The VOICE: Mbolo Yufanyi


DEUTSCH

Verstärkt unseren Protest durch das Schreiben von Faxen und indem ihr die
Faxkampagne weiterverbreitet. Unterstützt uns, die beständige
Einschüchterung Mbolos zu stoppen und die Drohung der Inhaftierung zu
beenden.

Liebe Freunde und Genossen, dies ist eine Botschaft unseres bedrohten
Aktivisten Mbolo Yufanyi!

„Am 14. Dezember habe ich Besuch von Gerichtvollzieher Johann Jöns
vom Amtsgericht Berlin Neukölln bekommen. Er erzählte mir, dass er das
nächste Mal mit der Polizei kommt und mich verhaften lässt. Er drohte mir,
dass es auch am Heiligabend passieren könnte“.

Protestkundgebung und Mahnwache: Wann? Tag X (Tag der Verhaftung).

Wo: Wo ich hingebracht werde. Das Gefängnis, in das ich gebracht werde,
ist in Berlin oder anderswo. Ihr werdet von uns informiert.

„Ich bleibe bei meinen Worten. Ich bezahle nicht, dass Deutschland
meine Tochter wegnimmt“.

FaxKampagne; Musterbrief an:Der Präsident am Amtsgericht Neukölln
http://yufanyi.blogsport.de/2010/12/27/musterprotestbrief/

VIDEO:
The black child in Germany In Deutsch and English (please scroll down for
English version) http://thevoiceforum.org/node/1843

Mbolo Yufanyi.
http://yufanyi.blogsport.de

>>END< <

The VOICE Refugee Forum in Deutschland
Unsere Community ist bedroht - Mbolo Yufanyi braucht eure Solidarität!

Wie wir alle jüngst gerade durch obige Mail von Mbolo Yufanyi sowie durch
frühere Veröffentlichungen von The VOICE Refugee Forum informiert worden
sind, müssen wir damit rechnen, dass er von jetzt ab jeden Moment
verhaftet werden kann. Wir müssen daher darauf vorbereitet sein, sofort
eine Reihe von Aktionen durchzuführen, sobald sie ihre Drohung
durchführen. Es ist gut, dass wir gewarnt worden sind, also müssen wir
bereit sein zu handeln, sollte ihm irgendetwas passieren. Alle sollen
zusehen, wie sie unsere Solidarität und die Forderungen von Mbolo Yufanyi
unterstützen können.

Wir, die Aktivisten von The VOICE Refugee Forum sind in Solidarität mit
Mbolo Yufanyis Forderung, mit ihm zusammen gegen jede Drohung von
Festnahme und Inhaftierung zu protestieren und wir sind gegen die
rassistische Entscheidung des Amtsgerichts Göttingen und des
Oberlandesgerichts Braunschweig, ihn - seit dem Jahr 2007 - von seiner
Tochter zu trennen. Die Festnahme und Inhaftierung von Mbolo ist auch eine
Bedrohung gegen die Harmonie in unseren internationalen Communitys und
Familien in Deutschland, und es ist schon immer das Ziel von Mbolos Kampf
gewesen, diese Communitys zusammenzuhalten. Viele von uns sind von ihren
geliebten Angehörigen getrennt worden und Mbolo Yufanyi ist der erste, der
Ungehorsam gegen eine rassistische Gerichtsentscheidung ausübt vor dem
Hintergrund einer drohenden Gefängniszeit. Dies ist für unsere
verschiedenen Communitys eine Prüfung.

Was wir gewinnen können:

Wir werden dafür kämpfen, die deutschen Gefängnistore zu öffnen, um die
Opfer rassistischer Inhaftierungen in Deutschland zu befreien.

Mbolo wird sich der Verhaftung widersetzen und wir schließen uns seinem
Aufruf an, zu protestieren und für seine Freiheit zu kämpfen, falls er
verhaftet wird und genauso für die Freiheit aller Opfer rassistischer
Inhaftierungen und gegen das rassistische Profiling der deutschen
Behörden. Wenn sie Mbolo etwas tun, tun sie uns allen etwas.

Wir rufen alle Aktivisten, Freunde, progressive Frauen, Männer und Gruppen
auf, sich uns in unserem Protest anzuschließen, um die aktuelle Bedrohung
einer rassistischen Verhaftung und Inhaftierung eines unserer führenden
Aktivisten zu verurteilen.

Wir stehen in engem Austausch mit seiner Anwältin und wir werden euch
laufend über neue Entwicklungen, die seine Situation betreffen,
informieren.

Bitte verbreitet diese Information so weit wie möglich und bittet euere
Freunde und Kollegen, sich unsererm Kampf anzuschließen - für Mbolos
Yufanyis Recht auf Freiheit und darauf, seiner Tochter, die er nun schon
seit Jahren nicht regelmäßig gesehen hat, ein Vater zu sein. Seine Tochter
und seine gegenwärtige Familie brauchen ihn.

Wir protestieren gegen die rassistischen Elemente des Gerichtsverfahrens
und der Entscheidungn des Jahres 2007, das Mbolo Yufanyi das Sorgerecht
als Vater entzogen hat
http://thevoiceforum.org/node/1918

Osaren Igbinoba
The VOICE Refugee Forum in Germany
http://thevoiceforum.org

Musterbrief

Der Präsident am Amtsgericht Neukölln
Karl-Marx-Straße 77-79
12043 Berlin
Telefon: 030 / 90191-0
Fax: 030 / 90191-122
E-Mail: poststelle@senjust.berlin.de – Senatsverwaltung für Justiz

Betr.: Haftbefehl gegen Herrn Yufanyi – DR II 710/10 wegen des
Verhaftungsantrages der Oberfinanzdirektion Niedersachsen wegen des
Kostenfestsetzungsbeschlusses vom 16.04.2007.

Sehr geehrter Herr Wolfgang Schollmeier,

Es ist mir/uns mitgeteilt worden, dass unter Ihrer Aufsicht ein Haftbefehl
gegen einen Schwarzen Vater und Aktivisten durchgesetzt wird. Dieser wird
durch einen Ihrer GV Herrn Johann Jöns verfügt, der Herrn Yufanyi Movuh
schon für den 02.12.2010 vorgeladen hat, mit dem Ziel eine eidesstattliche
Versicherung zu erzwingen.

Ich/Wir finde/n es nicht hinnehmbar, dass Herrn Yufanyi nicht nur das
Sorgerecht für seine Tochter entzogen wurde, wodurch seine Tochter ihn als
Vater verloren hat, sondern dass Herr Yufanyi darüber hinaus auch noch
dafür bestraft werden soll, dass er die ungerechte und rassistische
Entscheidung des Amtsgerichts und des Oberlandesgerichts nicht akzeptieren
will. Seit mehr als drei Jahren hat seine Tochter nur wenig Kontakt zu ihm
und seit Juli 2007 hat die Mutter von Herrn Yufanyis Tochter jegliche
Regelung des Gerichts missachtet, indem sie sich erst mit der Tochter über
zwei Jahre lang in Mexiko aufhielt und nun, nach ihrer Rückkehr, nicht
will, dass er wirklichen Kontakt hat und Verantwortung übernimmt. Das
Recht des Kindes auf beide Eltern wird hier klar missachtet, obwohl das
Gericht angeblich zum Wohl des Kindes entschieden hatte. Herr Yufanyi
wurde ein Tag pro Woche Besuchsrecht zugestanden, diese Möglichkeit wird
seit drei Jahren durch die Mutter ausgehebelt. Er hat schon eine Anwältin
aus Berlin beauftragt für die Rechte seiner Tochter zu kämpfen. Trotzdem
droht ihm die Verhaftung wegen der Weigerung, die Anwaltskosten seiner
Ex-Frau zu übernehmen.

Ich/Wir stehe/n hinter Herrn Yufanyis Entscheidung. Um ein Vater zu sein
und um das Recht seiner Tochter auf einen Vater zu wahren, brauchen beide
die Möglichkeit, einander zu sehen, wann immer sie wollen. Herr Yufanyi
ist als Vater eine wichtige Bezugsperson für Anna Nulia Yufanyi Movuh, um
ihr den afrikanischen Teil ihrer Identität zu vermitteln.

Dass Herr Yufanyi die Kosten für ein Gerichtsverfahren nicht zahlen kann,
durch das ihm und seiner Tochter diese Rechte abgesprochen worden sind,
ist nur konsequent.

Wenn Herr Yufanyi verhaftet wird, werde/n ich/wir politisch alles
einsetzen, dass sein Recht und das Recht seines Kindes aufrechterhalten
werden.

Ich/Wir fordere/n Sie daher auf, diesen Haftbefehl nicht umsetzen zu
lassen und sich vielmehr für seine Aufhebung und für die Rechte von Herrn
Yufanyi und seiner Tochter einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

***
*A VIDEO Doku-Interview (The black child in Germany – by Mbolo Yufanyi in
Deutsch and English:

Anna Nulia Nkume Yufanyi Movuh ist 9 Jahre alt. Mit der Trennung von ihrem
schwarzen Vater und ihrer weissen Mutter entbrannte ein Sorgerechtsstreit,
in dessen Folge ihr Vater nun ins Gefängnis soll.
*Anna Nulia Nkume Yufanyi Movuh is 9 years old. After the separation of
her black Cameroonian father and white German mother, a heated custody
battle started. As a result her father is now threatened with a jail
sentence.
http://thevoiceforum.org/node/1843

END

The VOICE Refugee Forum Jena
Adresse: Schillergässchen 5, 07745 Jena
Tel. Handy 0049(0) 17624568988,
Fax: 03641 / 42 02 70,
E-Mail: thevoiceforum@emdash.org
Internet: http://www.thevoiceforum.org
Gegründet: 1994, Arbeitsweise: Kampagnen,Aktionen, Vernetzung.
Publikationen: E-Newsletter


ENGLISH

New developments and Update concerning the arrest warrant:

Please join to protest by writing and spreading the fax campaign and
support us to stop the continous intimidation of Mbolo without further
threat of imprisonment.

Dear friends and comrades, this is a message from our threatened activist
Mbolo Yufanyi.

“On the 14th of December, I was visited by the court Bailiff Johann Jöns
of the district court of Berlin Neukölln. He told me that the next visit
he will make to me will be with the Police and this time, it will be to
arrest me. He threatened me that this could also happen even on Christmas
Eve”.

Protest Rally and Vigil: When? Day X (day of my arrest).

Where? Where I will be brought to. The prison where I will be brought to,
be it in Berlin or elsewhere. You will be informed by us when that
happens.

„I stay by my words. I will not pay for my daughter being taken away
from me by Germany“

FaxKampagne/Campaign: Mbolo Yufanyi:

Sample Letter is below
http://yufanyi.blogsport.de

*A VIDEO Doku-Interview The black child in Germany “
In Deutsch and English http://thevoiceforum.org/node/1843

Mbolo Yufanyi.
http://yufanyi.blogsport.de

>>END< <

Our Community is under threat - Mbolo Yufanyi needs your Solidarity!
The VOICE Refugee Forum in Germany:

As we all have been promptly informed by the above mail from Mbolo Yufanyi
and previous releases from The VOICE Refugee Forum, we should really
reckon that he now faces the prospect of being arrested at any time from
now on. We should therefore be prepared to stage a series of actions as
soon as they carry out their threat. Good that we have been warned so we
should be ready to act should anything happen to him. Others should see
how they can support our solidarity call and the demands of Mbolo Yufanyi.

We, activists of The VOICE Refugee Forum are in Solidarity with Mbolo
Yufanyi's demands to protest with him against every threat of his arrest
and imprisonment and we are against the racist decision by the district
court of Goettingen and the regional court of Braunschweig to separate him
from his daughter since 2007. The arrest and imprisonment of Mbolo is
also a threat to the harmonies in our international communities and
families in Germany and this has been and is still the goal of Mbolo’s
fight, to keep these Communities together. Many of us have been separated
from our beloved ones and Mbolo Yufanyi is the first to carry out the
disobedience of a racist court decision, against the backdrop of facing
jail terms. This is a test for our different Communities.

What we stand to gain!
We will fight and campaign to open the German prison gates to free the
victims of racist imprisonments in Germany.

Mbolo will resist the arrest and we join his call to protest and fight for
his freedom if arrested, and also for the freedom of all victims of racist
imprisonment and against the racial profiling of the German authorities.
If they touch Mbolo, they touch us all.

We call on all activists, friends, progressive men and women and groups to
join us in our protest to denounce the ongoing threats of racist arrest
and imprisonment of one of our leading activists.

We are in consultation with his lawyer and we shall be keeping you abreast
with any new developments regarding this situation.

Please spread this information as wide as possible and ask your friends
and colleagues to join us and fight for Mbolo Yufanyi‘s right to freedom
and to be a father to his daughter whom he has not seen regularly for
years now. His daughter and present family need him.

Please join to protest by writing and spreading the fax campaign and
support us stop the continous intimitation of Mbolo without further threat
of imprisonment.

We protest the Racist elements of the court case and decisions of 2007
that took away the „Sorgerecht“ as a father from Mbolo Yufanyi.
http://thevoiceforum.org/node/1918

Osaren Igbinoba
The VOICE Refugee Forum in Germany
http://thevoiceforum.org

Concerning the arrest warrant

Before the New developments concerning the arrest warrant against a black
father and activist who wants to be a father for his daughter, but is not
allowed to.

After several protests against the arrest of the black father and activist
took place, the arrest warrant, which was issued against him in 2007, was
transferred further to another bailiff. The court executor (JVHS a. GV)
Mr. Johann Jöns has summoned Mr. Yufanyi Movuh Mbolo for the 02/12/2010 in
order to enforce a statutory declaration, this time without giving his
official email address or fax number. The reason is probably to avoid
further electronic protests and fax campaigns. The court executor is in
possession of a warrant if Mr. Yufanyi Movuh does not appear on the above
date.

Mr. Yufanyi Movuh will not go to the appointment of the new court executor
and will continue to protest against the racist decisions of the District
Court of Göttingen and Braunschweig Higher Regional Court. The two courts
withdrew the right to custody of his daughter Anna Nulia Yufanyi Movuh
Nkume from him. The decision was based on a claim (also based on a racist
stereotype) of his White German ex-wife, Kerstin Gierth, who claims that
Mr. Yufanyi wanted to kidnap his daughter and take her with him to his
native country Cameroon (in spite of his studies and residence here in
Germany).

Mr. Yufanyi has instructed a lawyer in Berlin, to fight for the rights of
his daughter. Nevertheless, his warrant of arrest still stands as a result
of his refusal to pay the legal fees of his ex-wife.

To continue the support of Mr. Yufanyi Movuh, we now focus our protest
faxes and emails to the President of the District Court of Neukölln:
Wolfgang Schollmeier.

We thank all those who have protested against the arrest of the activists
Yufanyi Movuh. The protest has been effective – that is why he is not in
prison. We ask for further support of Mr. Yufanyi Movuh’s father-daughter
campaign for his rights and the rights of his daughter.

Because we defend the rights of Mr. Yufanyi as a father, we call on all to
send mails and faxes to the executing officer, JVHS a. GV Johann Jöns, to
protest against the arrest of Yufanyi Movuh Mbolo.

Please send protest faxes and emails to:
the President of the District Court of Neukölln: Wolfgang Schollmeier with
a copy of the fax to: the_voice_berlin@gmx.de, The VOICE Berlin.

Sample Letter

The President of the District Court Neukölln
Karl-Marx-Straße 77-79
12043 Berlin
Phone: 030 / 90191-0
Fax: 030 / 90191-122
E-Mail: poststelle@senjust.berlin.de – Senatsverwaltung für Justiz

Persecuted by one of your court executors, Mr. Johann Jöns, who has
already summoned Mr. Yufanyi Movuh for the 02/12/2010, with the aim of
forcing an affidavit for Mr. Yufanyi Movuh.

I / we find it unacceptable that not only the custody of Mr. Yufanyi for
his daughter has been withdrawn, but also he is punished for not accepting
the racist decision of the District Court and the Court of Appeal. For
more than three years, his daughter has had little contact with him and
since July 2007 the mother of Mr. Yufanyi’s daughter violated all
regulations of both courts by staying over two years in Mexico and now,
after her return, she does not want that he stays in real contact with his
daughter and that he assumes responsibility. The right of the child to
have contacts to both parents is clearly violated here, although the court
claims to have decided in the best interests of the child. Mr. Yufanyi was
granted a one day per week “right to visit” from his daughter. Since three
years, this possibility is undermined by the mother. He has already
instructed a lawyer from Berlin to fight for the rights of his daughter.
Nevertheless, he is being threatened with an arrest warrant for the
refusal to accept lawyer fees of his ex-wife.

I / we stand behind Mr. Yufanyi’s decision. For the possibility to take
responsibilities as a father and to protect his daughter’s right to have a
father, both need the opportunity to see each other whenever they want. As
a father, Mr. Yufanyi is an important person and reference for Anna Nulia
Yufanyi Movuh to convey to her the African part of her identity.

It is only logical, that Mr. Yufanyi cannot pay the costs of a trial that
denied these rights to him and his daughter.

If Mr. Yufanyi is arrested, I / we will do everything politically possible
to maintain his right as a father and the right of his daughter.

Therefore, I / we ask you not to allow the warrant of arrest under your
jurisdiction to be implemented and rather to advocate for its repeal and
for the rights of Mr. Yufanyi and his daughter.

Yours sincerely,
Sign: ….
date: ….

end





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