Verhaftungen nach Europa ausgeweitet – BDP-Vertreter in Deutschland verhaftetet

Der Europa-Vertreter der BDP, Eyüpp Doru, ist auf Grund eines internationalen Haftbefehls, der 2007 von Interpol ausgeschrieben wurde, festgenommen worden.

Nach Informationen von ANF teilte die BDP-Europavertretung zu der Verhaftung mit: „Nachdem sein Auto in der Münchner Innenstadt von der Polizei gestoppt wurde, ist Herr Doru, der an einem Treffen der BDP-Delegation mit Leyla Zana, der Parlamentsabgeordenenten von Diyarbakir, teilnehmen sollte, am 15. Dezember verhaftetet worden.“

„Unser Vertreter Eyyüp Doru ist ein kurdischer Politiker, der seit über 25 Jahren in Europa lebt und seitdem nicht mehr in der Türkei gewesen ist“, sagte die Europa-Vertretung der BDP und kommentierte die Interpol-Fahndung als „Sachverhalt, den man nach den Gesetzen der Logik nicht erklären kann“.

„Die AKP-Regierung beabsichtigt, unseren Vertreter, der seit vielen Jahren in verschiedenen Institutionen und Einrichtungen legal politisch aktiv ist, zu kriminalisieren. Während die AKP-Regierung die Türkei im Rahmen der sogenannten KCK-Operationen, bei denen mehr als 5000 Menschen verhaftet wurden, zu einem offenen Gefängnis für Kurden gemacht hat, zeigt die Verhaftung von Herrn Doru, dass sie beabsichtigt, auch im Ausland die Möglichkeiten kurdischer Politik zu versperren und die Arbeit unserer Partei in Europa zu behindern“, erklärte die Vertretung der BDP in Brüssel.

Die BDP-Vertretung erinnert daran, dass Doru aus dem gleichen Grund 2009 in Spanien verhaftet wurde und die spanischen Gerichte zu dem Schluss kamen, dass der Fall ein politischer und nicht juristischer ist.
Die Vertretung verurteilt die Entscheidung der deutschen Justiz und fordert die deutschen Behörden dazu auf, sich nicht an dieser Unrechtmäßigkeit zu beteiligen.

ISKU





kostenloser Counter
Poker Blog