Archiv für Januar 2010

Animal Liberation


A.L.F. Video – MyVideo

Anarchie, Domestizierung
und die Befreiung der Tiere

Anarchie – ein Wort, das stellvertretend für unseren Wunsch nach einem Leben in Freiheit steht. Darüber, was wirkliche Freiheit genau bedeutet, wie man Freiheit am besten erlangt/erkämpft oder welche Taktiken am Besten zur Zerstörung der ihr im Weg stehenden Autorität dienen, all dies sind viel debattierte Fragen, wo eine klare Antwortfindung mit allgemeinem Konsens äusserst schwierig, vielleicht gar unmöglich ist. Aber wir alle stimmen damit überein, jegliche Form von Herrschaft zerstören und uns von ihrer Unterdrückung und ihren Verpflichtungen befreien zu wollen, weil wir unser Leben selbst bestimmen möchten – auf die Art und Weise, wie es uns gefällt.

Wenn wir jedoch ausschliesslich die phyischen Manifestationen des Systems angreifen und unsere eigene Domestizierung und Entfremdung – das hauptsächlich psychologische und effektivste Werkzeug der Unterdrückung – nicht erkennen, werden wir im Kampf um unsere Freiheit nicht viel weiter kommen. Jahrtausende lang wurden wir von Religionen, Ideologien, Politik, Lebensumständen etc. beeinflusst, geformt, manipuliert und trainiert. So wurden wir durch den Glauben an Gott, die Lohnarbeit etc. Schritt für Schritt unseres eigenen Lebens enteignet. Diese Problematik aus einer anarchistischen Perspektive heraus zu verstehen, ermöglicht es uns zu begreifen, wie Unterdrückung in unseren Köpfen funktioniert, warum dies so lange so gut funktioniert hat und warum es noch heute keinen Anlass für das System gibt, diese alte Waffe zu revidieren.

Diese Mauern und Dogmen in unseren Köpfen zu erkennen und zu bekämpfen, sollte Teil des täglichen Lebens der nach Freiheit strebenden Menschen sein. Dies benötigt jedoch radikale Kritik von allem, was als gegeben und normal angesehen wird. Ein wichtiger Aspekt, welcher noch in breiten anarchistischen Kreisen ungenügend oder gar nicht diskutiert wurde, ist die absolut mensch-zentrierte Perspektive unserer Weltsicht (anthropozentristische Weltsicht). Jegliche Probleme stellen in erster Linie Probleme für uns Menschen dar, anderenfalls würde sich niemand darum kümmern, sie würden überhaupt nicht als Probleme wahrgenommen. Die systematische Vergiftung und Zerstörung unserer Umwelt stellt erst ein Diskussionsthema dar, seit wir wissen, dass wir damit unser eigenes Grab schaufeln und nicht mehr sehr tief buddeln müssen, um unser Werk zu beenden. Mit dieser Erkenntnis einhergehend verbleiben wir jedoch im scheinbar unumstösslichen Vertrauen in Technologie und Wissenschaft – jenen hochgelobten Aspekten unserer Zivilisation, welche die Zerstörung der Erde in diesem Ausmass erst ermöglicht und ihre ideologische Wegbereitung zu einem grossen Teil zu verantworten haben.

Die folglich blinde Lösungssuche wird solange fortdauern, bis wir erkennen, dass wir nicht die Krone der Schöpfung sind, endlich aus dem christlichen Denkschema der Mensch-Zentriertheit (Anthropozentrismus) ausbrechen und lernen, mit der Natur zu leben. Wir müssen uns als Teil der Erde erkennen und sie nicht mehr als blosse Ressource und Eigentum betrachten (diese Problematik ist den wenigen noch ursprünglich lebenden Völkern selbstverständlich, was mit ein Argument ist, ihnen Land abzunehmen – sie besitzen es ja nicht).

Mit der Ablehnung einer anthropozentristischen Perspektive wird es selbstverständlich, dass wir Menschen keine speziell wichtige Rolle erfüllen und somit auch nicht wichtiger oder wertvoller als andersartiges Leben sind, weil jede Lebensform im Netz des Lebens seine/ihre Aufgabe hat – genauso wie Männer nicht wichtiger oder wertvoller sind als Frauen, Weisse nicht wertvoller als Schwarze, Reiche nicht wertvoller als Arme etc. Wer die Grundhaltung von der Verbundenheit des Lebens versteht, dem/der muss sexistische, rassistische oder anderswie durch Unterschiedlichkeit begründete Diskriminierung total fremd sein, weil es einer entgegengesetzten Weltsicht entspricht (aber wer hat zum Beispiel noch keine machoiden Antifas oder rassistische Tierfreunde erlebt?).

Noch weit von einer solchen natürlichen und holistischen Grundhaltung entfernt, sehen wir Menschen uns stattdessen als etwas Grosses und Besonderes, weil wir taktvoll über die Tücken des Lebens philosophieren können oder stolz die grossen Städte der Welt als Zeugen unserer Vernunft präsentieren. Dabei vergessen wir, dass wir uns selbst (und mit uns die ganze Welt) auf eine riesige Katastrophe zusteuern, weil die kalte Welt aus Zement und Plastik – Zuflucht für lebensunfähige und verhaltensgestörte Vernunftstiere – ihre eigene Lebensgrundlage bis aufs Blut aussaugen muss, um funktionieren zu können: Wir zerstören Regenwälder, welche Heimat zahlreicher Pflanzen, Tiere und einiger noch ursprünglich lebender Stämme sind, um auf dem Land Getreide und Soya für Vieh anzubauen. Wir domestizieren Tiere, um sie als Produktionseinheiten oder Haustiere zu missbrauchen und wir kreieren sogar neue Lebensformen, passend nach unseren Wünschen gestaltet (Bsp. Kentucky Fried Chicken => KFC). Die Tiere stellen für den Menschen lediglich Objekte dar, welche erst durch unsere Nutzung eine sinnvolle Existenz erhalten: für Nahrung, um Drogen und Kosmetika zu testen, für Pelz, Wolle, Seide und Leder, zur Unterhaltung in Zoo und Zirkus und natürlich Haustiere als gute Freunde oder Beschützer.

Jede Spezies, welche durch den Menschen domestiziert wurde, ist nach ihrem durch uns bestimmten Zweck erschaffen worden. Haustiere wie Hunde und Katzen zu lieben und gleichzeitig der Ausbeutung anderer Arten völlig gleichgültig und desinteressiert gegenüber zu stehen, zeigt unseren Glauben, dass ein jedes Tier genau so wertvoll ist, wie wir ihm/ihr durch Züchtung zugestehen – und somit hervorragend den Grad unserer eigenen Domestizierung, da unsere Gefühlswelt den durch den Menschen künstlich aufgestellten Mustern und Hierarchien zu unterliegen scheint – wir versklaven und entfremden nicht nur die Natur, sondern auch uns selbst!

Welche Argumente sollen oder können eine solche Gesellschaft rechtfertigen? Gibt es denn überhaupt ein Argument, welches nicht auf einem anthropozentristischen Weltbild basiert? Manche mögen sich rechtfertigen, dass auch Tiere sich gegenseitig töten würden um zu überleben, und dass es somit natürlich wäre, sich auch von ihnen zu ernähren. Nun, den Ausdruck natürlich zu benutzen, um den modernen Lifestyle unserer westlichen Zivilisation zu verteidigen, welcher die totale Zerstörung und Abkapslung von der Erde und ihren Kreisläufen bedeutet, zeigt eine wohl nicht besonders ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema. Ausserdem ist die Befreiung der Tiere kein Thema für Menschen, welche in und mit der Natur leben – in einem solchen Zustand natürlicher Harmonie ist jegliches Leben frei, und (über-)leben und sterben gehört als fester Bestandteil zu dieser Welt. Es ist aber ein Thema, dessen wir uns bewusst sein müssen, weil wir in einer absolut unnatürlichen Gesellschaft von Reichtum und Überfluss leben, wo wir von allem nicht nur genug, sondern zuviel haben. Es ist ein Thema, dessen wir uns bewusst sein müssen, weil wir in einer scheinheiligen Gesellellschaft leben, wo Haustiere geliebt und gleichtzeitig Millionen anderer Tiere für ihr Fleisch, ihre Milch, ihre Haut und ihr Fell versklavt und ermordet werden.

Es ist ein Thema, dessen wir uns bewusst sein müssen, weil wir in einer arroganten und masslosen Gesellschaft leben, wo Tausende Versuchstiere gefoltert und ermordet werden, um Medikamente oder lediglich verfluchte Kosmetikartikel zu testen, nur damit mann nach einer durchzechten Nacht ohne Kopfschmerzen zur Arbeit fahren oder dass frau genauso barbiehaft wie die Girls in der Werbung aussehen kann. Schliesslich existiert kein Unterschied zwischen der Struktur von Rassismus, Sexismus und anderen künstlichen Hierarchien und derjenigen von Speziesismus, welcher den Glauben definiert, dass Menschen wertvoller seien als jegliches anderes Leben.

Wir müssen unser Denken von allen künstlichen Formen von Hierarchie befreien, und dies benötigt einen starken Drang, weiterkommen zu wollen und sich nicht von Dogmen und althergebrachten Denkweisen stoppen zu lassen, kritisch zu sein gegenüber Altem und Neuem und sich nicht zu scheuen, eigene Werte und Verhaltensweisen über Bord zu werfen. Anarchie darf nicht nur den Menschen beinhalten, sondern muss die ganze Welt mit einbeziehen, denn Freiheit kann nur dann wirklich gelebt werden, wenn keine künstlichen Hierarchien mehr existieren, seien diese nun auf dem Buckel von Menschen oder auf anderem Leben errichtet.

anti-coyright: take what you want from where you want whenever you want, fuck the system!

Schwarze-Katze

İHD: Karakollar işkence merkezi

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İnsan Hakları Derneği (İHD) İstanbul Şubesi tarafınca hazırlanan 2009 yılı hak ihlalleri raporu kamuoyuna açıklandı.

Geçen yıl 741 kişinin gözaltına alındığını belirten İHD, işkence ve kötü muamelenin gerçekleştiği yerlerin ise daha çok karakollar olduğnu kaydetti. Raporda, yaşamın her alanında hak ihlalleri, işkence taciz ve tecavüzlerin bulunduğu tablonun vahim olduğunu bir kez daha ortaya konuldu.

Bu yıl, Ceylan Önkol ve Serap Eser anısına hazırlanan 2009 hak ihlalleri raporu dernek binasında düzenlenen basın toplantısıyla kamuoyuna deklere edildi. Açıklamada rapordan sunulan ayrıntılar hak ihlalleri profilinde geçmiş yıllara oranla bir değişiklik olmadığı ve ihlallerin toplumsal yaşamın her alanına yansıdığı ortaya çıktı.

YAŞANANLAR DÜŞMANLAŞTIRMA POROVALARI

Yaptığı konuşmada söz konusu ihlallerin asıl kaynağının devlet olduğunu, ihlal üreten militarist, tekçi yapımının değişime karşı direndiğini ifade eden İHD İstanbul Şube Başkanı Gülseren Yoleri, “Özellikle bölge illerinde devam eden çatışmalar nedeniyle yoğun hak ihlalleri yaşanmaktadır. Bu çatışmaların yansımalarını İstanbul’da da yaşıyoruz. Ağır ihlal mağdurlarından, cinsel yönelimleri farklı olanlara ve yabancılara yönelik uygulamalardaki ayrımcı tutum, bu kesimlerin yaşam hakkı dahil tüm hak ve özgürlüklerini kullanılmayacak noktaya taşımış durumdadır” dedi.

2009 yılında çalışma hakları savunan işlerini geri isteyen itfaiye ve tekel işçilerine karşı takınılan saldırgan tutumdan diğer yaşam alanlarına kadar oldukça fazla sayıda ihlal kaydı bulunduğunu aktaran Yoleri, “Yine Kürtler yanında, Romanlara karşı yapılan saldırılar, demokratik haklarını kullananlara karşı başlatılan linç girişimleri, Türkiye toplumunun birbirine düşmanlaştırılmasının provaları olarak gündemimize oturdu” diye konuştu.

741 GÖZALTI

Rapora göre cezaevlerinde özellikle hak ihlalleri alarm boyutuna gelirken, toplumsal alanda da kolluk kuvvetlerinin uygulamaları tehlikeli sonuçlar doğruyor. 741 kişinin gözaltına alındığı 2009 yılında toplam 216 kişi işkenceye uğradı, polisin açtığı ateş sonucu 5 kişi yaşamını yitirirken, basın özgürlüğü alanı ise en çok ihlal edilen alan oldu.

Yoleri’nin konuşmasının ardından rapordan bazı bölümleri sunan Avukat Abdulbaki Boğa, İstanbul bölgesinde 2009 yılı içerisinde 105’i kadın 636’ sı erkek olmak üzere toplam 741 kişinin gözaltına alındığını ifade ederek, “Polis ve jandarma bölgelerinde gözaltına alınanların büyük bölümü 1 ile 2 gün arasında değişen sürelerle gözaltında tutulmuşlardır. Cezaevlerinde baskılar ve keyfi uygulamalar devam etti. 254 tutuklu, İletişim, haberleşme ve sohbet hakkı engellendi, 48 tutuklu, tedavilerinin yapılmadığını ve keyfi gerekçelerle engellendiğini, 38 tutuklu, cezaevinde kötü muameleye maruz kaldığını, 75 tutuklu, Kürtçe konuştukları için sohbet hakkının yasaklandığını ve engellendiğini, 32 tutuklu, zorla sürgüne sevk edildiğini, 54 tutuklu, ajanlık dayatmalarına maruz kaldığını belirtmiştir. Gözleri görmeyen ve Bakırköy Kadın Cezaevi’nde bulunan Hediye Aksoy, cezaevi idaresine tedavi olmak için başvuruda bulunması üzerine, cezaevi idaresi tarafından çeşitli dönemlerde aynı yöntemlerle, beş kez, ring aracına bindirilerek hastane götürülmek yerine, şehir içinde dolaştırdıktan sonra, cezaevine tekrar geri getirildiğini belirtmiştir” dedi.

216 KİŞİ İŞKENCE GÖRDÜ

Boğa, cezaevlerinde hak ihlallerinin devam ettiğini ve tutukluların iletişim zorluğu, mektup engeli, dayak, telefonda ve açık görüşlerde Kürtçe konuşamama, küfür, işkence, görüşlerde zorluk, tecrit ve izolasyondan kaynaklı psikolojik sorunlar, cezaevi idaresinin keyfi tutumu, baskı, zorla sayım alma, disiplin cezalarının verilmesi, kültürel aktivitelere katılımın engellenmesi, gazete, kitap, dergilere yönelik ayrımcılık ve istenen kitapların, gazetelerin verilmemesi, yayınların engellenmesi, istenilen çamaşırların verilmemesi, sık sık idari ceza verilmesi, mektuplara yönelik sansür veya imha ve bilimsel değeri olan yazıları imha etme politikası, yeterli sağlık hizmeti verilmemesi, kadın mahpusların muayene olacağı sırada görevlilerin muayene odasından dışarı çıkmaması, kelepçe çıkarılmadan muayene edilmesi, ajanlık dayatmalarına maruz kalınması, zorla sürgün ve sevklerin yapılması gibi hak ihlallerine maruz kaldığını dile getirdi.

“2009 yılında, İstanbul il sınırları içerisinde 216 kişinin, işkence ve kötü muameleye maruz kaldığı tespit edilmiştir” Boğa şunları söyledi: “Başvurucular; cop, kalas, tekme ve tokatla kaba dayak atılması, ölümle tehdit, boğmaya çalışma, tacizle tehdit, kolların zorla arkaya bükülerek kelepçelenmesi, yakınlarına haber verilmesinin engellenmesi, kalabalık bir grup içerisine alınarak linç duygusu yaratarak dövülme, ajanlık teklifi, kutsal değerlerine ve aile fertlerine ağır hakaret ve küfür etme, takip edilme, silah dayamak suretiyle öldürme tehdidi, karakollarda toplu polis gruplarınca darp edilme, dövülerek ifade imzalatma, gözün içine göz yaşartıcı sprey sıkılması gibi işkence türlerine maruz kaldıklarını beyan etmişlerdir.”

İŞKENCE MERKEZLERİ KARAKOLLAR

İşkence ve kötü muamelenin gerçekleştirildiği yerlerin ise daha çok Beyoğlu Emniyet Müdürlüğü, Beyoğlu Ekipler Amirliği, Beyoğlu İstiklal Caddesi üzeri, Beyoğlu Tepebaşı Polis Karakolu, Bağcılar Polis Karakolu, Yüzüncü Yıl Polis Karakolu, Bağcılar, Gaziosmanpaşa Meydanı, Şişli mevkiinde bulunan boş depolarda, Göztepe üst geçit mevkiinde, Aksaray ve Tarlabaşı’nda bulunan tenha yerler, Haliç kenarın, Taksim Gezi Parkı, Beyoğlu İlkyardım Hastanesi arkası, İstanbul Emniyet Müdürlüğü Terörle Mücadele Şubesi ve Güvenlik Şube Müdürlüğü, Arnavutköy-Sultanbeyli arasında bulunan boş arazinin tenha ve ormanlık alanları, Fatih Emniyet Müdürlüğü Güvenlik ve Çocuk Şubesi, Üsküdar Mezarlığı, Avcılar Polis Karakolu, Avcılar sahil şeridi, Kadıköy Rıhtım Polis Karakolu Sarıgazi ana cadde üzerinde bulunan ormanlık alan, Sarıgazı Polis Karakolu, Çağlayan-Şişli Emniyet Müdürlüğü olduğunu kaydeden Boğa, “2009 yılında, Tuzla Tersaneler Bölgesi‘ndeki Çelik Trans Tersanesi‘nde bir geminin ambarında boyacı olarak çalışan Mahmut Altınöz, geminin güvertesinin altında kalarak yaşamını yitirdi. İş kazası Sonucu Tuzla Tersanesi’nde bu olayla birlikte 120 İşçi hayatını kaybetti. İstanbul‘un Kadıköy İlçesi’ne bağlı Bostancı semtinde bir eve baskın düzenleyen polis ekipleriyle evde bulunan ve Devrimci Karargâh Örgütü‘nün militanı olduğu iddia edilen bir kişi arasında yaklaşık yedi saat süren bir çatışma meydana geldi. Çatışmada bir baş komiser ve çatışmayı izleyen Mazlum Şeker isimli sivil bir vatandaş yaşamını yitirdi. NTV Kameramanı İlhan Kandaz ve 7 polis de yaralandı” dedi.

İHD’nin raporunda dikkat çeken bazı hak ihlalleri şu şekilde sıralanıyor:

* 2009 yıllında, İstanbul Üniversitesi Hazırlık binasında derse giren bir öğrenci, satır, bıçak ve kesici aletleri ellerinde bulunduran bir grubun saldırısına uğradı. Saldırı sonucunda üç parmağı, ayak baldırı kesilen ve kafatasında kesikler oluşan öğrenci hastanede ameliyat edildi.

* 2009 yılında, Kürt coğrafyasının birçok illinde toplu mezarlar bulundu. Bu mezarlarda 1990-2000 yılları arasında güvenlik güçleri ve PKK arasında yaşanan çatışmalarda öldürülen militanların cesetlerinin, devlet güçleri tarafından toplu şekilde gömüldüğü, ayrıca cesetlerin asit kuyularına atıldığı, yol ve dere kenarlarına gömüldüğü iddia edildi.

* 2009 yılında, tırmandırılan milliyetçilik nedeniyle birçok sivil şahıs saldırıya uğradı. Etnik, siyasi ve dini inancı nedeniyle 6 kişinin saldırıya uğradığı ve ağır bir şekilde yaralandığı tespit edilmiştir.

* 2009 yılında devletin güvenlik güçlerinin baskı ve tehditleri nedeniyle kendilerini güvende hissetmediklerini belirten çok sayıda kişi özellikle polisin genişleyen yetkileri sonucu yapılan muamelelerden tedirgin olduklarını söylemişlerdir.

* Derneğimize başvuruda bulunan mağdurların büyük bölümü, vize alamama, iltica taleplerinin reddedilmesinden kaynaklı sınırdışı edilme, aile birleşiminin engellenmesi gibi konularda şikâyette bulunarak, derneğimizden, hukuki yardım talebinde bulunmuşlardır.

* 2009 yılında, düşünce ve ifade özgürlüğü alanında yapılan reformlara rağmen olumlu bir gelişme yaşanmamıştır. Halen 36 gazeteci, yazar cezaevinde bulunmaktadır. Gazeteler, yazarlar, aydınlar, militarist sistem-milliyetçi-ülkücü sağ grupların hedefi haline getirilerek tehdit edildiler. Ayrıca açılan davalar, tutuklanan gazeteciler, askeri ve sivil kanattan yapılan tehdit ve baskılarla oluşturulan vesayet otoritesi, basın yayın ve gazeteciler üzerindeki dayatmalarını bu yıl da bütün ağırlığıyla devam ettirdi.

* 2009 yılında, insan hakları savunucularına yönelik baskılar devam etti. Birçok insan hakları savunucusuna davalar açıldı ve gözaltına alındılar. İnsan Hakları Derneği Genel Başkan Yardımcısı ve Diyarbakır Şube Başkanı Muharrem Erbey, İHD Genel Merkez Yöneticisi Av. Filiz Kalaycı, insan hakları ve barış savunucusu Yüksel Mutlu evlerine ve ofislerine yapılan polis baskınıyla gözaltına alındılar. İnsan hakları savunucuları, Filiz kalaycı ve Muharrem Erbey halen cezaevlerinde tutuklu bulunmaktadırlar. İstanbul Valiliği tarafından Özgür-Der’ e açılan kapatma davasının akabinde İnsan Hakları Derneği İstanbul Şubesi’ne de soruşturma açıldı.

* Düşünce özgürlüğüne yönelik baskılar devam etti. İstanbul mahkemelerinde sonuçlanan davalarda düşüncelerinden dolayı yargılananlara 13 yıl 11 ay 12 gün hapis, 16,550 TL para cezası verilirken, birçok düşünce insanına dava açıldı.

* Muhalif dernek, kültür kurumu, radyo ve gazetelere yönelik devlet baskısı devam etti. Polislerce basılan kurumlarda bulunan çok sayıda kişi gözaltına alındı ve birçok kitap, takvim, gazete ve basılı esere el konuldu.

* 2009 yılında muhalif gazetelerde çalışan gazeteciler birçok baskıya maruz kalarak, evlerine yapılan baskınlarda kötü muamele ve hukuka aykırı uygulamalarla karşı karşıya kaldı ve 8 gazeteci çıkarıldıkları mahkemelerce tutuklandı.

* Yayın yasaklama alışkanlığı 2009 yılında da devam etti. 12 gazete ve dergi, mahkemelerin verdiği kararlar nedeniyle 435 gün yayınlanamadı.

* Marmara Üniversitesi‘nde „Türkiye‘de Kürtçe Dil Hakları“ konulu tez yazan akademisyen Nesrin Uçarlar’a dava açıldı. Üniversite yönetimi tarafından ‚bölücülük‘ yapmakla suçlanan Uçarlar‘a seviye durdurma cezası verildi.

* K.Çekmece Kadriye Moroğlu Lisesi‘nde bu yıl göreve başlayan Berivan Zeren, ‚Demokrasi ve İnsan Hakları‘ dersinde dağıttığı notlarda „Atatürk aleyhine“ sözler olduğu „yasadışı yayınlardan faydalandığı“ öne sürülerek, müdür tarafından okuldan atıldı.

* Eğitim-Sen üyesi 400 öğretmen’e “genel grev ve toplu sözleşme eylemine katıldıkları” gerekçesiyle soruşturma açıldı.

* TİT imzalı e-posta gönderilerek, 9 gazeteci, yazar, akademisyen ve sanatçı tehdit edildi.

* 2009 yılında, 4 çocuk, 2 kadın tanıdıkları ya da tanımadıkları kişilerin tecavüz ve tacizine uğradı.

* 2009 yılında, 4 kadın aile içinde şiddet gördüğü gerekçesiyle derneğimize başvuruda bulunmuştur.

* 2009 yılında, sokakta kalan, sığınma evlerinden atılan ve evi olmayan 6 kişi barınma hakkı için derneğimize başvuruda bulunmuştur.

* 2009 yılında, 1 kişi, sivil kişilerin baskısı ve dayatması yüzünden eğitimini bırakmak zorunda kalmıştır.

* 2009 yılında, seçme ve seçilme hakkı konusunda birçok ihlal yaşandı. Derneğimize başvuruda bulunan iki kişi İstanbul’da 20 yıldır ikamet etmelerine rağmen, ikamet yerleri Mardin olarak gösterildiği için oy kullanma haklarının engellendiğini belirtmişlerdir. 2009 yılında, “değişik konu başlıkları altında” 11 kişi derneğimize başvurarak hukuki yardım talebinde bulunmuştur

* 2009 yılında, zorunlu askerlik yapmak istemeyenler birçok kez gözaltı ve kötü muameleye maruz kaldılar. Bir kişi vicdanı ret hakkını kullandığı için hakkında dava açılmıştır. Bununla birlikte bugüne kadar 87 kişi vicdanı ret hakkını deklere etmiştir.

* 2009 yılında, 8 kişi paraları olmadığından dolayı hastanelerde tedavilerinin yapılmadığı, yanlış tedaviden dolayı mağdur olduklarından dolayı şikâyetçi olarak derneğimize başvuruda bulunmuştur.

* Çeşitli tarihlerde belirtilen kategoriler dışında 12 kişi derneğe başvuruda bulunarak yardım talebinde bulunmuştur

Warnung aus Kurdistan an die AKP

Gegen die Operationen gegen die linke kurdische BDP, bei der auch etliche Bürgermeister_innen verhaftet wurden und die Tag für Tag neue Gefangene produzieren, protestierten viele Tausend Menschen in verschiedenen kurdischen Städten. In Diyarbakır, Nusaybin, Bingöl, Doğubayazıt und Çaldıran fanden Demonstrationen und Kundgebungen statt, außerdem wurde ein Hungerstreik begonnen. In einer gemeinsamen Erklärung von 330 zivilgesellschaftlichen Organisationen (STK) wurde die „Verleugnungs- und Vernichtungspolitik“, mit der die Regierungspartei AKP die kurdische Frage zu lösen versuche, verurteilt und erklärt, dass auch diese Partei, wie ihre Vorgängerinnen an dieser Form des „Lösungsansatzes“ zu Grunde gehen werde. In Yüksekova und Doğubeyazıt kam es nach Polizeiangriffen auf Demonstrant_innen zu schweren Straßenschlachten, die zur Stunde noch andauern.

DİYARBAKIR

Tausende nahmen trotz eisiger Temperaturen an einer Kundgebung in Diyarbakır gegen die Verhaftungswelle von BDP-Aktivist_innen teil, darunter waren Delegierte der zivilgesellschaftlichen Organisationen aus 21 Kreisen, u.a. Diyarbakır, Batman, Van, Dersim, Şırnak, Siirt, Elazığ, Mardin. Viele trugen symbolisch Ketten und erinnerten u.a. an das Dersim-Massaker, bei dem 1938 mindestens 70.000 Menschen ermordet worden waren. Sie riefen: „Was hat sich geändert?“ und in Anspielung auf die von Erdoğan verkündete „Demokratische Öffnung“: „Wir wollen keine Öffnung in Ketten“, „Unser Wille kann nicht in Ketten geschlagen werden“. Außerdem wurde die Freilassung des Menschrechtsaktivisten und Vorsitzenden des IHD Diyarbakır, Muharrem Erbey, gefordert. Es nahmen auch Arbeiter_innen der im Moment im Streik gegen neoliberale Privatisierungspolitik kämpfenden Lebensmittelgewerkschafter_innen von TEKEL teil und solidarisierten sich mit Parolen wie „Schulter an Schulter gegen den Faschismus.“

DOĞUBAYAZIT

Auch in Doğubeyazıt kam es zu einer Demonstration mit großer Teilnahme. Viele Läden waren aus Solidarität mit den Verhafteten geschlossen. Als die Polizei gegen die Demonstrant_innen vorging, entbrannten Straßenschlachten. Unter anderem wurde das E-Typ-Gefängnis mit Steinen angegriffen. Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern vor.

ÇALDIRAN/BINGÖL

In Caldiran begann heute ein zweitägiger Hungerstreik, um gegen die Verhaftungswelle und die Verschlechterung der Haftbedingungen von Abdullah Öcalan zu protestieren. Auch in Bingöl nehmen viele Menschen an dem zweitägigen Protesthungerstreik teil und es kam zu Kundgebungen und Protesten mit großer Beteiligung.

NUSAYBİN

Auch in Nusaybin gingen heute viele Menschen gegen die Repression auf die Straßen. Es nahmen auch mehrere BDP-Bürgermeister_innen an der Demonstration teil. Von den Anwohner_innen wurden die Demonstrant_innen mit Jubel begrüßt. Sie riefen Parolen wie „Sucht nicht auf den Bergen, die Apoist_innen sind hier.“

YÜKSEKOVA

Nach einem Polizeiangriff auf eine Protestkundgebung in Yüksekova kam es zu schweren Straßenschlachten, die sich auf das ganze Stadtgebiet ausbreiteten. Die Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrant_innen dauern an.

HAKKARI VIDEO


BU İNANILMAZ GÖRÜNTÜLER HAKKARİ‘DE ÇEKİLDİ

Feyzullah | MySpace Video

Bugün akşam saatlerinde Hakkari’nin Sümbül Mahallesi Gazi Lisesi okulu arkasında evine gitmekte olan 14 yaşlarında olduğu belirtilen ve ismi öğrenilemeyen bir öğrenci sivil polis olduğu iddia edilen kişilerler tarafından bilinmeyen bir nedenden dolayı böyle tartaklandı.

Quelle : Hakkari Haber

Irak ermordete 182.000 Kurden: „Offensichtlicher Massenmord“

Ein kurdischer Massengrab-Experte antwortete gestern bei einer Pressekonferenz mit viel Zahlenmaterial und Fakten auf die Anschuldigungen des irakischen Abgeordneten Zafer al-Ani, der öffentlich behauptete: „Es gab keine Massenmorde an Kurden im Irak, und es gibt auch keine Massengräber.“

Der Universitätslehrer Yasin Karim (Bild) entgegnete bei der Pressekonferenz in Erbil, es seien bislang 276 Massengräber im Irak entdeckt worden, allerdings nur 21 in der nordirakischen Region Kurdistan. Nur zehn davon seien ausgehoben worden. „Nach unseren gemeinsamen Untersuchungen mit dem kurdischen Märtyrer-Ministerium gibt es 276 Massengräber im Irak, in den Kurden in den letzten 30 Jahren vergraben wurden.“

Die Zahl der kurdischen Opfer werde auf 182.000 geschätzt. Dies seien unschuldige Menschen gewesen, die vom früheren irakischen Regime getötet und vergraben worden seien. Sehr viele von ihnen seien Frauen und Kinder, die bei der so genannten „Anfal“-Operation Saddam Husseins Ende der 80er Jahre durch Militärs massenweise getötet worden seien, um die Kurden zu vertreiben. Die nach der Koran-Sure „Anfal“ („Beute“) benannte Operation fand offiziell zwischen dem 23. Februar und dem 6. September 1988 statt.

Die meisten der Massengräber seien in der Provinz Samawa in den Wüsetngebieten entdeckt worden, so Karim weiter. Nach der US-Invasion 2003 seien tausende von Leichen zurück in die Region Kurdistan gebracht worden.

GO TO HELL ALI ( Ali Hassan al-Majid )

CEHENNERMİN DİBİNE GİT ALİ

Irak hükümet sözcüsü, Halepçe Katliamından sorumlu Kimyasal Ali lakablı Ali Hassan Mecid’in idam edildiğini açıkladı.

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HALABJA GENOZID 1988

Hinrichtung von „Chemie-Ali“ im Irak

Er ließ Zehntausende Kurden mit Giftgas töten und 1,5 Millionen Menschen vertreiben, zwei Gegner enthauptete er persönlich: „Chemie-Ali“ war ein skrupelloser Scherge Saddam Husseins. Jetzt ist er in Bagdad hingerichtet worden – wo es am Montag eine neue Terrorserie gab.

Hamburg – Es roch merkwürdig an diesem Tag im April. „Wie fauler Apfel“, berichtete eine Zeugin. Doch es war Giftgas, das Kampfflugzeuge 1987 auf ihr Dorf im Nordirak abwarfen. Die Haut der Frau schälte sich, sie erbrach Blut: „Ich wurde blind, meine Kinder wurden blind, und mein Haus wurde bis auf die Grundmauern zerstört.“ Sie war eines von Tausenden Opfern von Ali Hassan al-Madschid.

Madschid, genannt „Chemie-Ali“, war ein gefürchteter Helfer Saddam Husseins, bekannt für seine Grausamkeit. An diesem Montag ist der 69-Jährige in Bagdad hingerichtet worden, gehängt wegen Mordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Er war einst einer der meistgesuchten Vertreter des Regimes im Irak und wurde viermal zum Tode verurteilt.

Unklar ist, ob die jüngste Terrorserie in Bagdad zu der Hinrichtung in Beziehung steht: Attentäter griffen am Montag fast gleichzeitig drei Hotels an, in denen viele Ausländer und Journalisten unterkommen. Dutzende Menschen wurden getötet und verletzt, ein SPIEGEL-Korrespondent war Augenzeuge der Anschläge.

Erst vor rund einer Woche war das letzte Urteil gegen „Chemie-Ali“ gefallen – wegen des Massakers, das ihm den grausamen Spitznamen einbrachte. Als Gouverneur im Nordirak führte Madschid seit Frühjahr 1987 einen brutalen Kampfeinsatz. Mit chemischen Waffen und konventionellen Bomben vertrieben die irakischen Streitkräfte die kurdische Bevölkerung aus ihren Dörfern im Nordirak. Die Armee setzte nach, um jeden zu töten, der die ersten Angriffe überlebt hatte. Ein Jahr später befahl Madschid den berüchtigten Überfall auf die kurdische Kleinstadt Halabdscha. Die Luftwaffe bombardierte den Ort mit Giftgas, darunter Senfgas und das Nervengas Sarin. 5000 Menschen starben. Die Bergung der Leichen und des verendeten Viehs dauerte monatelang.

Die mörderische Offensive war Teil des Krieges zwischen dem Irak und Iran, es war eine Strafaktion gegen die Kurden, die mit Teheran paktierten. 1989, am Ende des Feldzugs, waren etwa 200.000 Kurden tot und ungefähr 1,5 Millionen vertrieben. Weite Landstriche Kurdistans waren durch den Einsatz chemischer Waffen verwüstet und ungefähr 4000 Gemeinden zerstört.

„Madschid war Saddams Axt“

Für seine Brutalität wurde Madschid belohnt: Er übernahm in den neunziger Jahren den Posten des Gouverneurs im annektierten Kuwait, dann stieg er zum Innen- und Verteidigungsminister auf. „Madschid war Saddams Axt“, hieß es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Der Iraker verfolgte Abtrünnige des Regimes – selbst seine eigene Familie schonte er nicht. 1996 ließ er seine Neffen Hussein und Saddam Kamel hinrichten, die sich vorübergehend nach Jordanien abgesetzt hatten. Zwei Angehörige einer Spezialeinheit soll er zudem wegen Geheimnisverrats öffentlich und mit eigener Hand enthauptet haben.

Madschid, einst ein einfacher Motorradkurier, stieg mit seinem Vetter Saddam Hussein auf – als dieser stürzte, wurde auch er zum Getriebenen.

Als die USA im März 2003 im Irak einmarschierten, war Madschid zeitweise Kommandeur der südlichen Teile des Irak. Auf der US-Fahndungsliste der 55 meistgesuchten Iraker nahm Madschid Platz fünf ein, in dem zur Fahndung ausgeteilten Kartenspiel der US-Armee war er der Pik-König.

Im April 2003 begingen die USA einen folgenschweren Fehler. Um 5.30 Uhr morgens warf ein Kampfflugzeug im Stadtteil Tuwaisi der irakischen Stadt Basra zwei lasergesteuerte 500-Kilo-Bomben auf ein Haus ab. Die Amerikaner vermuteten darin den Gesuchten. Zwei Wochen später wussten sie es besser: Madschid war gar nicht in diesem Haus gewesen. Statt seiner starben 17 unschuldige Menschen. Das US-Zentralkommando änderte den Status des Generals von „tot“ auf „unbekannt“.

200 Leichen im Garten

Erst wenige Monate später wurde Madschid tatsächlich gefasst, US-Armeeeinheiten griffen ihn und seine Bodyguards auf. Einem Bericht zufolge fanden Ermittler in dem Garten seiner Villa 200 Leichen in einem Massengrab.

Den „Schlächter Kurdistans“, so wurde er auch genannt, verurteilten Richter 2007 erstmals zum Tode – als Strafe für die Niederschlagung des kurdischen Aufstands in den Jahren 1987 und 1988. Ende 2008 folgte das zweite Todesurteil, weil er den Aufstand der Schiiten 1991 niedergeschlagen hatte.

Im März 2009 wurde Madschid wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum dritten Mal zum Tode verurteilt. Dabei ging es um den Tod von Dutzenden Schiiten, die 1999 im Bagdader Stadtteil Sadr-City und in der Stadt Nadschaf im Süden des Landes ermordet worden waren. Mitte Januar wurde zum vierten Mal die Todesstrafe gegen ihn verhängt – nun wurde sie vollstreckt.

Der Spiegel

Aktiv werden gegen NATO-Kriegspolitik!

Aufruf zu Protesten gegen die NATO„Sicherheitskonferenz“ am 5. und 6. Februar 2010 in München

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Den Regierungsmitgliedern der NATO-Staaten, den Militärs, Kriegsstrategen und Rüstungslobbyisten, die sich alljährlich zur so genannten Sicherheitskonferenz in München treffen, ist eines gemeinsam: Sie sind mit verantwortlich für die völkerrechtswidrigen Kriege gegen Jugoslawien, gegen den Irak und Afghanistan mit zehntausenden von To-ten, für wachsenden Terror, Folter und Flüchtlingselend.

Die NATO und mit ihr Deutschland hat die ganze Welt zu ihrem Einsatzgebiet erklärt. Gleichzeitig wird die Militarisierung der EU weiter voran getrieben. Die EU rüstet sich, um eigene Kriegseinsätze führen zu können. Im EU-Vertrag ist festgelegt: „Die Mitgliedsstaaten verpflichten sich, ihre militärischen Fähigkeitenschrittweise zu verbessern. Es wird ein Europäisches Amt für Rüstung, Forschung und militärische Fähigkeiten eingerichtet.“

Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt

Grundgesetzwidrig und gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung beteiligt sich die Bundeswehr an dem Krieg in Afghanistan. Dort geht es um geostrategische Interessen, die mit Hilfe der NATO militärisch durchgesetzt werden sollen: Um den Zugang zu Märkten und Rohstoffen, um die Vormachtstellung der reichen und mächtigen NATO-Staaten und deren militärische Präsenz in dieser Region. Für die Bevölkerung Afghanistans bedeutet das Bombenterror, Vertreibung, Zerstörung, Folter und tausendfachen Tod.

Sicherheitskonferenz 2010: Alter Wein in neuen Schläuchen!

Nachdem auch den verantwortlichen Politikern immer klarer wird, dass ihre Ziele allein mit militärischen Mitteln nicht erreichbar sind, versucht die NATO nun einen Strategiewechsel zu vollziehen, der sich auch bei der „Münchner Sicherheitskonferenz“ niederschlägt.

Mit dem Konzept der zivilmilitärischen Zusammenarbeit und der Instrumentalisierung von Nichtregierungsorganisationen sollen die alten NATO-Ziele effektiver verfolgt werden. Dazu gehören auch die Einbeziehung von Unternehmen und Energiefachleuten sowie die Aufnahme von Themen wie Abrüstung, Rohstoffsicherheit, Piraterie, Terrorismus oder „Human Security“ bei zukünftigen „Sicherheitskonferenzen“.

Zur Debatte stehe – so eine Erklärung des Chefs der„Sicherheitskonferenz“– ob „zur Durchsetzung sicherheitspolitischer Interessen weiterhin im Kern die NATO oder aber vielmehr die EU oder beide Strukturen mit ihren jeweiligen militärischen Fähigkeiten genutzt werden sollten“. Das Ergebnis dieser „militärischen Fähigkeiten“erleben die Menschen derzeit in Afghanistan.

Deshalb ist auch die „Sicherheitskonferenz“ 2010 eine Kriegskonferenz, der wir uns mit vielfältigem und kreativem Protest entgegenstellen.

Schluss mit dem NATO-Krieg gegen Afghanistan! Bundeswehr raus!

Nicht ein sofortiger Abzug aller fremden Truppen ließe Afghanistan im Chaos versinken, vielmehr sind der NATO-Kriegsterror und die andauernde Besatzung für das tödliche Chaos in diesem Land verantwortlich.
Mit einem sofortigen Abzug der Bundeswehr, aller fremden Truppen und Söldner, sind die Probleme Afghanistans zwar nicht gelöst, aber dieser Abzug ist wesentliche Voraussetzung für eine selbstbestimmte und friedliche Entwicklung und den Wiederaufbau des Landes.

Gegen jede deutsche Kriegsbeteiligung!

Die NATO-Kriegsallianz und die zukünftige Militärmacht EU sind eine Bedrohung für die Menschheit.
Das Kriegsbündnis NATO gehört abgeschafft. – Deshalb fordern wir auch:

Raus aus der NATO
Raus aus allen Militärstrukturen der EU
Bundeswehr abschaffen!

Die Milliarden für Rüstung und Krieg müssen in soziale Sektoren umgeleitet werden!

Derzeit entfallen mehr als Zweidrittel der weltweiten Militärausgaben von rund 1400 Mrd. Dollar jährlich auf die NATO-Staaten. Gleichzeitig wächst die weltweite Armut. Die Zahl der Hungernden ist im vergangenen Jahr auf über ein Milliarde Menschen angestiegen. Die Politik der reichen und mächtigen Staaten – insbesondere der USA und der EU-Länder – ist auch hauptverantwortlich für die Plünderung der Ressourcen, die zunehmende Umweltzerstörung und die Klimakatastrophe. Die-se Politik dient in erster Linie den Profitinteressen der großen Banken, der Konzerne und Waffenproduzenten.

Während hierzulande Milliarden für neue Waffensysteme und die weltweitenKriegseinsätzeder Bundeswehr ausgegeben werden, zerstört die Bundesregierung die Sozialsysteme. Arbeitslose und Beschäftigte, Jugendliche, RentnerInnen und SozialhilfeempfängerInnen werden immer stärker belastet. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer.

Flüchtlinge und MigrantInnen werden als „Sündenböcke“ präsentiert – nicht nur von den Nazis
Krieg, Hunger, Folter, Umweltzerstörung und Perspektivlosigkeit sind Ursachen für millionenfaches Flüchtlingselend. Deshalb wenden wir uns gegen die Abschottung der EU-Außengrenzen, ge
gen Frontex-Einsätze, bei denen auch mit militärischen Mitteln gegen Flüchtlinge vorgegangen wird, gegen jede Ausgrenzung von MigrantInnen, gegen diskriminierende Ausländergesetze, die faktische Abschaffung des Asylrechtes, gegen Abschiebung und jede Form von Rassismus.

Fluchtursachen bekämpfen – nicht die Flüchtlinge!

Keine Lager
Kein Stacheldraht
Keine Abschiebung!

München darf keine Polizeifestung werden!

Mit unserer Demonstration gegen die so genannte Sicherheitskonferenz treten wir ein für das uneingeschränkte Recht auf Versammlungs-, Meinungsund Demonstrationsfreiheit.

Unter dem Vorwand wachsender Terrorgefahr werden systematisch demokratische Grundrechte abgebaut und das Grundgesetz ausgehöhlt. Die grundgesetzwidrige Vermengung der Aufgaben von Polizei und Verfassungsschutz, Onlinedurchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung, die biometrische Erfassung aller Bürger, derUnterbindungsgewahrsam oder die Beschneidung des Demonstrationsrechts markieren den Weg in einen autoritären Überwachungsstaat. Verfassungswidrige Bundeswehreinsätze im Innern werden bereits zur Unterstützung der Polizei praktiziert.

Rüstung und Krieg, Sozialabbau und wachsende Armut erfordern gemeinsames Handeln aller emanzipatorischen Bewegungen.

Wir widersetzen uns dem kapitalistischen System, das für Profit über Leichen geht, und setzen uns ein für Abrüstung und eine Welt ohne Ausbeutung, Krieg und Besatzung.

Zeigen wir den selbsternannten Weltherrschern und Kriegsstrategen: Ihr seid hier in München und überall unerwünscht. Eurer Politik des Neoliberalismus, der Rüstung und des Krieges setzen wir unseren Widerstand entgegen.

Wir rufen dazu auf, gemeinsam und kreativ gegen die NATO-Kriegstagung am Freitag und Samstag, 5./6. Februar 2010, in München zu demonstrieren.

Gegen Rassismus und Krieg
NATO abschaffen
Eine andere Welt ist möglich

Samstag, 13. Februar 2010: Nazi-Aufmarsch in Dresden verhindern!
Tausende Neonazis wollen auch 2010 wieder anlässlich der Bombardierung der Stadt 1945 durch Dresden marschieren und damit die deutschen Kriegsverbrechen relativieren. Beteiligt euch an den antifaschistischen Aktionen vor Ort!

ALS PDF

ANMA – HRANT DINK / FRANKFURT

Gazeteci Hrant Dink, Almanya’nın Frankfurt kentinde düzenlenen etkinliklerle anıldı. Hessen Eremeni Kültür Derneği tarafından önceki gün, Dink’in katledilişinin 3. yıldönümü vesilesiyle Frankfurt Hauptwache’de bir anma etkinliği düzenledi.

Etkinliğe Hessen Ermeni Cemaati, Soykırım Karşıtları Derneği ve Halk Evi destek verdi. Anmada, Hrant Dink’in katledilişinin 3. yılında halen davasında bir gelişmenin olmadığına dikkat çekilerek, ölüm sürecini hazırlayan, başlatan ve şu anda davanın gidişatını bulandıran derin devetin yargılama sürecine dahil edilmesi gerektiği vurgulandı. Adaletin bir an önce yerine getirilmesi istendi. Yaklaşık üç saat süren etkinlik, kamuoyunun hem dava konusunda hem de Ermeni Soykırımı konusunda duyarlı olmaya çağrılması ile son buldu.

Cumartesi günü de Halkevi ile Soykırım Karşıtları Derneği, Hrant Dink’i anmak amacıyla bir toplantı düzenledi. Anmada Türkiye’den gelen Dr. Sarkis Adam, Frankfurt Türk Halkevi Başkanı İbrahim Esen ve Soykırım Karşıtları Derneği Başkanı Ali Ertem birer konuşma yaptı. İbrahim Esen, „Devletin baskı ve zulmüne boyun eğmeyen, dürüstlüğün, insani duruşun ve onurlu direnişin sembolü can dostumuz Hrant Dink’in katledilişinin 3. yıldönümünde saygıyla anarken, ezilenlerden yana olan mücadelemize devam edeceğiz“dedi. Soykırım Karşıtları Derneği Başkanı Ali Ertem ise „Bu etkinliği dezenlerken ‘neler yapmalıyız’ diye düşünürken, Türkiye’de tüm baskı ve zorluklara rağmen artık insanların korkusuzca, açıkça konuşabildiklerini, yazabildiklerini tespit ettik. Kendimiz de bazı şeyler söyleyebilirdik ama bunun yerine ben şimdi size insan hakları mücadelesinde yılmadan mücadele eden Eren Keskin ve Sırrı Süreyya Önder’in yazılarını okuyorum“ dedi.

Dr. Sarkis Adam da yaptığı konuşmada, Dink’in Türkiye’de baskı altında olanların sorunlarını gündeme taşıyan bir Ermeni aydın olduğunu belirtti. Dink’in amacının Ermeni sorununu anlaşılır bir hale getirip Türk kamuoyunun gündemine getirmek olduğunu belirten Adam, bu nedenle Dink’in aşırı milliyetçi çevrelerce hedef haline getirildiğini söyledi. Etkinlik, Hrant Dink’in anısına hazırlanan bir sinevizyon gösterimi ile sona erdi.

Özgür Politika

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Resimler için WeLatParezTV teşekkür ederiz !

Dresden

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ACIKLAMA

Degerli NECMETTIN BÜYÜKKAYA nin ölüm yil dönümü nedeni ile 25. Ocak 2010 kadar yayinimiz durdurduk.

Necmettin Büyükkaya yi saygi ile aniyoruz !

NECMETTİN BÜYÜKKAYA‘yı anıyoruz

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Diyarbakır 5 Nolu Askeri Cezaevi’nde 24 Ocak 1984’te işkenceyle katledilen Kürt ulusal demokratik mücadelesinin önder kadrolarından Necmettin BÜYÜKKAYA’yı katledilişinin 26. yılında 24 Ocak 2010 Pazar Günü Saat 12:00 de Siverek’te mezarı başında saygıyla anacağız.

AİLESİ VE DOSTLARI




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