IHD: In Mêrdîn gibt es hunderte Massengräber

http://www.imgbox.de/users/public/images/futafTtDVH.jpg

Der Menschenrechtsverein IHD-Mêrdîn hat zu dem Fund des Massengrabs in dem Dorf Tîrowa in Mêrdîn einen Bericht verfasst. Der IHD fordert darin die vollständige Aufklärung dieser versteckten Barbarei. Außerdem fordert der IHD, dass das ganze Dorf und die Umgebung als Ort der Massengräber anerkannt wird und unter Schutz durch eine neutrale Aufsicht genommen wird.
Aus dem Bericht geht hervor, dass das Dorf Tîrowa im Jahre 1992 unter dem Vorwand „Sicherheitsgründe“ zwangsgeräumt wurde. Vom 2. bis zum 5. November 1995 waren die Männer und Jungen zwischen 11 und 57 Jahren von der Gendarmerie gefangengenommen worden, der 11-jährige Haznî D. und der 28-jährige Hayat A. wurden kurz darauf wieder freigelassen.
4 Monate nach der Festnahme der zusammen 9 Männer und Jungen wurde die Leiche des 57-jährigen Suleyman S. in einem Dorf nahe Tîrowa gefunden, die anderen Männer und ein befehlshabender Offizier des Ortes, Bilal B., waren seither verschwunden.

Die Familien der Männer und Jungen haben Hilfe von der Staatsanwaltschaft Kerboran gefordert, diese hat aber bis 2009 keine Bestrebungen gezeigt diese Barbarei aufzudecken.
Die IHD vermutet viel mehr Opfer als die bisher genannten 9 Männer und Jungen. Allein in Mêrdîn gäbe es hunderte Massengräber.
Die Ausgrabungen wurden erst am 17.Febraur 2012 gestartet. Die Kommission bestehend aus dem IHD und freiwilligen Helfern, die unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft Kerborans, von Augenzeugen an die mutmaßlichen Gräber gebracht wurden. Sie gruben bis in die Nacht hinein an verschiedenen Stellen der Ortschaft. Die sterblichen Überreste wurden in zusammen oder vereinzelt aufgefunden. Die Ausgrabungen gingen über mehrere Tage, an vielen mutmaßlichen Massengräbern waren die Kommissionen noch nicht.
Der IHD fordert deshalb eine neutrale Aufsicht dieses Gebiets, damit man darauf achte, dass nichts angerührt werde.

ISKU





kostenloser Counter
Poker Blog