EIN ANARCHISTISCHER RABE AUS VAN

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Ein neues anarchistisches Magazin in türkischer und kurdischer Sprache wird in der Stadt Van herausgegeben. Die erste Ausgabe der Qijika Res (schwarzer Rabe) erschien bereits im September und die zweite wurde soeben veröffentlicht.

Die Herausgeber schreiben dazu, das es sich mit Qijika Res um die erste anarchistische Publikation handelt, die von einem lokalen anarchistischen Kollektiv in Kurdistan herausgegeben wird. Die meisten Artikel erscheinen in türkischer Sprache. Die zweite Ausgabe beinhaltet aber auch kurdische Artikel.

In einer kurzen Einleitung schreiben die Genossen: „Die Zeitschrift Qijika Reş möchte eine native Plattform der Stimmen sein, welche aus dem politischen Parkett ausgeschlossen wurden, durch die Grenzen die von Staat, Nation und Religion festgelegt wurden. Einer der wichtigen Gründe, zu denen sich unser Magazin positioniert, ist das Verständnis für- und die Sichtbarmachung der Anti-System Bewegung in den nicht-europäischen Regionen, welche entweder unsichtbar gemacht oder von den Eurozentrischen politischen Theorien ignoriert werden.“

„Der einzige Fluß, der das Flussbett des Magazins füllt ist kein anarchistischer ohne Kieselsteine und Sand. Die Widerstands-Erfahrungen des Feminismus, Anti-Militarismus, freiheitlichem Sozialismus, Autonomie und Post-Kolonialismus werden die anderen Komponenten sein, die unsere Diskussionen bereichern.“Diesen Monat ist die zweite Ausgabe der Zeitung erschienen, diesmal mit den Themen: Überschriften der ersten beiden Ausgaben in Stichworte: Nationalismus, Multikulturalismus, Autonomie, Föderalismus, Anarchismus in der Türkei, Feminismus, Neue soziale Bewegungen, Sprachpolitik, Kurden, Identitätspolitik.

Themen der 1. Ausgabe waren: Nationalismus, Herrschaft, Moderne/Modernisierung, Minderheiten, Postkoloniale Ansätze, Feminismus, Selbstverwaltung, direkte Demokratie, Identitätspolitik, Biopolitik.

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