Archiv für Oktober 2015

Internationaler Aktionstag für die Freiheit und den Wiederaufbau von Kobane

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Termin: 1. November 2015

Der entschlossene Widerstand der kurdischen Frauen und Männern in dieser strategisch wichtigen Grenzregion Rojava (Westkurdistan in Syrien) hat Menschen und Regierungen auf der ganzen Welt ermutigt, als die Belagerung der Stadt Kobane durch den islamischen Staat (ISIS) vor einem Jahr erfolgreich abgewehrt wurde. Ihr Kampf wurde zu einem Symbol des Widerstandes der Bevölkerung gegen die gnadenlose Gewalt und schrecklichen Gräueltaten des „Islamischen Staates‟ (IS).

Als Antwort wurde für den 1. November 2014 der internationale Aktionstag für Kobane und für die Menschheit ins Leben gerufen, der alle Menschen auf der ganzen Welt zur Solidarität mit Kobane und für humanitäre und materielle Unterstützung aufrief.

Hunderte von Einzelpersonen und Organisationen aus der ganzen Welt, die Tausende von Mitgliedern vertreten, unterzeichneten diesen Aufruf, darunter prominente Persönlichkeiten wie Professor Noam Chomsky und Erzbischof Desmond Tutu, beides langjährige Unterstützer des kurdischen Kampfes um Selbstbestimmung, sowie Friedensnobelpreisträger wie Adolfo Erez Esquivel, Jose Ramos-Horta, ehemaliger Präsident von Osttimor und Nora Cortinas, Mitbegründerin der Mütter der Plaza de Mayo in Argentinien und die palästinensische Sängerin Reem Kelani.

Aber da es keine offizielle Unterstützung gibt, hat die Logistik für die Hilfssendungen nach Kobane unüberwindlichen Schwierigkeiten und die Menschen in Kobane leiden weiter, viele sind auf der Flucht zu einen Ort, der mehr Sicherheit bietet. Deshalb ist es noch viel dringender, jetzt einen humanitären Korridor aus der Türkei nach Kobane einzurichten, um den Zufluss von Hilfe in die Stadt zu erleichtern, die nach wie vor vom IS angegriffen wird.

Es muss daher Druck auf die Regierung der AKP in Ankara ausgeübt werden, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um lebenswichtige medizinische Versorgung, Nahrung und Kleidung nach Kobane durchzulassen.

Trotz des unerbittlichen Ansturms der IS-Kräfte in den letzten Monaten ist Kobane noch stolz und frei. Die Menschen leisten immer noch erbitterten Widerstand und sind entschlossen, ihre Selbstverwaltung zu verteidigen, die zu den drei Kantonen der demokratischen autonomen Verwaltung Rojavas (Westkurdistan, Syrien) gehört und säkular, demokratisch, muli-ethnisch und für die Gleichstellung der Geschlechter ist.

Die tragische Wahrheit ist, dass der Tod des kurdischen Jungen Alan Kurdi, dessen Körper am Strand in Bodrum angespült wurde und die Welt schockiert hat, nie hätte geschehen müssen, wenn die Menschen in Kobane die nötige Unterstützung durch die internationalen Organisationen vor einem Jahr erhalten hätten.

Jetzt ist die Zeit, um Kobane unterstützen und damit Solidarität mit den Kräften zu zeigen, die für ein freies, demokratisches und friedliches Syrien kämpfen.

Jetzt ist die Zeit für die Welt, um zu erkennen, dass die demokratische Autonomie in Rojava und das „Rojava-Modell“ eine freie Zukunft für alle Völker in Syrien ermöglichen können.

Es ist Zeit, für den Frieden zu sprechen und für den Frieden zu handeln. Kobane unterstützen heißt den Frieden zu unterstützen.

Wir rufen die Menschen auf der ganzen Welt auf, ihre Solidarität mit Kobane zu zeigen.

Gehen Sie auf die Straße und demonstrieren Sie am 1. November 2015.

Wir bitten Sie, am internationalen Aktionstag für Kobane teilzunehmen

Unterstützt den Widerstand gegen den IS – für Kobane – für die Menschheit!

ErstunterzeichnerInnen: Prof Kariane Westrheim, EU-Türkei Civic Commission (EUTCC) -Norwegen; Prof. Michael GUNTER, EU-Türkei Civic Commission (EUTCC) -US; Frieden in Kurdistan CAMPAIGN -UK; Noam Chomsky -US; John Berger, Romanautor, Kunstkritiker, Booker-Preisträger-France; Mark Thomas, Autor / Komiker und Aktivist-UK; Jeremy Hardy, Komiker-UK; Baroness Helena KENNEDY -UK; Mike MANSFIELD QC, Präsident von Haldane Society of Socialist Rechtsanwälte-UK; LORD Avebury, House of Lords-UK; BruceKent, Vice-President, Pax Christi-UK; Baroness Glenys KINNOCK -UK; Baroness Jenny Jones, Oberhaus-UK; Baroness Jenny Tonge, House of Lords – Vereinigtes Königreich; Derek WALL, Internationaler Koordinator der Grünen-UK; Dr. Dafydd Iwan, Past President Plaid Cymru Partei von Wales-UK; David Graeber, Prof. für Anthropologie an der London School of Economics und Autor-UK; Dr. Radha D‘SOUZA, Autorin und Aktivistin für soziale Gerechtigkeit-UK; Margaret OWEN OBE, Menschenrechtsanwalt und Leiter der Witwen für Frieden durch Demokratie-UK; Janet Biehl, Autor und Übersetzer-US; Penny GREEN, Professor für Recht und Globalisierung, Direktor, Internationale Landeskriminal Initiative, Queen Mary University of London-UK; Europaabgeordnete Anna Gomes (S & D), MdEP Bart Staes (Verts / ALE); MEP Bodil VALERO (Verts / ALE), MEP Brando BENEFEI (S & D), MEP Eleonora FORENZA (GUE / NGL), MEP Fabio DE MASI (GUE / NGL), MEP Gabiele ZIMMER (GUE \ NGL); MdEP Javier NART (ALDE); MEP Izaskun Bilbao (ALDE);Europaabgeordnete Jean Lambert (Verts / ALE) ; MdEP José Bové (Verts / ALE) ; Europaabgeordnete Josef Weidenholzer (S & D); MEP Malin Björk (GUE / NGL); MEP Marie ARENA (S & D); Europaabgeordnete Marie-Christine Vergiat (GUE / NGL) ; MEP Rina Kari RONJA (GUE \ NGL). Rojava SOLIDARITÄT LONDON Gruppe-UK; Houzan Mahmoud, kurdische feministisch-UK; Melanie Gingell Rechtsanwalt, Doughty Street Chambers-UK; Dr. Thomas Jeffrey MILEY, Dozent für Politische Soziologie, Universität von Cambridge, Dr. Johanna RIHA, Epidemiologe; Prof Bill BOWRING, Birkbeck College, School of Law, University of London-UK; Mary Davis, Gastprofessor für Geschichte der Arbeiterbewegung an der Royal Holloway University London-UK; Nick Hildyard, Politikberater-UK; Stephen smellie,UNISON Lanarkshire, Schottland; Jonathan BLOCH, Autor-UK; Robert Atkins -solicitor-UK; Les LEVIDOW, Kampagne gegen Kriminalisierung Gemeinschaften (Campacc) -DE; Saleh MAMON, Campacc-UK; Joe RYAN, Stuhl, Westminster Diözese für Gerechtigkeit und Frieden-UK; Eric DRAITSER, Gründer, Herausgeber -StopImperialism.org-US; Dr. Felix PADEL Visiting Professor, JNU, Delhi-Indien; Corporate Watch -UK; Bob McGlynn, weder Ost oder West-US; Bill Weinberg, Weltkrieg 4 Report-US; Lucie C. McAllister, Weder Ost oder West-US; Mike Woloshin, Chicago Kapitel 26 von Veteranen für den Friedens- US; Prof. Haci AKMAN, Universität Bergen-Norwegen; Efraim BULUT, Kardiologe, Haraldsplass Deaconess Hospital-Norwegen; Prof Sølvi LILLEJORD -Norwegen; Prof. Nils Gilje, Universität Bergen-Norwegen; Jan Bojer VINDHEIM, Umweltpartei, Süd-Trøndelag District Council-Norwegen; Erling Folkvord, Schriftsteller und ehemaliger Abgeordneter, Rot-Party-Norwegen; Svein OLSEN, Red Party, Stadtrat Bodo- Norwegen; Arne Liljedahl LYNNGAARD, The Church City Mission, Regisseur, Bergen-Norwegen;

Für Informationen:

Kobanê Wiederaufbau-Foren
Rue Jourdan 48, 1060 Brüssel – Belgien
reconstructkobane@gmail.com +32.485.103914

EU-Türkei Civic Commission (EUTCC)
Kariane Westrheim, Vorsitzende
E-Mail: Kariane.westrheim@gmail.com

Großbritannien: Frieden in Kurdistan Kampagne und kurdischen Volksversammlung
Frieden in Kurdistan Kampagne für eine politische Lösung der kurdischen Frage

E-Mail: estella24@tiscali.co.uk – Http://peaceinkurdistancampaign.com
Estella Schmid 020 7586 5892 & Melanie Sirinathsingh – Tel: 020 7272 7890

ISKU

Kobanê

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Ankara / Trauer zu Wut, Wut zu Widerstand!

Das geschah nach den Anschlägen in Ankara.

Dozens killed as twin explosions hit demonstrators for peace in Ankara

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Two explosions have hit the area of thousands who gathered outside Ankara railway station for a peace rally organised by KESK, DİSK, TMMOB and TTB.

Reports say over 30 people have lost their lives and some a hundred have been wounded.

As the survivers and members of Health Union SES try to help the wounded and who are being rushed to hospitals, ETHA reporter Fuat Uygur at the scene said the explosions were likely caused by suicide bombers, according to initial observations.

One of the two explosions occurred during the passage of HDP demonstrators who had just started marching, and the other during the passage of pro- Partizan-Kaldıraç demonstrators.

Bodies of the casualties have been covered with the flags and banners carried by the people who would all together demand peace today against the ongoing war and conflict in the country.

In the meantime, police have fired tear gas amid the crowd at the scene where bodies of many have people have scattered around in a blood bath.

ANF

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ANKARA / TÜRKEI

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Bombenanschlag auf einer HDP Demo in Ankara

30 Tote und mehrere Verletzte

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Die Situation in Nord-Kurdistan eskaliert

Seit den Parlamentswahlen im Juni 2015 kann die AKP nicht alleine die Regierung stellen. Grund dafür war der Sieg der HDP (Demokratische Partei der Völker). Erstmals in der Geschichte der Türkei konnte eine linke pro-kurdische Partei die 10%-Hürde knacken und zog somit ins Parlament ein. Die AKP war dadurch gezwungen eine Koalition zu bilden, um regieren zu können. Da es zu keiner Einigung mit der MHP und CHP kam, wurden Neuwahlen für den 01. November festgesetzt.

Schon vor den Wahlen kam es zu Angriffen seitens türkischer Faschist_Innen gegen Kurd_Innen. Bei einem Bombenanschlag in der Stadt Diyarbakir wurden bei einer HDP-Wahlveranstaltung mehrere Menschen verletzt. Die schon angespannte Lage spitzte sich nach dem Anschlag auf Jugendliche in Şuruç weiter zu. Erdogan erklärte den Friedensprozess mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK für beendet und griff (unter dem Vorwand angeblich Stellungen des sogenannten „Islamischen Staats“ anzugreifen) die PKK im Kandil-Gebirge im Nordirak an.

Seitdem versuchen Erdogan und seine AKP auch die zivilen Kurd_Innen im Land zu kriminalisieren. HDP-Abgeordnete und andere linke Politiker_Innen wurden bei Razzien verhaftet. Parallel dazu kam es im ganzen Land zu Überfällen und Brandanschlägen auf HDP-Büros durch türkische Faschist_Innen. Die Gewalt gegen Kurd_Innen geht nicht nur von einem Teil der türkischen Bevölkerung aus; auch der Staat ist daran beteiligt. So werden derzeit viele Ausgangsperren über kurdische Städte verhängt, um angeblich gegen PKK-Kämpfer_Innen vorzugehen. Die Stadt Cizre wurde Anfang September 2015 8 Tage lang belagert und war somit von der Außenwelt abgeschnitten. Es wurden 21 Zivilist_Innen in Cizre vom türkischen Militär getötet. Das jüngste Opfer war ein 35 Tage altes Kind. Immer wieder werden in anderen kurdischen Städte Ausgangssperren verordnet. Wie zuletzt in Silvan, Silopi, Beytüşşebap, Hakkâri, Yüksekova, Bismil und Nusaybin oder wie gerade in Şirnak, wo das Militär die Bevölkerung terrorisiert. Jeglicher Selbstschutz der Zivilist_Innen durch Widerstand wird als Terrorismus abgestempelt und vom türkischen Militär radikal vernichtet.

In der Nacht zum 04.10.2015 fiel der 24-jährige Filmemacher Haci Lokman Birlik dem Staatsterror zum Opfer. Erst erschossen sie ihn. Danach befestigten sie seine Leiche mit Hilfe eines langen Seils am Wagen der türkischen „Sicherheitskräfte“ und schliffen ihn durch die Stadt. Haci Lokman Birlik ist der Schwager der HDP-Abgeordneten Leyla Birlik, welche sich zurzeit in Untersuchungshaft befindet.
Es sind Aufnahmen, die viele Bürger_Innen aufwühlen und in Zeiten der 90er zurückversetzen. Sie erinnern an die unzähligen Kriegsverbrechen, die im Namen der türkischen Nation am kurdischen Volk begangen wurden.

Das faschistische AKP-Regime schreckt dabei vor keinerlei Gräueltaten zurück. Wie schon in den vergangenen Wochen, versucht die schon längst gestürzte AKP-Regierung die verlorenen Wahlen als nichtig gelten zu lassen und bestraft das gesamte kurdische Volk mit Krieg. Dieser Krieg wird jedoch nicht nur militärisch geführt, sondern auch in vielerlei anderen elementaren Ebenen wie zum Beispiel auf medialer, ziviler und finanzieller Ebene. Hierbei schreckt der Führer der AKP Regierung Recep Tayip Erdogan nicht zurück, jegliche Gewalt mit allen Mitteln auf das kurdische Volk anzuwenden. Die BRD, die die Politik der AKP stillschweigend akzeptiert, macht sich dabei zum Mittäter. Um eine friedliche Wahlvorbereitung für die Neuwahlen im November zu ermöglichen, muss die Gewalt aufhören.

Wir als Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V. (YXK) verurteilen das faschistische Verhalten des türkischen Militärs und der AKP aufs Schärfste. Wir fordern eine sofortige Aufhebung der Ausgangssperre in den kurdischen Provinzen und die Beendigung des Staatsterrors. Die aktuellen Zustände in vielen kurdischen Provinzen lassen es einerseits nicht zu, die Menschen in diesen Regionen friedlich leben zu lassen und andererseits eine friedliche Wahlvorbereitung und Werbung für die Neuwahlen im November auf einer demokratischen und harmonischen Ebene abzuhalten. In diesem gewalttätigen Rahmen ist weder eine friedliche Wahl, noch ein friedliches Zusammenleben möglich.

Seit den Parlamentswahlen im Juni 2015 kann die AKP nicht alleine die Regierung stellen. Grund dafür war der Sieg der HDP (Demokratische Partei der Völker). Erstmals in der Geschichte der Türkei konnte eine linke pro-kurdische Partei die 10%-Hürde knacken und zog somit ins Parlament ein. Die AKP war dadurch gezwungen eine Koalition zu bilden, um regieren zu können. Da es zu keiner Einigung mit der MHP und CHP kam, wurden Neuwahlen für den 01. November festgesetzt.

Schon vor den Wahlen kam es zu Angriffen seitens türkischer Faschist_Innen gegen Kurd_Innen. Bei einem Bombenanschlag in der Stadt Diyarbakir wurden bei einer HDP-Wahlveranstaltung mehrere Menschen verletzt. Die schon angespannte Lage spitzte sich nach dem Anschlag auf Jugendliche in Şuruç weiter zu. Erdogan erklärte den Friedensprozess mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK für beendet und griff (unter dem Vorwand angeblich Stellungen des sogenannten „Islamischen Staats“ anzugreifen) die PKK im Kandil-Gebirge im Nordirak an.

Seitdem versuchen Erdogan und seine AKP auch die zivilen Kurd_Innen im Land zu kriminalisieren. HDP-Abgeordnete und andere linke Politiker_Innen wurden bei Razzien verhaftet. Parallel dazu kam es im ganzen Land zu Überfällen und Brandanschlägen auf HDP-Büros durch türkische Faschist_Innen. Die Gewalt gegen Kurd_Innen geht nicht nur von einem Teil der türkischen Bevölkerung aus; auch der Staat ist daran beteiligt. So werden derzeit viele Ausgangsperren über kurdische Städte verhängt, um angeblich gegen PKK-Kämpfer_Innen vorzugehen. Die Stadt Cizre wurde Anfang September 2015 8 Tage lang belagert und war somit von der Außenwelt abgeschnitten. Es wurden 21 Zivilist_Innen in Cizre vom türkischen Militär getötet. Das jüngste Opfer war ein 35 Tage altes Kind. Immer wieder werden in anderen kurdischen Städte Ausgangssperren verordnet. Wie zuletzt in Silvan, Silopi, Beytüşşebap, Hakkâri, Yüksekova, Bismil und Nusaybin oder wie gerade in Şirnak, wo das Militär die Bevölkerung terrorisiert. Jeglicher Selbstschutz der Zivilist_Innen durch Widerstand wird als Terrorismus abgestempelt und vom türkischen Militär radikal vernichtet.

In der Nacht zum 04.10.2015 fiel der 24-jährige Filmemacher Haci Lokman Birlik dem Staatsterror zum Opfer. Erst erschossen sie ihn. Danach befestigten sie seine Leiche mit Hilfe eines langen Seils am Wagen der türkischen „Sicherheitskräfte“ und schliffen ihn durch die Stadt. Haci Lokman Birlik ist der Schwager der HDP-Abgeordneten Leyla Birlik, welche sich zurzeit in Untersuchungshaft befindet.
Es sind Aufnahmen, die viele Bürger_Innen aufwühlen und in Zeiten der 90er zurückversetzen. Sie erinnern an die unzähligen Kriegsverbrechen, die im Namen der türkischen Nation am kurdischen Volk begangen wurden.

Das faschistische AKP-Regime schreckt dabei vor keinerlei Gräueltaten zurück. Wie schon in den vergangenen Wochen, versucht die schon längst gestürzte AKP-Regierung die verlorenen Wahlen als nichtig gelten zu lassen und bestraft das gesamte kurdische Volk mit Krieg. Dieser Krieg wird jedoch nicht nur militärisch geführt, sondern auch in vielerlei anderen elementaren Ebenen wie zum Beispiel auf medialer, ziviler und finanzieller Ebene. Hierbei schreckt der Führer der AKP Regierung Recep Tayip Erdogan nicht zurück, jegliche Gewalt mit allen Mitteln auf das kurdische Volk anzuwenden. Die BRD, die die Politik der AKP stillschweigend akzeptiert, macht sich dabei zum Mittäter. Um eine friedliche Wahlvorbereitung für die Neuwahlen im November zu ermöglichen, muss die Gewalt aufhören.

Wir als Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V. (YXK) verurteilen das faschistische Verhalten des türkischen Militärs und der AKP aufs Schärfste. Wir fordern eine sofortige Aufhebung der Ausgangssperre in den kurdischen Provinzen und die Beendigung des Staatsterrors. Die aktuellen Zustände in vielen kurdischen Provinzen lassen es einerseits nicht zu, die Menschen in diesen Regionen friedlich leben zu lassen und andererseits eine friedliche Wahlvorbereitung und Werbung für die Neuwahlen im November auf einer demokratischen und harmonischen Ebene abzuhalten. In diesem gewalttätigen Rahmen ist weder eine friedliche Wahl, noch ein friedliches Zusammenleben möglich.


YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan
, 05.10.15

A photo from Şırnak / North Kurdistan

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Hacı Lokman Birlik ( 24 ) -02.10.2015 from Şırnak/ North Kurdistan

Turkish state forces know no bounds in the savagery they commit against the Kurdish people whom they terrorize with a “clear instruction” of President Recep Tayyip Erdoğan and Prime Minister Ahmet Davutoğlu.

Turkish state forces know no bounds in the savagery they commit against the Kurdish people whom they terrorize with a “clear instruction” of President Recep Tayyip Erdoğan and Prime Minister Ahmet Davutoğlu.

A photo from Şırnak shows 24-year-old Hacı Lokman Birlik tied behind an armored police vehicle and dragged on the ground after his execution by special operation teams in Dicle neighborhood of Şırnak late Friday.

Eyewitnesses told that Birlik was first wounded in the armed attack of state forces, upon which special operation members came near him, shot him to death, and stepped on his head as they had a photo taken at the scene. Witnesses said the policemen later dragged Birlik’s body on the ground until they took it out of the street where they killed him in Dicle neighborhood.

As the youth’s body was later taken to Şırnak State Hospital by the people, hospital staff Menal Geçer was also battered by special operation teams as she brought a stretcher to carry him into the hospital. Geçer was later detained and taken to Şırnak police headquarters.

DEMİRTAŞ: NOBODY SHOULD FORGET ABOUT THIS PHOTO

HDP Co-President Selahattin Demirtaş who also published the photo of savagery on his Twitter account, said that; „Look at this photo very well. It was taken in Şırnak the day before. Nobody should forget about this photo, because we will not.“

ANF




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