Archiv für Juni 2014

Adana: Türkische Polizei ermordet 15-Jährigen

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Ibrahim Aras (15)

In Adana wurde im zumeist von KurdInnen bewohnten Stadtteil Seyhan der 15-jährige Ibrahim Aras durch türkische Polizeikräfte getötet. Wie die Anwohner berichten, habe die Polizei aus einem gepanzerten Fahrzeug heraus ohne ersichtlichen Grund mit einem Sprengsatz den Kopf des Jungen getroffen. Zum Zeitpunkt der Tat habe es keinerlei Proteste in dem Stadtteil gegeben. Nach der Tat entfernte sich das Polizeifahrzeug schnell vom Ort des Geschehens.

Kurze Zeit nach der Ermordung von Aras versammelten sich die AnwohnerInnen des Bezirks am Tatort. Sie berichten, dass kurze Zeit später Polizisten, die zum Tatort kamen, versucht haben, den Leichnam des Jungen zu entführen. Die Anwohner ließen das nicht zu und forderten, dass ein Staatsanwalt zunächst den Tatort inspizieren müsse. Der Überreste des Sprengsatzes befanden sich demnach noch beim Leichnam von Aras.

Nach der Tat sprachen die Verantwortlichen der Partei für Frieden und Demokratie (BDP) aus Seyhan mit der Polizei, um sich über die Ursachen der Tat zu informieren. Die Polizeikräfte bestritten gegenüber den BDP-Mitgliedern, Aras getötet zu haben. Sie erklärten, dass es eine Demonstration in der Gegend gegeben habe, gegen welche die Polizei vorgegangen sei. Aras habe wohl versucht einen explosiven Gegenstand auf die Polizei zu werfen und sei dabei ums Leben gekommen.

Doch die Anwohner des Stadtviertels, in dem der 15-Järhige getötet wurde, erklärten, dass es vor der Tat keinerlei Proteste oder Demonstrationen in dem Viertel gegeben habe. Der Staatsanwalt traf erst zweieinhalb Stunden nach der Ermordung am Tatort ein, um den Tathergang zu untersuchen.

In den Abendstunden kamen hunderte Menschen am Ort der Ermordung von Ibrahim Aras zusammen. In der Folge kam es zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei im Stadtteil.

ISKU

Erdoğan: Auch wenn es ein Kind war, wird es den Preis dafür zahlen

Seit Wochen leistet die Bevölkerung von Pîran (Lice) in der Provinz Amed (Diyarbakir) gegen den Ausbau von Militäranlagen und gegen die anhaltenden Operationen der türkischen Armee Widerstand mit Demonstrationen und Blockaden. Im Laufe dieses Protestes wurden zwei Menschen von „Sicherheitskräften“ ermordet, die den Widerstand verschärften und Proteste auch in anderen Städten auslösten. Als ein Jugendlicher auf einen Fahnenmast an einem Wachposten der türkischen Armee in Amed kletterte und die türkische Nationalfahne abnahm reagierte Erdoğan: „Hört mir genau zu. Ob die dafür verantwortliche Person ein Kind ist, interessiert uns nicht. Wenn ein Kind den Mut aufbringt, unsere heilige Flagge herunterzuholen, werden gegen dieses alle erforderlichen Vorkehrungen eingeleitet. Auch diejenigen, die das Kind dazu angewiesen haben, werden dafür den Preis zahlen.“

ISKU

VIDEO

Turkish terror in Kurdistan and kurdish children from ANTIFA KURDISTAN on Vimeo.

Ibrahim Aras (15) in Adana von der türkischen Polizei getötet.

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Das Ermorden geht in der Türkei weiter …

Heute wurde Ibrahim Aras (15) in Adana von der türkischen Polizei getötet.

Die Bevölkerung ist in Adana aus Solidarisierungsgründen auf der Straße, Sicherheitskräfte der türkischen Polizei schlagen die Protestaktionen nieder. Die Jugend wehrt sich. Tränengas nebelt die Stadt ein.

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Ibrahim Aras (15)

ROJ NEWS AGENCY

YPG ist für die Verteidigung Südkurdistans bereit

Die Volksverteidigungseinheiten Rojavas (YPG) geben bekannt, dass sie bereit sind, erfahrene Einheiten der YPG nach Südkurdistan zu schicken, um gemeinsam Südkurdistan gegen die Dschihadisten von Islamischer Staat Irak und Syrien (ISIS) zu verteidigen. Die YPG erklärte, dass sie mit der Bevölkerung und den Peschmergas Südkurdistans gegen die radikalen islamistischen Gruppen stehen und dass ein Angriff auf Südkurdistan zugleich ein Angriff auf die gesamte Bevölkerung Kurdistans sei.

Die YPG gab am Dienstag zu den Angriffen von ISIS in Südkurdistan eine schriftliche Erklärung ab: „Die Terroranschläge von Islamischer Staat Irak und Syrien (ISIS) in den Städten Chanaqin, Celwela und Tuz Khurmatu auf die Gebäude der YNK (Partei der Patriotischen Union Kurdistans) führten zu dutzenden Toten und Verletzten in Südkurdistan. Diese Massaker an der Zivilbevölkerung in der Provinz Mossul sind Angriffe auf die gesamte kurdische Bevölkerung. Diese Anschläge sind gegen die Erfolge der KurdInnen gerichtet, die sie durch ihren Widerstand erreicht haben.“

Seit mehr als einem Jahr übe ISIS Angriffe auf die kurdische Bevölkerung aus. „Wir, die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), bekämpfen die radikalen islamistischen Gruppen seit eineinhalb Jahren. Wir haben immer wieder erklärt, dass von ISIS Pläne geschmiedet werden, die kurdische Bevölkerung zu liquidieren. Im Rahmen unseres Kampfes gegen diese Gruppen haben wir Erfahrung gesammelt, unsere KämpferInnen haben mit ihrem aufopferungsvollen Kampf Geschichte geschrieben.“
Die YPG sei bereit Südkurdistan zu unterstützen. „Die YPG teilt das Leid der Bevölkerung Südkurdistans und spricht den Familien der Opfer ihr Beileid aus und wünscht den Verletzten eine zeitnahe Genesung. Wir stehen an der Seite unserer Bevölkerung Südkurdistans und der Peschmerga gegen die Angriffe der radikalen Islamisten und sind bereit, mit unseren erfahrenen Einheiten zu unterstützen.“

Zum Ende der Erklärung ruft die YPG zur Einheit auf: „Wir rufen die gesamte kurdische Bevölkerung zu einer starken Geschlossenheit auf.“

ISKU

Kurden nehmen Kirkuk ein

Iraq conflict: ISIS militants seize new towns

Islamist militants in Iraq have seized two new towns, widening their control after threatening to move on Baghdad.

The Sunni-led Islamists advanced into Diyala province in the east – near Iran and close to the capital – having seized Mosul and Tikrit to the north.

The UN says hundreds have been killed – with militants carrying out summary executions of civilians in Mosul, including 17 civilians in one street.

The US says it is looking at „all options“, including military action.

Led by the Islamic State in Iraq and the Levant (ISIS), the insurgents have threatened to push to the capital, Baghdad and regions further south dominated by Iraq’s Shia Muslim majority, whom they regard as „infidels“.

VIDEO

BBC

iraq’s army and al qaida

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