Ahmet Türk: Militärische Operationen schwächen den Friedensprozess

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Ahmet Türk

Während die Gespräche über eine Lösung der kurdischen Frage auf Hochtouren laufen, bombardiert die türkische Armee Stellungen der kurdischen Guerilla in Südkurdistan und schadet somit den Friedensprozess. Der kurdische BDP Politiker wertete diese Bombardements als Schwächung.
Der Co-Vorsitzende des Demokratischen Gesellschaftskongresses (DTK) Ahmet Türk, der Co-Vorsitzende der Partei für Frieden und Demokratie (BDP) Selahattin Demirtaş sowie die BDP-Parlamentsabgeordneten Altan Tan und Sırrı Süreyya Önder waren in Südkurdistan, um dort Unterstützung für den andauernden Friedensprozess einzuholen. Die Delegation wird den Brief des inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan der KCK-Führung in Qandil übergeben.

Am vergangenen Donnerstag traf sich der DTK- Vorsitzender Ahmet Türk mit dem Mitglied des Zentralkomitee der Patriotische Union Kurdistans (PUK) Mele Bextiyar. Dabei hielten beide Politiker eine Pressekonferenz ab. Der PUK-Politiker Bextiyar machte auf die Waffenstillstände und Friedensbemühungen der PKK aufmerksam und sagte darüber folgendes: “Wir sind der Meinung, dass ein gegenseitiger Waffenstillstand deklariert werden sollte. Bezüglich der Verhandlungen in Imrali, rufen wir alle Politiker aus Südkurdistan auf, diese zu unterstützen und dem türkischen Staat eine starke Einheit der Kurden zu präsentieren.

Ahmet Türk vertrat eine ähnliche Position und bat darum, dass auch die Regierung der Autonomen Region Kurdistan sich in den Friedensprozess einbeziehen sollte, um die kurdische Frage gemeinsam lösen zu können . Des Weiteren lenkte Türk die Aufmerksamkeit auf die aktuellen Bombardements der türkischen Luftwaffe auf kurdische Gebiete und verdeutlichte: “Die intensiven Bombardements der türkischen Luftwaffe auf Kandil während der laufenden Verhandlungen schwächen das Vertrauen des kurdischen Volkes in einem möglichen Friedensprozess”. Im Bezug auf die Forderung, dass die PKK ihre Waffen niederlegen sollte, erklärte Türk, dass dies keine Option sei. “Es ist ein Grundstein eine friedliche Atmosphäre für die Lösung der kurdischen Frage zu schaffen. Eine gegenseitige Waffenruhe ist notwendig. Wir denken, dass auch die Politiker in Südkurdistan dieser Meinung sind.” so der DTK-Vorsitzende.

Die Kurden





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