Die Rechtsanwälte der Mörder von Madimak

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Das Bild zeigt ein paar der ehemaligen Abgeordneten (Und Anwälte der Islamisten) für die AKP.

Der Brandanschlag von Sivas bezeichnet ein Pogrom durch türkische Islamisten auf das Madımak-Hotels am 2. Juli 1993 in der zentralanatolischen Stadt Sivas, in denen sich mehrere Teilnehmer eines alevitischen Festivals zu Ehren des alevitischen Dichters Pir Sultan Abdal, befanden. Die Menge wurde systematisch in verschiedenen Moscheen zum Angriff auf die Aleviten, einer religiösen Minderheit in der Türkei angestachelt.
Nicht nur, dass der Lynchmob selbst die Feuerwehr am Zugang zum Gebäude verwehrte, laut Augenzeugenberichten und Videoaufnahmen ist ebenfalls erkennbar, dass Polizisten mithalfen das Gebäude in Brand zu setzen. Eine angerückte Militäreinheit, zog sich einfach ebenfalls wieder zurück.

In der Türkei kommt es immer wieder zu Übergriffen auf Aleviten durch die türkische Bevölkerung. So wurden am 11. November 2007 Gräber der Sivas-Opfer in Ankara beschädigt. Die Gedenkmauer wurde dabei komplett zerstört. Kurze Zeit später kam es erneut zu einer Beschädigung der Sivas-Gedenkstätte durch unbekannte Täter.

Die Türkei verhindert eine juristische Aufarbeitung der Geschehnisse, die Bezeichnung als Massaker und verhindert die Errichtung eines angemessenen Denkmals für die 37 ermordeten Künstler, Intellektuellen und Festivalteilnehmer. Zusätzlich verhinderte die türkische Regierung einen internationalen Strafbefehl für nach Deutschland geflüchtete Täter. Die türkische Justiz sprach nun von einer Verjährung der Tat, die von AKP Mitgliedern gefeiert wurde.

Die ideologischen Brüder dieser Mörder befinden sich heute immer noch vor allem in den Reihen der AKP (UETD, BIG, AAD) und MHP (ATIP) nahen Institutionen und Befürwortern (AYTK).

Im Folgenden ist eine Liste der Anwälte erstellt worden, für die Rechtsanwälte die die Mörder von Madimak in Schutz genommen haben:

Şevket Kazan Ehemaliger Abgeordneter der RP und Justizminister der Türkei
Celal Mümtaz Akıncı Vorsitzender der Rechtsanwaltskammer von Afyon, von der AKP ins Verfassungsgericht der Türkei gebracht.
Hayati Yazıcı Ehemaliger AKP Staatsminister
Haydar Kemal Kurt AKP Abgeordneter für Isparta
Zeyid Aslan AKP Abgeordneter für Tokat, ehemaliger Anwalt von Recep Tayyip Erdogan.
Hüsnü Tuna AKP Abgeordneter für Konya
Burhanettin Coban AKP Bürgermeister in Afyonkarahisar
Faik Işık Anwalt von Recep Tayyip Erdogan und der AKP; Verwickelt in Korruptionsskandal von 2013, erhielt von Erdogans Sohn Bilal ca. 1 Million Türkischer Lira.
Ibrahim Hakkı Askar AKP Abgeordneter für Afyon im 22. Durchgang.
M. Ali Bulut AKP Abgeordneter für Maras und Mitglied in der Verfassungskommission.
Bülent Tüfekci AKP Malatya Provinzabverantwortlicher
Halil Ürün AKP Afyon Abgeordneten Kandidat, verwickelt in Korruptionsskandal um RP.
Mevlüt Uysal AKP Istanbul Basaksehir Bürgermeister.
Nevzat Er Ehemaliger AKP Eminönü Bürgermeister
Suat Altınsoy AKP Konya, Stellverterter des Provinzverantwortlichen
Tayfun Karalı Istanbul Büyüksehir Offiziersbüro
Ferruh Aslan Istanbul Büyüksehir, Verantwortlicher für AKP Presseabteilung
Ibrahim Kök AKP Elazig Abgeordnetenkandidat
Ali Aşlık Ehemaliger AKP Izmir Abgeordneter
Bedrettin Iskender Ümraniye Bürgermeisterkandidat
Ekrem Bedir Sakarya AKP Ratsmitglied
Eyüb Karagülle AKP Abgeordnetenkandidat für 25. Durchgang
Faruk Gökkuş AKP Kagithane Landkreisvorsitzender
Hasan Hüseyin Pulan AKP Provinz Istanbul Disziplinarausschuss
Hurşit Bıyık AKP Trabzon Stellvertreter für Provinzpräsidenten.
Reşat Yazak AKP treuer Verwaltungsratsmitglied bei der Anadolu Nachrichtenagentur

RP: Die Refah Partisi (deutsch „Wohlfahrtspartei“, RP) war eine der Milli-Görüş-Bewegung zugehörige islamistische türkische Partei die Necmettin Erbakan unterstand, dem geistigen Vater Recep Tayyip Erdogans.
AKP: Die Adalet ve Kalkinma Partisi ( deutsch ,,Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung‘‘) ist eine aus der Milli-Görüş-Bewegung hervorgegangene Partei, die islamistisch-konservative Elemente mit einem Wirtschaftsliberalismus verbindet. Diese Partei untersteht Recep Tayyip Erdogan.
MHP: Die Milliyetçi Hareket Partisi (deutsch ,,Partei der Nationalistischen Bewegung‘‘), ist eine rechtsextreme türkische Partei in der Türkei, dessen Anhänger als Graue Wölfe bekannt sind.
UETD: Union Europäischer Demokraten, eine Institution der AKP in Deutschland, die den Einfluss der türkischen Regierung auf die in Deutschland lebenden Deutsch-Türken sichern soll. Sie ist offiziell als AKP Lobbyorganisation bekannt geworden. Ihre Mitglieder tauchen regelmäßig in Talkshows auf, um ihre bizarren Weltanschauungen preis zu geben.
AAD: Von Remzi Aru, einem Mitglied der UETD gegründete deutsche Partei, die den Einfluss der UETD (und damit der AKP) im deutschen Parlament sichern soll.
ATIB: Die Avrupa Türk-İslam Birliği (deutsch „Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V.“) ist ein Dachverband türkisch-islamistischer Vereine, die der Milli-Görüş-Bewegung und MHP nahe stehen.
AYTK: Die Almanya Yeni Turk Komitesi (deutsch ,,neues türkisches Komitee‘‘) wurde unter anderem von den bekannten türkischen rechtsradikalen und AKP Promotern Esma Akkus und Bilgili Üretmen (machen keinen Hehl aus Bildern auf denen sie das Zeichen der Grauen Wölfe (ähnlich dem Hitlergruß) machen) gegründet und versucht eher erfolglos antikurdische Massendemonstrationen unter Teilnahme der MHP und AKP nahen türkischen Bevölkerung in Deutschland zu organisieren.

Das Sivas Massaker 02.07.1993





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