Armenier erinnern an Massenmord durch Türken vor 95 Jahren

ERIWAN: Mindestens 5.000 Armenier haben mit einem Fackelzug durch die Hauptstadt Eriwan des Massenmordes an ihrem Volk vor 95 Jahren gedacht. Die Demonstranten verbrannten türkische Fahnen und forderten die Türkei auf Spruchbändern auf, das Massaker als Völkermord anzuerkennen. Sie hielten auch Fahnen von Ländern hoch, die die Geschehnisse als Genozid eingestuft haben, darunter Frankreich, Polen und die Schweiz. Nach armenischen Angaben wurden zwischen 1915 und 1917 im Osmanischen Reich bis zu 1,5 Millionen Armenier getötet. Die Türkei lehnt die Einstufung der Gewaltakte als Völkermord ab. Der Konflikt belastet die Beziehungen zwischen beiden Ländern schwer.

DW





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