Archiv für Dezember 2010

Anarchisten schicken weitere Paketbomben an Botschaft

Vor Weihnachten hatten italienische Anarchisten Briefbomben in Rom verschickt. Nun wurde vor der griechischen Botschaft einer entdeckt. Die Polizei hat keine Spur.

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Großes Aufgebot: Feuerwehrleute und Sicherheitskräfte vor der griechischen Botschaft.

Nach den beiden Anschlägen auf die Schweizer und die chilenische Botschaft in Rom am 23. Dezember wurde am Montag erneut eine Briefbombe gefunden, diesmal in der griechischen Botschaft. Offenbar ist es nur einem Zufall zu verdanken, dass diesmal keine Verletzten zu beklagen waren, da der Sprengsatz beim Öffnen des Päckchens nicht zündete. Am Donnerstag dagegen waren zwei Mitarbeiter der betroffenen Botschaften an den Händen schwer verletzt worden.

Die Sprengstoffsendung war in der griechischen Vertretung schon Heiligabend eingetroffen, wegen der Weihnachtsfeiertage aber zunächst liegen geblieben, wie Botschafter Michael Cambanis gegenüber der Zeitung La Repubblica bestätigte. Als Fehlalarm stellten sich dagegen die Meldungen verdächtiger Päckchen auch aus den Botschaften Venezuelas, Monacos und Dänemarks heraus.

Die Fahnder geben sich nicht zuletzt aufgrund des schon am Donnerstag unmittelbar nach den Attentaten gefundenen Bekennerschreibens sicher. In ihren Augen stammen die Täter aus den Reihen der Federazione Anarchica Informale (FAI), der Informellen Anarchistischen Föderation. Bloß wissen sie weiterhin nicht, wer sich eigentlich hinter diesem Signum verbirgt.

Unter ihrem Namen trat die Gruppe erstmals am 27. Dezember 2003 auf, damals noch durch den Zusatz „Handwerkerkooperative Feuerwerkskörper und Ähnliches“ ergänzt. Erste Bomben im Stile der FAI-Anschläge gab es jedoch schon 2001; unmittelbar vor dem G-8-Gipfel in Genua verletzte eine Briefbombe einen jungen Carabinieri-Beamten.

Im Jahr 2003 dagegen hieß das Anschlagsziel Romano Prodi, damaliger EU-Kommissionspräsident. Ihm wurden zwei Kochtöpfe vors Haus gestellt und zudem ein Brandsatz nach Hause geschickt. Prodi kam glimpflich davon. Die Stichflamme, die aus dem Päckchen herausschoss, verletzte ihn nicht. Zuletzt hatte die FAI im Dezember 2009 zwei Anschläge auf die Privatuniversität Bocconi in Mailand sowie auf ein Abschiebezentrum verübt.

Nie jedoch gelang es Polizei und Staatsanwaltschaft, Täter aus der FAI dingfest zu machen. Im Jahr 2005 wurden zwar sieben Aktivisten verhaftet, die für die Anschläge in Genua und Bologna ebenso wie für diverse weitere Bomben kleineren Kalibers verantwortlich sein sollten.

Doch die Beweise waren so dünn, dass der Haftrichter die Verdächtigen schon nach zwei Wochen auf freien Fuß setzte. Gerichte in Rom und Bologna sprachen die Angeklagten schließlich in Prozessen, die sich bis ins Jahr 2010 hinzogen, von allen Vorwürfen frei. Weiterhin ist damit kein einziger Aktivist der Gruppe den Behörden namentlich bekannt.TAZ

Kurdistan Report Nr. 153 Januar/Februar 2011 erscheint in Kürze

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Der Kurdistan Report Nr. 153 Januar/Februar 2011 erscheint in Kürze. Er ist im Abo für 15,- Euro plus Porto für 6 Ausgaben zu beziehen. Einfach eine E-mail an:

k.report@gmx.de

senden mit Name und Anschrift. Eine Probeausgabe ist möglich. Der Kurdistan Report ist auch im Internet unter www.kurdistanreport.de zu finden.

Inhaltsverzeichnis:

Kurdistan Report Nr. 153 Januar/Februar 2011

Hungerstreik und Brief von Silvia Guerini

Gross ist die Anstrengung der schweizerischen Staatsanwaltschaft um uns vom Rest der Bewegung und von den GenossInnen zu isolieren, die ihre Nähe, Solidarität und liebe mit vielen Briefen, Botschaften der Unterstützung und organisierten Initiativen ausgedrückt haben. Eine Solidarität, die in diesen Monaten vor allem in der Schweiz und in Italien lebt, aber auch von anderen Ländern kommt. Den Kommunikationskanal nach aussen zu unterbrechen indem Briefe langsam und willkürlich weitergeleitet werden, heisst den einzigen Kanal zu kappen, mit dem wir den GenossInnen weiter nahe sein und den Kampf weiterführen können.

Die äusserst langen Zensurzeiten der Post erschweren unseren Versuch sehr, in der Bewegeung mit Beiträgen und texten präsent zu sein, machen uns den Versuch zur notwendigen Auseinandersetzung und Verbindung mit den GenossInnen, zur aktiven Teilnahme an den Solidaritäts- und Kampfinitiativen und die Zeitschrift „Terra Selvaggia – antizivilisatorische Seiten“ noch schwerer.

Seit Monaten ist die Situation durch eine Beschränkung auf je drei Briefe hinein und hinaus pro Woche verschärft worden.
Diese Woche der Mobilisierung ist eine notwendige politische Antwort damit der Versuch uns vom Rest der Bewegung und von den Kämpfwn zu isolieren nicht stillschweigend über die Bühne geht. Ein Versuch, der die Durchführung eines kollektiven Hungerstreiks im September vom mir, Costa, Billy und Marco Camenisch nicht verhindern konnte, und auch die Stärkung unserer grünanarchistischen Identität und die Weiterführung der begonnenen Kampfverläufe nicht verhindert wird…

Die kürzlichen Versetzungen von Marco in das Hochsicherheitsgefängnis von Orbe, von Costa vom Gefängnis von Bern nach Thun und von Billy vom Gefängnis von Thun nach Bern sind als ein repressives Manöver und die repressive Antwort auf unseren von vielen solidarischen Initiativen begleiteten Hungerstreik und auf die „Kampagne zur Befreiung der politischen Langzeitgefangenen“ zu betrachten.

Alle diese Versuche werden das Voranschreiten dieser wichtigen und notwendigen Kampagnen nicht aufhalten, werden die Beziehungen des Kampfes und der Nähe nicht brechen, werden die starke Solidarität und die Entschlossenheit des Kampfes innerhalb und ausserhalb dieser Gitter nicht aufhalten. Ich nehme mit einem Hungerstreik vom 30. November – 5. Dezember aktiv am „Internationalen Symposium“ 3.-5. Dezember gegen Isolation, Rassismus, Unterdrückung und Ausbeutung Teil.

Ich möchte an das Massaker vom 19. Dezember in den türkischen Gefängnissen erinnern. Da es ihm in keiner anderen Weise gelang den Willen der sich im Hungerstreik befindenden RevolutionärInnen niederzuschlagen, ging der türkische Staat von der Folter zur physischen Eliminierung über: 28 durch Schusswaffen, chemische Bomben, Folter oder Verbrennen bei lebendigem Leibe ermordete Gefangene, hunderte verletze und für immer verstümmelte Gefangene. Ein Massaker, das in zwanzig Gefängnissen gleichzeitig begonnen wurde und den Widerstand der politischen Gefangenen und der revolutionären Bewegung ausserhalb der Gefängnisse nicht aufhalten konnte.

Ich drücke meine Solidarität für die Gefangenen des SRI, der PKS(r) und der GRAPO aus, die vom 1. Dezember an jeden Dienstag und Freitag im Hungerstreik sind.

Der spanische Staat führt gegen die politischen Gefangenen eine Repressions- und Vernichtungspolitik durch: Verzettelung, Isolation und mit der „Doktrin Parot“, die extra dafür geschaffen wurde und die Straffe für jene verlängert, die sie abgesessen hätten, bis auf eine „Strafende nie“… Und die Wellen der Repression, der Verhaftungen und der Folter in den spanischen Knästen gegen baskische GenossInnen gehen unaufhörlich weiter. Mit den schweren Angriffen auf die baskische Jugendbewegung nach dem Verbot der Organisation SEGI.

Diese Angriffe dürfen nicht isoliert betrachtet werden sondern als Teil eines umfassenden Prozesses globaler Repression und Unterdrückung aller politischen Gefangenen, die ihre revolutionäre Geschichte und Identität nicht verleugnen, und aller Formen des Kampfes ausserhalb und in den Gefängnissen.

Solidarität auch den politischen Gefangenen in Argentinien, Mexiko, Chile und den kämpfenden Mapuche.

Solidarität und Freiheit für alle revolutionären Gefangenen.

Für die „Woche der Mobilisierung gegen die Isolation“ und in unserer Solidarität werde ich einen Hungerstreik vom 6.-12. Dezember führen. Drinnen und Draussen ein eiziger Kampf!

Unsere Kraft besteht im Bewusstsein, dass diese Erde im Sterben liegt, liegt in der Begegnung unseres Blickes mit dem eine Tieres im Käfig, im Schlagen unserer Herzen für die Leidenschaft zum Kampf, in unserem immer unbezwingbaren und wilden Geiste… bis zum letzten Atemzug…

Silvia Guerini, Gefängnis Biel, Dezember 2010

Karakök

Federazione Anarchica Italiana (F.A.I.)

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Öz Savunma / Hasan Bildirici

Demokratik Özerklik Taslağı’nın “öz savunma” şıkkı tartışılıyor. Daha doğrusu, Kürt hak ve özgürlüklerini yirmi yıl geriden takip eden ve daha çok olmazların teorisini yapan Türk basını Kürtlerle yine dalga geçiyor. Aslında dalga geçtikleri kendi sistemleridir. Türk basınına, Kürt özgürlük mücadelesi ayar vermiştir. Bunlara kalsa Kürt diye bir şey yoktu. Kürtçe, “kart-kurt”tu… Hele Kürtçe televizyon istemek, olacak şey değildi. Kürt dilinde kurs falan açılması olanaksızdı. Hep olmazların teorisini yaptılar. Kürt halkı ise mücadelesiyle onların düşünce alanını genişletti. En liberallerini, iki dilli eğitim sistemini savunacak noktalara taşıdı…

Türk basını, askeri ve bürokratları hep sınır çizdiler. Kürt mücadelesi bu uyduruk sınırları hep bir adım öteye taşıdı…

Türk devletinin Kürt sorununu çözme güç ve kudreti yoktur. Cumhuriyetin temelleri yanlıştır. Cumhuriyet, Hanefi Mezhebi ve Türk milliyetçiliğinin ihtiyaçlarına göre kurulmuştur. Fakat Türkiye nüfusunun yarısı Türk ve Hanefi değildir…

Şimdi bu karmaşıklık nasıl çözülecek? Yüz bin Hanefi imama Alevilerden alınan vergilerle devlet maaşı ödeyerek din ve inanç özgürlüğü sorunu çözülemez. Yirmi milyon Kürde devletlik yaptığını söyleyip, bir Kürt çocuğunun ana dilinde okuluna gitmesini yasaklamakla da Kürt sorunu çözülmez… Çözülmez işte… Kürtler, alt kültür ulusalcılığı değil, üst kültür ulusalcılığı yapsalardı bu yamuk sistem çoktan toz duman olmuştu…

Baksanıza, Ankara’ya tahtını kurmuş olan Şerafettin Elçi, “ne öz savunması?” diye soruyor. Böyle bir soru soruyor, ama yüzyıldır katliamlara uğrayan Kürt güvenliğinin nasıl sağlanacağı konusunda en ufak bir fikri yok…

Öz savunma denen şey, Kürt halkının, Türklerin ihtiyacına göre kurulmuş askeri ve bürokratik saldırganlığa karşı, Kürdün can güvenliğini korumak anlamına gelir… Basit bir soru sorarak konuyu biraz daha açalım:

“Türk devleti, Türk milliyetçilerini öldürüyor mu?”

Hayır, onları ödüllendiriyor. Fakat Kürt milliyetçilerini veya hak savunucularını öldürüyor… Öldürmüyor diyenlere, PKK gerillalarını bırakalım, cinayete kurban gitmiş 17.500 Kürt sivili örnek verelim… Dersim’i, Zilan’ı, Koçgiri’yi anlatalım… Devlet şimdi öldürmüyormuş… Ayıp be! Kürtlerin sıradan kan davaları yüz yıl sürüyor… Öldürülen Kürt sivillerin gizlenen cesetleri ve elbiseleri çürümedi daha…

Öz savunma denince benim aklıma, tel örgüler içindeki arazisi mezarlığa çevrilmiş Cizre Tank Taburu, Şırnak Ölüm Tugayı, Diyarbakır Kolordusu, JİTEM, MİT, ve sürekli Kürt siyasetçileri gözaltına alan polis teşkilatlarına karşı Kürt halkının korunması gelir… Nasıl bir öz savunma olur bilemiyorum, askeri ve milis teşkilatlanmalar üzerine kafa yormak istemiyorum, ama yukarıdakilere karşı korunmanın mutlaka bir yolunun olması gerektiğine inanıyorum…

Türklerin ulusal günlerinde Diyarbakır’daki askerlerin iki de bir caddelere çıkıp, sloganlı gösteriler yapmasını Kürt halkının onur ve şerefine tecavüz sayıyorum… Buna ses çıkarmayan bir Kürtlüğü, düşük karakterli ulusalcılık olarak nitelemek yanlış değildir…

Tarihsel yamuklukları, korkuları, didişmeleri bir kenara bırakacağız. İktidar partileriyle el ele, Kürt sorununun cepçiliğini yapmayı da kendimize yakıştırmayacağız… Sadece kendi çıkarımız için değil, ulusumuzun en çok düşürülmüşleri ve mahrum bırakılmışları için isteyeceğiz eşitlik ve özgürlüğü…

Kürtler ve Aleviler, korkak atalarını, doğal vefat yoluyla toprağa verdiler. Son kalanların, yeni nesillere aşılayabileceği bir korku yok. Aksine yeni nesillerin ellerine bakıyor onlar…

Türk devleti buyursun bakayım, Türkleştirilmiş bürokrasi, asker ve polis teşkilatıyla Kürtleri yönetsin bakayım… Herkesi Hanefi Mezhebi’nden sayan Türk diyaneti, inanç özgürlüklerini sağlasın bakayım…

İnkar dönemi kapandı. Kürtlerin varlığı kabul ediliyor. Yasakların çoğu aşıldı, ama henüz hukuku yok. Hiç bitmeyecekmiş gibi görünen cinayetlerden fayda elde etme dönemi de bitti… Eskiden nasıl tırpanla ekin biçer gibi öldürüyorlardı… Şimdi kimsenin tek cinayete tahammülü yok… Kürtler arası çatışmalar nasıl bittiyse, Türklerin Kürtleri öldürme dönemi de bitecek… Çünkü cinayetin her türlüsü pistir… Çünkü cinayetler Kürtleri kamçılamaktan başka bir işe yaramıyor…

Öz savunma ve dil konusu mutlaka çözülecektir. Kürdistan’da çocuklar kendi ana dilleriyle okula gideceklerdir. Ödenen ve ödenecek bunca bedel bunun içindi… Kür halkı kendi can güvenliğini sağlayacaktır. Kürt halkı aleyhine konumlanmış ordu ve polis teşkilatlarının, MİT ve JİTEM hücrelerinin Kürdistan’daki varlığı bir süre sonra sahiplerinin de işine yaramayacaktır… Ödenmiş ve daha da ödenecek bedel bunun içindir…

Öz savunmanın nasıl sağlanacağını tam bilemiyoruz… Tartışıyoruz. Bildiğimiz bir şey var ki, bundan sonra hiçbir güç ve siyaset, Kürtleri yeniden Ölüm Taburları’nın denetimi altına sokamayacak…

Kürtler, korkak atalarını çoktan gömdüler…

* Yazi Rojeva Kurdistanê alinmistir.

Verdächtige Pakete alarmieren italienische Polizei / Rom

In Rom sind am Morgen nach Angaben der italienischen Polizei erneut mutmaßliche Paketbomben gefunden worden: Betroffen sind die Botschaften von Griechenland, Dänemark und Monaco.

Rom – Bombenalarm in der italienischen Hauptstadt: Nach Polizeiangaben sind erneut verdächtige Pakete in ausländischen Botschaften entdeckt worden. Noch ist unklar, ob es sich tatsächlich um Bomben handelt. Betroffen sind die Botschaften von Griechenland, Dänemark und Monaco. Ein Alarm an der Vertretung Venezuelas erwies sich als falsch.

Am Donnerstag war in der chilenischen Botschaft in Rom eine Paketbombe explodiert, ebenso in der Schweizer Vertretung. Dort wurde ein Mitarbeiter schwer verletzt, als er das Paket öffnen wollte. Auch in der ukrainischen Botschaft war ein verdächtiges Paket gefunden worden, dort handelte es sich um einen Fehlalarm. Eine italienische Anarchisten-Gruppe hatte sich zu den Anschlägen bekannt.
Der Speigel

Hinrichtung eines Kurden ausgesetzt / IRAN

Nach internationalen Protesten wird das Todesurteil gegen den kurdischen Studenten Habibollah Latifi nicht vollstreckt. Er soll angeblich an einen Anschlag beteiligt sein.

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Trotz der offiziellen Ankündigung der iranischen Justiz, das Todesurteil an dem kurdischen Studenten Habibollah Latifi am Sonntag zu vollstrecken, wurde er nicht hingerichtet. Das teilte der Anwalt des Studenten, Nemat Ahmadi, gestern der BBC mit.

Der 29-jährige Jurastudent war 2008 wegen angeblicher Beteiligung an einem Anschlag auf den Wagen eines Staatsanwalts in der westiranischen Stadt Sanandadsch 2007 zum Tode verurteilt worden. Latifi hatte nach Angaben seines Anwalts gestanden, Mitglied der verbotenen kurdischen Pejak zu sein, jedoch geleugnet, an einer bewaffneten Aktion teilgenommen zu haben.

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Auch in Berlin wurde gegen Hinrichtungen im Iran demonstriert.

Die Ankündigung der Hinrichtung hatte im In- und Ausland Proteste ausgelöst. In einigen Hauptstädten Europas fanden am Wochenende vor den Botschaften Irans Kundgebungen statt. „Es ist klar, dass Herr Latifi keinen fairen Prozess gemäß internationalen Normen bekommen hat, was die Nachricht seiner baldigen Hinrichtung umso unerträglicher macht“, sagte der bei der Menschenrechtsorganisation Amnesty International für den Iran zuständige Regionaldirektor, Malcom Stuart. Latifis Angehörige und einige Bürgerinnen und Bürger hatten sich am Samstag vor dem Gefängnis in Sanandadsch versammelt und forderten Gnade für den Verurteilten.

Der Umgang der iranischen Justiz und Sicherheitskräften mit politischen Gegnern wird immer brutaler. Davon bleiben selbst Anwälte nicht verschont. Die Rechtsanwältin Nassrin Sotudeh zum Beispiel hatte die Verteidigung von einigen prominenten Oppositionellen übernommen, die im Zusammenhang mit den Unruhen nach der umstrittenen Präsidentenwahl von Juni 2009 festgenommen worden waren.

Sie wurde am 4. September festgenommen und bis zum Prozessbeginn am 15. November im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis in Einzelhaft gehalten. Ihr wurde Propaganda gegen die Staatsordnung vorgeworfen. Danach trat sie mehrere Wochen aus Protest gegen die Haftbedingungen in den Hungerstreik. Ihr Zustand ist besorgniserregend.

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi hatte vor einer Woche zusammen mit anderen Demonstranten in Genf die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay aufgefordert, sich für die Freilassung Sotudehs einzusetzen und gegen die „sehr ernste Situation politischer Gefangener im Iran“ vorzugehen.

TAZ

Briefbombenattentat in Rom

Polizei vor schwierigen Ermittlungen

Die italienische Polizei ermittelt nach den Bombenanschlägen auf zwei Botschaften im anarchistischen Milieu. Mutmaßungen gehen über Verbindungen nach Griechenland und Spanien.

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Italiens Außenminister Franco Frattini – zuständig für die Botschaften

Nach den Briefbombenanschlägen in Rom mit zwei Verletzten fahndet die Polizei weiter nach den Tätern im anarchistischen Milieu Italiens. Die Ermittler gehen dabei Hinweisen auf eine Verbindung zwischen den beiden Paketbomben an die Botschaften der Schweiz und Chiles mit einer Attentatsserie im November in Griechenland nach. Die Ermittlungen sind schwierig, weil die Anarchisten in unabhängigen Zellen arbeiten, wobei eine Zelle nichts von den Plänen der anderen weiß.

Erwartet werden in den kommenden Tagen eine Reihe von Durchsuchungen und Kontrollen im bekannten Umfeld der radikalen italienischen Anarchisten. Diese Ermittlungen dürften sich auf Gruppen in der Toskana, im Piemont und rund um Rom konzentrieren, wie italienische Medien berichten. „Bei der anarchistischen Spur gibt es Verbindungen nach Griechenland und Spanien“, erläuterte Außenminister Franco Frattini am Samstag. „Der Sicherheitsalarm ist notwendig gewesen, Panikmache sollte aber vermieden werden“, so der Minister.

Die Päckchen waren am Donnerstag vor Weihnachten beim Öffnen in den diplomatischen Vertretungen explodiert, wobei zwei Menschen verletzt wurden. Zu den beiden Anschlägen bekannte sich die in Italien aktive „Federazione Anarchica Informale“ (FAI). Sie hat schon Dutzende Anschläge verübt.

Die betroffenen Botschaften seien nicht zufällig das Ziel der Sprengstoffattentate gewesen, sagte der Unterstaatssekretär im römischen Innenministerium, Alfredo Mantovano. Er verwies in einem Zeitungsinterview darauf, dass eine „intensive Zusammenarbeit“ zwischen italienischen und Schweizer Ermittlern im Frühjahr zu der Verhaftung mehrerer italienischer Anarchisten geführt habe. Chiles Botschaft könnte das Ziel gewesen sein, weil dort 2009 der Anarchist Mauricio Morales umgekommen war, als sein mit Sprengstoff gefüllter Rucksack vorzeitig explodiert war.

TAZ

Hebibulla Latif için eylem yapan gençlere polis müdahale etti / Nusaybin

Mardin‘in Nusaybin İlçesi’nde Iran rejimi tarafından yarın sabah idam edileceği duyurulan Hebibulla Latif için eylem yapan gençlere polis müdahale etti. Müdahaleye göstericilerin de karşılık vermesiyle çatışmalar yaşandı.

Nusaybin’de yüzlerce genç yolu trafiğe kapatarak gösteri yaptı. Eylem yerine gelen çevik kuvvet polisleri Latif’in idamının durdurulmasını isteyen göstericilere müdahale etti. Biber gazı, tazyikli su müdahalesine gençler, molotofkokteyli ve havai fişeklerle karşılık verdi.

Yaşanan çatışma esnasında olay yerinden hızla geçmek isteyen zırhlı araca molotof kokteyl atıldı. Çatışmanın büyümesi üzerine olay yerine çok sayıda takviye ekip gönderilirken, yaklaşık bir saat süren olaylar gençlerin ara sokaklara dağılmasının ardından sona erdi.

Bu arada Zeynelabidin Mahallesi‘nde bulunan SODES Büro’suna da aynı saatlerde ses bombası atıldı. Patlamada, büroda maddi hasar meydana geldiği bildirildi.

ANF

VIDEO


İRANLI PKK Lİ İÇİN NUSAYBİN DE GÖSTERİ
Hochgeladen von nusaybin_trt. – Nachrichtenvideos aus der ganzen Welt.

Kılıçdaroğlu: İki dil böler

CHP lideri Kemal Kılıçdaroğlu , iki dil tartışması konusunda görüşlerini ilk kez açıkladı.

Hürriyet gazetesinin haberine göre, Kılıçdaroğlu, Belçika örneğinin gözönünde tutulmasını isteyerek, “İşte herşey ortada, iki dil denildi, ülke bölünüyor” dedi. Kılıçdaroğlu, şunları söyledi: “Anayasamız ve yasalarımız resmi dilin Türkçe olduğunu emrediyor. Yasalarımızda anadil yasağı yoktur. Bunun öğrenilmesi konusunda da ilk teklifi CHP vermiştir. Resmi dil Türkçe’nin önüne veya yanına başka dil konulması doğru değil. Bu Anayasa’ya da yasalara da aykırı. Her parti de konuya böyle bakmalı. Bütün partilerimiz ayrılık yaratacak, onu güdüleyecek şeyleri söylemekten, yapmaktan uzaklaşmalıdır. Ortak bir toplum, barış içinde bir arada yaşar, toplum böyle oluşturulur. Ayrılıkla ayrıcalık çok tehlikeli olur. Bakın Belçika gözönünde. Ülkede iki dil olsun denildi. Bölünüyor. Ana dile evet, ama Türkçe’nin yanında başka dil yanlış olur.

BIZDEN :

Biz var oldugumuz sürece, sizi hep böleceğiz. Her santimetre kare toprağinizda gözümüz var. Kürdistan gençliği sana ve senin gibi soysuzlara gereken cevabı verecektir !

KURDISTAN ANARŞİST GRUP




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