Verdacht auf Einsatz von Phosphor-Bomben in Şemzînan

Aufgrund der anhaltenden Auseinandersetzungen in Şemzînan (Şemdinli) zwischen der türkischen Armee und den Volksverteidigungskräften HPG hat eine Delegation von Gewerkschaftlern der KESK und DISK versucht, sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Bei einer anschließenden Pressekonferenz erklärte der KESK-Verantwortliche aus Colemêrg (Hakkari) Hikmet Kaçan, dass es seitens örtlicher Quellen die starke Vermutung gibt, dass die türkische Luftwaffe Phosphor-Bomben einsetzen würde. Über die genaue Anzahl von Toten und Verletzten seit Anbeginn der Gefechte konnte die Delegation keine Information erlangen. Kaçan kritisierte, dass die Verantwortlichen staatlicher Stellen sich dazu bisher in Schweigen hüllen. „Die türkische Luftwaffe bombardiert das Gebiet ohne jegliche Vorwarnung“, so Kaçan. Die Presseerklärung endete mit der Forderungen, dass die Gefechte sofort ein Ende finden müssen und statt durch Waffen endlich durch Dialog und Verhandlungen eine Lösung für die kurdische Frage gefunden werden muss.

ISKU





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