Archiv für April 2015

Der Armenier Tehlirian rächt den Völkermord

Hinrichtung auf offener Straße

1921 wurde Talât Pascha, der im Berliner Exil lebende letzte Innenminister des Osmanischen Reichs, auf offener Straße von dem jungen Armenier Soghomon Tehlirian erschossen. Tehlirian agierte als der bewaffnete Arm eines Geheimbundes, der sich zum Ziel gesetzt hatte, das armenische Volk zu rächen. Dokumentarfilm zum 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Am 15. März 1921 wurde Talât Pascha, der im Berliner Exil lebende letzte Innenminister des Osmanischen Reiches, auf offener Straße von dem jungen Armenier Soghomon Tehlirian erschossen. Als Tehlirian einige Monate später vor einem deutschen Gericht stand, stellte er sich als Opfer dar: „Ich habe einen Menschen umgebracht, aber ich bin kein Mörder.“ Der Prozess nahm eine überraschende Wende, denn Tehlirian brachte das Gericht dazu, sich mit Talât Paschas Verantwortung für das Massaker an den Armeniern im Jahr 1915 zu befassen. Das Urteil lautete letztlich auf Freispruch. Der Prozess setzte den Völkermord wieder auf die Tagesordnung. Überlebende Augenzeugen berichteten Einzelheiten über Verschleppungen und Massaker und enthüllten die ganze Tragweite des Vernichtungssystems der Jungtürken-Regierung.

Anhand der Protokolle der Gerichtsverhandlung, die in fiktionalen Szenen nachgestellt wird, sowie von Archivbildern und Einschätzungen anerkannter internationaler Experten beleuchtet der Film die widersprüchlichen Facetten dieses Falls und zeigt, wie das Gefühl widerfahrenen Unrechts eine Gruppe von Männern dazu brachte, ihr Volk rächen zu wollen. Denn Soghomon Tehlirian war kein Einzeltäter und ging auch nicht planlos vor. Er agierte im Auftrag der „Operation Nemesis“, eines Geheimbundes, der 1921 und 1922 Anschläge auf fünf weitere hochrangige Türken verübte, die nach dem Ersten Weltkrieg für die Beteiligung am Genozid verurteilt worden waren. Vor dem Hintergrund des 100. Jahrestags des Völkermords an den Armeniern erhellt der Film die Ursachen dieses ersten Verbrechens gegen die Menschlichkeit im 20. Jahrhundert und stellt erneut die Frage nach der internationalen Anerkennung des Genozids, die ein Jahrhundert nach den Ereignissen besonders in der Türkei immer noch strittig ist.


Hinrichtung auf offener Straße von ANTIFA-KURDISTAN

ARTE

PKK-Doku erschüttert Filmfestival in Istanbul

Die Doku “Bakur” von Çayan Demirel und Ertuğrul Mavioğlu hat beim diesjährigen Filmfestival in Istanbul für einen Skandal gesorgt hat. Kurz, bevor der Film gezeigt werden sollte, wurde die Aufführung durch die türkische Regierung unterbunden, was Proteste nach sich zog: 20 Regisseure zogen ihre Beiträge zurück.

“Bakur” folgt Kämpfern der kurdischen Arbeiterpartei PKK in den Bergen des türkischen Kurdistans. Der Film beschreibt, warum die Kämpfer ihre Dörfer und Städte verließen, um in den Bergen zu den Waffen zu greifen.

Ertuğrul Mavioğlu: “Ich bin seit 1985 Journalist und alle kennen den Stil, wie ich dieses Thema behandele. Die Leute wissen, dass sie mir vertrauen können und dass ich die Dinge und Tatsachen nicht verdrehe.”

Çayan Demirel konnte nicht zum Festival kommen, er hatte im März einen Herzinfarkt und liegt seither im Krankenhaus. Die Doku wurde während einer Waffenruhe in den Jahren 2013 und 2014 gedreht. Sie geht unter anderem auf die Rolle der Frauen in der PKK ein.

Ertuğrul Mavioğlu: “Dieser Film handelt nicht nur von Frauen. Wir gingen zu PKK-Lagern in der Türkei, dort waren auch Frauen, und wir haben auch sie interviewt. Wir wollten ihre Realität und ihre Erwartungen an das Leben in den Lagern ebenfalls zeigen. Nicht wir erzählen die Geschichte, es sind die Frauen und Männer, die wir gefilmt haben. Wir wurde als ein drittes Auge angesehen.”

Die Dreharbeiten waren schwierig. Das Team musste gefährliche Bergwege entlanggehen, weit oben, in dünner Luft.

Ertuğrul Mavioğlu: “Es dauert einige Zeit, bis man sich an das Guerilla-Leben angepasst hat, es war schwierig, uns wurde schlecht vom Wasser, vom Essen, den Fliegen, den Insekten.”

“Bakur” ist ein eindringliches Portrait des Lebens und Glaubens der Guerilla-Kämpfer. Manche sagen, die Doku beziehe einseitig Stellung für die PKKler. In den Augen der türkischen Regierung ist der Streifen darum Propaganda für Terroristen. Sowohl Ankara als auch die EU und andere stufen die PKK als Terrororganisation ein.

euronews-Reporter Wolfgang Spindler: “Durch den ganzen Lärm um das Vorführungsverbot des Filmes ging die Diskussion über den Inhalt des Dokumentarfilms völlig unter. Aber sind Filme und Kunst im Allgemeinen nicht dazu da, auch heikle und schwierige Themen zu behandeln, damit sie öffentlich diskutiert werden?”

Euronews

Mob Killing Of Farkhunda Remembered In Afghanistan

In March of 2015, an Afghan woman was wrongfully accused of burning the Quran and was beaten to death by a mob. Her name was Farkhunda, and activists throughout Afghanistan are making sure no one forgets her story.

YPG Foreign Volunteer Fighters

Many foreigners have volunteered to join the Kurdish forces in their battle against ISIS.
The majority of the foreign volunteer fighters travelling to the Middle East to battle ISIS have joined the People’s Protection Units YPG in Rojava.

Remembering

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Remembering from Doc Next Network on Vimeo.

Stilles Gedenken an die Toten im Mittelmeer

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YAS von ANTIFA-KURDISTAN

We Remember Armenian Genocide 1915

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More than 43 people Executions in 3 Days: One Juvenile and One Public Execution Among Wednesday’s Six Executions

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At least 43 prisoners have been executed during the last three days in Iran. A juvenile offender with serious mental illness was among the five who were executed in Karaj on Wednesday. Reports indicate that more mass-executions might take place in Karaj the coming weeks. Iran Human Rights (IHR) strongly calls on the international community to immediately react.

One man was hanged publicly in the city of Shiraz (southern Iran) Wednesday morning April 15, reported the Iranian state media. The man who was identified as “Rashid D” (35 year old) was convicted of Moharebeh (waging war against God) for armed robbery, said the report.evin-small

According to IHR’s sources five prisoners were hanged in the Rajaishahr prison of Karaj (west of Tehran) early Wednesday morning April 15. All of the five prisoners were convicted of murder. One of the prisoners, identified as Javad Saberi, was reportedly sentenced to death for a murder he had committed when he was under 18 years of age. Javad Saberi had a serious mental illness and had stayed at “Amin Abad” mental hospital, according to these sources. The other prisoners were Farzad Zanjaninejad, Morteza Saber, and two men who were not identified by name. One of the men was an Afghan citizen.

Execution of Morteza Saber was announced by the state media while the other four executions have not been officially announced yet.

In addition to Wednesday’s executions, 37 prisoners have been executed in the Rajaishahr and Ghezelhesar prisons of Karaj on Monday and Tuesday 13. and 14. April. All these prisoners were convicted of drug-related charges. Reports indicate that more mass-executions might take place in these prisons in the coming weeks.

Iran Human Rights strongly condemns the wave of execution by the Iranian authorities and calls on the international community to react. Mahmood Amiry-Moghaddam, the spokesperson of IHR said: “Lack of condemnation by the international community sends the wrong signal to the Iranian authorities. The world’s must not shut its eyes on the Iranian authorities’ on going mass-executions”.

26 executions in Rajaishahr prison: 17 prisoners were transferred to solitary confinement on Saturday April 11. They were hanged two days later, on Monday April 13. They were all sentenced to death for drug-related charges. All of them had been transferred from Ghezelhesar prison following a prison riot last year. Nine other prisoners were transferred to solitary confinement on Sunday April 12 and executed on Tuesday April 14. All the prisoners were convicted of drug-related charges. Four of the prisoners are identified as: Sajjad Mokhberi, Ali Khandani, Rahim Najafi and Reza Ghorbani.

11 executions in Ghezelhesar prison: The prisoners were from ward 2 of Ghezelhesar prison and were all arrested in connection to drug related charges in Shahriar (a county in Tehran). Two of the prisoners were identified as:Bayat Zahmatkesh and Masoum Ali Miri.

Official Iranian media have announced execution of eight of the prisoners.

Society Of Iran Human Rights In Norway, April 14, 2015

Blockieren / AUFRUF

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Gefechte zwischen PKK und türkischer Armee – Soldaten eröffnen Feuer auf Zivilisten

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Cezmi Budak, ehemaliger Co-Vorsitzender der HDP des Kreises Giyadîn, wurde durch die türkische Armee getötet

Laut Angaben der kurdischen Nachrichtenagentur DIHA hat die türkische Armee in der nordkurdischen Stadt Agirî, im Kreis Giyadîn (Diyadin), Feuer auf eine Gruppe von 20 Zivilisten eröffnet, die als ‘lebende Schutzschilde’ die Gefechte zwischen Kämpfern der Volksverteidigungskräften HPG (militärischer Arm der PKK) und türkischer Armee verhindern wollte. Dabei wurde Cezmi Budak, ehemaliger Co-Vorsitzender der Demokratischen Partei der Völker (HDP) des Kreises Giyadîn, getötet und Cenap Ilboga, Vertreter von Meya-Der (Mezopotamya Yardımlaşma Derneği), einer kurdischen Selbsthilfeorganisation von Kriegsopferfamilien, die Schwierigkeiten bei der Aufarbeitung der militärischen Auseinandersetzungen haben, verletzt.

Bei Zusammenstößen zwischen den kurdischen HPG und der türkischen Armee seien laut Armee-Angaben vier türkische Soldaten verletzt und fünf HPG-Kämpfer getötet worden. Laut Angaben des Co-Vorsitzenden der Demokratischen Partei der Regionen (DBP) von Bazîd (Doğubeyazid), der sich vor Ort befindet, verlor ein HPG-Kämpfer sein Leben. Die Gefechte dauern demnach weiterhin an. Die genauen Hintergründe sind bisher noch unklar. Eine Stellungnahme der PKK liegt derzeit nicht vor. Nach Militärangaben kam es zu dem Zwischenfall, nachdem 15 Armee-Einheiten in Agirî stationiert wurden. Dabei handle es sich um eine Sicherheitsmaßnahme vor den Parlamentswahlen am 7. Juni.

Unterdessen vermelden mehrere lokale Quellen, dass die türkische Armee auch in den Regionen Amed (Diyarbakir) und Sêrt (Siirt) breitangelegte Militäroperationen gegen die PKK-Stellungen gestartet habe. Das Presse- und Kommunikationszentrum der Volksverteidigungskräfte (HPG-BIM) hatte am 09. April 2015 in einer Erklärung über die steigenden Aktivitäten der türkischen Armee in Nordkurdistan informiert.


Kurdische Nachrichten

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