Folter und Disziplinarstrafen gegen weibliche Inhaftierte

Laut Angaben der Familienangehörigen sind die weiblichen Inhaftierten der geschlossenen Haftanstalt Adana Karataş Folter und Disziplinarstrafen durch die Gefängnisleitung ausgesetzt.

Bei den betroffenen Frauen handelt es sich um Inhaftierte, die im Gefängnis gemeinsam Newroz feierten. Die Frauen wurden in ihren Zellen angegriffen und anschließend mit zwölf Tagen Bunkerhaft und einem Jahr Besucherverbot bestraft.

Der Ehemann einer Inhaftierten erfuhr von der Bestrafung, als er seine Frau im Gefängnis besuchen wollte und ihm dies verweigert wurde. Daraufhin meldete der Ehemann den Fall der Zweigstelle des Menschenrechtsvereins IHD in Mersin. Der Einspruch gegen die Bestrafung durch die Anwälte des IHD wurde abgelehnt.

Der Vorsitzende des IHD-Mersin, Ali Tanriverdi, erklärte, dass es in der geschlossenen Haftanstalt von Adana immer wieder zu willkürlichen Bestrafungen der Inhaftierten komme. Zudem sei das Gefängnis mit weitaus mehr Inhaftierten belegt, als seine Kapazität zulasse. Tanriverdi berichtete, dass man Gespräche mit der Gefängnisleitung führe, um selbst Untersuchungen im Gefängnis durchführen zu können und anschließend einen Bericht darüber an die Öffentlichkeit geben werde.

ISKU





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