Verfassungsschutz diffamiert YEK-KOM

Der Vorsitzende der Föderation kurdischer Vereine in Deutschland YEK-KOM, Yüksel Koc, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur ANF, dass die legitime Arbeit der YEK-KOM durch den Verfassungsschutz als illegal dargestellt werde.

Die Föderation, welche 65 Vereine umfasst, hatte am 13./14. April seinen 19. Kongress in der Stadt Hagen abgehalten. Hunderte Delegierte diskutierten über die Arbeiten der Organisation, die Situation der Kurden in Deutschland, die Politik Deutschlands gegenüber den kurdischen Vereinen und über den aktuellen Friedensprozess.

Koc erklärte, dass die Arbeiten der kurdischen Vereine unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen würden. „Alle unsere politischen und kulturellen Arbeiten werden als illegal dargestellt und unsere Führungsmitglieder als Schuldige. Wir haben, um dies zu stoppen, vor einiger Zeit mit einer Gruppe von Anwälten Klage gegen diese Praxis des Verfassungsschutzes eingereicht. (…) Alle unsere Arbeiten laufen im Rahmen der Gesetze. Unsere Politik führen wir auf rechtlicher Grundlage“, so Koc.

Koc unterstrich, dass auch die Unterschriftenkampagne für die Anerkennung der kurdischen Identität im Jahr 2012, welche von 250 Organisationen unterstützt wurde, von Seiten des Verfassungsschutzes als Vergehen angesehen wurde; YEK-KOM solle den Befehl dafür von der PKK erhalten haben.

ISKU





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