Archiv für Juli 2013

Aufruf vom Verband Kurdischer Ärzte in Deutschland e.V.

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Liebe Freunde,

die Not unter den vielen Flüchtlingen und Vertriebenen in West Kurdistan wird zunehmend dramatischer, es fehlen nicht nur Lebensmittel und sauberes Trinkwasser, sondern auch die notwendige medizinische Versorgung. Auch die Ärzte sind mit dieser Situation überfordert, zumal die notwendigen Mittel zur Behandlung kranker und verletzter nicht ausreichend vorhanden sind.

Wie rufen die in Deutschland tätigen kurdischen Mediziner, Apotheker und mittleres medizinisches Personal zu Spenden auf,

um die Ärzte in west Kurdistan mit dem Nötigstem zu versorgen. Nicht nur finanzielle Unterstützung ist angebracht, sondern

Sachspenden in Form von Medikamenten, vor allem Antibiotika, Cardiaca, Antidiabetika, Verbandsmaterial und medizinische Geräte.

Wir bitten die Spenden auf das Konto unsers Verbandes unter Spende für west Kurdistan zu Überweisen und die Sachspenden bei Dr. Bari (017656339060) zur Hinter legen.

Verband Kurdischer Ärzte in Deutschland e.V.

Deutsche Apotheker- und Ärztebank
Konto Nr. 0008779023
BLZ:30060601

Wir stellen euch gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Wir freuen uns auf euer Engagement

Der Vorstand

Das Orient-Magazin „Zenith“ bildet eine Karte Kurdistans ab – und wird Ziel von türkischen Hackern

„Wir haben das Landeskriminalamt eingeschaltet“

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Das Orient-Magazin „Zenith“

Die 1999 von Hamburger Studenten der Islamwissenschaft gegründete Zeitschrift „Zenith“ hat sich zu einem der angesehensten Magazine über den Nahen Osten und die islamische Welt entwickelt. Das Aufsehen, das die aktuelle Ausgabe erregte, ist allerdings ungewöhnlich: Auf dem Cover ist ein fiktives Kurdistan abgebildet – mit der Frage: „Ist dieses Land noch zu verhindern?“ Die Folge dieser Provokation waren empörte Medienberichte in der Türkei, neugierige Verlagsbesucher – und ein Hackerangriff. Ein Gespräch mit Chefredakteur Daniel Gerlach.

Die Welt:

Die Armenier- und die Kurdenfrage sind offene Wunden im türkischen Geschichtsverständnis. Als Fachmagazin kann eine so heftige Reaktion auf das Cover Sie nicht wirklich überrascht haben, oder?

Daniel Gerlach:

Überrascht hat uns, wie schnell das ging. Das Heft ist erst seit Montag deutschlandweit im Handel, aber es ging schon rund, als wir – wie üblich – das Cover letzte Woche auf Facebook gepostet haben. Und dass wir dann plötzlich auf lauter kurdischen Seiten, unter anderem im Nordirak auftauchten, dass uns die Patriotische Union Kurdistans, als die Partei von Präsident Dschalal Talabani im Irak auf die Startseite hob, hat uns schon gewundert.

Wirklich? Schließlich zeigen Sie eine farbenfrohe Karte Kurdistans im Stil eines beliebten Urlaubszieles.

Die Frage, ob das ernst gemeint ist, sollte durchaus mitschwingen. Das kommt in der Türkei sicher anders an.

Ein Provinzvorsitzender der rechtsnationalistischen Partei MHP verlangte Entschädigungszahlungen von „Zenith“ an die Familien von Opfern der PKK, eine Lokalzeitung in Samsun schrieb „Seit dem Beginn des Friedensprozesses provoziert Deutschland bei jeder Gelegenheit ‚interne Unruhen‘. Dieses Mal ist es eines seiner berühmten Magazine: Zenith.“

Wir haben den Eindruck, dass viele sich über das Cover aufgeregt und dann aus anderen Medien abgeschrieben haben. Auf das eigentliche Dossier sind wenige eingegangen. Wobei ich es hochinteressant fand, was die „Radikal“ schrieb: „Diese Fragen sind nicht neu. Was neu ist und die Köpfe verwirrt, sind die letzten Entwicklungen in diesem Gebiet.“

Gab es Drohungen?

Wir haben natürlich viele kritische Zuschriften und zum Teil auch Hatemails bekommen – aber keine direkten Drohungen. Heftig allerdings waren die Hacker-Attacken, die am 19. Juli anfingen und andauern, so dass wir uns entschieden haben, das Landeskriminalamt einzuschalten. Dort nimmt man die Sache sehr ernst. Wahrscheinlich wird die Staatsanwaltschaft jetzt auch ein Rechtshilfegesuch an die türkische Botschaft richten.

Woher kommen die Angriffe?

Überwiegend aus der Türkei, mit vielen IP-Adressen von TurkTelekom. Es wurde, so sagt zumindest unser IT-Experte, alles ausprobiert: Die Seite durch Massenzugriffe lahmzulegen bis hin zu Versuchen, in unser System einzudringen und unsere Datenbanken zu beschädigen. Das kann enorme wirtschaftliche Schäden auslösen.

Gab es offizielle Reaktionen?

Wir hatten letzte Woche Besuch von ein paar sehr freundlichen Herren, die gerne ein Exemplar des Heftes haben wollten und in einem Diplomatenwagen davonfuhren. Wobei wir übrigens ein gutes Verhältnis zum türkischen Botschafter haben. Ich habe auch manchmal den Eindruck, das ist so eine automatische Order: „Jedesmal, wenn es irgendwo um Kurdistan geht, schaut ihr mal nach.“ Ohne dass da dann gleich eine PKK-Terrorzelle vermutet wird.

Bei so heiklen Themen besteht auch immer die Gefahr, dass Anzeigenkunden abspringen.

Kein Kommentar – das ist der Bereich einer anderen Abteilung und sollte mich als Chefredakteur, der für die Inhalte eines unabhängigen Magazins zuständig ist, nicht interessieren.

Die Welt

Boy hit by bullet died

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Ahmet Gündüz

Sixteen years old Ahmet Gündüz died on Thursday for the wounds sustained when a stray bullet hit him in the head. The bullet was fired from Syria and the boy stayed over a week in intensive care fighting for his life.

Gündüz was hit in the head while he was watching tv in his house. He was rushed to hospital in critical conditions and fought for his life for over a week.

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Ahmet Gündüz

He is not the first victim of the conflict in Syria. On July 16, Mahsun Ertuğrul, 17, was killed after being hit in the chest by a stray bullet.

ANF

Das Problem der Türkei mit der Presse

Das Problem der Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei erreicht einen neuen Tiefpunkt. In der Rangliste der Pressefreiheit von ‘ Reporter Ohne Grenzen ‘ ist die Türkei von Rang 148 auf Rang 154 gefallen.

Reporter ohne Grenzen äußerte, dass die Türkei eine große „politische Bedeutung“ auf den Syrien-Konflikt habe, sei aber selbst das „derzeit weltweit größte Gefängnis für Journalisten“. Die steigende Paranoia des Staates vor der kurdischen Frage führte im letzten Jahr vermehrt zu Verhaftungswellen gegen JournalistInnen.

Syrien belegte noch hinter der Türkei Platz 176, wurde jedoch zum „tödlichsten Land für Journalisten“.

ROJ NEWS AGENCY

Serêkaniyê: Ein Kind wurde getötet und drei verletzt

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Bei einem Angriff der Islamisten wurde ein Kind getötet und drei weitere Kinder schwer verletzt.

Die Alkaida angehörige Gruppe ISIS ( der islamischen StaatsGruppierung von Irak und Sham) belagerte das Dorf Tal Xelef, nach dem sie letzte Woche von der YPG aus Serêkaniyê vertrieben wurde.
Als die islamistische ISIS das Dorf Tal Xelef, welches dem Stadtkreis Serêkaniyê angehört bei der Belagerung angegriffen haben, töteten sie die elf jährige Nalin Mehmûd und verletzten drei weitere Kinder, darunter auch zwei Geschwister des Mädchens.
Die Geschwister Mehmûd Teqreq, sowie die acht Jährige Dilsa Elî und ein weiteres Kind wurden in das Krankenhaus von Qamislo eingeliefert.

ROJ NEWS AGENCY

Kurden gegen Islamisten / Kämpfe in Nordsyrien

Eine PKK-nahe Miliz wehrt sich gegen vorrückende Dschihadisten. Diese versuchen, ihre Version des Scharia-Rechts durchzusetzen.

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Kurdische Flüchtlinge im Nordirak. / Bild: ap

Patriotische Kurden bezeichnen ihre Siedlungsgebiete in Syrien als Rojava Kurdistan, Westkurdistan. Bisher sahen sie sich als die Gewinner des Bürgerkriegs. Mit ihrem eingeschlagenen „Dritten Weg“ jenseits der Freien Syrischen Armee (FSA) und des Regimes von Baschar al-Assad konnte die stärkste kurdische Partei, die PKK-nahe PYD, vor einem Jahr eine Art Autonomie im Nordosten Syriens errichten. Doch am 16. Juli holte der Krieg die Kurden ein.

In dem Ort Ras al-Ain an der Grenze zur Türkei brachen heftige Kämpfe zwischen den Heiligen Kriegern der Nusra-Front und dem irakisch-syrischen Ableger von al-Qaida (Islamischer Staat im Irak und Syrien, Isis) sowie der kurdischen Miliz YPG aus. Schon zuvor stiegen die Spannungen immer weiter an, da die Islamisten immer tiefer in kurdische Gebiete vordrangen und ihre Version der Scharia durchzusetzen versuchten.

„Es war unausweichlich, dass diese Kämpfe ausbrechen würden“, meint Wladimir van Wilgenburg, Analyst des US-Thinktanks Jamestown Foundation. „Zu sehr unterscheiden sich die politischen Ideologien der Gruppen, die über das gleiche Gebiet die Kontrolle erringen wollen.“

Anlass der Gefechte war die Entführung einer kurdischen Kämpferin

Auslöser für die Kämpfe war der Angriff von Nusra-Kämpfern auf eine weibliche YPG-Patrouille in Ras al-Ain. Eine der Kämpferinnen wurde entführt – damit war die „rote Linie“ für die YPG überschritten. Die kurdische Miliz eröffnete eine groß angelegte Offensive und vertrieb nach heftigen Kämpfen alle Islamisten, aber auch die verbleibenden FSA-Gruppen, aus Ras al-Ain.

Im Zuge der Gefechte wurden im türkischen Nachbarort Ceylanpinar zwei Zivilisten getötet; die türkische Armee eröffnete daraufhin das Feuer auf kurdische Stellungen. Für die Türkei kommt die Situation gänzlich ungelegen – nach den massiven Protesten in Istanbul und dem stockenden Friedensprozess mit der PKK ist eine Eskalation an der syrisch-kurdischen Grenze ein Horrorszenario. Falls die Kurden nach dem Nordirak ein weiteres Autonomiegebiet errichten, wird es kaum möglich sein, die eigene kurdische Bevölkerung unter Kontrolle zu halten.

Gefangenenaustausch zwischen Al-Qaida und Kurden

Die Kämpfe zwischen den Islamisten und den Kurden halten seit einer Woche an und breiten sich rasch aus. Im westlich von Ras al-Ain gelegenen Tall Abyad brachen Gefechte zwischen der Nusra-Front und Isis auf der einen und dem kurdischen FSA-Bataillon Dschabhat al-Akrad auf der anderen Seite aus. Im Laufe der Gefechte wurde der regionale Emir von al-Qaida, Abu Musab, von kurdischen Einheiten verhaftet.

In einem Rachefeldzug nahm al-Nusra über 300 kurdische Zivilisten als Geisel und drohte, diese hinzurichten, sollte der Emir nicht freigelassen werden. Nach Verhandlungen wurden am Sonntag die kurdischen Zivilisten gegen den Emir ausgetauscht – doch nach wenigen Stunden Ruhe brachen die Kämpfe erneut aus.

Im Osten Syriens um die kurdische Stadt Girke Lege herum hat al-Nusra ihre Taktik mittlerweile geändert und greift auf Selbstmordattentäter und Hinterhalte zurück. In der ländlichen Region sind seitdem an einem halben Dutzend Orten Gefechte ausgebrochen, bei denen keine der beiden Seiten zurzeit die Oberhand gewinnen kann.

Angst vor Säuberungen gegen „Ungläubige“

Die ethnischen Spannungen nehmen durch diese Entwickelung weiter zu. Viele Kurden, aber auch Christen befürchten, dass al-Nusra und Isis im Norden auf ethnische Säuberungen gegen die „Ungläubigen“ setzen wird. Die Bewohner ganzer Dörfer fliehen nun in die Türkei. Orte wie Tall Abyat gleichen mittlerweile Geisterstädten.

Der Aufruf von FSA-Generälen, die Kämpfe, die nur Assad helfen würden, einzustellen, verhallen ungehört – besonders, weil die FSA selber mit al-Nusra und Isis auf Kriegsfuß steht und keinerlei Kontrolle über die Dschihadisten ausüben kann. „Alles kann jetzt passieren,“ erläutert van Wilgenburg: „Es scheint, dass die YPG ihre Dominanz in der Region festigt und versuchen wird, diese auch auf Tall Abyad auszudehnen.

Al-Nusra und Isis konzentrieren sich derweil mehr auf die Ölgebiete im irakischen Grenzgebiet, wollen aber die Kontrolle über die Grenzstadt Tall Abyad nicht verlieren.“ Ein Ende der Gefechte ist daher vorerst nicht abzusehen.

TAZ

26 Al-Qaeda members killed in Tal Abyad

Fierce clashes took place between YPG and the al-Nusra front near the village of Kur Hiso, located seven kilometers west of Tal Abyad, on Sunday night, said local sources reporting on the ongoing conflict in Syria’s Kurdish region since 16 July.

26 members of the al-Qaeda affiliated armed groups were killed and many others were taken captive by YPG (People’s Defense Units) fighters in Tal Abyad of Reef al-Raqqa.

YPG fighters seized heavy weapons of the al-Nusra front’s militants, also destroying many military vehicles of the armed group.

YPG took the village after fierce clashes in the area, setting up control points between three villages in the region, also surrounding the Sikeryat village.

ISIS (the Islamic State of Iraq and Sham) and al-Nusra front attempted to expel Kurds from Tal Abyad after surrounding the Kurdish People’s House in the city on 18 July. The negotiations between Arab and Kurdish representatives and armed groups remained inconclusive.

Two days later, the gang groups started to shell the Kurdish neighborhoods in the region and took hundreds of Kurdish civilians captive.

Fighters from the Kurdish front Jabhat al-Akrad, which has 40 battalions active in the regions of Bab and Aleppo, responded to the attacks of the al-Qaeda affiliated gang groups in Tal Abyad region. The Kurdish front detained Abu Mus‘ab, the Emir (leader) of the ISIS, whom they later released in exchange for the Kurdish civilians kidnapped by the al-Nusra front.

35 members of the gang groups were killed and dozens of others were wounded in clashes from 20 to 21 July.

ANF

Türkisches Militär startet Militäroperationen

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Archiv

Operationen in Muş, Feuer in Gabar

Das türkische Militär hat am 17. Juli in den südlich von Muş liegenden Dörfern Zengok, Newala Mara, Kara Hamza, Kozme und Murat Suyu militärische Operationen gestartet.

Die Informationen zu den Operationen gab die HPG-Pressezentrale (HPG-BIM) bekannt. Laut ihrer Aussage soll das türkische Militär mit Helikoptern und Panzern mit der Operation gegen 5.00 Uhr in den Morgenstunden begonnen haben. Die Soldaten zogen sich gegen Abend wieder zurück; einige verdeckte Einheiten verließen die Gebiete am 18.Juli.
Laut Informationen der HPG-BIM ist aufgrund der Angriffe des türkischen Militärs auf dem Berg Kela Şerefiye bei Gabar und in den Gebieten Berê Mirê und Şehit Sılav Feuer ausgebrochen.

Mêrdîn: Operation mit 4.000 Soldaten gestartet

Die türkische Armee startete in den Dörfern zwischen dem Zentrum von Mêrdîn (Mardin) und dem Bezirk Ömerli eine militärische Operation, bei der etwa 4000 Soldaten teilnahmen. Nach örtlichen Quellen begann diese Operation am Abend des 18. Juli gegen 18.00 Uhr in den Dörfern Mezre (Dönerdere), Şehmahmut (Fıstıklı) bei Mêrdîn (Mardin) und wurde in den Dörfer Şure (Dereyanı) und Rısine (Çınaraltı) fortgesetzt. Bei den Operationen wurde auch die Luftwaffe eingesetzt.

Weiteres Militär auf dem Weg nach Çelê

In das Gebiet Çelê (Çukurca) bei Colemêrg (Hakkari) wurden gepanzerte Fahrzeuge und weitere Soldaten stationiert.
Die in den letzten Tagen ansteigende militärische Aktivität in der Region dauerte auch in den gestrigen Abendstunden weiter an.
Nach Augenzeugenberichten sind eine Vielzahl von militärischen Fahrzeugen aus Richtung Wan kommend gesehen worden, die Richtung Çelê fuhren. Der militärische Konvoi wurde von Helikoptern begleitet.

ISKU

Police attack demo in solidarity with Rojava

Police in Şırnak’s Cizre district attacked the celebration organized by Peace and Democracy Party (BDP) district organization to mark the first anniversary of the Rojava revolution in western Kurdistan.

The celebration in the Sur neighborhood started with a concert during which a group of YDG-H (Movement of Patriotic and Revolutionary Youth) staged a torch march to the area, carrying the posters of Kurdish people’s leader Abdullah Öcalan and flags of the PKK (Kurdistan Workers‘ Party).

Police attacked the people in the area during the speech of BDP Cizre chair Baki Katar’s speech, using intense pressure water and tear gas. Youths responded to the police attack, which came without any warning, with stones and fireworks.

Many riot control vehicles were set on fire and police had to withdraw from the area as a result of the resistance by Kurdish protestors who took to the streets to display their solidarity with the people and revolution of Rojava which has been facing attacks by radical Islamist armed groups, al Nusra being in the first place, for the last five days.

The Kurdish region in Syria is currently under the control of Western Kurdistan’s People’s Defense Units (YPG) whose fighters have also took control of the Serekaniye border gate between Rojava and Ceylanpınar (Urfa) on 17 July. One day later, YPG handed over the control of theborder gate to the People’s Assembly of Serekaniye.

ANF

VIDEO

Sırûda 19 Tîrmehê




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