Archiv für Januar 2011

Umudun adi: GEVER / KURDISTAN

Gever

Yüksekova sokakları son yıllarda devletin en üstteki kademelernden en alt kademlerine birçok kişiyi ağırladı. En ağır silahlar, tanklar, toplar geçti, olaylar eksik olmadı.


Gever – Yüksekova Haber
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Yüksekova Haber

Das Tal der Türken

Das Tal der Türken, oder:

Ne mutsuz türkum diyene (1)

Zum Kinostart von „Tal der Wölfe: Palästina“ in Deutschland

Der unverwechselbare, individuelle Mensch stirbt aus, wenn es ihn je wirklich gegeben hat. Jeder und jede ist insofern austauschbar, als dass seine Lohnarbeit – sofern er noch eine hat – und seine sozialen Funktionen jederzeit vom Nächstbesten übernommen werden könnten. Die Einzelnen leben unter dem Eindruck einer prinzipiellen Überflüssigkeit und Abhängigkeit vom unberechenbaren Gott dieser Welt, dem Kapital, und seinem herrschsüchtigen Propheten, dem Staat. Die Menschen verbeugen sich – unabhängig von ihrem jeweiligen Glauben – regelmäßig vor den Geldautomaten, der wahren Qibla (2), und kämpfen in einem Heiligen Krieg aller gegen alle, in einem trostlosen Wettbewerb um Arbeitsplätze, Ausbildungsstellen, Beförderungen usw. Da sie wissen, dass sie in diesem Kampf allein nicht auf Dauer bestehen können, rotten sie sich, meistens ihren jeweiligen Traditionen folgend, zu Familien, Klans, Stämmen, Nationen, Religionsgemeinschaften zusammen, zu irgendeiner Art von „Wir“, das sie vor der Erfahrung der Ohnmacht schützen soll.

Doch der Preis für dieses schützende „Wir“ kann sehr hoch sein: Es lässt sich zunehmend beobachten, dass so manches „Wir“ – hier sei vor allem die islamische Identität genannt – die totale Unterwerfung des „Ich“ verlangt, und es gibt nicht wenige „Ichs“, denen es zur Lust geworden ist, sich selbst durchzustreichen und die sogar in der Unterwerfung (arab. islām), von (Selbst-)zerstörungswut angetrieben, mehr oder weniger bewusst den erlösenden Tod suchen, nach dem sie sich sehnen. Die Gemeinschaft, von der man sich Anerkennung und Respekt erhofft, verlangt dafür Anpassung und Gehorsam. Die Ehre, die man für sein Rückgrat hält, erniedrigt und verkrüppelt einen erst recht, weil man dafür als Individuum die Würde opfert.

Unter den zahlreichen Zusammenrottungen von Einsamen ist jene mit der Selbstbezeichnung „Türke“ eines der erbärmlichsten, bedauernswertesten, aber deshalb nicht weniger gefährlichen Identitätsangebote – dies gilt insbesondere bei Menschen, die sich in Deutschland aufhalten. Sich als „Türke“ zu definieren bedeutet aktuell unglücklich, unmündig und auch noch stolz darauf zu sein und zumindest seit der Gründung der Türkischen Republik 1923 schließt es immer auch die Feindschaft gegen „ausländische Mächte“ (mal Griechenland, mal Russland, mal der ganze Westen), „innere Feinde“ (wie Aziz Nesin, Hrant Dink, oder die Ergenekon-Verschwörer) und seit Erdoğans Machtantritt zunehmend „Ungläubige“, das heißt Christen und Juden, ein.

Der Film „Tal der Wölfe: Palästina“, der ab heute gezeigt wird, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, stellt einen konsequenten Tiefpunkt dieses türkischen Elends dar. Der Besuch des Kinos durch zahlreiche junge Menschen mit „Migrationshintergrund“, die die Heimat ihrer Vorfahren mit einem Fußballverein verwechseln, dem man begeistert durch dick und dünn, durch dumm und dümmer zu folgen hat, fügt dieses Kinoereignis perfekt ins deutsche Elend ein. Denn der extreme Antisemitismus des Films, der auf einen Aufruf zur „Rache an den Zionisten“, also zum Judenmord, hinausläuft, wäre so niemals in einem deutschen Film möglich gewesen. Die „Türken“ aber sind für die Verantwortlichen eine minderwertige Kundschaft, die nur eine jämmerliche Intervention der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (nun FSK ab 18), aber nicht die Anwendung des Volksverhetzungsparagraphen wert gewesen ist. Und nicht wenige Deutsche freuen sich, dass andere hinausbrüllen, was man hierzulande heute immer nur andeutet: „Die Juden sind unser Unglück.“ In deutschen Betrieben sind die „Türken“ traditionell fürs Grobe zuständig, warum sollen sie also nicht auch in der öffentlichen Debatte die Drecksarbeit übernehmen? So erklärt sich, dass z.B. Claudia Roth den Vorgängerfilm „Tal der Wölfe: Irak“ zwar „richtig schlecht“, aber nicht volksverhetzend fand. Wer also als „Türke“ den neuen Film feiert, bei jeder Mordszene aufspringt und Allahü ekber schreit, wie damals in vielen deutschen Kinos geschehen, spielt genau die Pitbull-Rolle, die ihm islamische Hetzer und antirassistische Israelkritiker zugedacht haben.

„Tal der Wölfe“ bringt die Propaganda für die angestrebte Politik des Ministerpräsidenten Erdoğan und seines Außenministers Davutoğlu auf das Niveau der türkischen Untertanen. In den Racheorgien des Filmhelden Polat Alemdar durchläuft die Republik Atatürks ihre letzte Verwandlung, bevor sie zu einem islamischen Gefängnis wird. Wie der Nachbar Iran, mit dem sich die neue Türkei prächtig versteht, wird man keine andere Krisenlösung mehr kennen als die Hetze gegen den Westen und vor allem gegen die „zionistischen Agenten“ des Staates der Juden, Israel. Während die Massen durch inszenierte antiisraelische Sensationen wie die Mavi Marmara in Stimmung gebracht werden, verschwinden in Ankara und anderswo die letzten kemalistischen Widerstände, die Armeeführung wird ausgetauscht und die Staatsanwaltschaften werden mit Erdoğans Freunden besetzt.

Der Hass auf die Juden und ihren Staat ist nicht nur ein Manipulationsmittel, um den ewigen Konflikt mit Kurden und Aleviten durch die Verlagerung auf einen gemeinsamen Feind ruhigzustellen. Und es geht auch um mehr als Erdoğans Ehrgeiz, sich in der Region als neo-osmanischer Beschützer der Muslime (Şeyh-ül İslam) anzubieten und eine „gelenkte Demokratie“ zu etablieren: Der Antisemitismus alla turca ist ein wahnhafter, von den unmündigen Massen getragener Drang zu Verfolgung und Vernichtung. Er war, wie die Armenier-Massaker beweisen, als Impuls schon im alten Kemalismus enthalten und macht sich sowohl bei Linken als auch bei Rechten, Islamisten und Nationalisten in Gestalt absurder Verschwörungstheorien sowie peinlicher, todessehnsüchtiger und stets racheheischender Märtyrerverehrung bemerkbar. Alle Strömungen der Türkei scheinen, dem Gesetz der Schwerkraft folgend, tatsächlich in einem tiefen ideologischen Tal zusammenzulaufen, in dem die barbarischen Wölfe heulen. Und die in Deutschland mitheulenden und -jaulenden Narren, die, anstatt sich einen anständigen amerikanischen Film oder einen Klassiker von Kemal Sunal anzusehen, aus einem Kinosaal eine miefige Wolfsschanze machen, drücken ihren Wunsch aus, sich unter der Führung des nächstbesten Alpharüden zu einer unmenschlichen Meute zusammenzurotten.

Der Grund für diese Intervention ist die Solidarität mit Israel, mit dem einen Staat also, der gegründet wurde, um die Verfolgung und Vernichtung der Juden praktisch – und das kann angesichts der Lage nur heißen: bewaffnet – zu verhindern. Es ist notwendig, die Feinde Israels, ob sie in Gestalt offen antisemitischer Wolfsrudel oder im Namen der „kritischen Freundschaft“ auftreten, als die Totengräber jeder Hoffnung auf Glück in einer menschenwürdigen Gesellschaft, auf „Verschiedenheit ohne Angst“, zu entlarven und sich ihnen in den Weg zu stellen.

Lang lebe Israel! İsrail bin yaşasın!

Anmerkungen:
(1) Wie unglücklich ist, wer sagt: Ich bin Türke
(2) islam. Gebetsrichtung nach Mekka

Der Georg-Weerth-Gesellschaft

Türkler vadisi, ya da:Ne mutsuz Türküm diyene

Almanya‘da yeni vizyona giren „Kurtlar vadisi: Filistin“ filmi üzerine bir yazı
Türkler vadisi, ya da: Ne mutsuz Türküm diyene Almanya‘da yeni vizyona giren „Kurtlar vadisi: Filistin“ filmi üzerine bir yazı

Benzersiz, bireysel insan nesli tükeniyor, tabii böyle bir kişinin olduğunu var sayarsak. Her kişi değişilebilir, çünkü ücretli işi – tabii işi var sa – ve toplumsal işlevi başkası tarafından yerine getirilebilir. Bireyler günü gününe uymayan bu dünyanın ilahı olan sermaye ve saltanatlık tutkunu peygamberi olan devlet altında gereksizlik ve bağımlılık hissiyle ve izlenimiyle yaşıyorlar. İnsanlar – inançları ne olursa olsun – gerçek kıble olan para otomatiğinin önünde beş vakit namaz kılar gibi secde ediyorlar, ve herkes herkese karşı cihat ediyorlar. İş yerleri için, meslek öğretim yerleri için, büyük bir yere terfi etmek için v. s. mutsuz bir rekabet içindeler. Ve biliyorlar ki, tek başına sürekli olarak savaşamazlar, bu yüzden bir köşeye toplanıyorlar. Genellikle kendi geleneklerine göre, aile olarak, sülale olarak, aşiret olarak, millet olarak, din ve ümmet olarak, bir yerde toplanıp, her hangi bir „Biz“ denilen topluluğun, onların kudretsizlik deneyiminden korumasını istiyorlar.

Ama bu koruyan „Biz“ teriminin bedeli çok ağır olabilir: Artarak görülüyor ki, bu „Biz“ teriminin bazısı – burada özellikle islami kimliği vurgulamak gerek – „Ego‘nun“ tam olarak boyun eğmesini gerektiriyor. „Ego‘lar“ az değil, onların zevki zamanla kendinden vaz geçmek ve hatta tümüyle boyun eğmek oldu. Arapçada „İslam‘ın“ kelime anlamı da zaten boyun eğmektir, çoğu kişi kendini ve başkaları tahrip etme öfkesiyle dolarak, az ya da çok bilinçli olarak kurtarıcı ölümü arıyor ve onu hasretle bekliyorlar. Takdir ve saygı umdukları topluluk onların düzene uyma ve boyun eğmelerini gerektiriyor. Namus ve şeref denilen bel bükülmemezlik, insanı sakat edip belini büküyor, çünkü bunun için kişi onurunu kurban etmesi lâzım.

Sayısız kimsesizlerin bir köşeye toplanışlarının biride kendilerini „Türk“ olarak adlandıran kişiler, sefil, acınacak, ama bu yüzden az tehlikeli olmayan kimlik teklifi – özellikle bu sayılan olgular Almanya‘da bulunan insanlar için geçerli. Kendini „Türk“ olarak sınırlandırmak, şu anda mutsuz, reşit olmayan ve üstelik bununla gurur duymak demek. En azından 1923 yılında Türkiye Cumhuriyeti kurulduğundan beri, bu „Türk“ terimi genellikle „dış güçlere“ karşı (bazen Yunanistan, bazen Rusya, bazen de tüm Batı Dünyası‘na karşı) ve „iç düşmanlara“ karşı (mesela Aziz Nesin, Hrant Dink ya da Ergenekon komplocuları) ve çok zamandan beri olan „Gayri-Müslim“ (yani Hristiyanlar ve Yahudiler) düsmanlığını da içeriyor.

Bugün, Holokost anma töreni gününde vizyona giren „Kurtlar vadisi: Filistin“ filmi, bu türk sefilliğinin isabetli olarak en dibe vurmasını gösteriyor. Alman sefilliğine de en çok bu filme daha çok göçmen kökenli gençlerin gelmesi de tam uyuyor. Bu gençler atalarının memleketlerini bir futbol takımıyla karıştırıp „yensende yenilsende kalbimiz seninle“ düşüncesiyle akılsız ve ahmakca takip etme zorundalar. Aşırı antisemitizm içeren, aslında „Siyonistlerden intikam alma“ yani Yahudi katline çağıran filmin içeriği hiç bir zaman Alman filmlerinde gösterimine izin verilmezdi. Ama „Türkler“ sorumlular için değersiz tüketiciler ve onlar için Federal Gençleri Koruma Dairesi (1) ya da Ceza Kanunu‘nda bulunan Halkı Kışkırtma Kanunu‘na (2) bile tabi olamayacak kadar değersiz görülüyorlar. Çok sayıda Alman kendilerinin fısıldadıkları ve bu memlekette „Yahudiler bizim felaketimiz“ anlamına gelen şeyi başkalarının bağırmasına seviniyorlar. Alman işletmelerinde „Türkler“ geleneksel olarak kaba ve pis işlerden sorumlular, öyleyse niçin kamuoyu tartışmalarında da pis işleri üstlenmesinler? Bir önceki „Kurtlar vadisi: Irak“ filmi için Claudia Roth „çok kötü“ demiş ama halkı kışkırtıcı bulmaması bu iddiayı açıkca gözler önüne seriyor. Alman sinemalarında eski filmde olduğu gibi „Türk“ olarak yeni filmi kutlayan, her cinayet sahnesinde Allahü ekber haykırarak zıplayan kişiler, İslam kışkırtıcılarının ve kendilerini ırkçı karşıtı „İsrail tenkitcileri“ olarak adlandıranların senaryosunu yazdıkları azgın köpek rolünü oynuyorlar.

„Kurtlar Vadisi“ Başbakan Erdoğan ve Dışişleri Bakanı Davutoğlu‘nun amaçladığı dışişleri politika propagandasını Türk uşaklarının anladığı seviyeye indirerek sunuyor. Atatürk‘ün kurduğu Cumhuriyet, filmin kahramanı Polat Alemdar‘ın ölçüsüz hınç katliamları aracılığıyla, günün birinde islam hapishanesine dönmeden, son değişimini yaşıyor. Türkiye‘nin komşusu ve son zamanlarda çok iyi anlaştığı İran tarafından yapıldığı gibi, gelecekte oluşacak krizlerin tek cevabı Batı karşıtı ve özellikle sözde her tarafta „siyonist ajanlar“ sahibi olan Yahudilerin devleti, İsrail karşıtı kışkırtıcı, halkı galeyana getiren çözümler olacak. Mavi Marmara olayında olduğu gibi kitleler senaryoya uyarlanmış heyecanlı olaylarla halkın duyguları meşgul edilirken, Ankara‘da ve başka yerlerde son Kemalist dirençler kırılıyor, Askeriye yönetimi değişiyor ve yargı yönetimine Erdoğan‘ın arkadaşları atanıyor.

Yahudiler‘e ve devletlerine karşı nefret, bitmek bilmeyen Alevi ve Kürt sorunundan dikkati yalnızca insanları başka yöne çekmek için bir oyun değil, ayrıca bir ortak düşman yaratıp onları susturmak. Erdoğan‘ın yükselme hırsından ve kendini bölgede yeni Osmanlı, Şeyh-ül İslam makamını almak ve „güdümlü demokrasi“ kurmak istemesinden hariç olayda başka şeyler de var: Türk usulüne göre antisemitizm, kuruntuya dalmakla oluşan, reşit olmayan kitleler tarafından zulüm ve yok etme hevesidir. Bu kuruntudan oluşan hevesi zaten eski Kemalist düşüncelerinde bulmak mümkün. Ermenilere yapılan katliamlar bunu gözler önüne seriyor. Ister solcularda, sağcılarda, islamcılarda ve milliyetcilerde olsun, bu heves, gülünç komplo teorilerinde, utanç verici, ölüm özlemi ve sürekli intikam yeminli şehit hayranlıklarında, göze batıyor. Türkiye‘de görülen bütün düşünce akımları, yer çekimi kanunları uyarak, gerçekten derin ideolojik bir vadiye akmışa benziyor. Bu aşağıdaki derin vadide en barbar kurtlar uluyor. Ve Almanya‘daki onlarla beraber uluyan ve havlayan aptallar, doğru dürüst bir amerikan filmine gideceklerine ya da bir Kemal Sunal klasiği seyredecekleri yerine, bir sinema salonunu kokuşmuş bir kurt inine çeviriyorlar. Böylece bir insanlıkdışı sürünün her hangi alfa erkeği yönetiminde, bir arada toplanmak isteklerini gösteriyorlar.

Bu bildirinin, bu müdahalenin sebebi İsrail‘le dayanışmadır. Çünkü İsrail‘in kurulma sebebi, Yahudilerin bir daha asla zülum görmesini ve yok edilmesini engellemek içindir. Bunu engellemenin yoluda pratik olarak İsrail için şu demektir: Silahlanmak. İsrail‘in düşmanları, ister açık tavır takınarak, antisemitizm kurt sürüsü olsun ya da „tenkit eden dostlar“ ismiyle olsun, onların maskelerini kopartmak ve onların yoluna engel olmak gerektir. Çünkü insanlık onuruna yakışan bir toplumun içinde, mutluluk ve „korkusuz çeşitlilik“ umudu onlar tarafından mezara gömülüyorlar.

İsrail çok yaşasın!

(1) Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

(2) §130 StGB (Volksverhetzung)

Indymedia

Geverin idamlara tepkisi

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Hakkari‘nin Yüksekova İlçesi‘nde bir grup, Hüseyin Xizrî‘nin İran‘da idam edilmesini, Sedat Karadağ‘ın tutuklu olarak hastanede tutulmasını ve son dönem gelişen gözaltı ve tutuklamaları protesto etti.

Açıklama sonrası gruba polisi müdahale ederken, grup da polise, taş ve molotoflarla karşılık verdi.

Yüksekova‘da YDG üyesi yaklaşık bin kişi, İran hükümetinin Hüseyin Xizrî‘yi idam etmesi, Sedat Karadağ‘ın tutuklu olarak hastanede tutulması ve son dönem gelişen gözaltı ve tutuklamaları protesto etti.

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BDP ilçe binası önünde toplanan gençler, Eski Cezaevi kavşağına kadar PKK Lideri Abdullah Öcalan, idam edilen Hüseyin Xizrî ve Yüksekova‘da asker tarafından vurulduğu belirtilen ve halen hastanede tutuklu olarak tedavisi devam eden Sedat Karadağ‘ın posterleri ile „Biz acılarımızla yüzleşmeye hazırız, sizler de yüzleşmeye hazır mısınız?“, „Demokratik Özerklik yolunda Sedat arkadaşla gün be gün katilleri kınıyoruz“ pankartları taşıdı.

Yürüyüş boyunca İran ve AKP hükümeti aleyhine sloganlar atan gençler, Eski Cezaevi önünde açıklama yaptı. Açıklamayı okuyan yüzü puşîli bir genç, Mutki‘de çıkan kemiklere dikkat çekerek, AKP hükümetinin toplu mezarlara karşı sessiz kalmasını kınadı. Bölgede yüzlerce kişiyi katleden Hizbullahçıların serbest bırakıldığına dikkat çeken genç, askerlerin kurşunuyla vurulan Sedat Karadağ ve 9 arkadaşının ise tutukladığına dikkat çekti. Yüzü puşîli genç, Sedat Karadağ‘ın serbest bırakılmasını istedi.

Özellikle İran ve Türkiye arasında oluşturulan ittifak sonucu Kürt gençlerinin idam edildiğini ve en son Hüseyin Xizrî‘nin de idam edildiğine işaret eden genç, idamın sorumlularının kendisine Müslüman diyen Ahmedinejad ve Başbakan Erdoğan olduğunu vurguladı.

‚Kürt siyasetçilerin mahkemeye protesto etme kararlarının arkasında duracağız‘

KCK davasından tutuklu bulunan Kürt siyasetçilerinin anadilde savunma taleplerinin reddedilmesinden sonra mahkemeyi protesto etmelerinin doğru bir karar olduğunu ifade eden gençler, kararın arkasında duracaklarını kaydetti. Gençler, „Türkiye tarihine kara bir leke olarak giren Kürt halkının dili ve temsilcilerinin tutsak alınmasını kınıyoruz ve serbest bırakılmalarını istiyoruz“ dedi. Kürtleri hala bir halk olarak kabul etmeyen, „Kürtçe bir dil yoktur“ diyen, Kürt gençlerini öldürmeye ve tutuklamaya çalışanların kendilerini yıldıramayacağını savunan genç, „Başta Gever gençliği olarak bundan sonra da Demokratik Özerklik ve Konfederalizm anlayışı çerçevesinde tepkilerimiz devam edecektir“ dedi.

Açıklama sonrası çatışma

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Açıklamanın ardından tekrar BDP ilçe binasına doğru yürüyüşe geçen gençlere, polis Oslo Oteli önünde müdahale de bulundu. Polisin gaz bombalı ve tazyikli su müdahalesine gençle,r taş ve molotoflarla karşılık verdi. Polis ve gençlerin çatışması Çarşı merkezi ve ara sokaklarda devam ediyor.

Yüksekova Güncel

VIDEO:


Yüksekova sokakları savaş alanı
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FOTORAFLAR 1

FOTORAFLAR 2

Göstericiler Polis telsize el koydu

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Yüksekova ilçesinde asker kurşunuyla yaralandığı ileri sürülen BDP üyesi Sedat Karadağ‘a destek çıkmak ve İran‘daki idamları prostesto etmek amacıyla düzenlen yürüyüş ve basın açıklamasının ardından çıkan olaylarda göstericiler polse ait olduğu belirtilen bir telsize el koydu.

Telsizden yapılan anonsları dinleyen göstericiler de anons yapmaya çalışınca ortaya ilginç görüntüler çıktı.

Akşam saatlerine kadar süren olaylarda 2 kişi gözaltına alınırken 1 gösterici de yaralandı.

Yüksekova Haber

27 Ocak / AÇIKLAMA

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27 Ocak Nazi rejmi KZ`den ( Toplama Kampi) kurtulanların günü !

1933-1945 yılları arasında, 6 milyon Yahudi inancından insanlar, Alman faşist rejmi tarafından katledildiler.Sadece Yahudi inancından insanlar değil, aynı zamanda Sinntiler-Romanlar, eşcinseller, Komunistler, zihinsel ve bedensel engelliler ve daha bir çok insan Alman Nazi rejmi tarafından katledildiler.

Bu gün Avrupanin bir çok yerinde , bir hassa Almanya da 27 Ocak anmaları yapılıyor. İnsanlar unutulmuyor. Ama acı olan, bu gün Alman devleti, Nazi rejminden kurtulan insanlara veya yakinlarina tek kuruş yardim yapmadı ve yapmak istemiyor. Nazi rejmi tarafından el konan, mal ve mülkler halen geri verilmiş değildir.

Almanya ve Avrupanin bir çok yerinde antisemit söylemler bitmiş değildir.Hem de Avrupa bunca acıyı çekmesine rağmen.Yahudi mezarlıkları tahrip ediliyor, Sinagoglar yakılıyor veya tahrip ediliyor. Demokrasi söylemi ile insanlar`a saldırılıyor ve Yahudi inancında ki insanlar korku içinde yaşamak zorunda bırakılıyor.

Sinnti-Romanlar, yurt dışı ediliyorlar. „Tüm kötülüklerin onlardan geldigi“ söylemi ile içten içe bir faşizm geliştiriliyor. Yaşama hakları hiçe sayılıyor.

Onun için, bizim haykırışımız ve isyanımız bitmiyor. Kaybettiğimiz insanların acısını çekiyoruz. Bu acı öfkeye dönüşüyor ve barikatlarda yerimizi aliyoruz. Bazilari bunları anlamakta zorluk çekebilir ama şu bilinmelidir ki barışın ve adaletin olmadığı bir ortamda bizden de sessiz kalmamız beklenemez.

Antisemizme ve faşizme karşı mutlaka tepki verilmelidir.

Çünki antisemitizm ve faşizm bir düşünce değil , bir insanlık suçudur. Ve biz bu suça ortak olmayacağız. Çünki birimiz bile özgür değilsek hiç birimiz özgür değiliz.

Antisemitzme ve faşizme karsi isyan, devrim, anarşi diyoruz !

Hiç kimse unutulmuyor, unutulmayacak!

İsyanımız devam ediyor.

27 Ocak 2011
Kürdistan Anarşist Grup

Hakkari İHD iki dilli tabela astı

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Avukat Muhsin Zeydan Caddesi üzerinde 6 katlı bir binanın 3. katında faaliyet gösteren (İHD) Hakkari Şubesi Başkanlığı öğle saatlerinde binasına Kürtçe ve Türkçe iki dilli tabela astı. Tabelanın üst kısımlarında Kürtçe olarak “Komeleya Mafên Mirovan a Şaxê Colemêrgê” hemen altında ise Türkçe olarak “İnsan Hakları Derneği Hakkari Şubesi” bulunuyor.

İnsan Hakları Derneği Hakkari Şubesi Başkanı İsmail Akbulut, Hakkari İnsan Hakları Derneği Şubesi olarak bilindiği gibi gündemde olan Kürtçe anadilde eğitim hakkı olarak bizde burada anadilde eğitimin hakkının insani bir hak olduğunu belirterek, bizde şubemizi iki dilli tabela astık dedi. Akbulut,”Burada nüfusun tamamı Kürtçe konuşmaktadır. İnsanların kendi kurumlarını öğrenmeleri açısından bizde tabelamıza hem Türkçe hem de Kürtçe gereği duyduk. Tabeladan başlayarak iki dilliye yöneldik. Anadil de de biran önce yasal düzenlemelerin yapılmasını istiyoruz” dedi

Hakkari Haber Tv

12 yaşındaki çocuk gözaltına alındı

İstanbul‘un Başakşehir İlçesi‘nde önceki gün 9 çocuğun gözaltına alındığı baskında, kardeşinin polis tarafından darp edildiğini gördüğü için polis otosuna taş attığı gerekçesiyle 12 yaşındaki M.C., okuduğu ilköğretim okulunun bahçesinde gözaltına alındı.

İSTANBUL – Başakşehir‘de polis 12 yaşındaki M.C adlı çocuğu okul bahçesinde gözaltına aldı. 25 Ocak‘ta İstanbul Emniyet Müdürlüğü Terörle Mücadele Şubesi polisleri tarafından Başakşehir‘e bağlı Şahintepe ve Güvercintepe Mahalleleri‘nde bazı evlere eş zamanlı yapılan baskınlarla Ö.C. (17), B.C. (15), A.C. (14) T.T. (17), F.K. (16), S.Ç. (15), B.C. (17), S.P. (15) ve F.T. (15) isimli çocuklar, „Polise taş attıkları“ ve „Cam kırdıkları“ iddiasıyla gözaltına alınmıştı. Gözaltı sırasında polisin B.C,‘yi evden çıkarırken darp ederek kafasını kırmasının ardından aile üyeleri polise tepki göstermiş ve kısa süreli gerginlik yaşanmıştı. Bu sırada ağabeyinin kafasının kanadığını gören 12 yaşındaki M.C. ise şoka girerek polis otosuna taş atmıştı.

Olaydan bir gün sonra polis Hacı Ali Osman Gül İlköğretim Okulu 6 sınıf öğrencisi M.C.‘yi okulun bahçesinde diğer öğrenci ve öğretmenlerin gözü önünde gözaltına aldı. Bayramtepe Karakolu‘na götürülen M.C. 8 saat gözaltında tutulduktan sonra serbest bırakıldı. Sabah saatlerinde yeniden M.C.‘nin Şahintepe Mahallesi‘nde bulunan evine gelen polisler „savcılığa götüreceğiz, şikâyetçiyiz“ diyerek yeniden gözaltına aldı.

Öte yandan gözaltına alınan ve İstanbul Emniyet Müdürlüğü’ne götürülen 9 çocuğun sorgusunun ise hala devam ettiği ve yarın adliyeye sevk edileceği bildirildi.

Yüksekova Haber

Report über Stop der Gaza-Terror-Flotte 2010

USA bestätigen Ergebnisse der israelischen Untersuchungen

Die US-Regierung bewertet die israelische Untersuchung zur Razzia auf der „Mavi Marmara“ als ausgewogen. Dies teilte Außenamtssprecher Philip Crowley am Montag vor Journalisten mit. In dem Bericht wird den israelischen Soldaten ein rechtmäßiges Verhalten bescheinigt.

Zwar bleibe der Untersuchungsausschuss von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon das „erste Forum für die internationale Gemeinschaft, um den Vorfall zu überprüfen“, sagte Crowley laut der Zeitung „Jediot Aharonot“. Doch die Fertigstellung des ersten Teils des israelischen Untersuchungsberichtes sei „ein wichtiger Schritt“. „Wir denken, dass dies ein unabhängiger Report ist, eine glaubwürdige und unparteiische und transparente Untersuchung, die Israel unternommen hat.“ Der zweite Teil soll in einigen Monaten veröffentlicht werden.

Bericht der öffentlichen Kommission zur Untersuchung des Seezwischenfalls vom 31. Mai 2010

Am 3. Januar 2009 verhängte Israel als Maßnahme im bewaffneten Konflikt mit der Hamas eine Seeblockade über die Gewässer vor dem Gazastreifen. In den Tagen vor dem 31. Mai 2010 näherte sich eine Flottille aus sechs Schiffen mit insgesamt ungefähr 700 Personen an Bord der Küste Israels. Das größte Schiff der Flottille, die Mavi Marmara, hatte insgesamt ungefähr 590 Menschen (Passagiere und Besatzung) an Bord. Am 31. Mai 2010 fingen Kräfte der IDF (Israelische Verteidigungsstreitkräfte) die Mavi Marmara ab und gingen zur Durchsetzung der Seeblockade des Gazastreifens an Bord. Während des Betretens und der Übernahme des Schiffes stießen die Kräfte der IDF auf gewaltsamen Widerstand. Während der Kämpfe auf dem Schiff wurden neun der Schiffspassagiere getötet und 55 verletzt. Neun Soldaten der Zahal wurden ebenfalls verwundet.

Am 14. Juni 2010 setzte die israelische Regierung eine unabhängige öffentliche Kommission ein, um verschiedene Aspekte der vom Staat Israel durchgeführten Maßnahmen zu untersuchen.

Die wichtigsten Feststellungen und Ergebnisse der Turkel-Kommission

Die wichtigsten Feststellungen

1. Die israelische Regierung setzte eine öffentliche, unabhängige und selbstständig agierende Kommission ein. Den Vorsitz der Kommission hatte ein ehemaliger Richter des israelischen Obersten Gerichtshofes; weitere Mitglieder waren Juristen, weltweit anerkannte Experten und internationale Beobachter. Das beweist, dass Israel ein Rechtsstaat ist, der in der Lage ist, sich selbst zu überprüfen. Nur wenige Länder wären bereit, sich einer solch intensiven und fundamentalen Untersuchung zu unterziehen.

2. Die Kommission hat eindeutig festgestellt, dass die Durchführung einer Blockade – auch in internationalen Gewässern – rechtens ist.

3. Obwohl verschiedene Stimmen versucht haben, Israel Kriegsverbrechen zu beschuldigen, beweisen die Ergebnisse der Kommission, dass Israel die Wahrheit gesagt und in Einklang mit dem Gesetz gehandelt hat.

4. Die israelische Regierung und die IDF werden sich mit dem Bericht ausführlich befassen und daraus die nötigen Lehren für die Zukunft ableiten.

5. Waffen, die in den Gaza-Streifen gebracht werden, stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Obwohl Israel die Lebensbedingungen für die Zivilbevölkerung Gazas kontinuierlich verbessert, werden weiterhin Raketen und Mörsergranaten auf israelische Städte abgefeuert. Die Hamas investiert weiter alle ihre Ressourcen in die Aufrüstung mit Raketen und Waffen.

6. Die israelische Regierung und die Sicherheitskräfte werden weiterhin alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Zivilbevölkerung Israels zu schützen.

7. Der Bericht unterstreicht, dass Gaza für nahezu alle Arten von Gütern und Produkten offen ist. Jede Organisation, die Hilfsgüter nach Gaza einführen möchte, kann dies über die existierenden Grenzübergänge tun. Es besteht keinerlei Notwendigkeit für weitere Flottillen. Diese stellen eine Provokation dar und haben keinen Bezug zu humanitären Hilfsprojekten.

Die wichtigsten Ergebnisse

1. Die Seeblockade wurde aufgrund der Sicherheitsbedürfnisse des Staates Israel eingerichtet und entspricht den Vorschriften des internationalen Rechts.

. Die Kommission ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Seeblockade angesichts der Sicherheitsbedenken legitim und in Einklang mit internationalem Recht verhängt worden war.

. Die Kommission ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Israel seiner internationalen humanitären Verantwortung unter den Gegebenheiten einer Seeblockade nachkommt. Dies wird unter anderem dadurch deutlich, dass Schiffe in den Hafen von Ashdod einlaufen und Hilfsgüter abladen dürfen.

2. Die israelischePolitik gegenüber dem Gazastreifen entspricht internationalem Recht und Menschenrechten.

. Israels Kontrolle über den Gazastreifens endete mit der vollständigen Räumung und Abkopplung im Jahr 2005.

. Israel verhindert nicht die Einfuhr von Gütern des täglichen Bedarfs für die Zivilbevölkerung Gazas. Es stellt jene humanitäre und medizinische Unterstützung zur Verfügung, die laut internationalem Recht notwendig ist. Israel kooperiert auf diesem Gebiet mit der Palästinensischen Autonomiebehörde und der internationalen Gemeinschaft.

. Die Maßnahmen Israels bedeuten keine „kollektive Bestrafung“ der Bevölkerung Gazas. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Israel vorsätzlich Beschränkungen durchgesetzt hat mit dem alleinigen Ziel oder der Absicht, der Zivilbevölkerung Gazas lebensnotwendige Versorgungsmittel vorzuenthalten.

3. Die Übernahme der Marmara wurde im Einklang mit internationalem Recht vollzogen.

. Laut internationalem Recht ist es erlaubt, ein Schiff unabhängig von seiner Position zu übernehmen, wenn festgestellt wurde, dass dieses absichtlich versucht, eine Blockade zu durchbrechen. Dies gilt auch in internationalen Gewässern. Die Kommission hat alle Begleitumstände in Betracht gezogen und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Übernahme in internationalen Gewässern rechtens war.

. Die Möglichkeiten Schiffe, vor allem große Schiffe, auf hoher See zu stoppen, sind sehr beschränkt. Deshalb war das Abseilen der Soldaten von Helikoptern aus eine angemessene Taktik, die internationalem Recht entspricht. Marineeinheiten anderer Länder nutzen diese Taktik ebenfalls. Außerdem kann diese Vorgehensweise das Risiko von Todesfällen im Vergleich zu anderen Methoden verringern.

. Gemäß der Anweisungen durfte das Feuer nur in tatsächlich und unmittelbar lebensbedrohlichen Situationen eröffnet werden. Die Kommission ist davon überzeugt, dass dieser Befehl den Einheiten, die an der Aktion teilgenommen haben, klar gemacht wurde.

. Es gab zahlreiche Warnungen an die Schiffe, aber der Kapitän der Marmara sagte, er weigere sich anzuhalten und versuchte nicht, den Kurs zu ändern.

. Es wird hervorgehoben, dass keine humanitären Güter an Bord der Marmara gefunden wurden.

4. Die Soldaten ergriffen erst Maßnahmen, nachdem sie von der Schiffsbesatzung brutal attackiert worden waren. Das Verhalten der Soldaten entsprach internationalem Recht.

. Während der Vorbereitung der Flottille betonten deren Organisatoren der Flotille, dass man so weit wie möglich auf Gewalt verzichten müsse. Aus diesem Grund rechneten die IDF nicht damit, dass es sich bei der Schiffsbesatzung nicht nur um unschuldige Zivilisten sondern auch um aktive Gewalttäter handeln würde. Die Anweisungen zum Gebrauch der Schusswaffe spiegelten diese Erwartungen wider und entsprachen hauptsächlich den Gegebenheiten einer Polizeimaßnahme.

. Die Soldaten versuchten zunächst, die Marmara von Schlauchbooten aus zu betreten. Aufgrund des gewalttätigen Widerstandes wurde dann jedoch entschieden, sich von Helikoptern aus abzuseilen.

. Die Soldaten wurden brutal mit Geschossen, Messern, Knüppeln, Hämmern, Schlägen und ähnlichem angegriffen. Neun Soldaten wurden verletzt, teilweise durch scharfe Munition und Messerstiche. Drei Soldaten wurden gefangen genommen und in das Innere des Schiffes gezerrt.

. Die Kommission befand, dass sich die Soldaten insgesamt professionell verhalten haben, als sie mit extremer Gewalt konfrontiert wurden, mit der sie nicht gerechnet hatten. Die meisten Fälle, in denen Soldaten Gewalt anwenden mussten, befinden sich in Einklang mit internationalem Recht. Dies beinhaltet jene Fälle, in denen Soldaten Schüsse auf die Körperschwerpunkte von Angreifern abfeuerten. In einigen wenigen Fällen hatte die Kommission nicht genügend Informationen, um eine abschließende Aussage zu treffen.

5. Das Verhalten der Passagiere

. Die Passagiere der Marmara können in zwei Gruppen unterteilt werden: Friedensaktivisten, die nach einer Sicherheitsinspektion das Schiff in Antalya betraten, sowie ein „harter Kern“ von 40 IHH-Aktivisten, die in Istanbul dazustießen. Sie unterliefen keine Sicherheitsüberprüfung und kapselten sich von den restlichen Passagieren ab. Sie wurden von ca. 60 weiteren Aktivisten unterstützt, die sich ebenfalls an den Gewalttätigkeiten beteiligten.

. Als der Schiffskapitän alle Passagiere anwies zu ihren Plätzen unter Deck zurückzukehren, blieben die IHH-Aktivisten an Deck, zogen Rettungswesten an und bewaffneten sich mit Äxten, Ketten, Messern, Hämmern usw. Sie zeigten einen hohen Grad an Organisation und Gewaltbereitschaft.

. Die Kommission ist überzeugt, dass die IHH-Aktivisten scharfe Munition benutzten. Ihre Intention war es, die Seeblockade zu durchbrechen und so der Hamas einen Vorteil im Kampf gegen den Staat Israel zu verschaffen.

. Die Kommission stellt fest, dass die Mitglieder der gewalttätigen Gruppe den Status von direkt an Kampfhandlungen beteiligten Personen (direct participants in hostilities (DHP)) besitzen, denen nicht der gleiche Schutz zuteil wird, der Zivilisten zusteht.

. Von den neun getöteten Passagieren wurden vier als IHH-Aktivisten identifiziert. Vier weitere wurden als Aktivisten türkisch-islamischer Organisationen identifiziert. Es ist nicht bekannt, ob der weitere Tote einer Gruppe angehörte. Die Verwandten von einigen der Toten sagten aus, dass diese als Shahids (Märtyrer) sterben wollten. Einige hatten sogar Briefe mit ihrem Testament hinterlassen.

6. Die Behandlung der Passagiere

. Nachdem die Übernahme beendet war, wurden die Verletzten behandelt. Achtzehn Ärzte, sechs Rettungssanitäter, 70 Sanitätssoldaten und ein leitender Arzt waren daran beteiligt. Einige der Verletzten widersetzten sich der medizinischen Behandlung, aber niemand starb nach Beginn der medizinischen Versorgung an seinen Verletzungen.

. Den Passagieren wurde Wasser und Essen gereicht und sie wurden zu den Toiletten geführt, wenn immer sie darum baten.

. Einigen der Passagiere wurden Handschellen angelegt, insbesondere jenen, von denen befürchtet wurde, sie könnten versuchen anzugreifen oder Unruhe zu stiften. Durchsuchungen brachten Messer und große Summen Geld, sowie die Pistole eines israelischen Soldaten, kalte Waffen und Materialien, die der Hamas-Bewegung gehörten, und weiteres zutage.

. Die Kommission ist der Ansicht, dass die Behandlung der Flottillen-Teilnehmer, nachdem das Schiff im Hafen von Ashdod angekommen war, legal und in Einklang mit internationalem Recht war.

Außenministerium des Staates Israel, 24.01.2011 – NL der israelischen Botschaft in Berlin

Den vollständigen Teil 1 des „Turkel-Berichts“ sowie eine Zusammenfassung jeweils in englischer Sprache finden sich unter diesem Link:

http://www.turkel-committee.gov.il/content-107.html

HAOLAM

Nicht zum Affen machen lassen – Die Türkei streitet über Darwin

TÜRKEI: AUF DEM WEG NACH EUROPA

Zweimal in der Woche, am Montag und am Freitag, müssen die Schulkinder morgens strammstehen: In jeder türkischen Schule (und auch in der Deutschen Schule in Istanbul) erklingt dann die Nationalhymne. In türkischen Schulen gibt es zur Sicherheit außerdem auch eine tägliche Pflichtübung in Patriotismus: Die Kinder versammeln sich vor einer Büste des Staatsgründers Atatürk, dessen Porträt in jedem Klassenzimmer hängt, und sagen ein staatstragendes Gedicht auf, das mit der Losung „Glücklich ist, wer sich Türke nennen kann“ endet.

Das stört offenbar wenige türkische Eltern, denn Beschwerden darüber hört man kaum. Was aber unlängst ein Fünftklässler aus Ankara über sein Schulerlebnis berichtete, beschäftigt inzwischen das ganze Land. Der Schüler, so heißt es zumindest in türkischen Medien, hatte seiner Mutter erzählt, dass sein Lehrer im Unterricht als Antwort auf die Frage, ob der Mensch vom Affen abstamme, über Darwin und die Evolutionstheorie berichtet habe. Als die Mutter des Fünftklässlers davon hörte, legte sie eine Beschwerde bei der regionalen Schulbehörde ein, in der sie sich über die (vermeintliche) Feststellung des Lehrers erregte, Affen seien der Menschen Vorfahren. Die Schulbehörde leitete eine Untersuchung ein, in deren Mittelpunkt jedoch nicht die Frage stand, ob die Menschheit im Allgemeinen oder die Türken im Besonderen von Affen abstammen, sondern nur, ob der inkriminierte Lehrer Derartiges behauptet hat. Insgesamt neun von 42 Schülern aus der Klasse sollen in der Sache aussagen oder haben bereits ausgesagt. Nachdem drei Schüler bestätigten, dass ihr Erzieher tatsächlich über Darwin, Affen und Evolution gesprochen hatte, wurde der Lehrer offiziell verwarnt, da die Evolutionstheorie kein Stoff für die fünfte Klasse sei, offenbar also auch bei Antworten auf Fragen der Schüler als inexistent zu behandeln ist.

Doch eine Lehrergewerkschaft hat angekündigt, sie werde Protest gegen die Verwarnung einlegen. „Das wahre Motiv hinter der Verwarnung ist der Konflikt zwischen jenen, die versuchen, Bildung auf einer religiösen Grundlage zu errichten, und jenen, die sich an wissenschaftlichen Quellen orientieren“, wurde ein Gewerkschaftsführer zitiert.

Ist dieser Vorfall an einer Grundschule in Ankara ein Anzeichen für die wachsende Islamisierung der Türkei, wie sie von den Gegnern der im Islam verwurzelten Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) und des frommen Ministerpräsidenten Erdogan seit Jahren behauptet wird, oder nur ein harmloser Einzelfall? In der Türkei wird seit einigen Jahren regelmäßig über Charles Darwin gestritten. Manche, wie der seltsame türkische Publizist Harun Yahya, führen dabei publizistische Feldzug: Der finanzkräftige Vielschreiber verschenkt seinen „Atlas der Schöpfung“ gern kostenlos an Schulen und Journalisten. Doch ihn nimmt außer einer kleinen Schar niemand ernst. Bedenklicher sind Fälle, bei denen der Streit über Darwin mitten in die Wissenschaft getragen wird. Der jüngste Fall erinnert viele Türken an den Streit über die wissenschaftliche Zeitschrift „Bilim ve Teknik“ (Wissenschaft und Technik) im Frühjahr 2009.

Die Produktion des Märzhefts von „Bilim ve Teknik“, das mit einer Titelgeschichte zu Charles Darwin hätte erscheinen sollen, war in letzter Minute gestoppt worden. Der Text sowie Darwins Porträt auf dem Titel mussten auf Geheiß des mit AKP-Leuten besetzten Amts für Wissenschaft und Forschung (Tübitak) entfernt werden, der Chefredakteurin wurde mit Entlassung gedroht. Erst nach heftigen Protesten sprach Tübitak von einem „Missverständnis“. Es war davon die Rede, dass die Chefredakteurin nur deshalb entlassen werden solle, weil sie ihre Kompetenzen überschritten habe. Mit Darwin habe das nichts zu tun. Es werde eine Darwin-Geschichte geben, aber erst in seiner späteren Ausgabe, hieß es aus dem Amt. Die Märzausgabe 2009 erschien hingegen mit einer Geschichte über den Klimawandel. Die Geschichte über Darwin gab es später tatsächlich. Zuvor hatten sich auch mehrere AKP-Politiker kritisch über den „Eingriff“ von Tübitak geäußert.

F.A.Z / Von Michael Martens

Enver turan davası 3 mayısa ertelendi

http://img707.imageshack.us/img707/8073/20623866.jpg

Daha sonra kaldırıldığı Van Eğitim ve Araştırma Hastanesinde hayatını kaybeden 15 yaşındaki Enver Turan‘ın bugün Hakkari Ağır Ceza Mahkemesinde görülen 3′üncü duruşması, sanık avukatın mahkemenin burada görülmesinde can güvenliği açısından sakıncalı olduğunu ve mahkemenin başka bir ile alınması talebi üzerine Mahkeme heyeti duruşmayı 3 Mayıs 2011 tarihine erteledi. Turan‘ın duruşmasına destek vermek amacıyla Hakkari Adliyesi önüne gelen 40′a yakın Sivil Toplum Kuruluşu Temsilcileri, adliye önünde bekleyen Turan‘ın avukatı ve ailesiyle görüştü. STK Temsilcileri adına konuşan İHD Hakkari Şube Başkanı İsmail Akbulut,Hakkari‘deki STK Temsilcileri olarak Turan‘ın davasını sonuna kadar takipçisi olacağını söyledi.

Enver Turan, Ramazan Bayramı‘nın ilk gününde Hakkari‘de bir uzman çavuşun aracından inerek açtığı ateşle başından yaralanmıştı. 15 yaşındaki Turan, tedavi gördüğü Van Eğitim ve Araştırma Hastanesi Cerrahi Yoğun Bakım Ünitesi‘nde bir hafta sonra da hayatını kaybetmişti. Turan‘ı öldüren uzman çavuş hakkında da ‚adam öldürmek“ten dava açıldı. İlk duruşma 9 Kasım 2010 tarihinde Hakkari Ağır Ceza Mahkemesi‘nde görülen Turan‘ın ikinci duruşması yine geniş güvenlik önlemleri altında 7 Aralık 2010 tarihinde görülmüştü.Turan‘ı öldüren uzman Çavuş , Gökşen Sarp , ikinci duruşmada tutuksuz yargılanmak üzere serbest bırakılmıştı. Bugün yapılan 3′üncü duruşmaya ise uzman Çavuş Sarp mahkemeye katılmazken, avukatı katıldı. Mahkemeye katılan Enver Turan‘ın ailesi ve avukatı, mahkemenin her defasında güvenlik gerekçesi gösterilerek ertelenmesine bir anlam veremediklerini belirtti.Turan‘ın avukatı Turgut Selçuk, mahkeme heyetinin daha önce duruşmanın başka yere alınması talebinin değerlendirilmesi için Adalet Bakanlığı‘na yazı gönderildiğini , ancak kendilerinin de bu yazıya itiraz ettiklerini belirterek,“Yaptığımız itirazın sonucunu bekleyeceğiz. Bu yüzden bugün yapılan 3′üncü duruşmanın 3 Mayıs 2011 tarihine ertelendi“ dedi

Turan‘ın duruşmasını izlemek için Hakkari Adliyesi önüne gelen 40′a yakın STK Temsilcileri ise, duruşmanın güvenlik gerekçesi bahane gedilerek başka tarihe ertelenmesine bir anlam veremediklerini belirtti. STK Temsilcileri adına kısa bir açıklama yapan İHD Hakkari Şube Başkanı İsmail Akbulut, Hakkari‘deki STK temsilcileri olarak Turan‘ın davasını sonuna kadar takipçisi olacağını belirterek,“İnancımız odur ki, yargı bi sefer doğru karar verir. Davanın başka ile alınması kesinlikle doğru değil. Hakkari‘de hiç bir güvenlik sorunu yoktur“ dedi.

Hakkari News




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