GRAUE WÖLFE IN DER CDU UND IM ZMD

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/230224117797201f9b64gimw.png

Graue Wölfe (türkisch Bozkurtlar oder Bozkurtçular) ist die Bezeichnung für Mitglieder der rechtsextremen türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung (Milliyetçi Hareket Partisi, MHP), die 1961 von Alparslan Türkeş gegründet wurde. Sie bezeichnen sich selbst als „Idealisten“ (Ülkücüler).

Als Feindbilder gelten Kurden, Juden, Christen, Armenier, Griechen, Kommunisten, Freimaurer, Israel, die EU, der Vatikan und die Vereinigten Staaten.

Das Pogrom von Kahramanmaraş 1978 und das Pogrom von Çorum 1980, bei denen hunderte türkische Aleviten ums Leben kamen, wurde von den Grauen Wölfen durchgeführt.
Sie führten außerdem zusammen mit dem türkischen Geheimdienst den Bombenanschlag auf das Alfortville-Völkermordmahnmal 1984 durch.

Mehmet Ali Ağca, der das Attentat 1981 auf Papst Johannes Paul II. beging, war Mitglied der Grauen Wölfe. Ağca ermordete auch Abdi İpekçi, den Chefredakteur der Zeitung Milliyet, der sich für Frieden mit Griechenland einsetzte.

Ein weiteres Mitglied soll 1984 ein Attentat auf den Frauenladen TIO in Berlin-Kreuzberg ausgeführt haben, bei dem die türkisch-kurdische Frauenrechtlerin Seyran Ateş lebensgefährlich verletzt wurde.

Anti Jürgen Todenhöfer





kostenloser Counter
Poker Blog