Archiv für März 2011

HALIL UYSAN ( HALIL DAĞ )

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İnsanlar nankördür, unuturuz diye büyük korku duyuyoruz.
İnsan olmak, sorumluluk ister.
Sorumluluğumuzdan kaçar, nankör oluruz diye
Korkumuz …
Korkuyu yenmenin tek yolu onunla savaşmakmış.
Savaşıyoruz.

Seni çok özlüyoruz

Kurdistan Anarşist Grup

Turkish warplanes bombarded Sirnak’s Besta region

Turkish jets bombarded Sirnak’s Besta region as Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan visits Federal Kurdistan Region.

Kurdistan Worker Party’s armed wing HPG released a statement about the bombardment in Sirnak’s Besta region.

The organization said that Turkish warplanes bombarded areas near Ayvan village and Serike Mihmmede Oso yesterday morning. According to the statement 4 warplanes joined the operation.

No casualities reported from Kurdish guerillas.

ANF

Anti-AKW-Spontandemo: Profit für wenige, Desaster für alle!

Am Freitag, den 18.03.2011 fand in Zürich eine Anti-AKW-Demonstration statt. 700 Peronen demonstrierten spontan für einen globalen Atomausstieg und gegen eine Gesellschaftsordnung, die nur Eigentumsrechte statt ökologische und soziale Gerechtigkeit gewährleistet. Die Route führte vom Helvetiaplatz über die Langstrasse zur Axpo, via Hauptbahnhof über’s Central zum Rathaus, weiter zum Paradeplatz und zurück in den Kreis 4. Dabei wurden Flyer an PassantInnen verteilt, Parolen skandiert, musiziert und gesungen.

Untenstehend Bilder der Demonstration sowie der Flyertext.

Flyertext:

DIE REAKTORUNFäLLE IN JAPAN UND DIE DARAUS FOLGENDE ATOMKATASTROPHE BEWEISEN WIE UNSICHER DIE TECHNOLOGIE DER NUKLEAREN ENERGIEGEWINNUNG IST. WIR WOLLEN NIEMANDEN AUF DER WELT DEN ATOMAREN GEFAHREN AUSSETZEN. ALLE AN DIE SPONTANDEMO DIESEN FREITAG , 18. MäRZ IN ZüRICH!

Kernkraft wird von den VertreterInnen derAtomwirtschaft als sichere und CO2-arme Form der Energiegewinnung angepriesen, die unumgänglich ist, um die so genannte ?Stromlücke? zu verhindern. Atomstrom ist jedoch nicht sauber und ökologisch, sondern bedroht Mensch und Umwelt beim Abbau von Uran, bei der Stromproduktion im AKW und bei der Lagerung und Entsorgung des Atommülls. Der französische Grosskonzern AREVA beispielsweise, von welchem auch die Schweizer Kernkraftwerke Uran beziehen, beutet in seinen Uranminen im Niger Menschen und Umwelt aus und hinterlässt dabei verseuchtes Trinkwasser, hohe Krebsraten in der Bevölkerung und verstrahlte Böden. Die Entsorgung von radioaktivem Material ist weltweit ungelöst. Bis vor kurzem wurde der Atommüll aus Schweizer Kernkraftwerken noch in die berüchtigte Wiederaufbereitungsanlage in Mayak in Russland befördert und die aufbereiteten Brennstäbe wieder in hiesigen Anlagen verwendet. Das Gebiet, welches noch immer bewohnt wird, gehört neben Tschernobyl zu den am meisten verseuchten der Welt. Zurzeit versucht man das Problem mit Endlagerung zu lösen. Abgesehen davon, dass niemand in der Nähe eines Endlagers leben will, ist es eine kurzsichtige Idee, radioaktives Material zu vergraben, welches über Jahrhunderte eine Gefahr für Lebewesen darstellt. Eine Eiszeit, ein Erdbeben oder andere Prozesse können den Atommüll wieder zu Tage befördern. Dies scheint die Atomwirtschaft nicht zu kümmern, denn ihre Interessen richten sich, der Logik des Kapitalismus folgend, ausschliesslich nach ihrem unmittelbaren Profit.
Der dem Kapitalismus inhärente Zwang zu Wachstum undProfitmaximierung verhindert bereits seit einiger Zeit wirksame Massnahmen gegen die Klimaerwärmung und auch den Ausstieg aus der gefährlichen nuklearen Energiegewinnung. Innerhalb des Kapitalismus sind die Umweltprobleme kaum zu lösen, weil das Kapital immer den ökonomischen Zwängen unterworfen ist, die es ihm nicht erlauben, wegen Umweltbedenken unprofitabler zu werden. Weiter werden die Interessen von privaten Unternehmen stets wirtschaftlichen und politischen Einfluss auf die Regierungen und auf die öffentliche Meinung ausüben. Die Profite der Atomwirtschaft werden also stets über die Sicherheit der Bevölkerung und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen gesetzt. Es gibt jedoch kein Recht auf Profit, sehr wohl aber ein Recht auf ein gutes Leben für alle! Um dieses zu erreichen, müssen wir gegen eine Ordnung kämpfen, die eher die Eigentumsrechte als die ökologische und soziale Gerechtigkeit schützt.

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Karakök Autonome

Konjugation statt Repression – Demonstration für die Autonome Schule Zürich

Vergangenen Samstag, den 26.03.11, fand eine gewaltige Solidaritätsbekundung mit der Autonomen Schule Zürich statt. Die Bleiberechtskollektive sowie weitere solidarisierenden Personen taten sich zusammen, um gegen die enorme Repression gegen die Autonome Schule zu demonstrieren. Lautstark wurde die Forderung nach Bildung für alle kundgetan, Parolen skandiert und gesungen und viele Flyer verteilt. Mehr zu den Hintergründen findet sich im Flyertext unterhalb der Bilder.

Konjugation statt Repression – Bildung ist kein Verbrechen

Bildung für Alle (BfA) bietet durch die Autonome Schule Zürich (ASZ) beim Güterbahnhof seit 2 Jahren Deutschkurse für Sans-Papiers und Asylsuchende an. Ziel der Schule ist es, ausgegrenzten Menschen Zugang zur Gesellschaft und Bildung zu ermöglichen. JedeR soll selbstbestimmt, nach eigenen Fähigkeiten lernen und lehren. So finden in der ASZ unter anderem Tanz-, Theater-, Arabisch- und Computerkurse statt, die auch von Flüchtlingen angeboten werden. Dadurch tragen wir zum zwischenmenschlichen Austausch bei – ein fruchtbares Gegenstück zum Ausschluss ausländischer Mitmenschen durch das System.

Das Recht auf Bildung ist in der Erklärung der Menschenrechte und im Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte festgelegt. 2008 wurde in der Schweiz das Recht der Flüchtlinge auf Deutschkurse abgeschafft und ihnen damit eine weitere Perspektive genommen. Die ASZ gibt Flüchtlingen ein Stück Menschlichkeit zurück, indem sie ihnen den Raum für Aktivitäten und soziale Kontakte bietet.

Es ist absurd, von «Wirtschaftsflüchtlingen» zu sprechen und ihnen ihre Grundrechte und das Aufenthaltsrecht in der Schweiz abzusprechen, während wir gleichzeitig auf dem Rücken dieser Flüchtlinge, ihrer Familien und FreundInnen unseren Profit erwirtschaften, um die Inhaltslosigkeit des menschlichen Daseins mit Dingen statt mit Ideen zu füllen. Der in diesem Zusammenhang wieder zunehmende Nationalismus und Rassismus löst keine Probleme, sondern schafft neue.

ASZ-Teilnehmende werden seit einigen Monaten von Zürcher StadtpolizistInnen massiv schikaniert. Vor und nach dem Unterricht werden an Bushaltestellen und in Bussen nahe der ASZ ausländisch aussehende Menschen kontrolliert und verhaftet. Die Kontrollen und Verhaftungen haben offensichtlich zum Ziel, Teilnehmende der ASZ einzuschüchtern und ihnen so den Schulbesuch zu verunmöglichen.

Wir tragen den Kampf auf die Strasse : Gegen die bildungsfeindliche, rassistische Stadtpolitik. Zeigen wir Zivilcourage gegen diese Politik! Wir fordern den sofortigen Stopp rassistischer Kontrollen und Verhaftungen und die Durchsetzung aller Menschenrechte. Für Bildung. Gegen Ausgrenzung.

Bildung für Alle | Bleiberecht

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Karakök Autonome

Kurdish Children [ UPDATE 02.07.2014 ]


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http://www.kurdish-info.eu/

In Sêrt hat die Polizei erneut mit Gasbomben angegriffen

In Sêrt (Siirt) hat die Polizei zahlreiche DemonstrantInnen mit Gasbomben angegriffen, nachdem diese eine Demonstration nach Newala Qesaba mit anschließendem Sit-In organisiert hatten.

Die DemonstrantInnen waren nach Newala Qeseba mit Forderung gelaufen, dass die zahlreichen Massengräber endlich geöffnet werden sollen. Nachdem in Newala Qeseba hierzu einige Reden gehalten wurden, wollte die Menschenmenge ihre Demonstration zurück ins Stadtzentrum fortsetzen. Allerdings wurden sie von einem Großaufgebot an Sicherheitskräften und zahlreichen Panzern aufgehalten. Hierauf organisierten die DemonstrantInnen ein Sit-In. Hier hielt der anwesende BDP Co-Vorsitzende Selahattin Demirtaş eine Rede, in der er betonte, dass sie solange Widerstand leisten würden, bis der Vertreter dieses Volkes (gemeint Abdullah Öcalan) und alle anderen politischen Inhaftierten freigelassen werden würden.

Nach der Rede wollte sich die Menge auflösen. Allerdings setzte die Polizei ohne Vorwarnung in diesem Moment zum Angriff mit Gasbomben ein. Eine Gasbombe zielte in den Bus der BDP, in welchem sich Selahattin Demirtaş und der Bürgermeister des Stadtbezirks Sur Abdullah Demirbaş aufhielten. Neben diesen wurden zahlreiche ältere Frauen und Kinder durch die Gasbomben in Mitleidenschaft gezogen.


ISKU

Verhaftungswelle in Ostkurdistan

Das iranische Regime hat nach den Newrozfeierlichkeiten in Ostkurdistan eine Verhaftungswelle in Gang gesetzt. In der Stadt Sine wurde eine große Anzahl an Menschen, darunter auch viele Gewerkschafter, vom iranischen Geheimdienst festgenommen.

In Kermanshah wurden drei Mitarbeiter einer Buchhandlung und in Kerman zwei Aktivisten einer Kinderrechtsbewegung durch Sicherheitskräfte festgenommen.

ISKU

Leichnam deutscher Guerillakämpferin Andrea Wolf im Massengrab von Çatak


Andrea Wolf war eine Menschenrechtsaktivistin und Soziologin. Um über das Leben der Guerilleros zu schreiben, beteiligte sie sich Ende der 90er Jahre bei der PKK. Bei einer militärischen Auseinandersetzung ist sie unbewaffnet in die Hände des türkischen Militärs geraten und wurde umgebracht.

Bei der anschließenden diplomatischen Krise mit Deutschland, gab die Türkei an, über keinerlei Informationen bezüglich des Zwischenfalls zu verfügen. Man versuchte den Mord an Andrea Wolf zu verheimlichen und gab noch nicht einmal den Ort ihres Grabes bekannt. Die Spuren Andrea Wolfs führten allerdings nach Çatak, einer Provinz in Wan, zu einem Massengrab, in welchen 41 Leichname ausfindig gemacht wurden. In den Archiven der PKK gibt es Zeugenberichte sowohl von überlebenden PKKlern, die ebenfalls an dieser militärischen Auseinandersetzung beteiligt waren, als auch von vor Ort ansässigen Dörflern, die berichten, wie Andrea Wolf ermordet worden ist.

Trotz großer Bemühungen der Anwältin Eren Keskin und weiterer deutscher Anwälte beharrte der türkische Staat darauf, dass Andrea Wolf an dieser militärischen Auseinandersetzung nicht beteiligt war. Die berüchtigten Militärgerichte (DGM), das Innenministerium, das Verteidigungsministerium und die Militärkommandantur gaben sich große Mühe den Vorfall zu vertuschen. Allerdings nahm sich später der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte des Falles an und verurteilte die Türkei zu einer hohen Entschädigungsstrafe.

Der türkische Staat verleugnet bis heute den Fall. Die HPG (militärischer Arm der PKK) durchkämmte, nachdem das Massengrab von Çatak geöffnet wurde, nochmals ihre Archive. Demnach ist in dem Dorf Dökmetas unter den 41 Leichnamen auch der Leichnam von Andrea Wolf. Die Berichte der überlebenden Guerillakämpfer bei dieser militärischen Auseinandersetzung unterstreichen die Gräuel des türkischen Militärs zu jener Zeit.

Die Geschichte der Ermordung von Ronahî, so der Name von Andrea Wolf mit dem sie in Kurdistan bekannt ist, beginnt am 15. Oktober 1998. Im Dreieck zwischen Colemêrg (Hakkari), Şirnex (Şırnak) und Wan (Van) beginnt eine militärische Operation des türkischen Militärs, an der 17 Bataillone beteiligt sind und die durch Militärhubschrauber und militärischen Fahrzeugen im großen Umfang Unterstützung erhält. Das Militär umzingelt das Gebiet und zieht diese Umzingelung Stück für Stück zusammen. Es kommt zu tagelangen Gefechten mit einer 50-köpfigen Guerillagruppe, die allerdings aufgrund ausgehender Munition nur begrenzt Widerstand leisten kann.

Selahattin Elci, der als einer der wenigen überlebenden PKKlern aus den Gefechten herausgekommen ist, berichtet von großen Gefechten in der Nähe vom Dorf Keles. Dort griffen die Soldaten mit Unterstützung von Kobra-Hubschraubern an. Als die Militärs das Gebiet einzunehmen begannen, töteten sie eine große Zahl an Guerilleros. Eine Gruppe von 12 bis 13 Kämpfern, so Elci, versteckte sich in einer Höhle. Das Militär forderte diese in kurdische Sprache dazu auf, sich zu ergeben. Elci erzählt, dass nach und nach immer mehr PKKler sich ergaben, unter ihnen auch Andrea. Am Ende blieben nur Elci und drei Weitere in der Höhle, die später allesamt überleben sollten.

Nach übereinstimmenden Berichten der vier Guerilleros in der Höhle, soll Andrea, als sie die Höhle verließ, in ruhiger Stimmungslage den Soldaten folgendes zugerufen haben: „Ich bin eine Sozialistin. Ich bin für die Freiheit aller Menschen der PKK beigetreten.“ Das Militär habe hiernach weiter die Höhle bombardiert.

Ein anderer überlebender Guerillero namens Xursit gab folgendes zu den Ereignissen an: „Die Dorfschützer sprachen über den Inhalt der Tasche von Ronahî (Andrea Wolf). Ich hörte ihre Stimmen. Sie warfen insgesamt acht Handgranaten in unsere Richtung, allerdings waren wir gut geschützt und uns passierte nichts. Eine halbe Stunde nachdem wir zum letzten Mal die Stimme der Freundin Ronahi hörten, nahmen wir eine Gewehrsalve war. Wir rührten uns die gesamte Nacht nicht vom Fleck. Wir warteten bis zum Mittag des nächsten Tages (24. Oktober). Die feindlichen Einheiten entfernten sich gegen Mittag von dem Gebiet, aber wir verließen erst nachts unsere Verstecke. Der Feind hatte die meisten Leichname unserer Freunde an einem Punkt gesammelt. Einige andere langen an anderen Orten. Den Leichnam von unserem Freund Kamuran hatten sie verbrannt. Die Leiche unserer Freundin Ronahî lag von den anderen Leichnamen getrennt und war entblößt. Es war klar, dass der Feind die Leichen geschändet hatte.

Nach Aussagen von vier Guerilleros wurde der Leichnam von Andrea Wolf misshandelt. Im Bericht des Guerilleros Welat Yilmaz heißt es: „Als ich rauskam, war es eine Stunde vor Abend. Den Leichnam von Kamuran hatten sie verbrannt. Dem Freund Agirî hatten sie den Kopf getrennt. Der Leichnam der Freundin Ronahî war nackt und sie hatten ihre Brüste abgeschnitten. Sie hatten ihr in den Kopf und in ihr Geschlechtsorgan geschossen. In dem Moment hörte ich die Stimme eines verletzten Freundes.“

Welat erzählt weiter: „Als Ronahî die Höhle verlässt, hörte ich einen Militärkommandanten sagen:

‚Eine blonde Hure ist hier. Fragt diese Hure welche Staatsangehörigkeit sie hat!‘ Ronahî antwortete hierauf: ‚Ich bin eine Internationalistin, ich bin eine Sozialistin. Weil ich dies in der PKK wiedererkannt habe, bin ich hier. Ich bin eine deutsche Staatsbürgerin, die hinter der PKK steht.‘ Die Antwort des Kommandanten lautete: ‚In Deutschland gibt es viele Huren und du bist eine von ihnen.‘ Ronahi begegnete ihm, dass sie Tiere sind. Kurze Zeit später war eine Salve aus einem automatischen Gewehr zu hören und die Stimme Ronahîs war nicht mehr zu hören.“

Auf dem sechsten PKK Kongress im Februar 1999 wurde Andrea Wolf einstimmig zur Symbolfigur des Internationalismus erklärt.

Bei den 41 Leichnamen im Massengrab von Çatak handelt es sich zum Teil um Menschen, die während der Gefechte getötet wurden und zum Teil um Menschen wie Andrea, die lebendig gefasst und danach ermordet worden sind. Laut des damaligen ARGK-Botan-Verantwortlichen lautet ein Teil der Namen der Kämpfer, die in diesem Massengrab verscharrt worden sind wie folgt:

Evrim Açan (Rohat), Şêxmûs Hasan (Cembeli), Cevdet Tatar (Hozan Hogir), Teyar Misto (Kamuran), Ayten Ene, (Azime Savaş) Agirî, Botan, Kamuran İnalkoç (Kawa), Enver Süleyman (Şiyar), Leşker, Kemal, Tekoşer, Neriman Ahmet (Amed), İbrahim Ercan (Deniz), Fevzi Muhammed (Gabar Afrin), Sipan, Selman, Habib ibo (bahoz), Dilbirîn, Xezal, Şerife Erdoğan (Sozdar Urfa), Fatih Yalçınkaya (Agit), Şiyar, Andrea Wolf (Ronahî), Minteha Ali (Canda), Yerivan Yıldız (Adife), Adife Aslan (Berfin), Cahide, Diyar, Newroz, Xelat.

ISKU

Newroz in Nordkurdistan

Auftakt zur Kampagne des zivilen Ungehorsams für eine Lösung der kurdischen Frage

Wie auf der ganzen Welt feierten in kurdischen und türkischen Städten Millionen von Menschen das Widerstandsfest Newroz und protestierten dabei für eine demokratische Lösung der kurdischen Frage und gegen die Kriegspolitik des türkischen Staates. In Nordkurdistan/Türkei begannen die Newrozfeiern am Freitag letzter Woche und fanden in verschiedenen Städten bis Mitte der Woche statt. Die Newrozfeiern fanden im Schatten von Militäroperationen, Polizeiangriffen und Festnahmen statt. U.a. drei kurdische Guerillas wurden vom türkischen Militär getötet, ihre Leichen verstümmelt. Aufgrund der entscheidenden Phase hinsichtlich einer friedlichen Lösung der kurdischen Frage, stellten die Newrozfeste den Auftakt für eine Kampagne des „zivilen Ungehorsams für eine politische Lösung“ dar. Zu in verschiedenen Städten schon vorher errichteten Friedenszelten liefen Demonstrationszüge, welche der türkische Staat am Newroztag in Amed (Diyarbakır), Colemêrg (Hakkari), Mersin, Cizîr (Cizre), Bursa, Wêranşar (Viranşehir), Istanbul angreifen ließ. Die Auseinandersetzungen in diesem Rahmen setzten sich die ganze Woche fort. Forderungen der Aktionen des zivilen Ungehorsams sind: 1. Erziehung in Muttersprache, 2. Freiheit für die politischen Gefangenen, 3. Stopp aller militärischen und politischen Operationen und 4. Aufhebung der 10% Hürde. Die kurdische Guerilla erklärte insbesondere das Vorgehen des türkische Staates zu Newroz in ihre Lagebewertung mit einzubeziehen und danach ihr Vorgehen weiter auszurichten.

AMED (DIYARBAKIR): MEHR ALS 1.000.000 TEILNEHMER_INNEN – POLIZEIANGRIFF AUF DEMONSTRATIONEN – DAUERSIT-IN IN DER INNENSTADT
Das Newrozfest in Amed (Diyarbakır) fand unter der Beteiligung von über einer Million Menschen unter einem massiven Polizeiaufgebot statt. Die Menschen zeigten durch ihre Parolen, Fahnen und Transparente ihre Verbundenheit mit der kurdischen Guerilla, der PKK und ihrem Vorsitzenden Abdullah Öcalan. Es fand eine Schweigeminute für die im kurdischen Widerstand Gefallenen statt. Viele tanzten und feierten ausgelassen das Widerstandsfest.
Anschließend fand eine Demonstration für eine politische Lösung statt, an der sich mehrere hunderttausend Menschen beteiligten. Teilnehmer_innen hängten PKK-Fahnen und -Bilder von Abdullah Öcalan an Laternen und Ampeln auf. Die Polizei stoppte die Demonstration mehrfach und griff sie mit Gasgranaten und Wasserwerfern an, die Demonstrant_innen, verteidigten sich mit Steinen und bauten Barrikaden. Es kam zu heftigen Straßenschlachten, die bis in die Nacht hinein andauerten. Behelmte Polizeibeamte hatten Gasgranaten direkt in flüchtende Gruppen vorwiegend aus Frauen und Kindern hineinschossen, berichten Newroz-Delegationen. „Die ganze Innenstadt war von einer Gasschicht überzogen“, erzählte ein Fotograf. „Es war fast unmöglich zu atmen. Ältere Menschen brachen zusammen“. Jugendliche wehrten sich mit Steinwürfen und Molotowcocktails gegen die mit Panzerwagen aufgefahrene Polizei. An den folgenden Tagen beteiligten sich trotz Verbots und weiteren Polizeiangriffen zehntausende an den Demonstrationen unter massiver Polizeirepression stattfinden und bis zu einer Lösung andauern sollen. Der Bürgermeister von Amed (Diyarbakır), Osman Baydemir erklärte: „Auch wenn sie uns die Köpfe einschlagen, wir bleiben hier.“

ELIH (BATMAN): 100.000 TEILNEHMER_INNEN – POLIZEIANGRIFF AUF DEMONSTRATIONEN UND SIT-INS
In der kurdischen Stadt Elih (Batman) nahmen über 100.000 Menschen am Newrozfest teil und demonstrierten damit ebenfalls deutlich für Frieden und Freiheit und machten ihre Verbundenheit zur kurdischen Freiheitsbewegung deutlich. Es wurden Fahnen von KCK, HPG, der PKK und Bilder von Abdullah Öcalan und anderen PKK Gründungsmitgliedern getragen. In Reden wurde für demokratische Selbstverwaltung, Frieden und Freiheit eingetreten. Anschließend fand eine Demonstration statt. Die Polizei griff die Demonstration mit Gasgranaten und Knüppeln an und nahm mindestens 14 Personen fest, es kam zu Straßenkämpfen, die bis in den Abend andauern. Währenddessen führten BDP Abgeordnete zusammen mit Tausenden einen Sitzstreik durch und erklärten der Polizei: „Wir bleiben hier sitzen auch wenn ihr schießt, soll doch euer Gouverneur, euer Landrat kommen und uns hier wegtragen.“ Dieser Sitzstreik wurde ebenfalls von der Polizei mit Wasserwerfern und Knüppeln angegriffen. Die Menschen ließen sich trotzdem nicht einschüchtern und unter anderem eine große Zahl Personen aus der regionalen Führung der linken prokurdischen BDP wurden festgenommen. Der Abgeordnete der BDP Bengi Yıldız wurde von Polizisten über den Boden geschleift, ging jedoch sofort wieder auf die Straße und setzte den Streik fort. Am 23. März demonstrierten im Rahmen dieser Aktionen erneut 20.000 Menschen durch Elih (Batman), der Sitzstreik wird fortgesetzt.

NISEBÎN (NUSAYBIN) – ZEHNTAUSENDE FEIERN NEWROZ – POLIZEIANGRIFF AUF DEMONSTRATION – OHRFEIGE FÜR POLIZEICHEF WIRD ZUM POLITISCHEN SKANDAL
An der Newroz Feier in der Kleinstadt Nisêbîn (Nusaybin) an der türkisch-syrischen Grenze in der Nähe von Mêrdîn (Mardin) nahmen mehrere zehntausend Menschen teil. Nach der Feier wurde eine Demonstration für eine politische Lösung von der Polizei heftig mit Gasgranaten und Wasserwerfern angegriffen. Am 23.03. kommen 30.000 KurdInnen im Zentrum von Nisêbîn (Nusaybin) zusammen, um gegen die Angriffe auf kurdische Demonstrant_innen von gestern zu demonstrieren. Sie erklärten „Wir werden bis zur Freiheit von Abdullah Öcalan und allen politischen Gefangenen unseren Widerstand fortsetzen.“ Die 30.000 Menschen liefen demonstrierend zum Trauerzelt für die am 14.03. gefallenen Guerilla Halime Baş.

Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen, als die Polizei mit Wasserwerfern und Gasgranaten angriffen. Nach lokalen Informationen wurden 40 Personen verletzt, sowohl von Gasgranaten, als auch von Plastikgeschossen. Die Bewohner_innen erklärten, dass die meisten Verwundeten aus Angst vor Festnahmen nicht in die Krankenhäuser gegangen sind. In der vergangenen Nacht fanden Razzien durch die Polizei in Wohnungen von KurdInnen statt, sieben Personen wurden festgenommen, fünf davon unter 18. Die Festgenommenen wurden ins Polizeihauptquartier von Nisêbîn (Nusaybin) gebracht und sollen vor Gericht gestellt werden. Bei den Polizeiangriffen wurden zwei Kinder schwer Verletzt, die von Polizeimotorrädern angefahren worden waren.

Die Polizei drang des Weiteren in eine Schule ein und schlug mit Knüppeln auf die spielenden Kinder ein, die vor dem Panzer flohen. Dabei wurden ebenfalls 3 Schüler_innen verletzt. Bei dem Angriff wurde ebenfalls das Friedenszelt, das als Anlaufpunkt und Versammlungsort für die Proteste in jeder Stadt dient, zerstört.
In der Nähe von Nisêbîn (Nusaybin) im Dorf Dala wurden feiernde Jugendliche von Dorfschützern angegriffen und schwer misshandelt. Die Gruppe in der sich auch der Dorfschützerhauptmann Mehmet Sait Ay griff die Jugendlichen mit Gewehrkolbenschlägen an. Dabei wurde einem Jugendlichen mit dem Gewehrkolben die Nase zertrümmert.
In Silopi, in der Region Şirnex (Şırnak) wurde das Newrozfest ebenfalls von der Polizei mit Gasgranaten und Wasserwerfern angegriffen, viele wurden verletzt. Auf diesen Angriff hin gab die BDP Abgeordnete Sebahat Tuncel dem Polizeichef vor laufenden Kameras eine Ohrfeige. Dies wurde zum politischen Skandal in der Türkei – sie erhielt massive Drohungen u.a. auch von Ministerpräsident Erdoğan und erste Übergriffe auf sie fanden bei einer Veranstaltung an der Universität in Ankara auf sie statt. Erst wenige Monate zuvor hatte die Polizei ihre Hüfte bei einem Einsatz zertrümmert.

GEVER (COLEMÊRG) – GROSSES NEWROZFEST – ANGRIFFE AUF DEMONSTRATIONEN _ FESTNAHMEWELLE GEGEN BDP-BOMBARDIERUNG DER REGION DURCH MILITÄR

In Gever (Yüksekova) und in Colemêrg (Hakkari) fand das Newrozfest unter der Beteiligung von jeweils über 50.000 Menschen statt. Zehntausende zeigten durch Fahnen, Transparente und Parolen ihre Verbundenheit mit der PKK, KCK und ihrem Vorsitzenden. Auch hier war die Forderung nach einem gerechten Frieden zentral. In Colemêrg (Hakkari) fand anschließend an die Newroz-Feier eine Demonstration in die Innenstadt ebenfalls im Rahmen der o.g. Kampagne statt. Auch sie wurde angegriffen und es kam zu heftigen Auseinandersetzungen im Stadtzentrum von Colemêrg (Hakkari), dabei wurde u.a. der DIHA Korrespondent Hamza Gündüz von Polizeieinheiten zusammengeschlagen. In vielen Kleinstädten der Region, wie in Şemzinan (Şemdinli) und Çele (Çukurca) fanden ebenfalls Newroz-Feste statt, an denen über 10.000 Menschen teilnahmen. Hier fiel besonders das provokative Vorgehen des Militärs ins Auge. Am Tag der Newrozfeier bombardierten Kobrahelikopter die Umgebung von Çele (Çukurca) und in Şemzinan (Şemdinli) schoss die Artillerie auf die Berge. Schon in der Nacht zuvor hatte die Polizei in Çele (Çukurca) feiernde Jugendliche mit Tränengasgranaten angegriffen. Weiterhin wurde am 24.03. ein Konvoy, der von Çele (Çukurca) kam um an den Friedensdemonstrationen in Hakkari teilzunehmen am Depin Kontrollpunkt gestoppt, aufgehalten und die Soldaten eröffneten das Feuer in die Luft. Der BDP Bürgermeistern von Çele (Çukurca), Mehmet Kanar erklärte dazu: „Wir wollten als Bevölkerung von Çele (Çukurca) dieses Zelt heute besuchen. Wir sind am Morgen in Çele (Çukurca) aufgebrochen. Als wir an den Depin Kontrollpunkt kamen wurden wir aufgehalten. Obwohl unser Ziel ein friedlicher Besuch war, haben sie die Blockade nicht aufgehoben. In dem daraufhin entstehenden Trubel eröffneten die Polizisten das Feuer in die Luft. Erdoğan und die Regierung sollte gut wissen, dass sie so oft wie sie will in die Luft schießen kann, aber uns damit nicht einschüchtert. Wir werden um den Frieden zu erreichen jeden Weg versuchen. Erdoğan geht den Weg Saddams. Saddam hat wenigstens irgendwann ein Loch gefunden, in das er sich verkriechen kann, ich hoffe Erdoğan findet dieses Loch nicht.“

Am 22.03. fand in Gever (Yüksekova) eine Demonstration zum Friedenzelt statt an der sich über 10.000 Menschen beteiligten. Etwa 300 Jugendliche, die selbstorganiserte „Selbstverteidigungseinheiten“ gebildet hatten, sicherten den Weg ab und erklärten, sie seien bereit jeden Angriff zu erwidern. Die Polizei griff mit Wasserwerfern und Gasgranaten an, die Jugendlichen antworteten mit Steinen und Molotowcocktails. Eine langandauernde Straßenschlacht entbrannte.
Insbesondere in Gever (Yüksekova) kam es am Tag nach Newroz zu einer Festnahmewelle. Antiterroreinheiten nahmen den Leiter der Regionalzeitung Gever (Yüksekova) haber Necip Capraz und weitere Aktivist_innen aus der regionalen Leitung der BDP fest. Die Bürgermeisterin von Gever (Yüksekova) Ruken Yetişkin, befindet sich schon seit Ende letzten Jahres in Haft.
Bei einer Demonstration gegen die Festnahmen kam es zu weiteren Polizeiangriffen und Straßenkämpfen.

WESTTÜRKEI – EBENFALLS POLIZEIANGRIFFE AUF NEWROZ
An der Newrozfeier in Istanbul nahmen etwa 500.000 Menschen teil. Danach zogen die Demonstrant_innen Richtung Zeytinburnu, wo sie ebenfalls von der Polizei gestoppt wurden. In Bursa griff die Polizei eine Gruppe mit Gasgranaten und Knüppeln an, die sich auf dem Heimweg vom Newrozfest befanden, an dem etwa 10.000 Menschen teilgenommen hatten. Insbesondere Frauen wurden schwer beleidigt und mehr als 10 Jugendliche wurden über den Boden geschleift und festgenommen. Unter anderem wurde die ANF-Korrespondentin Çağdaş Erdoğan von Polizisten zusammengeschlagen als sie versuchte den Einsatz zu dokumentieren.

FAZIT – MASSENHAFTE TEILNAHME ZEIGT ENTSCHLOSSENHEIT DER BEVÖLKERUNG – REPRESSION ZEIGT REGIERUNG HAT KEIN INTERESSE AM FRIEDEN
An vielen Orten, die hier nicht erwähnt werden konnten, versammelten sich ebenfalls Zehntausende, so dass man gut gerne von der Teilnahme von Millionen an diesem Newrozfest, an dieser Kundgebung für die Forderungen der kurdischen Freiheitsbewegung nach : 1. Erziehung in Muttersprache, 2. Freiheit für die politischen Gefangenen, 3. Stop aller militärischen und politischen Operationen und 4. Aufhebung der 10%-Hürde, teilnahmen und ihre Bereitschaft für das Projekt der demokratischen Autonomie, des demokratischen Konföderalismus zeigten. Demgegenüber steht die breite Repression gegen die Feste und Demonstrationen, die zu vielen Verletzten und Inhaftierten geführt hat und die nur als Racheaktionen zu verstehenden Festnahmen von BDP und Stadtverwaltungsmitarbeiter_innen in Gever (Yüksekova). Hinzu kommen die In der letzten Woche begonnenen massiven militärischen Operationen gegen die kurdische Freiheitsbewegung in den Bergen. Die Zeichen stehen im Moment wieder auf einer Eskalation der Situation von Seiten des türkischen Staates, es kann nicht erwartet werden, dass die kurdische Guerilla angesichts solcher Angriffe ruhig hält und nicht von ihrem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch macht.

ISKU

Vergeltungsaktionen der Guerilla

Der türkische Staat setzt seine Kriegsoperationen in den kurdischen Gebieten sowohl in Nord- als auch in Südkurdistan fort. Obwohl sich die kurdische Guerilla weiterhin in Defensivstellung befindet, hören wir täglich von Bombardierungen und Bodenoperationen in der Region Colemêrg (Hakkari), Şirnex (Şırnak), Muş, Çewlik (Bingöl), Zap, Zagros und vielen anderen Orten. Am 14. März wurden, nach auf einen Hinterhalt des türkischen Militärs folgenden zweitägigen Gefecht, 3 Guerillas in der Region Gabar bei Şirnex (Şırnak) getötet. Die Leichen waren, als sie den Angehörigen übergeben wurden, verstümmelt, wiesen Hämatome, Schnittverletzungen, Kopfschüsse und Spuren ausgedrückter Zigaretten auf. Weiterhin führten Sicherheitskräfte massive Angriffe auf die Bevölkerung im Rahmen des Newrozfestes durch.
Im Rahmen der momentanen Strategie der Guerilla werden keine eigenen offensiven Aktionen gestartet, sondern nur nach solchen kriegerischen Handlungen Vergeltungsaktionen durchgeführt. Sie hat die Phase der völligen Aktionslosigkeit aufgrund der permanenten Angriffe auf die Bevölkerung und der Guerilla am 1.03. beendet. Sie erklärte ausdrücklich, sie werde auf Angriffe auf sie oder auf die Bevölkerung entsprechend reagieren. So verübte die Guerilla einen Angriff auf einen Militärkonvoy in Sêrt (Siirt) wegen des Todes von drei Guerillas und Vergeltungsaktionen für die Angriffe der Polizei auf die Bevölkerung in Hani/Amed (Diyarbakır) und Heskîf (Hasankeyf).


Angriff auf Militärkonvoy am 21. März

Am Tag des Newrozfestes, am Morgen um 7:30 Uhr, führten nach einer Erklärung des Pressezentrums der Volksverteidigungskräfte HPG, Guerillas einen Vergeltungsangriff auf einen zur Operation ausrückenden Militärkonvoy in der Region Sêrt (Siirt)/ Dihê (Eruh) durch. Bei dem Angriff starben 3 Soldaten, viele wurden verletzt.

Raketenangriff auf Polizei- und Jandarmadirektion in Hani

Am 24.03. gegen 20:50 Uhr griffen kurdische Guerillas die regionale Polizeidirektion als Antwort auf die massive Repression gegen die kurdische Bevölkerung um Newroz herum an. In Folge des Angriffs geriet das Gebäude der Polizeidirektion in Brand, der bis in die späten Nachtstunden nicht gelöscht werden konnte.
Nach der Aktion rückte das Militär in der Region aus, und es kam zu einem kurzen Gefecht ohne Verletzte oder Tote auf Seiten der Guerillaeinheiten.

Heskîf – Angriff auf Polizeipatrollie

In Heskîf (Hasankeyf) eröffnete eine Einheit der HPG das Feuer auf eine Polizeipatrollie. Die Aktion sollte ebenfalls als Vergeltung für die Polizeiangriffe an Newroz, die Angriffe auf die Friedenszelte und die Beerdigungen von getöteten Guerillas der letzten Tage gelten. Um 18.00 Uhr am 23.03. führten die Guerillas den Angriff durch, bei dem zwei Polizisten verletzt wurden. Sie flohen aus ihrem Auto ins Stadtzentrum und verletzten einen Zivilisten, nachdem sie nach dem Rückzug der Guerrilla das Feuer willkürlich eröffneten. Die Guerilla erklärten, dass sich im Aktionsgebiet keine Zivilist_innen befunden haben. Sie zerstörten das verlassene Polizeifahrzeug, nachdem die Insassen ins Stadtzentrum geflohen waren.


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