Stoppt den völkischen und antisemitischen Mob

Für diejenigen unter euch, die uns nicht kennen, eine Kurzdarstellung: Cafe Morgenland / köXüz ist eine Gruppe von Migranten und Migrantinnen aus verschiedenen Ländern, die im Zuge des deutschen Selbstfindungsprozesses (Wiedervereinigung genannt) entstanden ist. Bis dahin hatten wir uns weder über die Wertigkeit unserer Herkunft noch über die Anzahl unsere Pigmente Gedanken gemacht. Anders ausgedrückt – und das ist wesentlich – wir wurden erst hier, durch die deutschtümelnde Volksgemeinschaft zu Migranten und Migrantinnen gemacht! Ob wir es wollten oder nicht.

Die meisten von uns waren in verschiedenen linken Gruppen ihrer Länder oder in hiesigen linksradikalen und autonomen Verbindungen tätig. Aus den Erfahrungen, die wir in diesen Zeiten gewonnen haben, war es daher für uns ein leichtes, die Last von „Gesetzmäßigkeiten“ oder „objektiver Entwicklung“ usw. abzuschotten und Subjekte unserer eigenen Geschichte zu werden.

Zu unserem Zusammenschluss haben zwei wichtige Ereignisse beigetragen: Erstens, der zugegeben unerwartete Schock durch den Ausbruch der massiven und mit absoluter Konsequenz veranstaltenden Pogrome des deutschen Mobs; und zweitens, die katastrophale Haltung der deutschen Linken hierzu. Vor allem ihre sonderbare Umwandlung, in „Sozialtherapeuten“ bzw. sogar berufsmäßigen Schleimern ihrer Bevölkerung.

Seitdem bestimmen wir selber, was wir tun und was wir wollen. Maßgeblich ist dabei nur eins: Daß wir so handeln, daß das Ausleben des völkischen Rassismus bestmöglichst verhindert wird. Und zwar so lange und so gut wir es nur können. Das bestimmt unsere Haltung und Handlung dort, wo wir imstande sind zu intervenieren. Wir erhoffen uns daraus eine Möglichkeit, uns hier freier bewegen zu können und eine bessere Überlebenschance zu erkämpfen. — So viel zu uns.

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Um 1935: NS-Kundgebung auf dem Ludwigsplatz

Zu dem Beitrag selbst: Wir haben uns daran gewöhnt, unseren Beiträgen ein Zitat oder einen Abschnitt voranzustellen, um den jeweiligen Kernpunkt unserer Aussagen hervorzuheben. So wurde auch jetzt ein Ausschnitt von „Heldenplatz“ des österreichischen Schriftstellers Thomas Bernhard übernommen, was ohne weiteres auch für Deutschland und seine Städte seine volle Gültigkeit hat.

»Aber du hast doch selbst erzählt, dass du in der Schottengasse bespuckt worden bist. Jetzt sagst du irrtümlich. Was für ein Irrtum soll denn das gewesen sein? Bespuckt man denn einen Menschen auf der Straße, wenn man ihn nicht einmal kennt, nur wenn man sieht er ist ein Jude?

Die Wiener und die Österreicher sind ja viel schlimmer als es sich euer Vater hat vorstellen können. Hört doch was die Leute reden, schaut sie euch an. Sie begegnen einem doch nur mit Hass und Verachtung, gleich ob auf der Straße oder im Lokal. Gerade ein Jude kann nicht immer zuhause, in seinen vier Wänden sitzen, auch ein Jude muss hinaus auf die Straße. Und wird er als Jude entdeckt, strafe ihn Hass und Verachtung. In Österreich Jude zu sein bedeutet immer zum Tode verurteilt zu sein.

Die Leute mögen schreiben und reden was sie wollen, der Judenhass ist die reinste, die absolut unverfälschte Natur des Österreichers.

Vor achtunddreißig hatten sich die Wiener an die Juden gewöhnt gehabt, aber jetzt nach dem Krieg gewöhnen sie sich nicht mehr an die Juden, sie werden sich nie mehr an die Juden gewöhnen. … Was die Schriftsteller schreiben ist ja nichts gegen die Wirklichkeit. Ja, ja sie schreiben ja, dass alles fürchterlich ist, dass alles verdorben und verkommen ist, dass alles katastrophal ist und dass alles ausweglos ist. Aber alles was sie schreiben, ist nichts gegen die Wirklichkeit!

Die Wirklichkeit ist so schlimm, dass sie nicht beschrieben werden kann. Noch kein Schriftsteller hat die Wirklichkeit so beschrieben, wie sie wirklich ist, das ist das ist ja das Fürchterliche. Am liebsten würden sie, wenn sie ehrlich sind, uns auch heute genauso wie vor 50 Jahren vergasen. Das steckt in den Leuten. Ich täusche mich nicht, wenn sie könnten, würden sie uns heute ohne Umstände umbringen.« (soweit Thomas Bernhard)

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Als Ausgangspunkt jeder Betrachtung der Ereignisse seit dem Jahr 1989 steht die Shoah. Man kann einige Aspekte mit den Mitteln der Rassismus-Kritik beschreiben, man kann mit der Kapitalismus- oder Imperialismus-Kritik andere Elemente hinzufügen. Man kann rassistische und patriarchale Strukturen vergleichen, um daraus Erkenntnisse über diese Ereignisse zu gewinnen, man kann aber auch noch die Dummheit der Leute heranziehen und dabei nicht mal ganz falsch liegen. Mit einer solchen oder ähnlichen Herangehensweise könnten sogar richtige Erkenntnisse für andere Länder gewonnen werden.

In Deutschland wird es aber auf diese weise niemals gelingen, die Qualität und Quantität der volksfestartigen, zumeist spontanen wie „rebellischen“ Pogrome zu erklären. Weil der Stoff aus dem sie gemacht werden, die Substanz und das Wesen sozusagen der Pogrome und der Anschläge, bloß eine Randbetrachtung oder stets ausgeklammert bleibt: Nämlich die reichlich praktizierte Erfahrung mit der Ausrottung der europäischen und osteuropäischen Juden, mit der Vernichtung der Roma und Sinti, sowie der sogenannten Behinderten und allen anderen, die als „undeutsch“ definiert wurden.

Dies ist jedoch nicht der einzige und entscheidende Ausgangspunkt der Betrachtung und der Erklärungsversuche, es ist vor allem das klägliche Scheitern der verständlichen Analyse und der daraus zu ziehenden Konsequenzen.

Wir werden euch weder mit Zahlen über Brandanschläge, noch mit toten Flüchtlingen und Emigranten und noch weniger mit Statistiken über Schändungen von jüdischen Einrichtungen der letzten 10 Jahren langweilen, sondern worüber wir reden wollen und wofür wir uns auch prädestiniert halten, ist unsere Sicht der Dinge, so wie sie leider noch immer im Jahr 2000 in Deutschland vorherrschen.

Im Augenblick geht es vielmehr um die seit einiger Zeit aufgetretene »Normalität des Tötens«, von Menschen, die zum Tode getrieben werden und um Schändung jüdischer Einrichtungen, so wie während der NS-Zeit. Der tägliche Tod von Migranten und Flüchtlingen finden inzwischen weniger Aufmerksamkeit, als die gelegentlichen Urlaubsstaus auf den Autobahnen, Lawinenunglücke oder Flugzeugabstürze.

Uns geht es nicht bloß darum, die exakten Zahl zu benennen, sondern es geht um den Umgang mit toten Flüchtlingen und Migranten. Den meisten deutschen und österreichischen Bürgern ist es doch eigentlich völlig egal wie viele, ob ein oder mehrere Tote, hauptsächlich es ist ein Ausländer.

Die Ungenauigkeit des ach so „objektiven“ deutschen Journalismus ist gerade das erschreckende, dann, wenn es um „Nicht-Deutsche“ geht.

Wer will denn schon alles genau wissen? Die Redaktion? Der lesende Mob? Niemand!

Ihr könnt sicherlich verstehen, warum uns neulich die durch eine gewisse Berichterstattung erzeugte Volksbetroffenheit bei einem Flugzeugunglück in einem außereuropäischen Land oder die seinerzeitige Entführung einiger leichtsinniger Touristen so angeekelt hat. Aber auch nur darum, weil bei „deutschen Ereignissen“, wie z.B. Menschenjagd und Schändigungen durch Nazis, in der Medienwelt in eine gefestigte Normalität übergegangen wird, und sich die deutschen wie österreichischen Bürger nicht mehr damit begnügen, dass Leute in ihrem Land umgebracht, schwerverletzt oder diskriminiert und erniedrigt werden, sondern dass sie die Opfer auch noch verunglimpfen, rassistisch beleidigen und schließlich auch noch als die „eigentlichen Verursacher ihres eigenen Schicksals“ sehen.

Das ist – wenn man die Meldungen verfolgt – das neue Phänomen in Deutschland. Nach der üblichen Meinung – so scheint es – breiten sich, wie ein Fluch, eine Reihe von Vorfällen aus, quasi durch Unglücksfälle, aus technischen Gründen, durch fahrlässigem Umgang der Flüchtlinge mit Elektrogeräten, oder sogar durch „selbstgelegte Brände“ usw. … Sonderbar, nicht?

Es geht uns vielmehr um die Frage, wieso so etwas, wie Menschenjagd und Nazi-Mob, immer noch problemlos in diesem Land funktionieren kann. Unserer Meinung ist das nur möglich, weil ein Teil der Bevölkerung die faschistischen Angriffe zu „rätselhaften Phänomen“ erklärt, der andere Teil hingegen uneingeschränkt und vorbehaltlos hinter dem Nazi-Mob steht, der sich wiederum seinerseits ihrer absoluten Unterstützung sicher ist. Einem weiteren Teil der deutschen und österreichischen Gesellschaft geht es explizit jedoch darum: endlich den subtilen Schmähungen des Auslands und der Weltpresse stolz entgegenzutreten, und endlich einen Schluss-Strich unter der miesen deutschen Vergangenheit ziehen zu können. Dies versuchen sie immer wieder, ungeachtet der jüngsten Pogrome und Synagogenanschläge.

Zur Erinnerung: Die Täter- und Täterinnen-Generation antwortet auch heute noch auf die Frage: »Warum sie nichts gemacht haben, als ihre jüdischen Nachbarn abgeholt wurden« mit der Rechtfertigungsfloskel »wir konnten nichts dagegen tun…« oder auch, »die Nazis sagten, dass die Juden umgesiedelt werden und wir haben es geglaubt«.

Mit dieser Lebenslüge haben sie sich über die Nachkriegszeit bis heute abgesichert; das ist allen klar. Denn man wusste genau, dass das nicht stimmte und was mit den Juden und Zigeunern passierte. Aber das ist die Formel gewesen, mit der sie sich durchs Leben schlichen. Und genau dieses Verhalten tritt auch heute wieder in Erscheinung … ohne wesentlicher Unterbrechung. Und selbst der Wunsch nach einem Schluss-Strich, vor allem unter die jüngste Geschichte der vergangenen 10 Jahren (im Anbetracht von Mölln, Solingen, Hoyerswerda, Rostock, Babenhausen, Eberswalde und zuletzt die Anschläge in Düsseldorf und Essen) zu ziehen, hat schließlich Tradition.

Dies ist eben die deutsche und österreichische Form von Vergangenheitsbewältigung! Man will halt nicht mehr darüber reden was war, man will nicht, dass immer wieder auf die Deutschen und Österreicher gezeigt wird. Es soll doch endlich mal Grad darüber wachsen und Ruhe einkehren. Wie gesagt: Dies wurde bereits über 50 Jahre lang mit entsprechendem Erfolg praktiziert – warum eigentlich nicht auch heute?!

Auch bei den sogenannten Linken in Österreich und Deutschland haben die seinerzeitig so vollmundigen Sprüche aus den »Nie wieder Deutschland!« und den »Halt’s-Maul-Deutschland!«-Zeiten der 70er und 80er Jahren längst keine Bedeutung mehr.

Vielmehr regen sich Linken genau so wie ihre rechten Kollegen (wenn eine solche Trennung überhaupt jemals Bestand hatte) eher über die hohen Telekom-Gebühren und noch mehr über neuen Benzinpreise auf, als über solche Belanglosigkeiten, wie Jagd auf Ausländer oder Synagogen und Friedhofsschändungen.

Wie gesagt: Die rassistische Normalität nimmt ihren unaufhaltsamen Lauf! Der versteckte Charme der sozialen Frage wird wieder entdeckt und aktualisiert, – was für jedoch als neue Bedrohung gedeutet wird. Weil aus jeder Formierung, sei sie bloß innerdeutsch oder in Verbindung mit der Nibelungentreue zwischen Deutschen und Österreichern, stets eine Gefahr hervorgeht. Weil jede kollektive Handlung dieser Population nicht nur ein weiterer Schritt zur Festigung der klassischen deutschen Volksgemeinschaft ist, sondern gleichzeitig auch erneut wieder zu einer Gefahr für Osteuropa sowie der ganzen Welt werden kann.

Zurück zum Thema:

Unter sozialer Frage wird der Kampf gegen Bonzen und „Asylbetrügern“, gegen Japaner und Kapitalisten, und gegen diejenigen, die ihre Produktionsstätte ins Ausland verlagern (Standort Deutschland) verstanden. Der linke Populismus gießt dabei Öl in das allgemeine völkisch brennende Feuer.

Der beste Ausdruck der gewissen Sehnsucht nach einer Gemeinsamkeit ist die völkische Kampfparole »Bündnis für Arbeit«. Und auch die jüngst entbrannte Diskussion um den umstrittenen Begriff der »Leitkultur« (was immer man auch darunter verstehen soll??) hat seine linken Anhänger.

Wir behaupten, dass in Deutschland gewisse Fragen einfach nicht angegangen werden, weil sie entweder gar nicht verstanden und schließlich erst auch nicht einmal gestellt werden.

Wir behaupten ferner, dass sogar harmlos erscheinende Bräuche und Verhaltensweisen der deutschen und österreichischen Bevölkerung, unerheblich ihrer Partei- oder Gruppenzugehörigkeit, von gleicher Qualität sind. Für diese Erkenntnis braucht man nicht einmal irgendwelche großartigen Analysen!

Wir haben es schon einmal, in einem anderen Flugblatt erwähnt:

Das Problem bei deutschsprachigen Gesellschaft ist, und zwar nicht erst seit gestern sondern seit 1945, dass irgendwo zwischen Zyklon-B und Gaswagen, zwischen BDM (Bund Deutscher Mädchen), HJ (Hitlerjugend), Arbeitsfront sowie dem Winterhilfswerk und der hernach folgenden Entnazifizierung mittels selbst ausgestellter »Persilscheine« u.ä., jeglicher Ansatz zur Humanität und Zwischenmenschlichkeit abhanden gekommen ist.

Der heutige Sprengsatz des deutschen Kollektivs bildet sich aus einer Mischung von drei Elementen:

1. Die persönliche oder überlieferte Erfahrung vom 1000jährigen Reich als entscheidendes Moment zur Prägung der privaten wie allgemeinen Sozialisation (wir gehören alle zusammen / es gab auch ’Gute’ usw.)

2. Die Erfahrung aus der 50jährigen Vergangenheitsbewältigung nach deutscher beziehungsweise österreichischen Art (Wiederbetätigung der Nazis / Österreicher waren ’Opfer’ / Kalter Krieg usw.)

und schließlich …

3. die 10jährige aktiv, passiv oder medial genossene Erfahrung mit dem jüngsten (wiedervereinten) Volkstum unter dem Motto: »Wir sind das Volk« und »Wir sind wieder wer« und als Krönung noch das »Kinder statt Inder«

Wir sind daher der Ansicht, dass fast immer nur ein gewisser ’Kick’ oder entsprechende Anlass fehlt, um sich jederzeit in mörderischer Form ’als gesamtes Volk’ zu artikulieren. D.h. ’fast immer’, weil auch normale Bedürfnisse als Bremsfunktion wirken können. Denn auch Volksdeutsche müssen mal schlafen gehen und können nicht jede Nacht nach Flüchtlingsheimen suchen. Auch sie, so bald sie einer Arbeit nachgehen, müssen sich ihren Lebensunterhalt verdienen.

Zum Feierabend, spätestens nach der Tagesschau sind aber alle vor den Flüchtlingsheime gekommen schließlich wollte keiner etwas verpassen.

Elias Canetti schrieb über solche brutale Ansammlungen:

»Die Hetzmasse bildet sich im Hinblick auf ein rasch erreichbares Ziel. Es ist ihr bekannt und genau bezeichnet, es ist ihr auch nah. Sie ist darauf aus, und sie weiß wem sie töten will. Mit der Entschlossenheit ohnegleichen geht sie auf dieses Ziel los; es ist unmöglich, sie darum zu betrügen. Es genügt, dieses Ziel bekannt zu geben, es genügt zu verbreiten, wer umkommen soll, damit reine Masse sich bildet.

Die Konzentration aufs Töten ist eine besondere Art und an Intensität durch keine andere zu übertreffen. Jeder will daran teilhaben, jeder schlägt zu. Um seinen Schlag führen zu können, drängt sich jeder in die nächste Nähe des Opfers. Wenn er nicht treffen kann, will er sehen, wie es von anderen getroffen wird… Es ist ein leichtes Unternehmen und es spielt sich so rasch ab, dass man sich beeilen muss, um zurechtzukommen. Die Eile, Gehobenheit und Sicherheit einer solchen Masse hat etwas unheimliches… Sie kann nur beisammenhalten, wenn eine Serie gleicher Ereignisse rasch aufeinanderfolgt.« (aus Masse und Macht, Elias Canetti, 1980)

Was tun?

Die aktuelle Auseinandersetzung beziehungsweise beschwichtigende Diskussion um die Brandanschläge auf jüdische Einrichtungen in Deutschland und die Inkonsequenzen daraus beweisen geradezu den katastrophalen Zustand der antifaschistischen und antirassistischen Bewegung der Linken, als auch der Migranten:

Wir kämpfen nicht mehr bloß darum Brandanschläge zu verhindern, sondern sie unentwegt in Erinnerung zu rufen, nicht nur wenn sie stattgefunden haben. Eine andere Wahl haben wir nicht, als stets gegen das Übel zu kämpfen.

Und sonst?

Als wir die Frage nach dem Existenzrecht dieses Landes gestellt haben, als wir die Auflösung Deutschlands in seine geografische, politische und soziale Konstellation zur Diskussion stellten, kam zuerst das übliche Schweigen nach dem Motto »einfach ignorieren, nicht darüber reden«. Als auf diese Aussagen in der „Fluchschrift“ hingewiesen wurde, kam die Behauptung, wir wollen das Deutsche Volk vernichten! (Auf die Idee ein Volk zu vernichten, auf diesen Gedanken muss ja erst mal einer kommen!).

Wir beharren nach wie vor darauf, dass Deutschland, solange es in seiner politischen, geographischen und gesellschaftlichen Integrität bestehen bleibt, eine tödliche Gefahr für „Nicht-Deutsche“ innerhalb und außerhalb seiner Grenzen darstellt.

Gleich wie die Rechtfertigung für das eigene Bleiberecht des angestammten Publikums jeder Couleur heißt: Wir wollen kein besseres, kein anderes kein autonomes, kein ökologisches, kein antiimperialistisches, kein antikapitalistisches, sondern gar kein Deutschland!

Nach all den schrecklichen Vorkommnissen der vergangenen Jahre kann eigentlich niemand mehr behaupten: Er habe nichts gewusst.

Das wäre – wie seinerzeit – nur eine Lüge!

So wie die Dinge zur Zeit stehen, sind destruktive Handlungen das einzige konstruktive in Deutschland – und außerdem macht es Spaß. Und gute Laune ist ein wichtiges Mittel, um es überhaupt hier auszuhalten!

Cafe Morgenland / köXüz

Verantwortlich im Sinne des Presserechts: köXüz Kurwickstraße 16-18, 26122 Oldenburg E.i.S.





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