Das Mädchen Berivan

Hunderte Kinder sitzen in der Türkei im Gefängnis. Man behandelt sie dort wie Schwerverbrecher.
Dies ist die Geschichte einer 15-jährigen Kurdin, die im falschen Moment am falschen Ort aus einem Bus stieg.

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„meine kleine schwester suzan, meine
liebe. du bist meine rote rose. weißt du,
ich habe jetzt eine gitarre. Wenn ich
zurückkomme, bringe ich’s dir bei. Du
spielst und ich singe. macht mama
nicht traurig, o.k.?“
Brief Berivans vom Januar 2010

Das Haus der Familie in einem Vorort,
der eben noch Bauerndorf
war. Eine nackte Glühbirne gibt
Licht. Matten auf rissigem Beton,
daraufKissen. DieMutter breitet Fotos
aus: ein Mädchen, scheu lächelnd, legt
den Arm um seine Mutter. Das Mädchen
mit einer Gitarre, es trägt Turnschuhe,
Jeans, das Haar offen. Sie dürfen dort
drin die eigenen Kleider tragen. Dann die
Zeichnungen, mal Kuli, mal Bleistift. Ein
Mädchen mit fließendem Haar und verträumtem
Blick. „dein töchterchen“,
steht daneben. Eine weiße Taube, die auf
Stacheldraht sitzt. Eine über die ganze
Seite ins Kraut schießende Blütenstaude,
die sich um den Satz rankt: „endlich frei
wie eine blume sein“. Zwei Herzen. Im einen
Herz steht: „mama + berivan“. Im anderen:
„ich hab dich sooo lieb.“
AmRand derBriefe ein Stempel: „Kontrolliert.
Brieflesekommission. Gefängnis
von Diyarbakir.“ Die Fotos hat der Anstaltsfotograf
gemacht.
Berivan, so heißt das Mädchen. Berivan
Sayaca, geboren in der Stadt Batman.
VomRande der Türkei,vomRande des Lebens.
Berivan ist 15 Jahre alt.
„Fistik gibi“, sagt ihre Mutter. „Wie eine
Pistazie“ das Mädchen. Hübsch, lebendig,
warmherzig. „Nicht so faul wie ich.“
Nicht auf den Mund gefallen, diese Berivan,
übernahm die Behördengänge für
Vater und Mutter. Im Park war sie gerne,
am freien Sonntag. Ihr Chef habe große
Stücke auf sie gehalten, so sagt die Mutter
stolz.
Ihr Chef? Berivan hat gearbeitet, in einer
Textilfabrik am Rande Istanbuls. Seit
sechs Jahren schon. Seit sie neun Jahre alt
war. DerChef war auch Kurde. „Was sollten
wir hier in Batman? Hier ist nichts,
wie überall in den Kurdengebieten. Keine
Fabriken. Wir mussten weg. In Istanbul,
da kriegt jeder Arbeit. Mann, Frau, Mädchen,
Junge. Da konnten wir Brot finden.“
Auf einem der Kissen, in eine Decke
eingehüllt, schläft Dilan, die kleine
Schwester von Berivan. Sie ist krank, die
Niere. Es ist das Haus, die Feuchtigkeit.
„meine liebe schwester, du gehst doch
in die schule, oder? verpass nichts!
lerne immer! weißt du, ich habe unsere
brüder im traum gesehen. ich sah sie
an und dachte, sie wären es wirklich.“
Brief Berivans vom Februar 2010
Berivan hat in der Fabrik die Stoffe zu
den Näherinnen getragen. In der Türkei
herrscht Schulpflicht, acht Jahre lang. Berivan
ging nur zwei Jahre zur Schule.
„Sie sagte ihrem Vater ins Gesicht: ‚Ich
zeige dich an‘“, erzählt die Mutter: „‚Ich
sage ihnen, mein Vater lässt mich nicht
zur Schule gehen, er zwingt mich zur Arbeit.‘“
Die Mutter weint. „Wir haben ihr
gesagt: Schau, dein Vater ist arbeitslos,
und wenn es regnet, steht unsere Wohnung
unter Wasser.“ Sie wischt sich mit
dem Handrücken über die Augen. „Wir
brauchten die 400 Lira, die Berivan verdiente.“
Zwei kleine Schwestern, drei kleine
Brüder und die Mutter, die ab und zu
für die Arbeiter Essen kochen durfte.
Im Oktober starb Berivans Großvater.
Berivan reiste mit der Mutter zurück nach
Batman für die Beerdigung. Berivan besuchte
ihren alten Lehrer, bestürmte ihn.
„Ich bleib’ hier“, sagte sie hernach der
Mutter: „Ich geh hier zur Schule.“ Berivans
Kousine Zeynep wohnt auch in Batman,
sie hatten einander schon sechs Jahre
nicht mehr gesehen. Eines Tages packte
Berivan ihren Rucksack und sagte, sie gehe
jetzt zur Bushaltestelle und fahre Zeynep
besuchen. „Unsere Haltestelle“, sagt
der Onkel, „ist genau dort, wo immer die
Demonstrationen stattfinden.“
Es war der 9. Oktober 2009. Am Morgen
noch war Berivan ein Mädchen, das
sich nichts sehnlicher wünschte, als zur
Schule gehen zu dürfen. Am Abend war
sie eine mutmaßliche Terroristin.
So schildert Berivan, was passiert ist:
Sie stieg aus. Mitten hinein in einen Menschenauflauf.
Rufe, Parolen, Steine flogen.
Polizisten hoben ihre Schlagstöcke.
Berivan bekam Angst. Sie rannte los. Polizisten
hinter ihr her. Sie lief um ihr Leben.
Schließlich packten sie sie. Warfen
sie zu Boden, prügelten sie. Mit den Fäusten,
mit den Stöcken. Schubsten sie in ihren
Wagen, brüllten, schlugen sie weiter.
Berivan sagte, sie sei aus Istanbul und wolle
ihre Cousine besuchen, die Polizisten
glaubten ihr nicht. Sie klingelten bei der
Cousine. Zeynep öffnete die Tür, erschrak.
Auf die Frage, ob sie das Mädchen
kenne, schüttelte sie den Kopf. „Sie sah so
klein aus zwischen den Polizisten“, sagt
Zeynep heute traurig und ernst. „So
klein“.
Berivan kam auf die Wache, wurde allein
in eine fensterlose Zelle gesteckt.
Nachts, erzählte sie hinterher der Mutter,
sei ein freundlicher Mann zu ihr gekommen.
„Berivan, wenn der Richter dich
morgen fragt, ob du Parolen gerufen und
Steine geworfen hast, dann sag einfach ja,
dann lassen sie dich gleich wieder frei. Du
bist doch noch ein Kind. Dir tun sie
nichts.“
„was habe ich getan? ich bin 15 jahre
alt. was habe ich verbrochen? habe ich
kein recht auf glück? darf ich nicht
kind sein bei meiner familie? warum
muss meine mama weinen?“
Brief Berivans vom Januar 2010

Der Vater war weit weg, in Istanbul.
Die Mutter kann nicht lesen und nicht
schreiben. Für einen Anwalt hatten sie
kein Geld. „Aber wir dachten, alles kläre
sich auf.“ Die Mutter schlägt die Hände
vors Gesicht.
Die Verhandlung war am 26. Januar.
Das Gericht befand, Berivan habe Steine
geworfen und Parolen gerufen. Der Beweis:
ein Foto, auf dem ein Schuh zu sehen
war, der Berivans Schuh glich. Dazu
die Aussagen der Polizisten. Berivan beteuerte
ihre Unschuld, wurde aber folgender
Verbrechen für schuldig befunden: Beschädigung
öffentlichen Eigentums. Widerstand
gegen die Staatsgewalt. Propaganda
für eine terroristische Organisation.
Mitgliedschaft in einer terroristischen
Organisation. Gemeint ist die verbotene
Kurdische ArbeiterparteiPKK.Zu bestrafen
mit 13,5 Jahren Haft. Herabgesetzt
auf sieben Jahre und neun Monate, „in Anbetracht
der Jugend der Angeklagten“.
Warum nur, warum?, sagte Berivan, als
ihre Mutter sie besuchte. „Ist es mein Name,
der mich hierhergebracht hat?“ Berivan
bedeutet Melkerin. Auch eine seltene
Bergblume heißt so. Es ist ein kurdischer
Name.
Ein Kind. Verurteilt als Terroristin. Zu
fast acht Jahren Haft. Wegen eines angeblichen
Steinwurfs. „Alles andere haben
sie schon getan, jetzt nehmen sie uns noch
die Kinder“, sagt Arif Akkaya in seinem
Wohnzimmer in Diyarbakir. „Sie reißen
uns noch das Herz heraus.“ Sein Sohn Habun
wurde ebenfalls mit 15 nach einer Demo
verhaftet. „Ich habe Angst vor dem
Schlaf“, sagte ihm sein Sohn neulich. „Ich
sehe im Traum, was ich erlebt habe.“
Allein in Diyarbakir sitzen im Moment
58 Kinder und Jugendliche als Terroristen
ein. In Bitlis sind es 24, in Mardin 22,
in Siirt 16, in Mardin 6, in Adana 84 und
in Istanbul mehr als 60. Arif Akkaya rattert
die Zahlen herunter. Er hat eine Initiative
gegründet: Gerechtigkeit für Kinder.
„Das eine Mal die Woche, wenn wir unsere
Söhne und Töchter besuchen dürfen,
weinen sie. Sie sitzen hinter Glas, wir spresprechen
durchs Telefon. Sie haben Angst vor
der Nacht. Sie flehen uns um Hilfe an. Es
sind Kinder. Bloß Kinder.“ Er schüttelt
denKopf. „Ich hatte nur noch diese Angst
im Kopf. Ich musste einfach etwas tun.“
Einmal verabschiedete er sich von seineminhaftierten
Sohn mit den zumVictory-
V gehobenen Fingern. „Ich wollte ihm
zeigen: Alles wird gut.“ Die Anstaltsleitung
entschied: ein Jahr Besuchsverbot.
Viertausend kurdische Minderjährige
wurden seit 2006 vor Sondergerichte gestellt
wie Schwerverbrecher. 272 dieser
Kinder saßen Ende letzten Jahres im Gefängnis,
die Zahl stammtvomJustizminister.
Diemeisten wegen Steinewürfen. Das
hat es selbst zur Hochzeit des Bürgerkrieges
zwischen der PKKund der türkischen
Armee nicht gegeben.Ausgerechnet jetzt?
Wo die Regierung doch eine historische
„demokratische Öffnung“ hin zu den Kurden
verkündet hat, wo sie die kurdische
Sprache wieder erlaubt im Fernsehen wie
im Wahlkampf, wo sie Tabus bricht? Ja,
ausgerechnet jetzt. Türkei paradox, mal
wieder. „Zehn Monate sind vergangen
seit Verkündung der Kurdeninitiative“,
sagt Selahattin Demirtas, der Vorsitzende
der Kurdenpartei BDP, „und heute fühlen
sich die Kurden mehr denn je ausgeschlossen,
und die Türken fühlen sich
mehr denn je bedroht.“
Berivans Mutter besucht ihre Tochter
jeden Montag. „Selbst wenn ich um das
Fahrgeld betteln muss.“ Sie hat sich eingereiht
zwischen andere Frauen, Kinder
und Alte in der Schlange vor der Haftanstalt.
Berivan, sagt sie, verschlinge die Bücher
der Gefängnisbibliothek.
Für die Regierung Erdogan sind die
Kinder im Gefängnis ein PR-GAU. „Sie
nennen sich Demokraten und Muslime.
Aber so etwas tut kein Demokrat einem
anderen und kein Muslim einem anderen
an“, sagt Arif Akkaya. DieUnbarmherzigkeit
verhilft den alten kurdischen Gesängen
von der gnadenlosen Justiz, vom
heuchlerischen türkischen Staat zu neuer
Kraft. Gerade als die Chance zur Aussöhnung
da zu sein schien. Und sie zeigt einmal mehr, wie Türken und Kurden in
zwei Welten leben. Wo keiner die Realität
des anderen wahrzunehmen scheint, wo
Paranoia undHass anstelle von Mitgefühl
regieren. Die Politiker in Ankara, sie sind
nun aufgeschreckt ob dessen, was sie angerichtet
haben. Aber es hat quälend lange
gedauert.
Wie kam es überhaupt so weit? Nach
neuen Angriffen der PKK, nach schweren
Unruhen in den kurdischen Städten im
Frühjahr 2006 verschärfte die Regierung
das Antiterrorgesetz. „Egal ob Kinder
oder Frauen“, donnerte Premier Tayyip
Erdogan damals: „Wer Steine wirft, soll
seine Strafe erhalten.“
Seither brauchen Jugendliche ab 15
Jahren nicht mehr vor ein Jugendgericht
gestellt werden.Und ein Urteil desObersten
Gerichtshofs von 2008 befand, wer
auch nur einmal an illegalen Demos teilnehme,
sei automatisch als Mitglied der
PKK anzusehen. „Beide Seiten, die PKK
und die Kräfte des Status quo, treiben ein
böses Spiel mit den Kindern“, sagt der Anwalt
Mehmet Ucun. „Die PKK versucht
seit einiger Zeit, Kinder auf die Straße zu
kriegen wie in Palästina. Und die Polizei
attackiert sie mittlerweile als Erstes.“
Mehmet Ucun saß selbst 1980 in Haft als
15-Jähriger: Er hatte linke Parolen an die
Wand geschmiert, als das Militär putschte.
„Aber ich bekam damals nur ein Jahr.
Die Kinder heute werden härter bestraft
als zur Putschzeit. Das ist verrückt!“
„was habe ich diesem staat getan?
warum nimmt er mir meine kindheit?
mama, werde ich dich nicht mehr
küssen, nicht mehr bei dir schlafen?“
Brief Berivans vom Februar 2010
Unicef protestierte wegen Bruchs der
UN-Kinderrechts-Konvention. Die Anwältin
Kezban Yimaz aus Diyarbakir
stellte nach dem Studium von 400 Fällen
fest, dass es bei 80 Prozent der Urteile keine
oder nur manipulierte Beweise gab.
Der Menschenrechtsbeirat des Gouverneurs
berichtete, dass Polizisten die Kinder
meist auf dem Weg zur Wache brutal
schlagen. In den Gefängnissen selbst
scheint es keine Schläge zu geben, doch beklagte
die türkische Ärztekammer 2009
die Zustände: nur ein Mal die Woche warmes
Wasser, mitdemdie Teenager auch ihre
Kleider waschen müssen, zu wenig, oft
ungenießbares Essen, Ratten und Kakerlaken
in der Zelle. „Weil die Geräte in der
Zahnarztstelle nicht funktionieren, werden
die Zähne dort nur gezogen“, heißt es
in dem Bericht. Und: „Bei 65 bis 75 Prozent
der Kinder sind seelische Folgestörungen
zu befürchten.“
Eine Frage hört man immer wieder in
Batman, in Cizre, in Diyarbakir: „Was ist
das für ein Premier, der sich in Europa hinstelltund
leidenschaftlich das Leid der Palästinenserkinder
beklagt – und den Kindern
seiner eigenen Bürger dies antut?“
Arif Akkaya, der sie uns stellt, ist mit Akten
nach Ankara gefahren und hat mit
den Parlamentariern dort gesprochen.
„Sie haben mich gefragt: ‚Aber warum
bloß, Herr Akkaya, bewerfen eure Kinder
unsere Polizei mit Steinen?‘“ Er entgegnete
ihnen: „Kommt bitte nach Diyarbakir
und lebt hier mit uns für nur ein Jahr.
Wenn eure Kinder danach keine Steine
werfen, dann werden wir euch nicht mehr
belästigen.“ Er deutet zum Fenster hinaus.
„Seit sie klein sind, sehen unsere Kinder
Uniformen. Sie sind Teil des Lebens.
Uniformierte, die in den letzten 30 Jahren
gekommen sind, umuns aus unseren Dörfern
zu vertreiben, um uns unsere Sprache
zu verbieten,umunsere Väter auf offener
Straße zu erschießen. Was sich in den
Kindern angesammelt hat – das lassen sie
raus, wenn sie einen Stein werfen. Ein
Stein, der nicht einmal einen Kratzer
macht in ihre Panzerwagen.“ Es sei wie
nach jedem Krieg, sagt der Arzt und Bürgerrechtler
Necdet Ipekyüz: „Die nächste
Generation ist traumatisiert.“
Seit die Polizisten Berivans Nase blutig
geschlagen haben, atmet sie schwer. Die
Mutter hat der Tochter Waffeln gekauft,
der Vater hatte ein paar Lira geschickt.
Als sie nach einer Stunde ausdemGefängnistorwieder
heraustritt, bringt sie die Tüte
wieder mit: Berivan wollte, dass die
Schwestern dieWaffeln haben: die kleine
Suzan und Dilan, die 13-Jährige, die sich
weigert, zurück nach Istanbul zur Schule
zu gehen, seit ihre Schwester in Haft sitzt.
„ich sterbe hier, ich ertrage dieses
gefängnis nicht. hier ist es so kalt.“
Brief Berivans vom Februar 2010
Es soll wieder geändert werden, das Gesetz,
das aus Kindern Terroristen macht.
Premier Tayyip Erdogan und Vizepremier
Bülent Arinc haben es versprochen.
Anwalt Mehmet Ucun besuchte die beiden
in Ankara vor wenigen Wochen, als
Abgesandter der Initiative „Gerechtigkeit
für Kinder“. Er sagt, es sei ein emotionales
Treffen gewesen. „Wir wollen das
ganz und gar lösen“, habe der Premier gelobt.
Der Anwalt ist zuversichtlich. Er
hofft auf einen Parlamentsvorstoß in den
kommenden Tagen. Aber noch bis zum
letzten Tag sperren die Richter weiter ein.
Den 14-Jährigen zum Beispiel, den Polizisten
in Hakkari vor einigen Tagen durch
die Straßen schleiften und dem sie die
Wangenknochen brachen – was auch türkische
Zeitungen empörte. „Eine Regierung,
die über ihre Kinder richtet, richtet
über ihre Zukunft“, sagt Berivans Mutter.
„Was werden diese Kinder einmal sagen,
wenn sie frei kommen? ‚Sie schlugen uns
und sie sperrten uns ein.‘ Warum sollten
sie irgendetwas für diese Republik tun?“
DieMutter hat das Mädchen im Gefängnis
gefragt, ob es den Leuten draußen etwas
ausrichten möchte. Sie habe unendlich
viel zu sagen, antwortete Beriva und
sagte dann nur dies: „Helft mir. Bitte.“

http://img683.imageshack.us/img683/8528/beriwan2.jpg

Von Kai Strittmatter / Süddeutsche Zeitung 28.04.2010 PDF Download





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