Archiv für November 2011

München: Letzte Infos zur Demo: Police Partout, justice nulle part!

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Letzte Infos zur Demo: Police partout, justice nulle part! Gegen Staat und Repression! In Gedenken an Alexis und Alle vom Staat Ermordeten! Am 10.12.2011 um 17:30Uhr am Goetheplatz (U3/U6).

Und Film: Schrei Im Dezember!

Police partout, justice nulle part!

Fight back! In Gedenken an Alexis und alle vom Staat Ermordeten!

Am 6.12.2008 wurde im linken Athener Stadtteil „Exarchia“ der fünfzehnjährige Anarchist Alexandros Grigoropoulos von einem Cop ermordet. Zwei Polizisten provozierten damals eine Gruppe von Jugendlichen. Als diese sich die Provokation nicht einfach gefallen ließen und sich Augenzeugenberichten zur Folge verbal zur Wehr setzten, schoss einer der Polizisten. Alexis wurde getroffen und starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Dieses Traurige Ereignis war Auslöser für Tage andauernde militante Aufstände zehntausender Menschen, die sich bald über ganz Griechenland erstreckten. Im Zuge dessen kam es zu Besetzungen von Universitäten, Schulen, Radiostationen, öffentlichen Plätzen und Gebäuden.

Der Staat wusste sich nur mit Räumungen, Antiterrorgesetzen, unzähligen Verhaftungen und roher Gewalt zu helfen um die öffentliche Ordnung am Leben zu halten. Polizeigewalt und Repression sind allgemeine Phänomene, die jede_r zu spüren bekommt der_die nicht in das System passt, egal ob Migrant_in, Flüchtling oder politisch Andersdenkende_r.

Repression und Gesellschaft

Repression geht nicht nur von der Polizei aus, sondern äußert sich in ganz unterschiedlichen Ausprägungen. Sein es rassistische Kontrollen, Polizeiübergriffe auf Demos, demütigende Amtsgänge für sozial Benachteiligte oder Strafanzeigen gegen Leute, die nicht genug Geld haben um im Supermarkt zu bezahlen. Repression ist also weit mehr als Hausdurchsuchungen in linken Zentren, wie dem „Kafe Marat“. Sie durchdringt unseren Alltag, beeinflusst unsere Lebensweise, beeinträchtigt unseren Handlungsraum und wirkt sich auf unser ganzes Leben aus.

Dabei passen auch Morde in die Systematik um die herrschende Ordnung aufrechtzuerhalten. Gesetze und Menschenrechte spielen dabei keine Rolle, der einzige wirkliche Maßstab ist, dass der alltägliche Wahnsinn „normal“ weiterläuft. Gewalt ist hierbei ein zentrales Mittel des Staates. Sie zeigt sich nicht nur durch die Kugel im Rücken des Ladendiebes, sondern tritt auch subtiler zu Tage.

Gewalt ist es auch, wenn mensch sich den alltäglichen Zwängen unterordnen und nach ihnen funktionieren muss. Diese Zwänge begegnen uns unter anderem in Form von Schulpflicht, Arbeitszwang, konstruierten und aufgezwungenen Geschlechterrollen, sowie dem Konkurrenz- und Leistungsdruck, welchem wir täglich ausgesetzt sind. Unsere heutige Gesellschaftsordnung basiert auf diesen Zwängen und jede_r von uns reproduziert diese ständig.

„Nicht der Cop, die ganze Gesellschaft hat abgedrückt.“

Der Mord an Alexis stellt einen Zuspitzung staatlicher Gewalt dar, ist aber bei weitem kein Einzelfall. Tagtäglich sterben Menschen durch staatliche Gewalt, sei es auf Grund von Abschiebungen, Grenzanlagen, Polizeischüssen oder durch Suizide im Knast. Dabei werden die Täter_innen vom Staat geschützt, da sie in seinem Interesse handeln.

Als Reaktion auf den Mord an Alexis, kam es weltweit zu vielen Aktionen der Solidarität. So gab es im München einen versuchten Brandanschlag auf ein Polizeiauto vor dem Polizeipräsidium in der Ettstraße, sowie eine spontane Transpi-Aktion mit Pyro-Technik von mehreren Leuten vor dem bayrischen Landtag. Dabei wurde die Bannmeile, innerhalb welcher nicht demonstriert werden darf, durchbrochen um an den Todestag von Alexis zu erinnern.

Lasst uns am 10.12.11 gemeinsam gegen Staat und Repression auf die Straße gehen!
Auf dass Alexis und die anderen vom Staat Ermordeten nie in Vergessenheit geraten!
Lassen wir uns von der griechischen Bewegung inspirieren…

Police partout, justice nulle parte!
Fight back! In Gedenken an Alexis und alle vom Staat Ermordeten!

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Quelle: Linksunten Indymedia

FIRAMEK QEHREMANTÎ

Yüksekova’da Polisten Farklı Müdahale / 28.11.2011

Hakkari’nin Yüksekova İlçesinde çıkan olaylara müdahale eden iki polis panzeri çarpışırken, ilk defa yapılan farklı müdahale sayesinde onlarca gösterici yaka paça göz altına alındı.

İlçe merkezinin bir çok noktasında, PKK Lideri Abdullah Öcalan‘ın avukatlarıyla görüştürülmemesi ve avukatların tutuklanmasını protesto eden göstericiler polis ile çatışıyor.

Polis ilk defa göstericilere karşı daha etkili olabilmek için TOMA ile su sıkmadı. Arka planda kalan TOMA’ların yerine akrepler kullanıldı. Akreplerle direk göstericilerin üzerine yürüyen polisler sıkıştırdıkları göstericileri yaka paça gözaltına aldı.

Şemdinli yolu üzerinde yolu temizlemeye çalışan TOMA ile bir akrep’in çarpışması yürekleri ağza getirdi. Çarpışanın etkisi ile akrep’in sol tarafı parçalanırken TOMA’nın arka lambaları kırıldı.

Kışla, Orman, Cumhuriyet mahalleri ile Şemdinli yolu üzerinde yoğunlaşan olaylarda polisin yaptığı müdahaleye gençler, molotof ve taşlarla karşılık veriyor. Bazı evlere de gaz bombasının isabet ettiği görülürken, helikopterler de ilçenin üzerinden uçuş yapması dikkat çekti. Devam eden olaylarda şu ana kadar 15 kişi gözaltına alındı.

Hakkari News

* * *

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Yüksekova Güncel

Kurte fîlmek ji Jiyana Gerîla

ANMA

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Onların mücadelesi tam da yüreğimiz ortasında yanıyor.

Özgürlük ve isyan çığlıklarımızla,

Bir isyan büyüyor..

Özgürlük için kavga eden herkese selam olsun !

Kürt halkının yiğit evlatlarının ölümünden bu yana 40 yıl geçti.

Onları unutmuyoruz.

Kürdistan Anarşist Grup

SEYID RIZAYI ANMA VE FILM [KARA VAGON] / MÜNIH

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Einige Notizen zu aufständischem Anarchismus

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Aufständischer Anarchismus ist keine ideologische Lösung für alle Probleme, keine Ware auf dem kapitalistischen Markt der Ideologien und Meinungen, vielmehr eine ständige Praxis mit dem Ziel, die Beherrschung durch den Staat und die Fortsetzung des Kapitalismus zu beenden. Dies erfordert Analyse und Diskussion, um sich weiterzubilden. Wir haben kein Rezept für eine ideale Gesellschaft und liefern nicht das Bild einer Utopie für den allgemeinen Konsum. Die meisten AnarchistInnen der Geschichte, ausgenommen derer die glaubten, dass die Gesellschaft sich zu dem Punkt hinentwickeln würde, an dem sie den Staat zurückläßt, waren aufständische AnarchistInnen.

Einfach gesagt bedeutet dies, dass der Staat nicht einfach dahinschwinden wird. Vielmehr müssen wir AnarchistInnen angreifen, denn warten ist eine Niederlage; was wir brauchen ist offene Meuterei und das Verbreiten von Subversion unter den Ausgebeuteten und Ausgeschlossenen. Anarchismus ist deshalb hauptsächlich eine Praxis und konzentriert sich auf die Organisierung des Angriffs. Hier erläutern wir einige Schlussfolgerungen, die wir und einige andere aufständische AnarchistInnen aus diesem generellen Problem ziehen: Wenn der Staat nicht von selbst verschwindet, wir können wir also seine Existenz beenden? Diese Notizen sind in keiner Weise ein in sich geschlossenes oder abgeschlossenes Produkt; wir hoffen, dass sie Teil einer sich fortführenden Diskussion sind, und mit Sicherheit heißen wir Antworten willkommen. Vieles hiervon kommt direkt aus den letzten Ausgaben von Insurrection (englische aufständische Zeitung, irregulär erschienen d.Ü.) und Pamphleten von Elephant Editions, London.

1. DER STAAT WIRD NICHT EINFACH VERSCHWINDEN: ANGRIFF

* Das Kapital wird nicht “dahinschwinden”, wie scheinbar viele AnarchistInnen annehmen – welche nicht nur festgefahren sind in abstrakten Warte-Positionen, sondern von denen einige sogar offen die Akte derer verdammen, für die die Erschaffung einer neuen Welt von der Zerstörung der alten abhängt. Angriff ist die Verweigerung von Mediation, sozialer Befriedung, Aufopferung, Entgegenkommen und Kompromiss.

* Durch das Handeln und das Lernen zu handeln, und nicht durch Propaganda, öffnen wir den Pfad zum Aufstand, wenngleich Propaganda bei der Klärung, wie gehandelt werden sollte, eine Rolle spielt. Warten lehrt uns nur warten; erst durch das Handeln lernen wir zu handeln.

* Die Kraft eines Aufstands ist sozial und nicht militärisch. Das Maß zur Beurteilung der Bedeutung einer generalisierten Revolte ist nicht die bewaffneten Konfrontation, sondern im Gegenteil das Ausmaß der Lähmung der Wirtschaft, der Normalität.

2. SELBSTBESTIMMTES HANDELN versus verwaltete Revolte: Vom Aufstand zur Revolution

* Für uns als AnarchistInnen ist unser fortwährender Bezugspunkt die Revolution, unabhängig davon, was wir tun oder mit welchem Problem wir uns beschäftigen. Aber die Revolution ist kein Mythos, der einfach so als Bezugspunkt benutzt werden kann. Eben weil sie ein konkretes Ereignis darstellt, muss sie täglich erschaffen werden durch bescheidenere Bestrebungen, die nicht über all die befreienden Charakteristika der, im wahren Sinne des Wortes, sozialen Revolution verfügen. Diese bescheideneren Bestrebungen sind Aufstände. In ihnen öffnet das Aufbegehren der am meisten Ausgebeuteten und Ausgeschlossenen der Gesellschaft, mit den politisch am meisten sensibilisierten Minderheit den Weg zur möglichen Teilnahme einer zunehmend weiteren Schicht von Ausgebeuteten an einem Fluss der Rebellion, der zur Revolution führen könnte.

* Kämpfe müssen entwickelt werden, sowohl im mittelfristigen, wie im langfristigen Sinn. Klare Strategien sind notwendig, um die Verwendung unterschiedlicher Methoden auf koordinierte und fruchtbare Art zuzulassen.

* Autonome Aktion: Die Selbstverwaltung des Kampfes bedeutet, dass die Kämpfenden in ihren Entscheidungen und Aktionen autonom sind; dies ist das Gegenteil einer Organisation der Synthese, die immer versucht, die Kontrolle über den Kampf zu übernehmen. Kämpfe, die durch eine einzelne kontrollierende Organisation synthetisiert werden, sind einfach integrierbar in die Machtstrukturen der gegenwärtigen Gesellschaft. Selbstverwaltete Kämpfe sind naturgemäß unkontrollierbar, wenn sie über das soziale Terrain verbreitet werden.

3. UNKONTROLLIERBARKEIT versus verwaltete Revolte: Die Verbreitung des Angriffs

* Es ist niemals möglich, das Resultat eines spezifischen Kampfes im Voraus zu erkennen. Sogar ein begrenzter Kampf kann die unerwartetsten Konsequenzen haben. Den Übergang von den verschiedenen Aufständen – begrenzt und umschrieben – zur Revolution kann durch keine einzige Methode im Voraus garantiert werden.

* Wovor sich das System fürchtet sind nicht diese Akte der Sabotage selbst, vielmehr deren soziale Verbreitung. Jedes proletarisierte Individuum, das auch nur über die bescheidensten Mittel verfügt, kann seine oder ihre Zielvorstellungen entwerfen, alleine oder gemeinsam mit anderen. Es ist für Staat und Kapital materiell unmöglich, den Kontrollapperat zu überwachen, der über das gesamte soziale Terrain operiert. Alle, die das Netzwerk der Kontrolle wirklich angreifen wollen, können ihren eigenen theoretischen und praktischen Beitrag leisten. Das Auftauchen der ersten unterbrochenen Verbindungen fällt mit der Verbreitung von Akten der Sabotage zusammen. Die anonyme Praxis sozialer Selbstbefreiung könnte sich auf allen Feldern ausbreiten, die von der Macht installierten Codes der Prävention zerbrechend.

* Daher sind kleine, leicht reproduzierbare Aktionen, die einfache Mittel erfordern, die allen zugänglich sind, in ihrer Einfachheit und Spontanität unkontrollierbar. Sie machen sogar die am weitesten vorangeschrittenen Entwicklungen der Aufstandsbekämpfung zum Gespött.

4. PERMANANTE KONFLIKTBEREITSCHAFT versus Mediation mit den institutionellen Kräften

* Konfliktbereitschaft sollte im Kampf gegen die Machthaber als permanentes Element gesehen werden. Ein Kampf, dem dieses Element fehlt, wird darin enden, uns in Richtung der Mediation mit den Institutionen zu schieben und gewöhnt sich zunehmend an die Gepflogenheiten des Delegieren und den Glauben an eine illusionäre Emanzipation durch parlamentarische Verordnung; bis zu dem Punkt, an dem wir aktiv an unserer eigenen Ausbeutung teilnehmen.

* Es mag unter Umständen individuelle Gründe geben, die Erreichung der eigenen Ziele mit gewalttätigen Mitteln anzuzweifeln. Aber wenn Gewaltfreiheit auf die Ebene eines nicht verletzbaren Prinzips erhoben und die Realität in ‘gut’ und ‘böse’ gespalten wird,dann verlieren die Argumente ihren Wert und alles wird in Begriffen von Unterwürfigkeit und Gehorsam gesehen. Die Offiziellen der Anti-Globalisierungs-Bewegung haben durch ihre Distanzierung und die Denunzierungen von anderen insbesondere einen Punkt klargestellt: Dass sie ihre Prinzipien – zu denen sie sich verpflichtet fühlen – als einen Anspruch auf die Macht über die gesamte Bewegung begreifen.

5. ILLEGALITÄT: Aufstand bedeutet nicht nur Banken auszurauben

* Aufständischer Anarchismus ist keine Moral des Überlebens: Wir alle überleben auf verschiedene Art, oft im Kompromiss mit dem Kapital, abhängig von unserer sozialen Position, unseren Talenten und Geschmäckern. Wir haben sicherlich moralisch nichts einzuwenden gegen die Verwendung illegaler Mittel, um uns selbst von den Fesseln der Lohnsklaverei zu befreien, um zu leben und unsere Projekte fortzuführen. Aber wir fetischisieren den Illegalismus auch nicht oder machen ihn zu einer Art Religion mit Märtyrern; er ist einfach ein Mittel und oft ein gutes.

6. INFORMELLE ORGANISIERUNG: Keine professionellen Revolutionäre oder AktivistInnen, keine permanente Organisation

Von der Partei/Gewerkschaft zur Selbstorganisierung

* Innerhalb der revolutionären Bewegung gibt es tiefgreifende Unterschiede: Die anarchistische Tendenz hin zur Qualität des Kampfes und seiner Selbstorganisierung, sowie die autoritäre Tendenz hin zu Quantität und Zentralisierung.

* Organisierung betrifft konkrete Aufgaben: Daher sind wir gegen die Partei, das Syndikat oder die permanente Organisation, die alle der Synthetisierung der Kämpfe dienen und zu Elementen der Integration für Staat und Kapital werden. Ihre eigene Existenz wird ihr zu ihrem Zweck, schlimmstenfalls gründen sie zuerst die Organisation und finden oder erschaffen im Anschluss den Kampf. Unsere Aufgabe ist es zu handeln, Organisierung ist ein Mittel. Daher wenden wir uns gegen die Delegation von Aktion oder Praxis an eine Organisation: Wir brauchen generalisierte Aktionen, die zum Aufstand führen, nicht verwaltete Kämpfe. Organisierung sollte nicht auf die Verteidigung bestimmter Interessen abzielen, sondern für den Angriff auf bestimmte Interessen.

* Informelle Organisierung gründet auf einer Anzahl von GenossInnen, die eine gemeinsame Affinität verbindet; ihr antreibendes Element ist immer die Aktion. Je größer die Vielfalt der Probleme, von denen diese GenossInnen gemeinsam betroffen sind, desto größer wird ihre Affinität sein. Daraus folgt, dass die reale Organisierung – die effektive Kapazität gemeinsam zu handeln, z. B. zu wissen, wo man sich findet, das gemeinsame studieren und analysieren der Probleme, und der Schritt zur Aktion – immer in Beziehung steht zur real erreichten Affinität und nichts zu tun hat mit Programmen, Plattformen, Flaggen oder mehr oder weniger getarnten Parteien. Die informelle anarchistische Organisierung ist also eine spezielle Organisierung, die sich um eine gemeinsame Affinität sammelt.

Die anarchistische Minderheit und die Ausgebeuteten und Ausgeschlossenen

* Wir gehören zu den Ausgebeuteten und Ausgeschlossenen, und so ist es unsere Aufgabe zu handeln. Dennoch kritisieren einige jede Aktion, die nicht Teil einer großen und sichtbaren Bewegung ist als “agieren an Stelle des Proletariats”. Sie raten zu Analyse und warten, anstatt zu handeln. Angeblich sind wir keine Ausgebeuteten an der Seite der Ausgebeuteten; unser Verlangen, unsere Wut und unsere Schwächen sind nicht Teil des Klassenkampfes. Dies ist nichts anderes als eine weitere Trennung zwischen Ausgebeuteten und Subversiven.

* Die aktive anarchistische Minderheit ist kein Sklave von Zahlen, vielmehr geht sie weiter gegen die Macht vor, selbst wenn sich die Bereitschaft zum Clash der Klassen innerhalb der Ausgebeuteten auf niedrigem Level befindet. Anarchistische Organisierung sollte daher nicht darauf zielen, die gesamte Klasse der Ausgebeuteten in einer riesigen Organisation zu organisieren und zu verteidigen, um den Kampf von Anfang bis Ende zu sehen, sondern darauf, einzelne Aspekte des Kampfes zu identifizieren und diese zu ihrem Schluss zu tragen, dem Angriff. Wir müssen uns auch von den stereotypen Bildern der großen Massenbewegung und dem Konzept des endlosen Wachstums einer Bewegung entfernen, die alles dominieren und kontrolliert.

* Die Beziehung mit der Multitude der Ausgebeuteten und Ausgeschlossenen kann nicht als etwas strukturiert werden, das den Lauf der Zeit überdauern muss, indem sie z. B. auf Wachstum ins Endlose und den Widerstand gegen den Angriff der Ausbeuter setzt. Sie muss eine reduziertere, spezifische Dimension haben, eine, die entschieden eine Beziehung des Angriffs ist und keine der Nachhut.

* Wir können anfangen unseren Kampf in einer Weise aufzubauen, dass die Bedingungen der Revolte zu Tage treten, latente Konflikte sich entwickeln und nach vorne gebracht werden können. Auf diese Art wird Kontakt hergestellt zwischen der anarchistischen Minderheit und der spezifischen Situation, in welcher der Kampf entwickelt werden kann.

7. DAS INDIVIDUUM UND DAS SOZIALE: Individualismus und Kommunismus, ein falsches Problem

* Wir machen und das Beste des Individualismus und das Beste des Kommunismus zu eigen.

* Aufstand beginnt mit dem Verlangen von Individuen, aus den eingezwängten und kontrollierten Umständen auszubrechen, dem Verlangen, sich die Kapazität wieder anzueignen, das eigene Leben so zu gestalten, wie man es für passend hält. Das erfordert, dass sie die Trennung zwischen ihnen und ihren Existenzbedingungen überwinden. Wo die Wenigen, die Privilegierten, die Existenzbedingungen kontrollieren, ist es für die meisten Individuen nicht möglich, über ihre Existenz entlang ihrer eigenen Vorstellungen wirklich zu bestimmen. Individualität kann nur dort blühen, wo die Gleichheit des Zugangs zu den Existenzbedingungen eine soziale Realität ist. Diese Gleichheit des Zugangs ist Kommunismus; was die Individuen mit diesem Zugang machen, ist ihre Sache, und derer um sie herum. Folglich beinhaltet wirklicher Kommunismus keine Gleichheit oder Identität von Individuen. Was uns in eine Gleichheit oder Identität des Seins zwingt, sind die sozialen Rollen, die uns im gegenwärtigen System übergestülpt werden. Es besteht kein Widerspruch zwischen Individualität und Kommunismus.

8. WIR SIND DIE AUSGEBEUTETEN, wir sind der Widerspruch: Dies ist nicht die Zeit zu warten

* Sicherlich, der Kapitalismus dämmt tiefe Widersprüche ein, die ihn zu Prozeduren der Anpassung und Evolution schieben, darauf abzielend, die periodischen Krisen zu vermeiden, die er hervorruft; aber wir können uns nicht darin wiegen auf diese Krisen zu warten. Wenn sie passieren, werden sie willkommen geheißen, wenn sie den Anforderungen, die Elemente des aufständischen Prozesses zu beschleunigen, entsprechen. Wie dem auch sei, als Ausgebeutete sind wir der fundamentale Widerspruch für den Kapitalismus. Folglich ist die Zeit immer reif für den Aufstand, gerade so wie wir feststellen können, dass die Menschheit die Existenz des Staates zu jeder Zeit hätte beenden können. Ein Bruch mit der fortgesetzten Reproduktion dieses Systems der Ausbeutung und Unterdrückung war und ist immer möglich.

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Quelle: Linksunten Indymedia

KURDISTAN / ISKU NEWS

BewohnerInnen des Dorfes Guzareş: Die Soldaten warnten uns vor giftigem Wasser

DEMHAT TOLHILDAN – DELİL ZİLAN / ANF

Behdinan – Bei militärischen Auseinandersetzungen zwischen derGuerilla der PKK und dem türkischen Militär waren zwischen dem 22. und dem 24.Oktober 37 Guerillakräfte durch den Einsatz chemischer Waffen ums Leben gekommen. Nun wurde bekannt, dass das türkische Militär nach dem Angriff mit dem Chemiewaffen die Dorfbewohner in der Nähe des Operationsgebietes im Kazan-Tal davor warnten, aus dem Fluss des Tales zu trinken, da das Wasser vergiftet worden sei. Eine weitere Guerillagruppe, die drei Tage nach den Angriffen das Operationsgebiet besichtigt hatte sprach davon, dass die Spuren eines chemischen Waffeneinsatzes offensichtlich gewesen sind.

(mehr…)

Haydar Işık: Özür dileyenler gereğini yapmalı

Türkiye devleti Başbakanı, devleti adına özür diledi ve arşivlerden alıntılar yaptı. Daha önce de devletin Dersim‘de 50.000 insan katlettiğini söylemişti. Biz, Dersim‘i Yeniden İnşa Cemiyeti olarak sorumlu ve en yetkili ağızdan bu açıklamaların gelmesine fevkalade önem veriyoruz. Aradan 75 yıl geçti ama Kemalist devletin Kürt halkına uyguladığı bu soykırım tüm çabalarına rağmen gizlenemedi. Şüphesiz bunda Dersim‘i İnşa Cemiyeti‘nin kurulduğundan beri, bu gerçekliği gün yüzüne çıkarmak için gösterdiği çaba ve özverinin önemli bir etkisi olmuştur.

Tarihiyle yüzleşen ve Dersim‘de soykırım yapıldığını söyleyen devletin en yetkilisi Sayın Başbakan Erdoğan, Dersim 38′den beri hızını kaybetmeden süren ve kendi iktidarı sırasında daha da artan şiddette yürütülen soykırıma engel olmadıkça verilen özürün ne anlamı ne ne de değeri olur. Özür dilemek soylu bir duruştur. Geçmişte yapılan soykırımla hesaplaşmak demektir. Soykırımcı devlet geçmişiyle hesaplaşan, özürünün gereklerini yerine getirir. Biz Sayın Başbakan‘dan bunu bekliyoruz.

Askeri operasyonları durdurması, Kürt çocuklarının anadilini devlet okullarında okuyup öğrenmelerini sağlaması, Kürt halkının kimlik ve kültürünün tanınması ve bir barış ve kardeşlik ortamının sağlanmasını yapmadıkça Sayın Başbakan‘ın bu sözleri bir anlam ifade etmez.

Ayrıca, Dersim‘in soykırım arşivleri açmalı, katliamın adı olan „Tunceli“ çöpe atılmalı ve Dersim geri verilmeli, değiştirilen tüm Kürt isimler sahiplerine teslim edilmelidir. Seyid Rıza ve arkadaşlarının mezar yerleri söylenmelidir. Her şeyden önemlisi, özür dileyen Sayın Başbakan, Dersim dağlarını her gün bombalamaktan vazgeçmelidir. Kemal Atatürk sistemi barbarlığı yüzünden özür dileyen Başbakan, eğer Dersim‘i daha güçlü tarzda bombalatıyorsa, eğer Dersim işgal karakollarıyla doldurulmuşsa, eğer Sayın Başbakan zamanında Munzur üzerinde sayısız baraj planlanmış ve bazıları yapılmışsa, özür dilemesi sözdedir. Bugün Kürt soykırımı hayatın her dalında sürmektedir. Dersim 38 soykırımı devam ediyor demektir. Devletin tepesindeki yetkili ve bağlayıcı birinden gelen bu özürün gerekleri yapılmak zorundadır. Dersim‘de yapılan için özür dileyen, Kemalist sistemin „teklik“ ırkçılığını sürdürürse, bunun politik bir aldatmaca ve polemik olduğu görülür.

Dersim‘de katledilen masum on binlerce insanımızın acısını duyumsayan Biz, Dersim‘i Yeniden İnşa Cemiyeti, Dersim Soykırımını Uluslararası Mahkemelere götürmede kararlı olduğumuzu kamuoyuna bir kez daha açıklıyoruz.

Yönetim Kurulu adına

Haydar Işık ( http://www.haydar-isik.com )

DERSIM – Gesellschaft für Wiederaufbau e.V.

Komela newe Virastena Dersim

Komela ji nû avakirina Dersim

Dersimi yeniden inşa cemiyeti

Mainzer Str.50, 65479 Raunheim

Kaynak: Rojeva Kurdistan

Hunermendên kurd dê ji bo Wanê konsereke mezin bidin ! – Kürd sanatçılar Wan için Köln’de buluşuyor!

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HUNERMENDÊN KURD DÊ JI BO WANÊ KONSEREKE MEZIN BIDIN !

Hunermendên navdar ên kurd, dê roja înîyê ji bo erdhejzedeyên Wanê
konsereke mezin lidarbixin. Di konsera ku di mêjûya 25.11.2011yê de li
bajarê Kölnê yê Almanyayê bê dayîn de, dê hunermend Nizamettin Ariç,
Gani Nar, Beser Şahin, Xêro Abbas, Delîl Dîlanar, Brader Musikî, Zele
Mele, Evîna Welat û Zeynel Aba sehne bigirin.

Konsera ku bi înîsîyatîfa hunermendên kurd yên li Ewrûpayê dijîn tê
organîze kirin, li bendê ye ku pêşwazî eleqeyeke mezin bibe. Di konsera
ku hemû Kurdistanî hatî vexwendin de, hatina ku dê ji frotina bilêtan
bê berhevkirin, dê dûre ji erdhejzedeyan re bê şandin.

Di 23yê cotmehê de li navenda Wan û navçeya wê Ercîşê bi şideta 7.2
erdhejek mezin û dûre yên biçûk qewimîbûn û li dû xwe 604 mirî û
bi hezaran birîndar hiştibû.

Navnîşana konserê û telefona pêwendîyê:
Stadtgymnasium-Porz, Humboldtstr.2-8, 51145 Köln

25.11.2011, Saat 19:00

Peywendî: 0179 23 44 264

Çavkanî: http://www.rizgari.com

KÜRD SANATÇILAR WAN IÇIN KÖLN’DE BULUŞUYOR!

Rizgari Online/ Tanınmış Kürd sanatçılar cuma günü Wan için
Almanya’nın Köln şehrinde bir araya geliyor. 25.11.2011 tarihinde
depremzedelere yardım amacıyla gerçekleşecek olan konserde Nizamettin
Ariç, Gani Nar, Beser Şahin, Xêro Abbas, Delîl Dîlanar, Brader Musikî,
Zele Mele, Evîna Welat ve Zeynel Aba sahne alacak.

Avrupa’da yaşayan Kürd sanatçıların kendi inisiyatifleriyle organize
ettikleri ve ’’Wan halkımızla dayanışma’’ adıyla verilecek
konsere yoğun bir katılımın olması bekleniyor. Tüm
Kürdistan’lıların davetli olduğu konserin bilet satışlarından elde
edilecek gelir depremzedelere ulaştırılacak.

23 Ekimde Wan merkez ve ilçesi Erdiş’te meydana gelen 7.2 şiddetindeki
deprem ve sonraki artçılarda 604 kişi hayatını kaybetmiş, binlercesini
de yaralı bırakmıştı.

Konser adresi ve irtibat telefonu:
Stadtgymnasium-Porz, Humboldtstr.2-8, 51145 Köln

25.11.2011, Saat 19:00

İlişki: 0179 23 44 264

Kaynak: http://www.rizgari.com




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