2500 Menschen versuchen in Çanakkale KurdInnen zu lynchen / Türken terror geht weiter.

ÇANAKKALE – Wenige Tage nach dem Angriff eines faschistischen Mobs mit Unterstützung der Polizei auf einen DTP Konvoy in Izmir versuchten im Stadtviertel Bayramiç in Çanakkale 2500 Personnen, KurdInnen unter Parolen wie „Kurden raus“ und „Verflucht sei die PKK“ zu lynchen. Die Personen versammelten sich vor dem von KurdInnen bewohnten Stadtviertel Harmanlık und forderten, dass sie verschwinden sollten.

Sie griffen Häuser an und auch Schüsse waren zu hören. Das ganze kurdische Stadtviertel wurde blockiert. Der Angriff begann, als drei Kurden am Busbahnhof willkürlich von der Polizei zusammengeschlagen und festgenommen worden waren. Aus den Umstehenden formierte sich der Mob. Zunächst zogen sie vor die Polizeidirektion und forderten, dass ihnen die kurdischen Jugendlichen übergeben werden sollten. Danach zogen sie zu dem kurdischen Stadtviertel und riefen faschistische Parolen wie „Ihr Hunde Apos“, „Kurden raus“, „Die Märtyrer sind unsterblich, das Vaterland unteilbar“ und griffen die Häuser von KurdInnen an. Die Polizei war nicht in der Lage die Menschenmenge zu zerstreuen. Die Angriffe dauerten bis Donnerstag Morgen an. An vielen Häusern von KurdInnen wurden die Scheiben zerschlagen. Es ist noch nicht bekannt wie viele Verletzte es gegeben hat. Die Auseinandersetzungen dauern teilweise an.






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