und türkische Panzer liefern sich auf syrischem Boden Gefechte mit den kurdischen „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG).

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Am Wochenende wurde bei einem Angriff mit einer Panzerabwehrrakete erstmals in der Operation ein türkischer Soldat getötet. Am Sonntag meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, dass bei der Beschießung der Gemeinde Dscheb al Kussa durch türkische Artillerie 20 Zivilisten getötet und 50 verletzt worden seien. Die Gefechte dauern auch nahe Dscharabulus um die Kleinstadt al Amarna an, die die Kurden weiter gegen die türkische Armee verteidigen.

Operation „Schutzschild Euphrat“

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete ferner, dass türkische Kampfflugzeuge kurdische Stellungen nördlich der Stadt Manbidsch beschießen. Denn die türkische Armee will verhindern, dass die kurdischen Einheiten von Manbidsch weiter nach Norden Richtung Dscharabulus vorstoßen. Die Allianz der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF), die sich aus kurdischen YPG und arabischen Kämpfern der Region zusammensetzt, hatte den IS am 12. August aus Manbidsch vertrieben.

Für die türkische Armee ist die „Operation „Schutzschild Euphrat“ ein erster Bewährungstest seit dem gescheiterten Putsch vom 15. Juli. Fast die Hälfte der türkischen Generäle sind seither festgenommen worden, zudem viele Tausend Offiziere und einfache Soldaten. Mit der Offensive im Norden Syriens will die türkische Führung demonstrieren, dass die Armee weiter voll einsatzfähig ist.

Machtverschiebung in der Armee

Erleichtert wird die Operation durch eine Machtverschiebung, die in der Generalität stattgefunden hat. Die meisten der festgenommenen Generäle hatten zum transatlantischen Flügel der Armee gezählt; jetzt sind nach Ansicht türkischer Kenner die Generäle in der Mehrheit, die zum eurasischen Flügel zählen. Für diesen Flügel stehen die regionalen Interessen der Türkei im Vordergrund, vor allem die Verhinderung eines kurdischen Staats.

Der eurasische Flügel sieht Russland grundsätzlich als Partner. Die Verbesserung der bilateralen Beziehungen seit dem Treffen der Präsidenten Erdogan und Putin am 9. August erleichtert die türkische Operation weiter. Seit zwischen Ankara und Moskau wieder weitgehend Einvernehmen herrscht, braucht die Türkei nicht zu fürchten, dass Russland die türkische Offensive auf syrischem Boden abblockt. Dazu passt, dass die Türkei – der amerikanische Vizepräsident Joe Biden war am Donnerstag gerade abgereist – den Besuch des russischen Generalstabschefs Valeri Gerassimow in Ankara angekündigt hat. So hat Russland bisher nicht zur Verteidigung der kurdischen Truppen eingegriffen, mit denen sie lose verbündet waren.

Verbitterung macht sich breit

Bei den Kurden macht sich abermals Verbitterung breit. Moskau kommt ihnen nicht zu Hilfe, auch nicht Washington. Biden hatte die Kurden am vergangenen Mittwoch aufgefordert, sich in die Gebiete östlich des Euphrats zurückzuziehen; ansonsten würden sie die militärische Unterstützung Amerikas verlieren. Da hatte die Operation „Schutzschild Euphrat“ gerade begonnen, und Biden erweckte den Anschein, dass das türkische Vorgehen mit Washington abgestimmt sei.

Dabei hatten die Vereinigten Staaten nur wenige Tage zuvor die syrischen Kurden für die Vertreibung des IS aus der strategisch wichtigen Stadt Manbidsch gelobt. Dazu beigetragen hat die Unterstützung durch amerikanische Luftschläge. Nach dem Ultimatum Bidens hat jedoch der für Syrien und den Irak zuständige amerikanische Kommandant, General Stephen Townsend, die amerikanischen Soldaten in den kurdischen YPG-Einheiten angewiesen, sich auf der Luftwaffenbasis Rumailan nahe Hassakeh einzufinden; zudem erhalten die YPG-Einheiten keine amerikanische Munition mehr und keine geheimdienstlichen Erkenntnisse aus der Luftüberwachung der Gebiete, in denen die türkisch-kurdischen Gefechte stattfinden. Die Kurden sollen darauf mit einer Blockade der wichtigsten Zufahrtsstraße nach Rumailan geantwortet haben.

Halbherziger Krieg

Bei den Kurden macht sich das Gefühl bereit, dass die Großmächte sie wieder einmal fallen lassen. Das war nach der Vertreibung des Iraks aus Kuweit der Fall, als die Vereinigten Staaten im Irak die Kurden und die Schiiten zu einem Aufstand gegen den Diktator Saddam Hussein ermuntert hatten, dann aber keine Hilfe leisteten, sodass Saddam Hussein die Aufstände brutal niederschlug, bis im April 1991 eine Flugverbotszone in Kraft trat. Bereits 1975 ging Saddam Hussein nach einem Friedensschluss mit dem iranischen Schah, einem Verbündeten Washingtons, mit größter Brutalität gegen die irakischen Kurden vor, als dieser die Kurden zugunsten von Gebietsgewinnen im Schatt al Arab fallen ließ.

Diesmal scheinen sich die Kurden nicht dem Willen Washingtons zu beugen, und sie geben der türkischen Forderung nicht nach, das Gelände an die Türkei abzutreten, das sie in den vergangenen Monaten vom IS erobert haben. Sie ziehen sich also keineswegs von dem Territorium westlich des Euphrats zurück, wie es Biden gefordert hatte, sondern stellen sich dort der türkischen Armee entgegen. Salih Muslim, der Vorsitzende der größten Partei der syrischen Kurden, PYD, drohte zu Beginn der türkischen Offensive sogar, die Türkei werde ebenso wie der IS besiegt werden.

In dem Krieg gegen den IS waren die Kurden aus Syrien und dem Irak bislang die wichtigsten Verbündeten des Westens. Die türkische Operation „Schutzschild Euphrat“ stellte den weiteren Verlauf dieses Kriegs aber in Frage. Denn die Türkei führt diesen Krieg bestenfalls halbherzig, und Amerika ist dabei, die Unterstützung der Kurden zu verlieren. Ohne die ist die Rückeroberung von Raqqa, der syrischen „Hauptstadt“ des IS, aber kaum möglich, und bei der Rückeroberung von Mossul müsste sich Amerika ganz auf die schiitischen Milizen verlassen, was die Erfolgswahrscheinlichkeit schmälert.

F.A.Z.

Turkish airstrikes ‚kill at least 20 civilians in Syria‘

The Syrian Observatory for Human Rights says a total of 50 people had been wounded in the attack on the village of Jub al-Kousa

Turkish air strikes and artillery attacks have killed at least 20 people and wounded dozens more in a single attack, a group monitoring the Syrian war has said.

The strikes took place on Sunday in a village in northern Syria, where Turkey and allied Syrian rebels are fighting Kurdish-allied militias.

The Syrian Observatory for Human Rights says a total of 50 people had been wounded in the attack on the village of Jub al-Kousa, in an area controlled by militias allied to the Kurdish-backed Syrian Democratic Forces.

The attack comes after Turkey suffered its first loss of life since launching an operation in Syria to drive Isis and Kurdish rebel groups back from border regions.

The Observatory said the bombardment targeted an area south of Jarabulus, a former Isis stronghold, which Turkish-led forces captured on the first day of the offensive, code named „Euphrates Shield“.

The operation started as an effort to push the so-called Islamic State out of the Syrian city of Jarabulus, but officials have been vocal about the twin aim to oust Kurdish militias the government views as terrorists.

It is the first Turkish ground intervention in the Syrian conflict and targeted both Isis and Syrian-Kurdish rebels backed by the US.

Jub al-Kousa is located nearly nine miles south of Jarabulus and is controlled by fighters from the area backed by Kurdish forces.

Some of the fighters were killed in Sunday’s bombardment, but the number is not yet clear, AFP reports, citing the British-based monitor.

On Saturday, clashes erupted for the first time between Turkish forces backed by tanks and pro-Kurdish fighters in the town of al-Amarneh, also south of Jarabulus.

The coalition-supported Syrian Democratic Forces’ (SDF) Jarabulus Military Council said air strikes struck homes and killed civilians in the town, calling it “a dangerous escalation that threatens the fate of the region.”

Also on Saturday, the Syrian government said it had retaken control of Darayyam, a town near the capital Damascus, after the final rebels left under an agreement ending a four-year siege.

Independent

Türkische Armee tötet in Syrien mindestens 20 Zivilisten

Bei türkischen Luft- und Artillerieangriffen im Norden Syriens sind nach Aktivistenangaben mindestens 20 Zivilisten getötet worden. Bei den Angriffen auf Dscheb al-Kussa, einem Dorf südlichen der syrischen Grenzstadt Dscharablus, seien zudem 50 Zivilisten verletzt worden, sagte der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, der Nachrichtenagentur AFP.

Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von einem Netzwerk von Informanten in Syrien. Die Angaben sind für Medien meist kaum zu überprüfen.

Die Türkei hatte am Mittwoch ihre Offensive „Schutzschild Euphrat“ gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sowie gegen kurdische Rebellen gestartet. Die türkische Armee und pro-türkische Rebellen verkündeten bereits wenige Stunden nach Beginn des Einsatzes die Rückeroberung von Dscharablus aus der Hand des IS.

Ausweitung des Einflussgebietes stoppen

Am Samstag wurde erstmals seit dem Beginn der Offensive ein türkischer Soldat in Syrien getötet. Er starb bei einem Raketenangriff kurdischer Milizen auf zwei türkische Panzer, wie die Nachrichtenagentur Dogan berichtete. Die Türkei will unbedingt die weitere Ausweitung des Einflussgebietes der Kurden entlang der türkischen Grenze stoppen.

FOCUS

Jihadis In Syria

Sultan Murat, Nureddin Zinki, Ahrar al Sham, Some Useful Links about the Turkish Back Al-Qaeda Operating with the Blessing of Joe Biden and the Obama Administration.

Links:

* https://www.ict.org.il/Article/1751/jabhat-fateh-al-sham-did-jabhat-al-nusra-split-from-al-qaeda

* http://www.gulf-times.com/story/504174/Syria-rebel-beheading-of-child-sparks-outrage

* http://www.thenational.ae/world/middle-east/why-jaish-al-islam-and-ahrar-al-sham-are-at-the-heart-of-geneva-squabbles

* http://www.longwarjournal.org/archives/2016/07/analysis-al-nusrah-front-rebrands-itself-as-jabhat-fath-al-sham.php

Euphrates Shield, Turkey´s rebels in action in Jarablus. Don‘t miss it


Euphrates Shield, Turkey´s rebels in action in Jarablus. Don‘t miss it.

YPJ- YPG / ROJAVA

ISIS hands Jarablus over to the AKP

The “Jarablus game” between Turkish state and ISIS has entered a new phase. ISIS has handed Jarablus city over to gangs allied to the Turkish state.

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The Turkish state had developed a new maneuver in Jarablus to stop Rojava cantons from joining and to hinder Kurds’ status in Syria. In this context, in the early hours of this morning some gang groups trained by Turkey started moving towards Jarablus. In line with the agreement previously made between Turkey and ISIS, the city was handed over to Sultan Murat and Nureddin Zengi groups [ WARNING, EXTREMELY GRAPHIC VIDEO +18 ].

Moving out of 15 villages and residential areas, ISIS gangs turned them over to groups allied to Turkey. There are reports on some ISIS gangs going into disguise and remaining in the region under the name FSA.

Turkish Prime Minister Binali Yıldırım and President Erdoğan had announced once more today that the maneuver in question targeted the Kurds and that they were against a “Kurdish corridor” in Syria.

Jarablus Military Council and Syrian Democratic Opposition describe Turkey’s venture as “occupation”.

Turkey claims to fight ISIS in Jarablus on one hand, and bombs the positions of democratic forces conducting operations against ISIS in Manbij on the other.

ANF

Jordan MacTaggart (Cîwan Firat)

When anarchism was born, it was born as a borderless struggle and as a struggle for a free world. From its inception as a political theory its proponents moved across territories to engage in the struggle, connected with comrades, and fought alongside those who struggled for liberation as virulently as they did.

In New York we struggle on the backs of giants, yet still for a hundred years, against a massive state that never stopped its colonial, imperial incursions. Rojava has pried open the hegemonic monster of the state and illuminated the possibility of liberation in the struggle of anarchists worldwide; not just anarchists but all those who feel the inescapable draw of a free life.

We are here to say goodbye to Jordan MacTaggart (also known as Ciwan Firat). He was an american anarchist and YPG fighter who gave his life for the liberation of Manbij: a key point in the struggle for Rojava and a city under the oppressive rule of Daesh.

We salute you as a comrade who deeply knew the struggle we face here.

We salute you for recognizing the importance of Rojava in our international struggle and for making the ultimate sacrifice to help keep the revolutionary struggle alive.

We will never forget that when you lay on that field injured, you asked those of us who remain to keep the revolution going.

For the sacrifice you have made we deepen our commitments to the struggle here,
to fighting for the revolution in Rojava,
and to acting on all fronts of this battle with the dedication you have set.

Biji Ciwan Firat
Biji Rojava
Long live the anarchist fighters
Long live the revolution

-Anarchists of New York

Manbij entirely liberated from ISIS

The city of Manbij has been entirely liberated from ISIS on the 73rd day of the Operation Martyr Commander Faysal Abu Leyla launched by Manbij Military Council.

The operation was launched by Manbij Military Council fighters back on June 1 upon the demand of locals for the liberation of their land from inhumane ISIS gangs that held the city under occupation since 2014.

The operation began in four separate groups from Tishreen and Qaraqozax areas, and was later renamed as Operation Martyr Commander Faysal Abu Leyla after his fall during the battle on its fifth day.

In the first phase of the operation, fighters of the Council advanced by liberating villages, hamlets and rural areas, while the second phase was the liberation of the besieged city center amid violent clashes.

Manbij Military Council fighters laid a siege on the city from four sides and they evacuated civilians on one hand and cleansed the city of ISIS groups on the other, as they made further advances.

ISIS groups were encircled in a very narrow area in Al-Sirib neighborhood after the liberationof the Security Crossroad. With the most recent clearance of the mentioned area of ISIS gangs, the city went under full control of fighters following in the footsteps of Abu Leyla.

Those fighters advancing from the northern and southern sides of the city liberated more than 200 villages and hamlets in a short time, and laid an entire siege on the city after uniting with other units of fighters to the north of the Arima town located on Manbij-Bab road.

During the course of the operation, more tha two thousand ISIS members were killed and corpses of 700 of these were seized by Manbij fighters.

Manbij Military Council combatants later de-escalated the operation in a controlled manner for the safety of civilians whom ISIS gangs used to use as shields after the all-out siege laid on them. Professional units later enabled the evacuation of civilians.

Since the beginning of the operation, more than 170 thousand civilians have been rescued from ISIS, and the basic needs of these, especially of those transferred to Abu Qelqel town, were met by Manbij Military Council fighters.

ISIS groups attempted dozens of attacks to break the siege but all were confronted and repelled by Manbij fighters. During the offensive for the liberation of villages -the first phase of the operation- Manbij fighters frustrated 20 car bomb attacks. On the other hand, Manbij fighters seized 4 warehouses of the gangs and 3 shops where they produced mines.

During the one month long first phase of the operation, an area of 1200 square kilometers, extending from Qaraqozax Bridge to Bab city border, was liberated.

During the second phase that began in late June, ISIS gangs lost the entire countryside and started to make efforts to stop the advance of Manbij fighters by planting mines in numerous houses, shops, apartments, roads, streets, squares and strategic locations. The gangs furthermore held captive tens of thousands of civilians in city center, and used them as human shields.

The captivity of civilians slowed down the advance of Manbij Military Council, for which reasons professional units started to conduct spot operations and open corridors to rescue the civilians in the city.

The professional unit, formed with the coordination of 15 fighters, cleared the mines on the routes to be used by civilians and neutralized the snipers of the gangs before evacuating the civilians to safe areas through these corridors. More than 170 thousand people in the city center were transferred to safe areas through this route.

During the 73 days of the military campaign, more than two thousand ISIS members were killed and corpses of over 700 were seized by Manbij fighters. According to information provided by Manbij Military Council sources, more than three thousand mines and improvised explosives were neutralized.

280 fighters of the Manbij Council are guessed to have lost their lives during the operation. The Council is expected to release an official statement providing exact details.

US-led coalition aircraft supported the Manbij fighters by hitting many ISIS targets during both phases of the operation – first one being the liberation of villages and hamlets of Manbij and the other being the liberation of the city center.

The freedom march which has left 73 days behind has reached victory after the most recent violent clashes in Al-Sirrib neighborhood. Mine clearance and search-sweep efforts in the city continue

ANF

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